@Raumwunder
Ich glaube nicht an Schicksal. Und für meine Emotionen bin ich selbst verantwortlich. Ich glaube mehr an die Eigenverantwortung und daraus resultiert, dass für die eigene Zukunft maßgeblich die eigenen Entscheidungen verantwortlich sind. Kann man also so und so sehen. 🤷🏻♂️
@Kurvenfan
Das klingt mir zu rational. Du wirst keinen Einfluss darauf nehmen können, wer, wann aus dem Familien- oder Freundeskreis verstirbt.
Für die eigenen Gefühle kann man(n) nur selbst etwas, das ist richtig.
Anderen zu unterstellen sie würden zu wenig Weitsicht an den Tag legen, wenn sie öfters als einmal ausser Haus waren, bzw. deutlich oft umgezogen sind, liegt dann ebensowenig in deinem Ermessungsspielraum das anzumassen.
@Raumwunder
"Du wirst keinen Einfluss darauf nehmen können, wer, wann aus dem Familien- oder Freundeskreis verstirbt."
Natürlich nicht. Aber ich kann entscheiden welche Auswirkungen das auf mich hat. Und darum geht es doch letztlich, welche Entscheidungen wir selbst treffen.
"Anderen zu unterstellen sie würden zu wenig Weitsicht an den Tag legen, wenn sie öfters als einmal ausser Haus waren, bzw. deutlich oft umgezogen sind, liegt dann ebensowenig in deinem Ermessungsspielraum das anzumassen."
Aus meiner Sicht und meiner Erfahrung eben schon. Ich habe ja deswegen ein Lebensmodell für mich gewählt, weil ich es durchdacht habe und es für mich Lohnenswert ist. Es ist für mich schlichtweg der richtige Weg. Und aus der Perspektive bewerte ich natürlich erst einmal auch meine Umgebung. Genauso wie das alle anderen im übrigen auch tun.
Ob die Entscheidungen und der Lebensweg eines anderen besser oder schlechter ist lässt sich meistens erst am Ende sagen.
Die Anforderungen der Menschen sind eben auch unterschiedlich. Und Dinge die für mich passen oder wichtig sind mögen anderen egal sein. Umgekehrt habe ich das gleiche Problem, das viele Dinge die anderen wichtig sind mir überhaupt nicht zusagen. Es ist also immer alles ein klein wenig subjektiv und relativ zu betrachten. 😉
@Kurvenfan
...Natürlich nicht. Aber ich kann entscheiden welche Auswirkungen das auf mich hat. Und darum geht es doch letztlich, welche Entscheidungen wir selbst treffen....
Aus meiner Sicht und meiner Erfahrung eben schon. Ich habe ja deswegen ein lebensmodell für mich gewählt, weil ich es durchdacht habe und es für mich Lohnenswert ist. Es ist für mich schlichtweg der richtige Weg. Und aus der Perspektive bewerte ich natürlich erst einmal auch meine Umgebung. Genauso wie das alle anderen im übrigen auch tun....
Das tun andere Menschen doch ebenso. Nur weil sie nicht Stillstand bevorzugen, sondern tatsächlich weitergehen, ist das nicht zwingend ein Nachteil. Wenngleich du das aus deiner Sicht immer wieder betonst.
Du magst scheinbar das Wort: richtig!? 😉
Das mag sein, dass man(n) erst auf sein Umfeld schaut, das impliziert aber zumindest nicht mir, dass ich von mich auf andere schließen muss.
...Es ist also immer alles ein klein wenig subjektiv und relativ zu betrachten. 😉
Dann betrachte es so und erkläre anderen nicht, dass 'Vagabundenleben' nicht richtig wäre.
@Raumwunder
"Dann betrachte es so und erkläre anderen nicht, dass 'Vagabundenleben' nicht richtig wäre."
Für mich sind sie es auch nicht. 😏
Das ist eben eine Frage der Perspektive.
Ich bin recht viel umgezogen in meinem Leben. Ich habe die Gegend, das Land, die Bundesländer und auch die Orte gewechselt. Ich wurde als Kind 5x umgezogen, dann ging ich zum Studium (2000 km weg, also auch ein richtiger Umzug), dann in ein anderes Land und seit dem bin ich auch schon 6x umgezogen. Entweder aus Liebe oder Arbeitsbedingt. Momentan habe ich zwei Wohnsitze - an einem bin ich zu Hause, an einem anderen (550 km entfernt) arbeite ich. Und das seit mittlerweile 17,5 Jahren. Nein, ich werde nicht zu meiner Firma umziehen - sogar umgekehrt, ich bin wieder mehr zu Hause, dank einer großzügigen Homeoffice-Regelung.
Ich denke, so was hängt damit zusammen, wie man das sieht. Ich bin mein zu Hause - wo ich dabei wohne, ist nicht so wichtig, so lange ich mich wohl dabei fühle. Ich habe mir überall, wo ich war, ein zu Hause erschaffen. Von meinem Heimatort bin ich gut 6000 km entfernt. Die Zeiten und Gegebenheiten haben sich geändert - ich weiß nicht, ob ich mich aktuell dort zu Hause fühlen könnte. Auch weil ich mittlerweile keine Verwandtschaft und auch keine ehemaligen Freunde mehr habe an diesem Ort - sei es durch Tod, Umzüge oder eben durch vergangenen Jahrzehnte verlorene Kontakte.
Ich hatte und habe immer gute Jobs. Bin seit vielen Jahren in derselben Firma - allerdings eben an einem anderen Standort, weil "meine" Niederlassung 2009 geschlossen wurde und ich das Glück hatte, in die Zentrale wechseln zu können. Konnten damals die Wenigsten.
Ich bin in dieses Land wegen der Liebe gekommen und trotz, dass diese irgendwann gescheitert ist, geblieben.
Bundesland oder gar Land zu wechseln kann nicht jeder. Das ist in der eigener Persönlichkeit verankert. Ist weder positiv noch negativ zu bewerten. Ich kenne Menschen, die schon ins nächste Dorf nicht ziehen würden. Aber auch die Kosmopoliten, die mehrmals in ihrem Leben Länder gewechselt haben und sich überall wohl gefühlt haben. Nichts davon ist verkehrt oder minderwertig. Nur anderes.
@stierfrau
"Ich kenne Menschen, die schon ins nächste Dorf nicht ziehen würden. Aber auch die Kosmopoliten, die mehrmals in ihrem Leben Länder gewechselt haben und sich überall wohl gefühlt haben. Nichts davon ist verkehrt oder minderwertig. Nur anderes."
Nicht nur anders beides hat auch Konsequenzen.
...Aber ich glaube das ist einfach eine Typ Frage, ob man es sich im eigenen Heim gemütlich machen kann oder irgendetwas hinterher jagen muss.
Kann ich auch...
"Dann betrachte es so und erkläre anderen nicht, dass 'Vagabundenleben' nicht richtig wäre."
Für mich sind sie es auch nicht. 😏
Das ist eben eine Frage der Perspektive.
Wenn es kein 'Vagabundenleben' ist.
Dann ist sind es ebensowenig Jäger*Innen. 😏
@Kurvenfan - alles im Leben hat Konsequenzen. Ändert nichts daran, dass es beides geben muss.
@Raumwunder
Klassisches Missverständnis. 😂
""Dann betrachte es so und erkläre anderen nicht, dass 'Vagabundenleben' nicht richtig wäre."
Für mich sind sie es auch nicht. 😏
Das ist eben eine Frage der Perspektive."
Für mich bezog sich mein Kommentar darauf, dass es richtig wäre.
Könnten wir wieder auf das Thema Umzug und die Erfahrungen und Haltungen dazu zurück kommen ?
Da gibt es bestimmt noch mehr User, die etwas dazu zu erzählen hätten...
@ Kurvenfan
Deine Ansichten und Einstellungen dazu kennen wir ja nun ausführlich 😉
Wie üblich, gibt es halt verschiedene Haltungen dazu.
Man fragt sich eben warum die Wertung so nötig ist, Kurvenfan?
Wird dir im RL umgekehrt zum Vorwurf gemacht, dass du gesetzt und unflexibel bist? Ist es dir deshalb so wichtig dein Lebenskonzept als das überlegene zu präsentieren?
In einer globalisierten Welt ist Flexibilität und Mobilität eigentlich sogar oft Voraussetzung, dass man auch sozial mobil bleibt, also z.b die Karriereleiter emporsteigen kann. Was ich nicht gut finde, was aber oft so ist.
Führungskräfte müssen in der Regel mobil sein, um überhaupt Karriere machen zu können. Längere Auslandsaufenthalte sind meist vorausgesetzt wenn Leute von der Uni kommen ... die 'stabilsten' Menschen der Welt (wenn man das Wort denn verwenden muss) sind eher nicht die, die seßhaft und nie aus ihrem Dorf herausgekommen sind. Politiker, Militärangehörige, Journalisten... ihnen würde man fehlenden Weitblick vorwerfen, wenn sie sich weigern würden ihren Heimatort zu verlassen. Mobilität und Anpassungsfähigkeit sind Eigenschaften, die immer gefragt waren. Und heute mehr denn je. Wer sich nur in seiner gewohnten Umgebung bewegt und nur mit seinesgleichen konfrontiert ist, kann schon auch im Kopf einrosten und mit Neuem dann einfach überfordert sein.
Ich sage nicht, dass die extreme umgekehrte Sicht die einzig Wahre ist, aber deine Vorstellung, dass Menschen die sich in der Welt umtun instabil sind und einen Mangel haben müssen ist eben auch extrem verkürzt.
Wir haben hier, vielleicht gerade noch rechtzeitig(?), das Sesshaftwerden gestoppt. Wir sind alle neurodivers und haben starke Probleme mit Veränderungen. Von daher hatte ein Kurzes von mir schon länger den Entschluss gefasst nie aus unserer beschissenen Stadt weg zu gehen, sich mit Eigentum und ähnlichem auseinander gesetzt.
Wir wissen noch nicht genau wohin (das ist ja leider auch alles nicht mehr so einfach), wir wissen nicht genau wie und es wäre beruflich und wirtschaftlich natürlich eine Katastrophe, aber, sollte die AfD an eine Regierungsmacht kommen, dann wollen wir nicht warten wie es schon einmal war, mit den Gedanken "es wird schon nicht so schlimm werden" und dann wurde es noch viel schlimmer. Fool me once shame on you, fool me twice shame on me. Auch wenn wir sonst im Leben keine Auslandsbank gebraucht hätten, jetzt haben wir eine. Auch wenn wir ansonsten nie einen Reisepass benötigt hätten, jetzt beantragen wir diese. Wir haben da alle maximal totale Unlust darauf, wir wollen das nicht. Aber. Das Leben.
@Carla-1
"Wird dir im RL umgekehrt zum Vorwurf gemacht, dass du gesetzt und unflexibel bist?"
Nein, weil mich die Leute dann ja kennen. 😊
"Ist es dir deshalb so wichtig dein Lebenskonzept als das überlegene zu präsentieren?"
Mir ist es generell wichtig verschiedene Sichtweisen und ihre Konzepte zu kennen.
"In einer globalisierten Welt ist Flexibilität und Mobilität eigentlich sogar oft Voraussetzung, dass man auch sozial mobil bleibt, also z.b die Karriereleiter emporsteigen kann. Was ich nicht gut finde, was aber oft so ist."
Kommt auf die Branche und das Unternehmen an.
"ihnen würde man fehlenden Weitblick vorwerfen, wenn sie sich weigern würden ihren Heimatort zu verlassen."
Wie kommst du darauf und was hat das eine mit dem anderen zu tun? Jemand der rastlos umher reist und keinen Lebensmittelpunkt hat, dem würde ich eher Weitblick absprechen. 🤷🏻♂️
"Wer sich nur in seiner gewohnten Umgebung bewegt und nur mit seinesgleichen konfrontiert ist, kann schon auch im Kopf einrosten und mit Neuem dann einfach überfordert sein."
Das stimmt auf jeden Fall.
"Ich sage nicht, dass die extreme umgekehrte Sicht die einzig Wahre ist, aber deine Vorstellung, dass Menschen die sich in der Welt umtun instabil sind und einen Mangel haben müssen ist eben auch extrem verkürzt."
Du hast es richtig festgestellt. Es geht im Grunde darum wie "extrem" die jeweilige Situation ist.
Wie kommst du darauf und was hat das eine mit dem anderen zu tun?
Na ja, ein Journalist, der lebenslang Grevenbroich nicht verlässt, ist als Horst Schlämmer am Höhepunkt seiner Karriere angekommen und wird halt kein Gerd Ruge 🤷♀️ - das auch zurecht. Er hat nicht die nötigen Fähigkeiten und den Horizont, um Auslandskorrespondent zu werden. Ist ja nicht schlimm, Lokalreporter braucht es auch. Aber ausschließlich Lokalreporter reichen halt nicht für eine gute Berichterstattung aus.
Ein Politiker, der nicht bereit ist nach Berlin oder Brüssel zu gehen, der wird eben höchstens Bürgermeister von Chiemsee. Wird auch gebraucht, dass man ihm aber, wenn er nur Chiemsee und deren Schwierigkeiten kennt, dann nicht die Verantwortung für ein ganzes Land gibt, ist auch klar.
Und natürlich hilft es einen Weitblick zu entwickeln, wenn man auch mal in die Weite blicken muss und nicht nur in die unmittelbare Nachbarschaft.
Ich denke z.b viele Leute, die die Deutschkenntnisse von Geflüchteten bemängeln haben einfach keine eigene Vorstellung davon, was es wirklich bedeutet im Erwachsenenalter eine zweite Sprache zu lernen und dann noch eine wie Deutsch. Auch nicht wie lange das dauert.
Wer das am eigenen Leib erlebt hat, z.b durch einen längeren Aufenthalt im Ausland hat da möglicherweise mehr Lebenserfahrung und Empathie (ist kein Garant dafür, aber die Wahrscheinlichkeit steigt).
@ Carla
"Na ja, ein Journalist, der lebenslang Grevenbroich nicht verlässt, ist als Horst Schlämmer am Höhepunkt seiner Karriere angekommen und wird halt kein Gerd Ruge 🤷♀️ - das auch zurecht. Er hat nicht die nötigen Fähigkeiten und den Horizont, um Auslandskorrespondent zu werden. Ist ja nicht schlimm, Lokalreporter braucht es auch. Aber ausschließlich Lokalreporter reichen halt nicht für eine gute Berichterstattung aus."
Jetzt kann ich immer noch nicht erkennen was Berufserfahrung mit Weitblick zu tun haben soll? Umgekehrt wäre der Auslandskorrespondent ja auch als Lokalreporter ungeeignet? Da er keinerlei Kontakte hat. Ich verstehe immer noch nicht worauf du hinaus willst. 🤔
"Ein Politiker, der nicht bereit ist nach Berlin oder Brüssel zu gehen, der wird eben höchstens Bürgermeister von Chiemsee. Wird auch gebraucht, dass man ihm aber, wenn er nur Chiemsee und deren Schwierigkeiten kennt, dann nicht die Verantwortung für ein ganzes Land gibt, ist auch klar."
Auch hier hakt das Beispiel ganz gewaltig, denn wieso sollte ein Lokalpolitiker unbedingt nach Berlin wollen?
"Und natürlich hilft es einen Weitblick zu entwickeln, wenn man auch mal in die Weite blicken muss und nicht nur in die unmittelbare Nachbarschaft."
Na ja es gibt auch eine Menge Leute die zwar durch die Gegend reisen und trotzdem nicht über ihren virtuellen Tellerrand schauen können. 😂
"Ich denke z.b viele Leute, die die Deutschkenntnisse von Geflüchteten bemängeln haben einfach keine eigene Vorstellung davon, was es wirklich bedeutet im Erwachsenenalter eine zweite Sprache zu lernen und dann noch eine wie Deutsch."
Kann es sein, dass die Beispiele ziemlich wahllos und haarsträubend sind? 🤔
"Wer das am eigenen Leib erlebt hat, z.b durch einen längeren Aufenthalt im Ausland hat da möglicherweise mehr Lebenserfahrung und Empathie (ist kein Garant dafür, aber die Wahrscheinlichkeit steigt)."
Ja und wir sind wir wieder bei der goldenen Einschränkung. Es ist nämlich richtig, dass ist kein Garant dafür und ich kann das nach einem dreijährigen Expat Einsatz sogar ein Stück weit bewerten. Ob ich nun im Ausland gewesen bin oder nicht macht aus mir keinen besseren Menschen. Und trotzdem messen die Menschen mit zweierlei Maß. Ich würde das überhaupt nicht verallgemeinern, im Gegenteil. Da sind auch schon ganz schön viele arrogante A dabei die nämlich glauben, nur weil sie im Ausland waren meinen sie wären etwas besseres. Können aber keinen deut mehr als Locals oder Leute Zuhause. 🤷🏻♂️
Also bleibt eigentlich nur zu sagen dass alles auch irgendwie eine Grundlage haben muss und plausibel sein sollte. Das ist es aber manchmal eben nicht.
@Alea.iacta.est
Na ja dann packt doch schon mal sicherheitshalber eure Koffer und ab geht's.
Ganz ehrlich ich halte das für ein wenig übertrieben. Und stelle mir auch die Frage, ob es sinnvoll ist gerade in dieser politischen Frage so aufzutreten? Ich meine Reisende soll man nicht aufhalten. 🤷🏻♂️
Aber was eine AFD jetzt mit einer Eigentumswohnung zu tun haben soll sehe ich nicht im geringsten.
Wenn man überhaupt nicht mehr gewillt ist selbst an der Gestaltung einer Gesellschaft teilzunehmen, dann ist es vielleicht wirklich besser ins Ausland zu wandern.
Ich persönlich stelle mich der Herausforderung und halte sie auch für den richtigen Weg. Man kann Prolemik eben nicht mit Polemik bekämpfen...
Und wenn man das verstanden hat dann weiß man auch dass man mit Parteien wie der AFD und ihren Wählern anders umgehen muss. Aber jeder wird da seinen eigenen Weg finden.
"dabei die nämlich glauben, nur weil sie im Ausland waren meinen sie wären etwas besseres."
Moin KF.
Meeensch, sag das doch, dass das Dein Problem ist und es hier nur um persönlich gefühlte Minderwertigkeiten geht...
Das ist doch völliger Quatsch, musst Du nicht haben.
Wie ich schon sagte, bin ich fest davon überzeugt, dass Du alles besser, schöner, umsichtiger, genauer, cleverer etc. ff machst.
Jetzt ist aber gut. Oder?
M
@Monolith
"Meeensch, sag das doch, dass das Dein Problem ist und es hier nur um persönlich gefühlte Minderwertigkeiten geht..."
Gut lesen, auch wenn es anstrengend ist. 😏
Ich war ja drei Jahre im Ausland. 👍🏻
"Jetzt ist aber gut. Oder?"
Wenn es gut ist warum dann immer wieder schreiben? 🤔
Fragen über Fragen.
Kann es sein, dass die Beispiele ziemlich wahllos und haarsträubend sind? 🤔
Kann es sein, dass dir die Argumente ausgehen?🤔
Ob ich nun im Ausland gewesen bin oder nicht macht aus mir keinen besseren Menschen.
Weiß ich nicht Kurvenfan. Ich 'kenne' dich vom Lesen schon über 20 Jahre und finde du hast zum Teil eine erstaunliche persönliche Entwicklung hinter dir, die ich dir vor 20 Jahren nicht zugetraut hätte. Zum Teil kommt auch der junge Kurvenfan wieder durch, klar... aber ich kenne schon Leute, die weit weniger in den letzten 20 Jahren gewachsen und gereift sind. Woher willst du denn wissen, dass das mit weniger Erfahrungen anders gewesen wäre?
Ich kann es nicht wissen, du aber ebenfalls nicht.
Und trotzdem scheinst du auch extrem in festgetretenen Pfaden festzustecken, die schon auch dein Verhalten beeinflussen. Und ja, ich glaub schon, dass etwas mehr geistige Wendigkeit als deine einem noch jungen Mann nicht schlecht zu Gesicht stünde.
Wenn für dich wirklich alles perfekt so ist, prima. Den Eindruck machst du aber offen gestanden nicht ... ich glaube, dass Angst vor Veränderung dich zurückhält und die Angst wird sehr laut, wenn sie infrage gestellt wird. Vielleicht ist dein Pfeiffen im Keller hier im Thread also weniger dazu gut andere zu überzeugen, sondern dazu da deine eigenen Zweifel zu übertönen?
Dass es bei dem Politikerargument nicht darum ging, dass Leute nicht aufsteigen wollen, wissen wir beide. Und dass ein Bundespräsident auch Bürgermeister einer Kleinstadt sein könnte, ein Auslandskorrespondent auch der Cheredakteur vom örtlichen Käsblatt, es umgekehrt aber nicht so funktioniert, das wissen wir alle. Du wirfst nur noch mit Nebelkerzen 🤷♀️
"Ganz ehrlich ich halte das für ein wenig übertrieben."
Bestimmt oder wahrscheinlich, wenn man nicht sehr direkt exponiert ist als potentielles Hassobjekt. 🤷♀️ Bei dir trifft das zu, bei uns nicht.
"Na ja dann packt doch schon mal sicherheitshalber eure Koffer und ab geht's. ...
Ich meine Reisende soll man nicht aufhalten. 🤷🏻♂️ "
Danke für dein herausragendes Mitgefühl und ja, ich schrieb ja, dass wir uns vorbereiten🤷♀️
"Aber was eine AFD jetzt mit einer Eigentumswohnung zu tun haben soll sehe ich nicht im geringsten."
Wann hast du deine Immobilie gekauft? Neu? Gebraucht? Also, ich brauche keine Antwort von dir. Wer vor vielleicht 5, 6, 7 Jahren, vielleicht auch noch 4 eine Immobilie gekauft hat und sie heute verkaufen möchte und damit seinen Kredit bedienen möchte, hat so richtig die Arschkarte gezogen. Genauso, wer vor ca. drei, zwei Jahren angefangen hatte zu bauen und die Immobilie dann fertig stellen musste und verkaufen. Ich will jetzt nicht den Immobilienmarkt hier aufmachen, aber die Preise sind extrem gefallen für Gebrauchtimmobilien (von einem sehr hohen Niveau) und die Baukosten sind enorm gestiegen. Hat man nun vor 5, 6, 7 Jahren z.B. eine Immobilie gekauft und möchte darin wohnen bleiben, ist das vollkommen egal, muss man sie aber heute verkaufen, z.B. weil man ins Ausland geht, dann kann man das im Zweifel nicht, weil der Verkauf nicht einmal den Kredit bedienen könnte.
"Aber jeder wird da seinen eigenen Weg finden."
Wir wollen uns vor allem schützen. Wie gesagt, ist eben ähnlich wie dass du eben auch keine sehr dicke Frau bist, natürlich muss das für dich nicht zutreffen, das ist toll für dich.
@Carla-1
"Kann es sein, dass dir die Argumente ausgehen?🤔"
Ich glaube nicht deswegen frage ich ja nach.
Nur Vergleiche ohne jeglichen Kontextbezug bringen natürlich nichts.
"Woher willst du denn wissen, dass das mit weniger Erfahrungen anders gewesen wäre?"
Weil man dann einfach einen anderen Fokus im Leben gehabt hätte.
Alles andere ist nur hätte hätte Fahrradkette. 🤷🏻♂️
"Und trotzdem scheinst du auch extrem in festgetretenen Pfaden festzustecken, die schon auch dein Verhalten beeinflussen."
Das könnte ich ja umgekehrt von meinem Gegenüber genauso behaupten. Bringt uns aber weder in der Diskussion noch inhaltlich weiter.
"Den Eindruck machst du aber offen gestanden nicht."
Da wird's doch jetzt wieder spannender. Wieso mache ich auf dich einen anderen Eindruck?
"ich glaube, dass Angst vor Veränderung dich zurückhält und die Angst wird sehr laut, wenn sie infrage gestellt wird."
Angst vor Veränderungen nicht unbedingt. Ich bin schon ein Mensch der nicht sinnlos Risiken eingeht das schon. Ich werde halt Vor- und Nachteile gegeneinander ab und wenn ich zu dem Schluss komme, dass mein Einsatz zu hoch ist dann lasse ich es meist. Das mag relativ konservativ sein, aber dafür habe ich es jetzt auch ganz nett. Wie gesagt man muss halt immer überlegen was man will.
"Vielleicht ist dein Pfeiffen im Keller hier im Thread also weniger dazu gut andere zu überzeugen, sondern dazu da deine eigenen Zweifel zu übertönen?"
Das glaube ich eher weniger, weil ich ja auch ohne das Forum hier den gleichen Weg gegangen wäre. 🤷🏻♂️ Ich stelle eher immer fest, dass die vermeintlich anderen so leistungsfähigen Mitbürger auch immer schnell ins Wanken kommen wenn Ihnen jemand mit einer anderen Meinung begegnet. 😏
"ein Auslandskorrespondent auch der Cheredakteur vom örtlichen Käsblatt"
Und genau dem habe ich ja deutlich widersprochen. Denn das glaube ich eben nicht.
"Du wirfst nur noch mit Nebelkerzen 🤷♀️"
Gut für mehr als Vermutung hast du ja auch nicht vorzuweisen. Wie gesagt, inhaltlich bringt einen das nicht weiter.
Ach, also nicht gut!?
Nur eine Eigentumswohnung??
Sind das nicht die, die sich keine richtige eigene Immobilie leisten können??
Was für ärmliche Abgründe tun sich da auf?
M
„… Mitbürger auch immer schnell ins Wanken kommen wenn Ihnen jemand mit einer anderen Meinung begegnet.“
Weißt du Kurvenfan, denen ist es vielleicht unangenehm dir immer wieder sagen zu müssen dass du bloß ein arroganter Exhalator bist. Denen sollte es auch egal sein, denn du bist egal und das scheinst du denk nicht zu raffen. Du nimmst dich und deine engstirnige Meinung so ernst, dass du den sozialen Frieden gefährdest.
@Monolith
Jepp Eigentumswohnungen sind die, für Menschen die kein Haus wollen. 👍🏻
Das hast du gut erkannt.