„Sonthofen“ (Pseudonym)
Es ist vielleicht kein Ghosting ich mag auch nicht jeden Mann antworten .
Das sind einfach manchmal zu viele Anfragen jedoch auch manchmal blöde Anreden wie Hi , Huhu auf so etwas reagiere ich gar nicht.
Im normalen Leben suchst du dir auch die Menschen aus.
Manche gefallen dir und manche auch nicht.
@Sonthofen
Schreib doch einfach "huhu" zurück. Das geht ja schnell. 😂
Dann ist das Gegenüber wieder am Zug.
Ich schließe mich der Lösung von KF an. 😂
Aber im ernst: Manchmal weiß man(n) ja auch nicht, gibt es die Leute wirklich hinter dem Account, ist der noch aktiv etc. Wenn nach Deinem "huhu" dann das berühmte "wie geht es" oder "was suchst Du hier" kommt, war die erste Entscheidung nicht zu antworten vielleicht richtig. 😂
Ach ich glaube man muss das einfach mit etwas mehr Humor nehmen.
Einfach die Antworten raus hauen.
"wie geht es" = gut
"was suchst Du hier" = Traumpartner
😂
Re: Warum wird geghostet
Sir Stephen.
Ich habe den Thread gelesen. Vier Seiten Selbstmitleid mit Fußnoten. Ergebnis: Ihr seid nicht geghostet worden. Ihr seid aussortiert worden. Und ihr nennt es Ghosting, weil das weniger weh tut als das Wort, das zutrifft.
Pepe74.
„Man schreibt nett und höflich" – da liegt der ganze Jammer begraben. Nett und höflich ist keine Leistung. Nett und höflich ist die Eintrittskarte, die man wieder abgibt. Nett schreibt jeder. Höflich schreibt jeder. Nach drei Wochen nett und höflich erinnert sich niemand an dich – nicht weil du schlecht warst, sondern weil du beliebig warst.
Und Beliebigkeit wird nicht beantwortet. Sie wird überlesen.
Alea hat recht mit dem Wikipedia-Eintrag. Aber er zieht die falsche Konsequenz. Es geht nicht darum, wann es Ghosting ist. Es geht darum, dass eine Frau, die nicht antwortet, das längst entschieden hat – und wer nach einer Erklärung fragt, verliert. Sie schuldet dir keine. Sie hat gewählt. Punkt.
Also hört auf, sie nach ihren Gründen zu fragen. Fragt euch, warum ihr der Grund nicht wart.
Und jetzt der Teil, der hier weh tut:
Ihr redet von „der Gegenseite", „dem Gegenüber", „der Frau". Ihr sprecht über sie wie über ein Wetterphänomen, das man nicht beeinflussen kann. Falsch. Ihr habt drei Werkzeuge und benutzt keins: Profil, erste Zeile, Timing. Wer mit „Hi wie geht's" ankommt, zeigt, dass er sich für sein eigenes Gegenüber nicht die zwei Minuten genommen hat, die ein Profil zu lesen dauert. Und dann wundert er sich, dass sie sich für ihn keine zwei Sekunden nimmt.
Gerechtigkeit.
Die Red-Pill-Fraktion, die „strategisch räudig" tut – Alea hat es zurecht durch den Kakao gezogen. Der eine Tipp, den ich ihnen gebe: Hört auf zu taktieren. Eine Frau merkt ein Muster schneller als ein Kompliment. Seid scharf oder seid still, aber seid nicht beides in Abwechslung.
Zuletzt, weil die Höflichkeit hier ja eine Runde macht:
Frauen wollen nicht höflich. Höflich kriegen sie 40-mal am Tag. Sie wollen gehalten werden – in einem Satz, in einer Entscheidung, in einer Richtung. Wer fragt „was suchst du hier", bekommt eine Liste. Wer setzt „ich suche dich", bekommt eine Antwort.
Drei Sätze, zum Mitnehmen:
Man wird nicht geghostet, weil man zu wenig schreibt. Man wird überlesen, weil man nichts schreibt, das bleibt.
Wer drei Worte braucht, um an einem Profil vorbeizugehen, hat die Stille verdient.
Und wer nach dem Warum fragt, hat die Entscheidung längst verloren.
Und eine Gegenfrage an die Frauen hier – nicht als Bitte, als Ansage: Was ist euch lieber – ein Mann, der nett schreibt, oder ein Mann, den ihr nicht vergessen könnt?
Ihr müsst euch entscheiden.