Ahhhhhhhhhhhhhh! 🤬😡😤
Das Buch eignet sich einfach Null dazu verfilmt zu werden.
Das muss man tatsächlich auch dazu sagen. Zwar wären sicher heute bessere Effekte möglich, aber speziell der zweite Teil des Buches ist so komplex, das war im Grunde zum scheitern verurteilt.
Oi vey... Ich fand ja schon die Neuverfilmung von "Momo" entsetzlich...
Was mich immer zum Schmunzeln bringt, ist, dass wegen dieser Fehler in der Umsetzung, sie bei Teil 1 und 2 doch das Problem haben, dass es in Teil 1 das "Nichts" ist und in Teil 2 dann "die Leere" - wobei es ja ein- und das selbe Phänomen ist.
An Teil 3 habe ich mich nie herangewagt, wollte es aber immermal wegen jack Black (das wird aber eine ähnliche Schmerzerfahrung wie bei "Turtles 3" werden, den ich mir als Komplettist auch ansehen wollte, bisher im Selbsthass aber noch nicht weit genug war). Und, last but not least, ich habe mal auf dem digitalen Flohmarkt die Box mit der Serie gekauft - auch diese steht bisher ungesehen im Regal. Nach unserer Diskussion... vielleicht... unter Umständen...
Auf jeden Fall hat heute Nacht Michael Ende selig auf Euch herabgeschaut und dann zu seiner Inge gesagt: Siehst Du, die verstehen es.
@Alea: Wie findest Du denn den "Spiegel"? Und hast Du einen Zugang (im Sinne von ästhetisch nicht topografisch) zu den Bildern von Edgar Ende? - frage da, weil glaube ich auf meiner Ausgabe des Buches eines der Bilder drauf ist.
Ich kenne den Spiegel im Spiegel auch, es ist aber so lange her, dass ich das Buch gelesen habe, dass ich mir nicht zutraue etwas dazu zu sagen. Dazu erinnere ich mich an zu wenig. Ich meine mich aber zu erinnern, dass im Buch auch Illustrationen von seinem Vater zu jeder seiner Geschichten waren.
Das muss man tatsächlich auch dazu sagen. Zwar wären sicher heute bessere Effekte möglich, aber speziell der zweite Teil des Buches ist so komplex, das war im Grunde zum scheitern verurteilt.
Theoretisch könnte man natürlich 8 Staffeln à 20 Folgen für Netflix machen. Grausame Verfilmungen scheiterten früher eben oft schon am Format des 90 Minuten Kinofilms. Dahingehend hat sich so viel verändert. Das Publikum akzeptiert Filmserien mehr, bzw. weitere Teile bleiben in einer Hand und werden mit ähnlichem Aufwand betrieben und das Format der Serie hat so sehr an Bedeutung gewonnen.
In einer Serie wäre das Buch leichter umzusetzen, aber ich denke - wie du sagst - die Erzählstruktur ist so ungewöhnlich und unfilmisch, dass es trotzdem fürchterlich würde. Ein Reiz des Buches ist ja, dass es immer weitergeht, Geschichten nur angerissen werden und dem Leser zum weiterspinnen überlassen. Als Film/Serie würde das leicht episodenhaft wirken ohne roten Faden oder man lässt vieles weg und tut dem Buch damit unrecht. Dazu ist manches einfach nicht darstellbar. Viele der Figuren wären natürlich gut gemacht ein Fest, aber wie zeigt man z.b das Nichts? Es ist ja eben nicht einfach grau, es ist Nichts und stärker ein Gefühl als etwas rein visuell darstellbares. Keine Ahnung, vielleicht auch nicht. Aber intuitiv denkt man: Das kann filmisch eigentlich nur schiefgehen.
"Ein Reiz des Buches ist ja, dass es immer weitergeht, Geschichten nur angerissen werden und dem Leser zum weiterspinnen überlassen."
Das hat der Fantasyfilm eigentlich ganz hinbekommen (immer die Mediendiffernenz im Hinterkopf, weil ein Buch ist ein Buch und ein Film ist ein Film). Er arbeitet da mit etwas, was ich mal "visuellen Überschuss" genannt habe. Das verdichtet sich z.B. in dem, was (auch schon wieder) ich mal "Hofstaatszenen" genannt habe (klassische Beispiele die Catina-Szene im ersten "Star Wars" oder eben, da passt der Name, die Szene am Hofe der Kindlichen Kaiserin im Film). Diese sind mit so vielen visuellen Reizen überfüllt, dass man bei jedem Bild denkt, was ist das? Wieso sieht der so aus? Wieso hat er ein Horn auf der Stirn? Darüber will ich mehr wissen. Ob das dem Film "Die unendliche Geschichte" besonders gelungen ist, sei mal dahin gestellt.
Und ja, was Du beschreibst, Carla, wäre ein Versuch und vielleicht auch ein Träumchen, aber spätestens bei der letzten Star-Wars-Trilogie hat man gesehen, dass trotz Quality TV und epischen Erzählen, man das auch alles ignorieren kann und einfach (s)ein (schlechtes) Ding durchzieht (manche würden sagen, dass auch die neue "Herr der Ringe"-Serien ein Beispiel dafür ist). Da, wo wirklich vieles in der Hand einer Macherin/eines Machers liegt (was ja auch für ein kleines Kollektiv gelten kann) werden die Sachen meist relativ gut.
Btw: Die Effekte waren damals State-of-the-Art und haben schon begeistert. :D
Es wird jetzt wirklich Offtopic und ich entschuldige mich dafür, aber der Filmindustrie käme in Zeiten in denen man Harry Potter jetzt einfach direkt nochmal verfilmt 🤔 weil Neues zu riskant erscheint natürlich schon wie gerufen.
"einfach geändert haben. Und Atrejú und die kindliche Kaiserin so normschön für das Bravostarschnittposter hin gecastet."
Btw. sogar die Sphinxen wurden ja normschön und sexualisiert dargestellt.
"@Alea: Wie findest Du denn den "Spiegel"? Und hast Du einen Zugang (im Sinne von ästhetisch nicht topografisch) zu den Bildern von Edgar Ende? - frage da, weil glaube ich auf meiner Ausgabe des Buches eines der Bilder drauf ist."
" Ich meine mich aber zu erinnern, dass im Buch auch Illustrationen von seinem Vater zu jeder seiner Geschichten waren."
Es war im Grunde ein Buch an seinen Vater, dem er künstlerisch wohl viel verdankt hat.
Ich mag es, allerdings bin ich bei so etwas grundsätzlich subjektiv. Keine Ahnung was er hätte schreiben können, dass ich es scheiße finde. Auch die Illustrationen mag ich, sie sind natürlich weniger zum schön finden, klar, aber ich kann mit dem Stil schon etwas anfangen. Toll finde ich den Stier, der über die Stuhllehne schaut.
Richtigehend in meinem Kopf festgesetzt hat sich sofort:
"Wanderer im Weltgetriebe, ziellos in der Zeit sind wir. Nur durch selbstlos reine Liebe kommst du an im Jetzt und Hier. Seele, mache dich bereit: Jetzt und Hier ist Ewigkeit!"
Ich kann mit einigen Bildern von Ende viel anfangen.
Genau diesen.
Vielleicht schaffe ich es ja, einen Impuls zu setzen. Ich hatte in meinem ersten Beitrag hier nur wieder Tote genannt (ehe man mir wieder vorwirft, ich sei der morbide Charme der Bourgeoisie).
Daher gehend würde ich von den Lebenden zu einem Essen einladen: Ian McDiarmid, J. Michael Straczynski, Clive Barker und Patrick Süskind. Zu Essen gäbe es, für die Kennerinnen und Kenner unter uns, gebratene Huscheln.
Und danach rauchende Männerrunde im Herrensalon. KennerInnen sind ja keine da. 😉
Ich kann Dich beruhigen, ich rauche nicht. ;)
Aber gib mir fünf Minuten, um mal an die Frauen zu denken.
Die Lebenden...
Karen Duve, Monika Maron, Kathy Bates (wie konnte ich Kathy Bates vergessen!!), Florence Pugh.
und die Toten...
Johanna von Bismarck (die mehr war als nur Ehefrau), Leni Riefenstahl & Kristina Söderbaum, Astrid Lindgren, Shirley Jackson.
K.A., ich vermute, wenn ich für die erwünschten Gegenüber ein interessanter Gesprächpartner wäre, würde ich mit den entsprechenden lebenden Personen essen gehen. Von würde ich vermutlich die von mir ersehnten Personen zu Tode langweilen, was ich nicht wollen würde, da meine Sehnsucht ja Sympathie entspricht.
Wenn ich aber rücksichtlos eine Mahlzeit erzwingen würde, dann wären wohl u.a.
- Warren Buffet - für Aktientipps
- Walter Moers - mit dem ich mir vorstellen kann, dass man herrlich komplexe, völlig unexistente Welten sich er- und zerdenken könnte
- ein/-e weltweit aktive Spion:in, die natürlich nur mir dann alle ihre Geschichten erzählen dürfte und mich hoffentlich danach nicht umbringt
- ein/-e investigativer Journalist aus dem Wirtschafts- oder Politikreport, der ebenfalls den Vorhang der Macht ein wenig lüften und Einblicke geben könnte
- Cher, weil die Frau 1001 Leben in einem Leben gelebt hat und es mehr als einmal neu in die Hand genommen hat
- Angela Merkel, um von ihr zu erfahren, wie die Position und Zukunft Russlands sieht
- Orson Scott Card - ich hätte da ein paar Wünsche für das nächste Buch und halte ihn einfach für brilliant
- Selbastian Fitzek, um zu evaluieren ob er der perverse Serienkiller sein könnte, den er in seinen Büchern beschreibt
- Jennifer Weist - weil ich glaube, dass sie ganz straight forward, echt und stark ist. Hab Interviews und Shows mit ihr gesehen und bewundere sie fürs kompromisslos "Ich" sein
- Reinhard Mey - über Althippies und welche Lieder auf dieser Welt noch geschrieben werden müßten, um sie besser zu machen
....
Ach, gibt viele
Mit Mey gäbe es dann bestimmt zum Abschied eine Zigarette
und ein letztes Glas im Steh'n.
Moin Frau Care.
Sie machen mir wirklich Angst..... wenn es dann nicht sofort wieder eine Knappheit an blutigen Fleischhappen gäbe weil ich mich nicht an das Verbot halte, würde ich sagen, dass Sie mich erregen.... ;)
Mit Walter Moers eine Expedition und Safari, um das Leben und die Vermehrung der geheimnisvollen Spurillen zu erforschen.... Weltklasse.... und Abends vor dem Zelt, zusätzlich mit Ralf König, streiten und diskutieren auf was Ficusse stehen, damit sie schneller wachsen..... Danach könnte wirklich nicht mehr viel im Leben kommen....
Ich wäre da gar nicht so verwegen, wie Sie. Ich finde das Thema einen wundervollen Anlass, um darüber zu vielosofieren, mit wem man/ich gerne nochmals die Tafel teilen möchte, den ich im Leben schon zu lange aus den Augen verloren habe.... Allein das wäre schon sensationell, aber auch eine Herausforderung.... Es war für mich insgesamt eines der absoluten Highlights diesen Jahres, Frau K. hatte mir das zu Weihnachten geschenkt, dass ich/wir uns, nach über 25 Jahren die wir uns nicht gesehen hatten, mit meinen damaligen senegalesischen Fußballkindern in Leipzig getroffen haben. Meine Fresse, was haben wir zwischendurch geheult..... Es fasst mich jetzt noch an... Wenn ich dann daran denke, wer da sonst noch in Frage käme.... echte Entenpelle... klar, so was wie Walter Moers und Co wäre da sicher was für die Ewigkeit, aber sich mit anderen Protagonisten in eine Zeitmaschine zu setzen, über Dinge zu lachen und teils lauthals zu brüllen, die heute völlig undenkbar wären... da würde mir eine Wahl sehr schwer fallen...
Zack, Pipi inne Augen,
M