Da kann ich @Rendsburg nur zustimmen und somit natürlich auch @Lausanne 👍
"Ich fand es übrigens noch nie leicht jemanden zu finden. Für ein gemeinsames Leben gleich fünfmal."
"Das ist so wahr."
Es gibt ja auch das große Problem dabei, dass Menschen generell, wenn etwas gut läuft oder erfolgreich ist, den Kumpel [setze je nach Glaubensbekenntnis Zufall, Glück, Gottes Wille, Schicksal, was auch immer] gerne vergessen. Ist man also beim Dating erfolgreich oder führt eine gute Beziehung, dann fußt das selbstverständlich lediglich darauf, dass man alles besonders gut und richtig macht und keinesfalls darauf, dass man einfach auch Schweineglück hat.
Ich überlege schon länger ob und wenn ja wie das früher zum Tragen kam, aber eines finde ich, kann man durchaus mal berücksichtigen für die heutige Situation. Für die neuen Bundesländern, in welchen es Männerüberschuss gibt, wird das ja schon länger diskutiert. Frauen wählen weniger gerne Parteien, welche ihre Rechte einschränken, also Rechte und Männern wählen in der Tendenz eher so, dass es Frauen, insbesondere junge Frauen weiter und mehr weg treibt, also Rechte. Generell wählen mehr Männer rechts, konservativ und Frauen tendenziell eher linker. Jetzt gibt es natürlich auch biparteiliche Beziehungen, aber generell sucht man ja eher einen Partner, der ähnliche (Wert-)Vorstellungen und Einstellungen hat. Alleine da verringert sich ja die Schnittmenge schon ganz schön.
Stimme zu, eine gute Beziehung ist auch das Ergebnis von Offenheit und Arbeit daran, nicht nur Glück und Privileg. Es wird einem nichts in den Schoß fallen.
Sehe das bei anderen erfolgreichen Beziehungen, da wurde sich wirklich um den Partner bemüht und auch wirklich vermitelt "Du bist was Besonderes für mich".
@Lausanne
Naja das sehe ich ein wenig anders. Natürlich wäre es schwierig mit jemandem zusammen zu leben, der komplett andere Moralvorstellungen hat. Jedoch glaube ich, dass die politische Wahlentscheidung bei den meisten Menschen im Alltag überhaupt keinen Einfluss hat. Es mag sicherlich Extreme geben, aber die sind ja in beide Richtungen speziell. Für die Mehrheit ist es einfach nur eine Entscheidung an einem Tag alle 4 Jahre und nichts weiter. Wenn der Partner natürlich in einer Partei engagiert ist, dann ist es vielleicht etwas anderes, aber dann sind wir wieder bei den Extremen würde ich sagen. 😅
Sehe ich anders und Alea hat das Beispiel auch gut benannt: Ich würde nie jemanden daten, der eine Partei wählt, die Frauenrechte beschneiden will.
Aber das ist wahrscheinlich ein männliches Privileg, immer nur auf der beschneidenden und nie auf der einsteckenden Seite sein zu müssen.
Bin dafür wir gründen die Partei "Wirtschaftsfreundliches, aber sozial-solidarisches Matriachat"....
und irgendwie glaube ich, den alleremeisten würde es unter der Regierung einer solchen Partei besser gehen. 😎
@Ostbayern
Naja dem kann ich nicht so 100%ig zustimmen, denn in meinem Freundeskreis überwiegt zum einen das Glück einen Partner gefunden zu haben der einfach passt und zum anderen eine gewisse Anpassungsfähigkeit. Wenn BEIDE also den Wunsch haben diese Partnerschaft fortzusetzen wird auch mal die Macke des Partners schlichtweg ausgehalten. Da ist auch nicht immer alles Friede-Freude-Eierkuchen, aber man ist halt in der Lage eine Ebene zu finden, die irgendwie beiden gerecht wird.
Ich denke wer darauf angewiesen wäre über Jahrzehnte hinweg von seinem Partner gesagt zu bekommen wie besonders man ist, der hätte vielleicht ein Problem und der Partner auch irgendwie das Gefühl, dass diese Worte nicht ankommen würden. Es ist dann auch sicherlich schwer das in gleichem Maße zurück zu geben, da die Bedürfnisse der Menschen da einfach sehr verschieden sind.
Joar, dann frag doch, ob dein Freundeskreis dich für vermittelbar hält. Ernsthaft: Frag sie mal. Die Antwort würde mich interessieren.
Wenn mein Partner mein Leben nicht besser macht, sondern mir konstant Kompromisse und Toleranz abfordert, dann bleib ich lieber alleine. Da gehts mir besser.
Frauen, die das machen, sind meisten irgendwie von Männern wirtschaftlich abhängig. Weil das heute kaum noch der Fall ist, kommen ja auch die degradierenden Alt-Herren-Witze aus der Mode. Die fanden Frauen zwar früher auch schon dumm und ekelig, aber sie haben sie halt ertragen, weil sie mußten.
@Ostbayern
Auch das ist richtig und mein Freundeskreis würde mich oberflächlich sicherlich als "schwierig" beschreiben. Ist aber der Meinung, dass meine guten Seiten die Anstrengenden überwiegen und sogar aufwiegen. Die Diskussion hatten wir tatsächlich schon und das ist auch der Grund warum sie trotzdem mit mir befreundet sind. 😉 Umgekehrt ist es ja mit vielen meiner Freunde genauso. Wenn man also nicht bereit ist Kompromisse zu schließen, dann wird es umso schwieriger und das wahrscheinlich bei fast jedem Menschen.
"SelfCare
Heute, 09:56
Sehe ich anders und Alea hat das Beispiel auch gut benannt: Ich würde nie jemanden daten, der eine Partei wählt, die Frauenrechte beschneiden will."
Und es sind übrigens zu einem sehr großen Anteil Männer, die sich beklagen, bedauern, verteufeln, beschimpfen, dass man ablehnt wegen unvereinbarer Vorstellungen. Ich glaube übrigens nicht, dass das ausschließlich am Thema Frauenrechte liegt, sondern grundsätzlich daran wie Frauen bzw. Männer "auswählen".
"Stimme zu, eine gute Beziehung ist auch das Ergebnis von Offenheit und Arbeit daran, nicht nur Glück und Privileg. Es wird einem nichts in den Schoß fallen.
Sehe das bei anderen erfolgreichen Beziehungen, da wurde sich wirklich um den Partner bemüht und auch wirklich vermitelt "Du bist was Besonderes für mich"."
Du meinst, du stimmst nicht zu, denn ich schrieb ja etwas anderes. Also, ich schrieb auch nicht das Gegenteil, mir ging es ja nicht darum, dass ALLES dem Kumpel [setze je nach Glaubensbekenntnis Zufall, Glück, Gottes Wille, Schicksal, was auch immer] zu verdanken ist, nur, dass man ihn nicht vergessen sollte.
@Lausanne
"Und es sind übrigens zu einem sehr großen Anteil Männer, die sich beklagen, bedauern, verteufeln, beschimpfen, dass man ablehnt wegen unvereinbarer Vorstellungen."
Naja das können Frauen schon auch. Aber ich denke wenn es wirklich nicht passt durch unüberwindbare Redflags, dann muss man das auch einfach einsehen. Dann nützt es auch nichts auf einmal auf den vermeintlichen Wunschpartner zu schimpfen nur weil die persönlichen Erwartungen nicht erfüllt wurden. Je nach Dauer und Einsatz kann das sicherlich enttäuschend sein, aber das sollte dann nicht dazu führen den anderen blind zu beschimpfen oder abzuwerten nur um das eigene Ego aufzupolieren. Da muss man auch eine gewisse Frustrationstoleranz entwickeln um das mit Würde zu tragen, auch wenn man mal abgelehnt wird. Ich finde ansonsten disqualifiziert man sich nur selbst und bestätigt vielleicht ein weiteres Redflag...
Wenn ich im Kennenlernprozess schon Frustrationstoleranz brauche, brauche ich vielleicht einfach ein anders Gegenüber. 😄
Eine Beziehung sollte doch nicht noch ein Block Arbeit sein. Die Bilanz dessen, was man daraus gewinnt, muss doch positiv sein. Sagst du ja selber, Kurvenfan. Oder deine Freunde im Bezug auf dich.
Ansonsten: Ich war schon öfter mal so - auch langjährig - verliebt, dass ich meinem Partner jederzeit und aus vollster Überzeugung hätte sagen können, was ich an ihm toll finde. Das war keine unnötige Mühe. Und JEDER braucht meiner Erfahrung nach Bestätigung.
@Ostbayern
Naja Frustrationstoleranz sollte im Grunde keine Arbeit sein. Sondern einfach eine Erkenntnis, dass manchmal Dinge anders laufen als man sie geplant oder sich vorgestellt hat. Vielleicht auch nur, dass sie länger dauern als man sich gedacht hat. Oft ist das ganze auch mit Geduld verknüpft.
Und ja die Bilanz sollte natürlich positiv sein. Aber auch da muss man sich eben überlegen wie man Dinge wertet.
"Und JEDER braucht meiner Erfahrung nach Bestätigung."
In gewisser Weise vielleicht schon. Doch bei den einen reichen dafür vielleicht bloß Worte und bei den anderen kommt es eher darauf an wie man sich dem Partner gegenüber verhält. Ich kann auch jemandem sagen "Ich liebe dich" und mein Verhalten spiegelt das aber überhaupt nicht wieder. Auch hier würde ich es besser finden wenn Worte und Taten zusammen passen. Dann ist es sicherlich am besten.
Wenn Menschen gelernt haben mit dich selbst klar zu kommen und sich selbst gut zu finden, fällt auch der Drang nach Bestätigung weg. Ein ehrliches Kompliment oder ein Lob hört jeder gerne aber darauf "angewiesen" zu sein fände ich schon bedenklich.
"SelfCare
Heute, 11:22
Wenn ich im Kennenlernprozess schon Frustrationstoleranz brauche, brauche ich vielleicht einfach ein anders Gegenüber. 😄
Eine Beziehung sollte doch nicht noch ein Block Arbeit sein. Die Bilanz dessen, was man daraus gewinnt, muss doch positiv sein."
Zumindest nicht am Anfang. Wenn eine Beziehung besteht muss man fraglos oder zumindest sehr wahrscheinlich auch Arbeit oder etwas ähnliches investieren
Evje van Dampen erklärt es so:
aber wenn man es anfangs schon zusammen löten muss und mit Panzerband festzurren, dann will ich da nichts investieren. Und mit politischer Einstellung im weitesten Sinn bin ich da sehr klar geworden. An den Negativbeispielen sowieso, aber nachdem ich einmal erlebt habe wie entspannt und schön das ist ohne Differenzen, würde ich es nie wieder anders haben wollen.
Moin, ihr kleinen Schnuckies und Waldemar Hartmanns der gepflegten Zweisamkeit.
Ich muss hier die ganze Zeit an den großen Vielosofen Jürgen Klopp denken, der auf die Frage eine Schalke Fans, wie man denn Deutscher Meister werden würde, antwortete:
"Wie soll man einem Blinden erklären, was Farbe ist?"
Ich muss Frusttoleranz haben?
Aber (in meinem) Leben nicht. Die möchte ich genau nicht haben! Und genau dann wird es wiederum schwierig. Wie begegnen (Ich-Botschaft) Frau K und ich der Frustration. Vor allem wie schnell, dass die nicht schon tiefe Furchen geschlagen hat.
Dass es sexuell passt?
Es vereinfacht die Dinge enorm, wenn die dahingehenden Interessen nicht völlig konträr laufen. Doch ist es nicht sogar wunderbar, wenn es da noch Annäherungspotenzial gäbe? Und was ist denn, wenn diese brennende Begierde nachlässt und sich mal nichts tut, wenn sich die Begehrte im Aldi über die Kühltheke beugt?
"Huhuhuhu, er liebt mich nicht mehr wirklich!"?
Es gibt Wahrscheinlichkeiten, wenn es wirklich gut and nachhaltig werden soll, dass Arbeit und Professionalität abgeliefert werden müssen. Dass es Basics gibt, die am besten an jedem Spieltag des Lebens abgeliefert werden müssen und zu einem dann doch unerwartet auftauchenden Formtief auch eine Krisensitzung gehört.
Und bei der Krisensitzung kann, und muss es sogar, es schon mal richtig qualmen. Sonst wäre es ja keine Krise sondern nur "ein quersitzender Furz".
Gemeinsame Werte sind nicht ganz so wichtig?
Sie sind quasi das Gesetzbuch einer dauerhaften Partnerschaft, auf was soll soll sich im Zweifel sonst berufen werden? Die Anzahl der echten oder vorgetäuschten Orgasmen? Das mag noch bis zum 3.-4. Streit als Schlichtungsinstrument funktionieren. Aber dann??
Wenn ich schon zu Beginn der Partnerschaft gemeinsam Probleme lösen muss, die ich alleine nie hätte... schwierig...
Ich bin ein großer Freund der 51% Regelung, die ich mindestens erreichen möchte gegenüber eines Singlelebens. Und wenn ich das dauerhaft und nachhaltig schaffe, dann bin ich schon mal auf einem richtig guten Weg...
M
Ah, das ist sein eigentliches Problem...
Es gibt aber (Ab)hilfe:
. Falscher Thread
Frau Teja.
Sie wildes vorlautes Ding.
Für was?
M
Sag mal, wie kommst du dazu, eine erwachsene Frau "wildes vorlautes Ding" zu nennen? Auch wenn du vielleicht glaubst, das sei besonders lustig...nein, das ist es nicht, es ist eine Beleidigung.
Vielleicht machst du dir mal die Mühe, die Benimmregeln zu lesen: und dich daran zu halten und als erwachsener Mann zu agieren.
Das machen großväterliche Typen so, speziell nach dem Golfen.
Moin Frau Angel.
Ich glaube, Sie haben da gerade etwas in Ihren Mundwinkeln.... kann aber täuschen und nur von hier so aussehen.
1. wenn es denn eine wäre, wäre es erst eine, wenn es nicht stimmen würde. ;)
2. Kann ich genau erkennen, dass Sie, schon mit angelupftem Gesäß, darauf warten,
dass sie mir in die Hacken grätschen können. Find ich gut!
3. Sollte Frau Teju Ihres Glaubens sein, was ich wiederum nur schwerlich glauben mag, dann möge sie mir das sagen, ich werde aufrichtig um Entschuldigung bitten, ihr jedoch weiterhin genau so aufrecht sagen, dass es nicht mit einem Mü von mir beleidigend sein sollte, sondern eine Kurzantwort auf Ihre Kurzantwort.
4. Denken Sie bitte, als Neueinsteiger(in)(:in) in der Superheldengruppe daran:
Kein Cape!
5. Was lässt Sie daran zweifeln, dass ich erwachsen bin? Nur meine ungelenken Umgangsformen oder sehen Sie da umfangreicheren Erziehungsbedarf?
6. Darf ich Spaß daran haben oder wäre ich dann verpflichtet, das so wie Sie zu sehen?
Herzlich,
M
"1. wenn es denn eine wäre, wäre es erst eine, wenn es nicht stimmen würde. ;) "
@M.M.
Könntest du - einmal - diese permanent wiederholte These in irgendeiner Form belegen? Das hast du nämlich trotz mehrfacher Frage meinerseits nie getan. Lediglich einmal auf meine Frage ob ich dann "fett" oder "fette/s [...]" nicht als Beleidigung betrachten darf, weil es ja stimmt, geantwortet (in meinen Worten), dass man fett nicht sagen sollte, weil es als beleidigend erkannt wird. Ja, nun?? Also mir bitte einmal den Gefallen erweisen und mir erklären, warum dumm, hässlich, Arschloch, fett, such dir aus was immer du möchtest, keine Beleidigung sein sollte, nur weil es stimmt. Das ergibt keinen Sinn und wird von Gerichten btw. auch nicht so gesehen, die sollten das zumindest rechtlich ganz fundiert einschätzen können.
Was übrigens hingegen wirklich richtig ist, das ist, dass ein Wirz* richtig sein muss oder zumindest könnte, damit er witzig ist. Ausnahmen bilden Satire, dafür darf man es aber nicht so meinen, wie man es sagt und pointiert eingesetzt sein muss sie auch.
* trifft alles auch für "Witz" zu
Naja, manche haben anscheinend noch nie etwas davon gehört, dass man vieles (alles) denken aber noch nicht alles sagen bzw. schreiben sollte bzw. darf.
"Das hast du nämlich trotz mehrfacher Frage meinerseits nie getan."
Moin Frau Est.
Ach Sie waren das.
M