"Danke für Eure Sicht. Natürlich, mir ging es in keinster (gramatikalisch falsch, aber rhetorisch stark :P) Weise darum, dass hier Dir, Panda77, irgendwie als Grund unterzuschieben"
Naja, es IST ein Grund, das muss man leider einfach so sagen. Alleinerziehende Mutter zu sein, bedeutet unter anderem für einen nicht unerheblichen Anteil von Männern ein Nogo als Partnerin zu sein. Manche Gründe sind tatsächlich auch nachvollziehbar, z.B., du hast es gesagt, bei einer Trennung würde man sich auch von den Kindern trennen, die man hoffentlich lieb gewonnen hat, andere Gründe sind falsch oder unsympathisch oder wie auch immer, aber Fakt ist nunmal: es IST ein Grund, warum man sich bei der Partnersuche schwerer tut.
Ich verstehe gar nicht, was das Thema Kinder hier mit dem Thema zu tun hat? Die Männer haben oder wollten sich mit Panda77 treffen, hatten also ganz offensichtlich kein Problem damit, dass sie Kinder hat.
Nicht jeder Mann sieht in Kindern Konkurrenten. Die allermeisten Männer sind Gott sei Dank im Kopf reif genug das auseinander halten zu können.
Aber, dass Kurvenfan das ins Thema bringen musste, wundert mich auch nicht sonderlich. Das sind ja so deine Leiden über die du gerne jammerst, Kurvenfan.
„Neunkirchen-Seelscheid“ (Pseudonym)
Mich erstaunt hier total der Grundtenor von 'dann stehe ich nicht an erster Stelle' 'wird die Frau ihrer Rolle als Partnerin gerecht?' ... Ich selbst habe immer eher die Befürchtung gehabt, dass umgekehrt ich einer Patchworkfamilie oder Kindern nicht gerecht werden könnte und habe deshalb Männer mit Kindern eher gemieden, das aber als einen Mangel meinerseits gesehen, weil ich eben keinen großen Bezug zu Kindern habe.
Es überrascht mich wirklich sehr wie konträr die Perspektive hier ist, das hätte ich so nicht erwartet.
@Schramberg
Na ja die Kinder hat sie ja selbst zum Thema gemacht. Und für mich sind auch nicht die Kinder das Problem, sondern in den meisten Fällen der Ex-Partner. Das habe ich ja z.B. auch in meinem Beitrag geschrieben.
Ich hätte wahrscheinlich keine Probleme mit Kindern wenn die Mutter verwitwet ist.
Man hat einfach weniger böses Blut, das im Zweifelsfall an den Kindern klebt und die Kinder können von allen am wenigsten dafür.
Ich habe ja auch nicht gesagt dass das jeder so sehen muss, aber für mich wäre das auf jeden Fall ein Grund. Und wenn ich diesen klar und deutlich nenne ist das auch kein Jammern, auch wenn es natürlich andere Menschen gibt die das nicht hören wollen. 😅
Ob wirklich alle Männer damit im Einklang waren wissen wir ja gar nicht, weil über die Hintergründe der treffen oder auch der Kommunikation ja keine Info besteht.
"Vielleicht könntest du (und andere) sich auch von einer Rangliste lösen?! 🙂"
Das ist ein richtiger Gedanke. Und doch ging es mir ja darum, dass diese Rangliste durch die Profile aufgemacht wird und damit überhaupt erst in meine Gedanken kommt. Und ja, Gefallener Würfel, Du hast natürlich Recht, dass es ein Grund sein kann - mir ist nur wichtig, dass es nicht an Panda77 ging, weil ich ihre Story außerhalb des Anfangsposts zu wenig kenne und es ein weiter Weg hin ist zu "ich bin möglicherweise falsch".
"Nicht jeder Mann sieht in Kindern Konkurrenten. Die allermeisten Männer sind Gott sei Dank im Kopf reif genug das auseinander halten zu können."
Zum einen darf ein Thema sich ja wohl auch entwickeln, verschieben. Und es geht auch hier, Apfel, nicht um die von Dir unterstellte Unreife, sondern darum, dass diese Profile diese Konkurrenzsituation überhaupt erst aufmachen. Und das irritiert mich. Ob die Männer, die sich mit Panda77 getroffen haben, damit am Ende nun ein Problem hatten oder nicht, wissen wir nicht, weil sie sie danach einfach nur im Nebel stochern lassen (worauf Kurvenfan ja auch noch mal hingewiesen hat).
"Es überrascht mich wirklich sehr wie konträr die Perspektive hier ist, das hätte ich so nicht erwartet." Du gestehst Menschen also nicht zu, anders zu denken? ;) Ja, den Gedanken hätte ich dann auch - und doch möchte man(n) doch auch mal (!) (nicht ewig) Nummer 1 sein. Das ist nur menschlich.
Ich möchte kurz eine Lanze für die Männerwelt brechen und mich outen: ich habe mittlerweile ein Problem mit Kindern des Mannes in einer Partnerschaft. Habe leider ganz schlechte Erfahrungen mit Eifersuchts- und Erpressungssituationen vor allem bei Teenagern gemacht, so dass es mir tatsächlich lieber ist, wenn ein Mann keine oder schon selbstständige, erwachsene Kinder hat - was nicht heiß, dass ich generell einen Mann wegen Kindern nicht kennenlernen wollen würde, wenn er mir ansonsten sympathisch ist.
„Neunkirchen-Seelscheid“ (Pseudonym)
Du gestehst Menschen also nicht zu, anders zu denken? ;)
Bitte? Wo liest du das denn heraus? Ich hatte es schlicht nicht erwartet, weil mir der Gedanke nicht kam und mir eben auch schlicht die Erfahrung in diesem Bereich fehlt.
In welcher Welt ist denn: "Mich überrascht das zu lesen" = "Du darfst das nicht denken und sagen"? 🤷♀️ Da vergallopierst du dich.
;) = "Es signalisiert, dass ein Satz humorvoll oder nicht so streng gemeint ist."
„Neunkirchen-Seelscheid“ (Pseudonym)
@Langenhagen
Na ja, jeder Scherz hat ja einen wahren Kern. Die Aussage erscheint mir aber einfach so fern meiner Aussage, dass ich das schon geraderücken will.
Ich kann für mich auch sagen, dass ich schon Kennenlernen nicht weiter geführt habe, als ich erfahren habe, wie Väter so mit ihren Kindern umgehen, wie die Rahmenbedingungen genau sind etc..
Meiner Meinung nach ist man als neu hinzukommender noch nicht verliebter Mensch da auch nicht verpflichtet alles hinzunehmen, was halt an Rahmenbedingungen geschaffen wurde und von einem selbst erwartet wird ("meine Exfreundin hat die Kinder immer nachmittags betreut") und/oder Defizite zu akzeptieren und kompensieren, die sich da beim potentiellen Partner zeigen z.B. beim Erziehungsstil.
@Selfcare: Kannst Du Deinen zweiten Absatz noch was genauer erklären, was Du damit meinst?
Ich kann mich da @ Sirona anschließen, daß da gerne mal Probleme entstehen.
Da ich selber keine Kinder habe oder wollte, hatte ich auch nie richtig Lust dazu " Ersatz- Mutter" oder auch nur "Betreungsersatz" zu werden.
Bei erwachsenen Kindern kein Thema. Wobei die auch ganz schön schwierig sein können, wenn sie irgendwie Konkurrenz zur leiblichen Mutter sehen oder Väter nicht mehr ständig "verfügbar" sind....längeres Thema.
Aber noch schulpflichtige Kinder.... nööö. Wollte ich nicht. Ich habe mich nicht in der Rolle gesehen und auch in jungen Jahren keine so guten Erfahrungen gemacht.
Zum Thema plötzlicher Kontaktabbruch.
Ich mir auch (früher) mehrfach passiert.
Mein Einstieg bei RF war damals beim ersten Kontakt sehr unschön und sehr ernüchternd. Es fand sogar ein erstes Date statt.... Und dann war Funkstille, absolute. Sogar ans Tel ging der Kerl nicht mehr. Grund ????
Ich konnte es mir denken. Aber kränkend war es trotzdem.
Danach habe ich mich selber immer zur Vernunft gerufen und mir gesagt, daß ich das Thema Hoffnung bitte mal in den Keller packe, bis sich nach längerem Kontakt zeigt, daß es sich lohnt, sich Hoffnung zu machen und das intensive Verlieben zuzulassen.... Und erstmal länger laufen lassen und schauen, was sich entwickelt...
Das war meine Art, mit dem Thema umzugehen. Erstmal schauen und ggf erstmal etwas reservierter zu bleiben.
War auch einigen Herren nicht recht. Egal. Ging ja um mein Seelenheil.
Ich glaube, diese Erfahrungen gehören irgendwie zum online Dating dazu.
Aber auch das war nur meine Art und Haltung.
z.B. sehr häufige, eng getakteten, für die Ursprungsfamilie optimierte Besuchsfenster, die aber gar keine Kennenlernphase (bei Fernbeziehung) eines neuen Partners zulassen, völlig liebloser Umgang des potentiellen Partners mit den Kindern, an dem potentiellen neuen Partner werden Ansprüche an Ressourcen für die Kinderversorgung gestellt (Zeit, Geld), die der nicht freiwillig anbietet, totales Chaos in der Familie (Stress, Streit, Dramatik), schlechtes Handling der Situationen mit Kindern, beim Kennenlernen erkennt man, dass in dem Leben gar kein Raum ist für einen neuen Partner, schnell weiter Kinderwunsch obwohl Ist-Situation schon grenzwertig gut für die Kinder....ach Diverses. Man datet dann ja quasi eine Familie.
Danke schön. :) Peter Weck hat damals direkt eine ganze Familie geheiratet. ;)
Hab ich tatsächlich für dich als Referenz eingebaut, schön, dass sie ankam. 😁 Damals ging's ja gut, trotz Chaos
Ja, so waren die 1980er ;) Off Topic: Habe mal direkt um die Ecke gearbeitet, wo hier in Berlin das Haus steht, was sie für die Außenaufnahmen benutzt haben.
"Ja, so waren die 1980er ;)"
Zumindest in einer Serie.
@Carla 1 - dein Punkt ist durchaus wichtig, ob man einer Patchworkfamilie oder Kindern überhaupt gerecht werden kann. In manchen Fällen bin ich da gewiss nicht so geeignet. Bloß taucht das meist ja eher später im Kennenlernprozeß auf.
Ich habe auch schon ein erstes Date auf dem Spielplatz gehabt und Eis für Frau und Kind mitgebracht und beim zweiten Date mit dem Kind Hausaufgaben gemacht, während sie für uns gekocht hat, aber das war die absolute Ausnahme.
Ob man in einer potentiellen Beziehung überhaupt großartig die Möglichkeit hat Akzente zu setzen, eigene Vorstellungen und individuelle Lebenskonzepte einbringen kann, kriegt man meistens sehr viel schneller mit. Oder ob man statt auf Augenhöhe in der böse ausgedrückt "Hackordnung" sich weit unterhalb dem Familienhund einordnen soll und quasi immer überstimmt wird.
„Neunkirchen-Seelscheid“ (Pseudonym)
Wow.
Das erste und/oder zweite Date MIT Kind?
Das finde ich für sämtliche Beteiligten heftig. 😲 Ich würde mich darauf wohl auch nicht einlassen. Das finde ich dem Kind gegenüber auch schwierig.
Offensichtlich habe ich aber sehr wenig Einblick und Ahnung davon.
Wie ich schon schrieb - die absolute Ausnahme! Normalerweise erfährt man ja zumindest grob die Lebensumstände & Rahmenbedingungen, die Selfcare, so plastisch für einige Fälle beschrieben hat, lange vorher, bevor man es live erlebt.
@Panda77
Mit Dir ist darauf bezogen vermutlich nichts falsch. Die Herren wussten um Deine Situation. Ich persönlich finde es feige, nicht zu schreiben, dass es nicht passt, vor allem, wenn ein Treffen kurz bevorsteht.
Es gibt einen nicht unerheblichen Teil, der alles alleine macht und keinerlei Kontakt zum anderen Elternteil besteht. Nicht jeder möchte dies in seinem Profil schreiben.
Gesagtes/Geschriebenes kann mit unterschiedlichem Wortlaut aufgefasst werden.
(4-Seiten-Modell, Wer mag, kann gerne mal 4-Seiten-Modell "Mein Kind steht an erster Stelle" googeln)
Ich bin grade im Urlaub und tippe ungern am Handy. Deshalb schreibe ich nur kurzgefasst meine 2 Cents.
Was ich nicht verstehe ist, dass man in einem Forum einen Post schreibt und dann in 90% der Fälle sich die User entweder abmelden oder nicht mehr zu Wort melden. An einer Diskussion nehmen eigentlich die wenigsten bis gar kein Thread Eröffner mehr Teil, insbesondere wenn es um solcher kritischen Themen geht. Finde ich schon seltsam...
Vielleicht will, oder (muss) man seinen Ärger mal raus lassen. Kann mir schon vorstellen dass es frustet, so wie es beschrieben wurde.
Und erwiesenermaßen ist: Geteiltes Leid, ist halbes Leid.
Auch dazu kann ein Forum da sein. (könnte ich mir denken).
Bin da auch bei Sabine, wobei ich die Beobachtung von Kurvenfan teile, sie aber mit dem Adjektiv "auffällig" statt "seltsam" belegen würde. Es kann aber so viele Gründe geben (Dampf abgelassen, von Reaktionen berührt/überfordert/genervt, mit Genuß still mitlesen etc.).
@Grevenbroich - Foren und Foren-Diskussionen sind für viele fremd und ungewohnt. Ich glaube in Fällen, wo sich der Threadstarter nicht mehr meldet, ist das eher wie ein Kommentar auf Social Media oder eine Rezension auf Amazon oder Google Maps zu verstehen. Und natürlich wie schon erwähnt ein gewisses Mitteilungsbedürfnis um mal Dampf abzulassen.
Wer als Threadstarter vielleicht nur alle paar Tage mal reinschaut, wird in so einem Thread wie diesem ja auch mittlerweile quasi erschlagen von den vielen Beiträgen.