„Rietberg“ (Anonymer Beitrag)
Endometriose wurde per Ultraschall nie gefunden, allerdings hab ich keine Darmspiegelung gemacht, glaube die braucht man da zusätzlich.
Ich hatte im Zusammenhang mit der Blutung aber Polypen, die aus der Gebärmutter entfernt wurden. Damit sich keine neuen bilden, soll ich keine Periode mehr haben. Außerdem hatte ich tägliche Unterleibschmerzen und habe von Ibuprofen gelebt.
Also bin froh das ganze los zu sein wenigstens und daher wäre mir wichtig, dass die Pille weiterhin wirkt. Sie hilft mir nur nicht mit den restlichen PCOS Symptomen.
Ich habe verschiedene Kalorienzahlen ausprobiert und je mehr es war umso mehr habe ich zugenommen. Also in meinem Fall glaube ich nicht so an die Theorie, dass ich mehr essen sollte. Wahrscheinlich darf ich gar nicht mehr essen damit sich endlich mal was verbrennt, aber leider habe ich einen Job und Alltag zu bewältigen, bin ja eh schon dauermüde von den Schlafstörungen 😅🤷🏻♀️
„Baden-Württemberg“ (Anonymer Beitrag)
Ich kann erfahrungsgemäß nur mit Bewegung abnehmen, weil mein Grundumsatz auch so niedrig liegt. Die Spritze hilft halt dabei die Disziplin aufrecht zu erhalten. Aber ja, man sagt gerade Frauen sollen wegen den Hormonen auch darauf achten was mit guten Fetten zu essen, weil wir das einfach brauchen, damit alles so läuft wie es soll. Avocado, Olivenöl, Leinsamenöl - kann man ja mal darauf achten, dass es irgendwo mit drin ist.
Habe keine Erfahrung mit PCOS/Endometriose etc., sorry.
Aber langsam mit der Spritze anzufangen in ganz niedrigen Dosen hats bei mir gebracht, dass der Körper das akzeptiert und der Magen nicht mehr rebelliert.
„Neckarsulm“ (Anonymer Beitrag)
@Rietberg
Man kann Endometriose durch Tasten, Ultraschall usw. diagnostizieren, falls z.B. große Knoten an den richtigen Stellen sitzen. Wenn nichts gefunden wird, heißt das aber nicht, dass es sicher keine Endometriose ist, diese Sicherheit hat man nur durch eine Bauchspiegelung (Laparoskopie). Die Diagnosefreudigkeit bzgl. der Endometriose ist leider sehr gering, in aller Regel muss eine Frau sehr hartnäckig dafür sein.
An deiner Stelle würde ich mich jetzt erstmal sehr genau über Endometriose informieren, ob du denkst das könnte bei dir auch existieren, das Problem.
„Rietberg“ (Anonymer Beitrag)
Danke für die Ratschläge zur Endometriose, nur wird die ja auch bloß mit der Pille behandelt, die ich bereits nehme. Ich weiß daher nicht, ob mich der Aufwand einer Bauchspiegelung wirklich weiter bringt. Die Frauen die ich kenne werden ja auch nicht geheilt nach ihrer Endometriose-Diagnose.
Also da wäre es nur umso wichtiger, dass die Pille weiterhin wirkt.
Heißt ich müsste von einer Abnehmspritze ohne Erbrechen/Durchfall hören 😅
„Neckarsulm“ (Anonymer Beitrag)
@Rietberg richtig, Heilung gibt es nicht, aber Entzündungstreiber werden ggf. operativ entfernt und abgesehen davon wird, deshalb hatte ich auch diese Überlegung bei dir, Endometriose Patientinnen eine spezielle Ernährung empfohlen, deine Low Carb Kost könnte der widersprechen.
Es sollte aber nur ein kurzer Einwand sein, weil mir ein paar Punkte ins Gesicht sprangen. Wahrscheinlich trifft die Endo auf dich auch gar nicht zu, der Leidensdruck ist bei betroffenen Frauen üblicherweise sehr hoch. Deshalb kam mein Rat mal die Symptome abzugleichen.
„Neckarsulm“ (Anonymer Beitrag)
Noch kurz ein anderer Gedanke, bei deiner PCOS wurde bereits mit Metformin schon versucht zu bessern?
„Rietberg“ (Anonymer Beitrag)
Bei mir wurde kein Metformin empfohlen, ich hab keine Diabetes-Vorstufe. Ich denke mal zumindest da hat mir die zuckerfreie Ernährung schon was gebracht
„Neckarsulm“ (Anonymer Beitrag)
Bei der Kombi Insulinresistenz oder nicht und Metformin geht es "nur" um die Kostenübernahme. OffLabel wird Metformin auch ohne Insulinresistenz oder Diabetes 2 eingesetzt. Du müsstest die Kosten übernehmen, aber das wäre bei den teuren Ozempic und Co. auch so, oder?
Ich hatte irgendwann mal etwas gelesen, dass es Metformin nicht mehr geben würde, ich kenne den Stand nicht, dann hätte es sich sowieso erledigt.
„Halberstadt“ (Anonymer Beitrag)
Metformin gibt es weiterhin. 🙂
„Baden-Württemberg“ (Anonymer Beitrag)
Kleines Update: Ich habe eigentlich seit dem letzten Update kein GLP-1 mehr gespritzt. Im Leben sind Dinge passiert, sie sich wichtiger anfühlten als abzunehmen und ich bin durch viele Pflichten völlig aus dem Rhythmus geraten mich um mich selbst zu kümmern.
Ich zwar zwischenzeitlich auch in einem "Oh verdammt, wie soll denn das in Zukunft weitergehen"-Modus. Oberflächlich habe ich zwar noch funktioniert, aber innerlich hat es mich belastet. Muss sich für euch nicht logisch anhören, jeder Ernährungsberater würde mir vermutlich auch die Erklärung als blöde Ausrede um die Ohren hauen, aber mir fehlte einfach die Kraft fürs Abnehmen.
Ich hab das was sein mußte in meinem Leben "geschafft", aber nichts mehr, was nicht extrem dringend war. Die Krise ist zwar noch nicht überwunden, aber erstmal der Schock und ich versuche das "um mich selbst kümmern" bei allem anderen Kümmern nicht komplett schleifen zu lassen. Also zurück zu GLP-1 und ich habe mir mal ein Ziel bis Ende des Jahres gesetzt.
„Hockenheim“ (Anonymer Beitrag)
Nochn Update: Ich hab im November das Teufelszeug abgesetzt und seitdem war mir keinen Tag mehr übel... ja, der Wiederzunahmeeffekt hat natürlich eingesetzt, nicht ganz ein Kilo pro Monat, obwohl ich versuche, gegenzusteuern...
... aber ich bin wenigstens wieder ICH und nicht ein Häuflein Elend, das an nichts mehr wirklich Interesse hat, bedrückt und übellaunig ist und bei jedem Haps überlegen muss, ob das wohl wieder zu Schmerzen und Übergeben führen wird...
„Baden-Württemberg“ (Anonymer Beitrag)
@Hockenheim Das Problem hatte ich am Anfang ja auch, da war die Dosis zu hoch, obwohl es die Anfangsdosis war. Ich habe ja bei 1/3 der Anfangsdosis schon eine Wirkung gespürt und kam damit dann gut klar.
„Neckarsulm“ (Anonymer Beitrag)
@Hockenheim bist du lediglich wieder auf dem vorherigen Gewichtsstand oder gab es einen Jojo-Effekt?
"Oh verdammt, wie soll denn das in Zukunft weitergehen"-Modus. Oberflächlich habe ich zwar noch funktioniert, aber innerlich hat es mich belastet. Muss sich für euch nicht logisch anhören, jeder Ernährungsberater würde mir vermutlich auch die Erklärung als blöde Ausrede um die Ohren hauen, aber mir fehlte einfach die Kraft fürs Abnehmen. "
Würden Ernährungsberater das tun? Keine rhetorische Frage. Wenn du dich z.B. nicht um Sport kümmern kannst und damit den Erhalt von Muskeln ist das Absetzen doch sinnvoll?!
„Hockenheim“ (Anonymer Beitrag)
Von den insgesamt in 1,5 Jahren verlorenen 27 kg sind jetzt 8 nach 10 Monaten wieder zurück. Blöd. Aber besser als dauerfiesekelhaftübeldepressiv fühlen.
Ach ja und ich war auf 0,5mg Dauermedikation. Auf meine Frage hin bekam ich die Antwort, für 1/4 der Dosis sei die Medikation nicht dauerhaft zugelassen.