Ist die Zeit des Onlinedatings vorbei?

in „Rundum Leben“

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Den Alterswandel finde ich übrigens erstaunlich und den hatte ich so gar nicht kommen sehen.
Ab einem bestimmten Alter wird man als Frau für viele gleichaltrige oder sogar ältere 🤯 Männer unsichtbar. Dafür tun sich bei den jüngeren und deutlich jüngeren Männern plötzlich eine wahre Sintflut von Interessenten auf.
Auf beides war ich komplett nicht vorbereitet. Natürlich geht es dann aber meist nicht um feste Beziehungen.
Das kann es für Frauen ab 50 irgendwann auch sehr anstrengend werden lassen, weil viele sicher auch nur virtuell spielen wollen.
Unterm Strich sind wesentlich jüngere Männer in ihren Anschreiben aber oft sehr viel höflicher und respektvoller als gleichaltrige Herren. Ob das an anderer Erziehung liegt oder an mangelnder Erfahrung und weniger frustrierenden Erlebnissen weiß ich nicht. So weit habe ch mich nicht in die Materie eingearbeitet. 😅
Für mich entstand aber irgendwann der Eindruck, dass es nicht sinnvoll ist online weiter zu suchen. Irgendwie bin ich dann über Zufall doch noch fündig geworden, aber bei jemandem dem ich im Datingkontext nicht geantwortet und mit dem ich so nicht ins Gespräch gekommen wäre, das muss ich so schon sagen.
Also vielleicht wäre es doch besser zu der Unbeschwertheit der Anfänge zurückzukehren.

@Rosi Einhorn
Freue mich gerade sehr für dich ❤️

Diese Unsichtbarkeit kann ich bestätigen und auch die große Anzahl an Jünglingen, die Interesse bekunden. Es hat nur keiner eine befriedigende Antwort auf die Frage, was sie von einer 30 Jahre älteren Frau erwarten. Immer das gleiche bla bla und sicher nichts für eine feste Beziehung.

Die Ansprüche der älteren Herren erfülle ich auch nicht, wenn sich denn mal jemand meldet, wo die Alterklasse stimmt.

Grundsätzlich empfinde ich das Onlinedating anstrengend, zeitaufwändig und am Ende eines Kontaktes war es wieder Zeitverschwendung.

Daher gönne ich mir eine Auszeit, denke über mich und das Ganze nach. Nach den negativen Erfahrungen und der daraus resultierenden derzeitigen Laune würde ich sowieso jeden Anwärter vergraulen.

"'bzw. das es (wie schon erwähnt) gerade bei jüngeren Frauen ein Überangebot an interessierten älteren Männern gibt."
Na ja das war ja auch schon immer so. Diesen Zustand hatten wir auch schon in den 90ern. 😅"

Ja das stimmt absolut, wie nur erwähnt wurde geht es ja darum das der User (und wir alle) nun auch nicht gerade jünger geworden sind und sich deswegen natürl. auch die Ausgangslage des Datens geändert hat."



Exakt das, FroindinAusDenken (so Thema Sinn verdrehen), gerade darum ging ja mein Beitrag, dass sich die Person verändert hat, also älter geworden. Nix mit in den 90ern war das anders.

Naja wir alle haben uns ja auch verändert. Wo man früher vielleicht noch ultra-flexibel war, hat man heute klare Vorstellungen.

@Martin Du stehst ja auch viel weniger zur Verfügung als du das früher getan hast. Das senkt natürlich deine Attraktivität für die meisten Frauen, die sich vielleicht das "komplette Paket" wünschen. Du hast heute einfach schon zwei Frauen in deinem Leben, die gewisse Aspekte abdecken.

Suchen und finden ist und bleibt Glückssache, aber früher mußte es ja auch nur einmal klappen. Heute am besten gleich 3-4x und auch noch parallel. 😄

@Selfcare: Also mir würde ganz grundsätzlich schon ein guter, gerade gestrickter Mann reichen. :-) Und definitiv war und ist das eine Frage des Glücks und des Timings und des offenen Herzens.

Ich glaube, es war Carla-1, die bereits schrieb, dass die Datingindustrie ihr Geld mit der Suche und weniger mit dem Finden verdient. Trotzdem kenne ich Paare, die sich erfolgreich online gefunden haben und zumindest temporär gehörte ich auch zu der Gattung.

@Martin: Die Veränderung, die Du registriert ist sicherlich einer Mischung aus Zeitgeist und Deinem veränderten Suchraster geschuldet. Vermutlich hast Du damals nicht nach jemandem gesucht, der sich eine weniger klassische Verbindung wünscht. Vielleicht liege ich da auch falsch und vielleicht finden das auch viele erstrebenswert.
Je älter man wird, desto mehr weiß man, was einem wichtig, was verhandelbar ist und was definitiv ausscheidet. Da wird die Anzahl der Treffer naturgemäß schon geringer, weil man sich weniger unbedarft in eine Liaison stürzt.

@All: Ja, auch ich gestehe, dass ich irgendwann müde wurde. Vor 25 Jahren, als ich das erste Mal online unterwegs gewesen bin, war alles neu, aufregend und man hatte bei verschiedenen Kontakten die Hoffnung, es wäre das fehlende Puzzelstück.
Der Wunsch nach einer Verbindung verpuffte irgendwann zwischen Small-Talk-Einzeiler-Nachrichten und Männern, die auf der Suche nach Plan B oder überschaubarer Verbindlichkeit waren, mit einem Mini-Max-Engagement auftraten und/oder mir ungefragt sexuelle Präferenzen um die Ohren hauten, noch bevor ich überhaupt wusste, ob ich mein Gegenüber interessant finde und es zumindest für einen Wechsel ins echte Leben und ein gemeinsames Getränk reicht.
Früher wollte ich dem künftigen Vater meiner Kinder begegnen, heute wünsche ich mir einen Mann, der mein Leben bereichert und dabei nicht auf 38 anderen Hochzeiten tanzt und der etwa in meinem Alter ist.
Michael Nast trifft es für mich persönlich häufig ganz gut und hat in seinem letzten/aktuellen Buch über das Dating Burn Out geschrieben, das er auch bei sich beobachtet hat. Spannend fand ich, dass Männer vieles vergleichbar empfinden und erleben.

Wer hinter der Schilderung jetzt Frustration vermutet- weit gefehlt. Aber ich bin heute realistischer, setze zwischenzeitlich eher auf den Zufall und gehe einfach (r)aus. Falls mir doch ein wunderbarer Mann online über meinen Weg läuft, der mein Interesse weckt, bin ich offen dafür, mich begeistern zu lassen. Und ja, manchmal gibt es einen Online-'Test' mit angezogener Handbremse.

Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass ich denke die Zeit des Onlinedatings ist vorbei? Leider neige ich zu Wiederholungen, aber zur Sicherheit: ich denke die Zeit des Onlinedatings ist vorbei.
Jetzt frage ich mich die ganze Zeit, ob ich nicht vielleicht einem Irrtum unterliege. So ungefähr 14(?) Jahre war ich ja dabei und da waren sehr viele richtig heftige Erfahrungen dabei, die mein Selbstwertgefühl zutiefst durchgeschüttelt haben. Aber ich hatte eben auch einen Wahnsinns Glücksgriff, der mich einige Jahre zum Honigkuchenpferd machte und wahrscheinlich mein Bild stark verrückt hat im Glauben: früher war es viiiel besser. Dabei hatte ich eigentlich nur einen wirklichen Erfolg gegen eine Unzahl mieser Erfahrungen. Der Glücksgriff war eben SO gut, dass er vieles hat vergessen lassen, aber im Grunde steht auf der Positivseite: 1. In Worten eins.
Nun habe ich ja einige Zeit wieder gedatet und bin auch schon wieder um viele Erfahrungen "reicher" geworden und habe ja beschlossen: das war es. Ich möchte mich nicht wieder so klein machen lassen und erniedrigen fürs Dating um dann feststellen zu müssen, dass es den Ausnahmemann einfach nicht nochmal geben wird, dann aber mit zerrüttetem Selbstwertgefühl.
Aber nun überlege ich, ob für mich (geht jetzt wirklich nur um mich persönlich) Onlinedating vielleicht nie besser war als heute, nur dass diese Tatsache verschleiert wird von dem Erfolg.

@ Alea.iacta.est
Ich glaube gerade beim Online-Dating geht es eben um die Qualität nicht um die Quantität. Wenn du den einen gefunden hast der für dich gepasst hat, zumindest für eine gewisse Zeit. Dann ist es doch gut und dann hatte es doch auch eine gewisse Berechtigung.
Bei dem gestiegenen Tempo und unserem Alter müsstest du wahrscheinlich ein mehrfaches von Versuchen riskieren und wieder so einen Glücksgriff zu erhalten.
Wenn einem das zu aufwendig ist oder das Risiko zu groß ist muss man es lassen, mit allen Konsequenzen. 🤷🏻‍♂️

Für mich gilt ja im Grunde genau das gleiche. Ich hatte auch eine wirklich schöne Zeit mit einem Date hier von RF. Leider hat sie auch nicht für immer gehalten. Und ich denke seit dieser Zeit sind meine Ansprüche eher größer als kleiner geworden. Daher wird es natürlich prozentual immer schwieriger aus der ohnehin schon schlechter gewordenen Menge an Kandidatinnen ein passendes Match zu finden. Das ist aber mein persönliches Problem und wahrscheinlich nicht das Problem des Online-Datings allgemein.

"Wenn du den einen gefunden hast der für dich gepasst hat, zumindest für eine gewisse Zeit. Dann ist es doch gut und dann hatte es doch auch eine gewisse Berechtigung."

Aber das stand ja nie zur Debatte, @Kurvenfan. Darüber habe ich nie gezweifelt.

"Bei dem gestiegenen Tempo und unserem Alter müsstest du wahrscheinlich ein mehrfaches von Versuchen riskieren und wieder so einen Glücksgriff zu erhalten."

Weshalb gehst du davon aus ich hätte das nicht getan?

@MiezeHH: Den Nast lese ich auch gerade.

Ich hatte das ja auch schon mal an anderer Stelle geschrieben, dass ich 2005ff auch andere Erfahrungen gemacht habe. Da war ich ja auch noch jung und kn.... eben jung und vielleicht waren auch noch mehr Leute "draußen auf der Party" als hier "drinnen" auf dem Event. Freundschaften sind da entstanden, man schrieb ein bisschen (ich meine aber, dass ich da damals nichts bezahlt habe für), ging (damals noch) in Köln auf einen Kaffee oder besuchte sich weiter weg.

Ich habe es dann seit letztem Herbst mit den Apps versucht (schrieb ja auch, dass ich es auch in Bezug auf neue Freundschaften versucht hatte, was noch schwieriger war, als im romantischen Sinne). Ich fand es sehr sehr frustrierend. B, H und T hatte ich versucht und habe nur einmal ein wirkliches Match mit einem Kaffee gehabt.

Wenn es dann um die Frage geht, warum es nicht klappt und man nicht im tiefen Tal der Tränen ob der eigenen Unzulänglichkeit landen will ;) war für mich auch immer die Idee, dass die Leute keinen Verbindlichkeit mehr können oder eben hoffen, dass gleich nach dem "Wisch und Weg" der Prinz wartet (anders herum wahrscheinlich genauso). Dieser Zustand ist ja auch nicht ohne, man begibt sich in eine Situation, die einen sehr sehr verletztlich macht, weil man Liebe sucht, Freundschaft und damit einen (eigenen) Mangel aufdeckt, offen sagt, mir fehlt was (the Medium, in dem Fall das Profil, is the Message, eben ich bin alleine). Und klar, alle wissen Kommerzialisierung blablablub... aber fein ist das manchmal wirklich nicht.

Ein "Nein danke" wäre zumindest mal was gewesen, habe ich nie bekommen. Es gab einfach gar keine Antwort.

@Tbs Ich finde ihn sehr unterhaltsam und er bringt Dinge auf den Punkt- manchmal erkennt man sich wieder, manchmal nicht. Leider oder vielleicht zum Glück habe ich verpasst, die Datingerfahrung aufzuschreiben. :-)

Ich weiß nicht, ob die gängigen Dating-Apps dafür geeignet sind, neue Freundschaften zu finden und nicht alle Menschen haben für diese Option auch Platz neben dem bestehenden Freundeskreis, dem Job und der Suche nach Mr./Mrs. Almost Perfekt. So etwas ergibt sich meiner Meinung nach. Im realen Leben lerne ich immer mal wieder Menschen kennen, allerdings ist das sicherlich auch eine Typfrage. Nicht aus jeder Begegnung wird eine Bekanntschaft und manche haben auch eine begrenzte Haltbarkeit. Menschliche Beziehungen sind kein Bausparer, so bedauerlich das auch ist.
Das Wisch-und-Weg hat für mich wenig mit fehlender Verbindlichkeit zu tun. Die kommt ins Spiel, wenn man bereits in irgendeiner Art von Kontakt steht. Alles Andere ist eine oberflächliche Millisekunden-Entscheidung 'spricht mich an, finde ich interessant, weckt meine Neugier' oder nicht. Da wird häufig kein Text gelesen (also auch so, wie hier :-)), sondern nur auf Grund der Optik entschieden. Das ist oberflächlich und man kauft es mit, wenn man sich anmeldet. Schön? Nein. Niemand verguckt sich Online auf den ersten Blick in den Charakter des Gegenübers. Und ein Mindestmaß an Anziehung, empfundener Attraktivität gehört eben für einen zweiten Blick auch dazu.

Der mangelnden Reaktion auf eine Kontaktaufnahme wurden hier schon viele Seiten gewidmet. Das tut mir für Dich leid. Jede/r handhabt das, wie es sich für ihn richtig anfühlt, gerade vor dem Hintergrund der eigenen Erfahrungen.

Ja, genau, wenn der Kontakt besteht. Und ja natürlich, ich würde lügen, wenn ich sage, dass ich natürlich auch zuerst auf die Optik schaue (weil eben... das sieht man auch zuerst). Ich habe jedoch nie gelikt oder geschrieben, wenn der Text resp. die Angaben mir so gar nicht zu sagten.

Es ist aber nun mal wie es ist. Vielleicht kommen auch wieder andere Zeiten. ;)

Nast macht natürlich viele Worte um so manch kleine Erkenntnis. So hätte man das erste Kapitel in einem Satz zusammen fassen können: Kein Alkohol bei einem Date. ;)

Hoffe ja, dass dieses im Alter von der Jugend angeschrieben zu werden auch für Männer gilt. :P

Gut, das Alkohol den Attraktivitätslevel beeinflusst, wusste man auch so. Aber es wäre gleich weniger unterhaltsam und ließe sich wahrscheinlich weniger gut verkaufen, das so nüchtern zu beschreiben.

Bei vielen reicht es für das Lesen des Textes leider nicht. Umso besser, dass Du Dich davon abhebst. @Tbs.

Ich drücke uns allen die Daumen, dass es so kommt, wie wir es verdienen, uns wünschen und wie es gut für uns ist.

Zu Christian Thiel (auch bestimmt noch einigen bekannt aus Oliver Geissens Nachmittags Talk)... er schreibt in dem Artikel sogar folgendes:

https://www.50plus.de/article/kaum-ein-mann-schreibt-frauen-ab-50-an.html#:~:text=Die%20Online%2DPartnervermittlung%20eDarling%20hat,auch%20kaum%20etwas%20anderes%20%C3%BCbrig.

Zitat aus o.g. Link: "...dass Frauen ab 50 grössere Schwierigkeiten haben, Single-Männer zu finden. Das heisst, so Christian Thiel: "Diese Frauen müssen aktiv werden. Wenn sie im Internet suchen, müssen sie die Männer anschreiben. Ihnen wird, mal ganz hart gesagt, kaum ein Mann von selbst schreiben."...

"er war im Übrigen auch jener der geraten hat, dass das erste Date nur recht kurz sein sollte"

Das wäre btw. überhaupt nicht mein Fall. Absolut alle kurze Dates waren bei mir schlecht. Mein längstes erstes Date war 23 Stunden lang, mit dem Ausnahmemann.

Ihnen wird, mal ganz hart gesagt, kaum ein Mann von selbst schreiben.

Komischer Rat ... wenn sie schon von selbst nicht schreiben, bringt doch anschreiben auch nix? 🤔

Ich denke da an den Fall zurück, wo ich einen Mann anschrieb. Wohlgemerkt stand im Profil er würde sich darüber sogar freuen.
Der Typ war dann leider wie ein toter Fisch. Man musste ihm alles aus der Nase ziehen.
Okay, kein Problem. Dann bin ich einfach nicht sein Typ, dachte ich und ging des Weges.
Ich gab später eine Kontaktanzeige auf. Gleiches Bild und so. Der Typ hatte offenbar vergessen, dass wir schon in Kontakt standen und schrieb mich ganz begeistert an. 🤔

Will sagen: Die Aussage, daß Männer gern anschrieben werden .... meiner Erfahrung entspricht das nicht. Ich habe kein Problem damit es zu tun, aber außer Spesen ist dabei noch nie etwas rumgekommen. Also NIE.

Ich glaube, egal was Männer sagen oder vielleicht auch selbst glauben, im Grunde erscheint eine Frau die die Initiative ergreift dann doch so als stimme etwas mit ihr nicht, dass sie das 'nötig' hat.
Ich finde es bescheuert und lasse mich gern eines besseren belehren, aber das ist meine Erfahrung. Und Ü50 sein macht das ja nicht leichter, sondern schwieriger 🤔

"Vermutlich spricht für ein kurzes Date, dass von vornherein wenig Druck da ist und es nur mal ein 'Realitätscheck' ist um zu klären, bleibt es auch live interessant oder bin ich einer Vorstellung aufgesessen."

Also VEREINBAREN würde ich kein langes Date. Damit ist dann ein kurzes Date jederzeit möglich. Aber ... wenn es gut läuft, warum beenden? Das ist mir nicht klar.

@Carla-1

selbst muss ich den Artikel nicht gut finden.
Christian Thiel wird sich mit großer Wahrscheinlichkeit in seiner beruflichen Karriere öfters mal geirrt haben.

Ich habe mich nur an den Artikel erinnern können, weil sein Name fiel. Da steht ja bspw. auch drin, dass Männer sich zeitlebens eher nicht von ihrem Bild einer potentiellen Partnerin weg bewegen, Frauen hingegen scheinbar schon.
Oder auch, das bei einem Fallbeispiel in dem Artikel einer jungen 30ig Jährigen, die Aussage kam, dass sie oft angeschrieben wird. Sie allerdings nicht den buckeligen, Glatzköpfigen daten möchte... etc.

"Okay, kein Problem. Dann bin ich einfach nicht sein Typ, dachte ich und ging des Weges.
Ich gab später eine Kontaktanzeige auf."

Letztlich kann man natürlich auch sagen, das ist eine Form von:

"dass Frauen ab 50 grössere Schwierigkeiten haben, Single-Männer zu finden. Das heisst, so Christian Thiel: "Diese Frauen müssen aktiv werden."

Beim Anschreiben kann ich leider deine Erfahrungen schon auch so bestätigen, zumindest mehrheitlich, manchmal wird es auch unfischig, aber andere Formen der Aktion, wie z.B. in ein Profil schreiben, ein Foto liken o.ä., das wird schon positiv bemerkt.

...Ich denke da an den Fall zurück, wo ich einen Mann anschrieb. Wohlgemerkt stand im Profil er würde sich darüber sogar freuen.
Der Typ war dann leider wie ein toter Fisch. Man musste ihm alles aus der Nase ziehen.
Okay, kein Problem. Dann bin ich einfach nicht sein Typ, dachte ich und ging des Weges.
Ich gab später eine Kontaktanzeige auf. Gleiches Bild und so. Der Typ hatte offenbar vergessen, dass wir schon in Kontakt standen und schrieb mich ganz begeistert an. 🤔

Will sagen: Die Aussage, daß Männer gern anschrieben werden .... meiner Erfahrung entspricht das nicht. Ich habe kein Problem damit es zu tun, aber außer Spesen ist dabei noch nie etwas rumgekommen. Also NIE....


Das was du schreibst kommt mir zumindest sehr bekannt vor. Obwohl es wahrscheinlich nicht der Selbe war. Ähnliche Erfahrungen habe ich auch als Premium Mitglied gemacht gehabt.

Im Grunde fühle ich mich dem Post von PW, heute um 13:02 Uhr sehr nahe. Vielleicht ändert sich das nochmal, aber momentan sehe ich mich stark in ihrer Meinung gespiegelt.

P.S.: @MiezeHH gerne

Letztlich kann man natürlich auch sagen, das ist eine Form von:

"dass Frauen ab 50 grössere Schwierigkeiten haben, Single-Männer zu finden. Das heisst, so Christian Thiel: "Diese Frauen müssen aktiv werden."


Ja, aber wie ist denn passiv auf eine Antwort warten aktiver als jemanden anschreiben?
Im ersten Fall hätte er nicht mal eine kostenpflichtige Mitgliedschaft benötigt.
Da fällt ihm alles quasi in den Schoß und er weiß obendrauf schon, dass Interesse besteht. Mehr aktiv hätte ich ja kaum sein können? 🤔

Im zweiten Fall, muss er die Mitgliedschaft abschließen, mich dann aktiv suchen, mich anschreiben und steht noch dazu in Konkurrenz zu anderen, die auch schreiben? 🤔

Es mag in dem einzelnen Fall ja auch etwas anderes gewesen sein. Vielleicht war er da gerade in einer schlechten Phase oder schrieb mit jemand anderem. Es muss natürlich nicht die Tatsache sein, dass ich ihn zuerst anschrieb, aber ich habe eben generell da keine so guten Erfahrungen...
Ich weiß es nicht