Sind wir eigentlich wirklich mit uns im Reinen?

in „Rundum Leben“

Zu diesem Thema gibt es 245 Antworten

Es ist eben genau diese Unterstellung dass man dem Gegenüber jegliche Empathie, Mitgefühl und Kompetenz abspricht, sich selbst als die einzige kompetente wissende Person hinstellt und sich als sozusagen Exklusivmeinungshabendürfende

Keine Ahnung wie du das herausliest.
Ich schreibe aus meiner Perspektive, von meinem Leben. Dass das sich vom Leben eines jüngeren, schlanken Mannes unterscheidet liegt in der Natur der Sache. Ich schreibe von meinem Wunsch, den ich an FAs habe. Und wo ich mögliche Probleme sehe.
Wenn das nicht deiner Sicht und Erfahrungen entspricht geht das für mich in Ordnung. Diese Aggression kann ich nicht nachvollziehen, hefte sie mir nicht an und habe auch kein Interesse mit dir auf dem Niveau zu diskutieren. 🤷‍♀️

Mal abgesehen von der fehlenden Glaubwürdigkeit deiner Geschichten aufgrund o.g. Gründe:

Genau das meine ich! Dieses krampfhafte Selbstdarstellen bei gleichzeitigem Absprechen des Problembewusstseins bei anderen durch Ablenken und den Versuch dem anderen ein schlechtes Gewissen zu machen damit du ja mehr Aufmerksamkeit hast weil es dir ja soooooooo schlecht geht wegen irgendwelcher anderen.

Die anderen wirst du aber nicht ändern.

"Na ja, mal Hand aufs Herz, wann hat dir jemand zuletzt "Schlanke Sau" hinterhergerufen? So als Beispiel.
Glaubst du nicht, dass unser Erleben der Welt aufgrund unseres Äußeren einfach deutlich anders sein könnte?"


Mal abgesehen von der fehlenden Glaubwürdigkeit deiner Geschichten aufgrund o.g. Gründe:

Genau das meine ich! Dieses krampfhafte Selbstdarstellen bei gleichzeitigem Absprechen des Problembewusstseins bei anderen durch Ablenken und den Versuch dem anderen ein schlechtes Gewissen zu machen damit du ja mehr Aufmerksamkeit hast weil es dir ja soooooooo schlecht geht wegen irgendwelcher anderen.

Die anderen wirst du aber nicht ändern.
Du kannst an dir arbeiten und dich selbst stark und resilient machen.
Aber dafür müsste man ja was tun, da lieber rumgiften und andere anpöbeln und denen sagen dass sie sich gefälligst ändern sollen.

Die anderen wirst du aber nicht ändern.

Ja offensichtlich nicht.

Mit mir muss man kein Mitleid haben. Ich habe ein ganz gutes Leben, genug Geld zum Leben und ab und an verreisen, bin frisch verliebt, habe eine schöne Wohnung und liebe Frende. Ich finde nicht dass es mir soooo schlecht geht. Im Verhältnis zu vielen anderen sogar ausgesprochen gut.
Zu Selbstakzeptanz gehört für mich aber auch hinzusehen und anzuerkennen wie die Dinge sind. Und die sind - gerade für dicke Menschen- halt auch nicht nur rosig.
Jetzt kann ich mich zum drölften Mal hier über die Pullover bei UP mit applizierten Glitzermäusen unterhalten, oder etwas in die Tiefe gehen.
Was dich daran derart reizt, weiß ich nicht.

Du erlebst die Welt anders? Glaube ich.
Good for you!

@Carla 1 - Sprüche gibt es durchaus bei schlanken Männern auch, das häufigste zum Beispiel ist "Lauch" . Andere sind Knochengestell, dünner Hering, Zahnstocher oder Spargeltarzan. Bei schlanken Frauen steht ständig im Raum, ob sie magersüchtig sind oder es kommen so Sprüche wie "Nur Hunde spielen mit Knochen". Natürlich ist das im Vergleich zu Kommentaren über dicke Menschen viel seltener, aber Skinny Shaming gibt es halt auch.

Willst du nicht erst abwarten was Kurvenfan dazu zu sagen hat?
Dem galten ja die Worte. Nicht dir.
Kurvenfan und ich kennen uns sehr lange. Um die 20 Jahre mindestens.
Mit ihm kann man Tacheles reden. Und er ist in der Lage seine Meinung zu ändern. Ich habe aufgrund seiner Beiträge auch schon meine Meinung geändert. Natürlich spreche ich mit ihm anders als mit einem Hans-Peter aus dem Netz, den ich fünf Minuten kenne, weil ich weiß, dass er es einordnen kann.

"Laani
Heute, 20:46

Daumen runter, weil man sich bedankt? *gröhl"


Ja, wirklich für alles. Sogar für die Klarstellung wie das war mit dem Kennenlernen mit dem Mann, von dem ich erzählt hatte. Das wissen andere natürlich besser. 😂

Mein ExMann, welchen ich hier 2015 kennenlernte, fand mich körperlich (Höchstgewicht 162kg) sehr anziehend. Er kam gar nicht darauf klar, dass ich mich, nachdem mein Körper mich im Stich ließ und ich unser Kind verlor, einer Magenverkleinerung unterzog. Letztlich führte dies mit zu der Trennung.
Er mag sehr füllige und auch gerne schwangere Körper. Heute hat er seit einigen Jahren wieder eine Partnerin, die optisch mehr seinem Typ entspricht. Ich persönlich möchte einen Partner, der MICH liebt und nicht nur meine Hülle.

"Ich persönlich möchte einen Partner, der MICH liebt und nicht nur meine Hülle."

Fraglos. Aber ich möchte tatsächlich AUCH optisch begehrt werden. Nicht nur akzeptiert/toleriert, weil ich eben geliebt werde.

Irgendwie ist jetzt über meinen Post letztlich ein Streit entstanden. Sehr schade.
In dem Streit tauchte irgendwo die Frage auf von rk76de ob das Problem vorher da war oder das Übergewicht (in meinen Worten wiederholt).

Für mich zum Verständnis @rk76de was meinst du in dem Zusammenhang mit Problem?

Ich zitiere mal die Worte einer Frau auf Instagram.
Es sind nicht meine Worte, es sind ihre Worte. Sie ist nicht selbst dick, sondern schlank und Ernährungsberaterin.
Ich fasse es mit Absicht deshalb nicht in eigene Worte, um die persönliche Ebene herauszunehmen


Zitat drantoniposts (Instagram)

Der Unterschied von Skinny und Fat Shamimg

Skinny Shaming und Fat Shaming mögen in dem Moment, in dem es passiert gleich aussehen.

Es ist aber nicht die Beschämung selbst, die den Unterschied macht, sondern alle Momente, die dort hinführen und alle Momente danach.

Wenn eine schlanke Person beschämt wird, ist ihr thin privilege anschließend noch intakt.

Sie geht zurück in eine Gesellschaft, die ihren Körper feiert.

Wenn eine dicke Person beschämt wird, dann hallt die Beleidigung nach, denn sie wird von allen Seiten immer und immer wieder direkt und indirekt bestätigt.

Unsere Umgebung gibt dicken Menschen kontinuierlich zu verstehen, dass sie und ihr Körper in dieser Welt nicht erwünscht sind.

Je dicker du bist, umso weniger thin privilege hast du – aber was ist das eigentlich?

Privilegien sind definiert als „ein besonderes Recht, ein Vorteil oder eine Immunität, die nur einer bestimmten Person oder Personengruppe gewährt oder zur Verfügung stehen.

Wird diese Definition auf dünne Körper angewendet (thin privilege), bedeutet dies, dass Personen, die sich in einem schlanken Körper durch die Welt bewegen, bestimmte Vorteile gegenüber Menschen gewährt werden, die nicht dünn sind.

Ja, du kannst thin privilege haben und trotzdem deinen Körper hassen - aber darum geht es hier gerade nicht.

Der Begriff thin privilege soll auf eine systemische Ungleichheit aufmerksam machen, indem er Privilegien beschreibt, die Menschen in schlankeren Körpern vorbehalten sind.

Natürlich können schlanke Menschen ihren Körper hassen, aber die Gesellschaft tut es nicht – und das ist letztendlich der Unterschied.

"Körperliche Anziehung setze ich voraus. Sollte aber nicht der Hauptpunkt sein."

Ging ja auch ein wenig dabei um das Missverständnis. Kurvenfan hatte das ja so verstanden, dass ich einen Mann gefunden hätte, der eigentlich schlanke Frauen begehrt, mich dann aber quasi so genommen hat wie ich bin und das käme tatsächlich absolut nie in Frage für mich.
Allerdings starte ich, wie soll ich sagen, äh, gerne körperlich. Ich möchte selbstverständlich eine emotionale und mentale Ebene haben, aber die große Liebe kann für mich auch gern später kommen, körperliche Anziehung nicht.