Grenzsituationen, Risiken, die ihr eingegangen seid, Dinge die VERDAMMT knapp waren....
Hier ist der Thread dazu.
Seid bitte lieb zueinander. Wenn Diskussionen entstehen, bitte nach und nach in #Offtopic umziehen.
Ich fang mal lahm an....
Ich habe einen Tankbeleg von gestern, 11:59 und habe GERADE noch so, den Tankrabatt mitgenommen. 😉 Kurz darauf wars 20 Cent teurer.
Oha, wenn das Deine herausragende "Leben am Limit" - Grenzerfahrung war ... dann hättest Du zumindest bislang außerordentlich gut auf Dich aufgepasst.
Das wäre aber nichts Schlechtes ...
Da steht ja nirgendwo, dass hier nur die Extreme rein dürfen. 😄 War halt jetzt gerade aktuell.
Ist der Thread grundsätzlich eher scherzig gemeint oder soll es tatsächlich um Grenzerfahrungen gehen?
Meine Grenzsituation war, dass ich mich für das Leben entschieden habe.
Für mich stand schon als 7jährige fest, dass ich nicht leiden will und sobald ich Krebs bekomme, "gehe". Mit Anfang 20 war es dann soweit. Und was soll ich sagen, ich habe einen solchen unbändigen Lebenswillen entwickelt und trotz allem oder auch dadurch (bestimmt schwer nachzuvollziehen) schätzen gelernt und Positives aus der Krankheit ziehen können. Und selbst mein Lebenstraum hat sich erfüllt. Ich bin Mama geworden. <3
Heute bin ich seit über 20 Jahre krebsfrei und das Leben ist trotz mancher Widrigkeiten schön und ich bin dankbar hier zu sein. ;)
Dafür, daß ich mit Schußwaffen so überhaupt nichts anfangen kann und blöd finde, hatte ich schon häufiger damit zu tun.
Aus einer Schrotflinte wurde mit Reinigungswattekügelchen auf mich geschossen. Tat trotzdem weh.
Bei den Rockerparties fummelte mir mehrfach jemand mit ner Knarre vor der Nase rum. Gerne auch nicht nüchtern 😵
Im Ex Jugoslawien Urlaub, ca 6 Mon vor dem Krieg sind wir in einen Schusswechsel geraten ( auf dem Motorrad auf einer Bergstraße) und haben es erst nicht richtig gerafft.
Einer meiner Ex steckte sich bei der Trennung eine Gaswaffe in den Mund.....🙄
Mein Mann ist Sportschütze und Jäger (geht aber nicht zur Jagd)
Ich hatte schon ne Krebsdiagnose mit Anfang 20. (OP reichte Gott sei Dank.)
Sehr viele alte Freunde/ Kumpels, Kollegen und Familien Mitglieder sind schon erstorben. ( Etwa 20 Personen)
Ich hatte mal ne Phase, da bin ich extrem riskant und schnell Auto gefahren. ( In meiner aktiven Motorradzeit bin ich eher normal gefahren😉)
Wie schon erzählt. Ich bin getrampt, bin alleine in Kneipen oder Clubs, habe Anhalter mitgenommen, hatte seltsame Dates in fremden Städten, war mit eigentlich unbekannten Dates im Hotel....
Einen Ballonflug und ParaglideFlug über Wasser habe ich auch schon gemacht.
Da fallen mir noch mehr Geschichten ein.
Meine Jugend war zeitweise auch sehr wild.😀
Und eigentlich bin ich ein ziemlicher Schisser.🤔
@ selfcare
Reicht das betr "Leben am Limit"😉😀
Ich bin ja eher ein sehr risikoarmer Mensch.
Alles was man selbst steuern kann nutze ich auch. Mit der Gesundheit habe ich bis jetzt Glück gehabt, aber meine Familie ist auch vorbelastet mit Herzinfarkt und Krebsrisiko. 🤷🏻♂️ Wenn es einen erwischt ist es eben so. Ich finde Krebs bleibt trotzdem die schlimmste Krankheit die man sich überhaupt nur vorstellen kann. Nicht nur wegen den Auswirkungen, sondern auch wegen der Ungewissheit.
Ich glaube das schlimmste in meinem Leben war mit 0 km restreichweite im Kombiinstrument noch 4 km von der Tankstelle entfernt zu sein. 😂
Ich kann euch sagen, das war Adrenalinrausch.
Ich bin mal erwürgt worden. Ich schreibe es so, weil derjenige ja davon ausgegangen ist, dass ich tot bin, ich war aber nur bewusstlos.
Das war sicherlich ein ziemlich scharfes Limit.
Allerdings hat es mir nachhaltig die Angst vor dem Sterben und dem Tod genommen. Der Körper leistet wirklich Faszinierendes in solchen Ausnahmesituationen.
Ja und heutzutage, also momentan, ist es am Limit leben genug für mich, wenn der Wecker mich morgens anschreit, dass ich aufstehen und zur Arbeit fahren soll. 🙄
Brutal Apfel.. wirklich 😳
Sechseinhalb Jahre lang hab ich eine 70 Stundenwoche gehabt 7 Tage die Woche, nur alle paar Monate unterbrochen von 2-5 Tagen Flucht in ein Hotelzimmer.. bis kurz vor dem ersten Corona Lockdown bin ich zu den Eltern gezogen und hab die Mutter als pflegende Angehörige bis zu ihrem Tod begleitet. Sie hatte Parkinson.
Jahre später ist der Vater dann auch gestorben.. zuhause in der eigenen Wohnung. Nachdem er tot war, hat er sich noch von mir verabschiedet und mir wurde ein Blick auf manche der Leben erlaubt, in denen wir in verschiedenen Konstellationen zusammen gelebt haben. Von der Zeit an, als wir noch nicht die Großhirne hatten wie heute, bis zu den Anfängen der Zivilisation in Europa als wir zu den ersten Schmieden nördlich der Alpen gehörten.
Außerdem durfte ich ihn zwei Wochen lang ins Jenseits begleiten. In der Zeit habe ich gleichzeitig im Diesseits und im Jenseits gelebt und meine Göttin, die Nut (Altägyptische Göttin des Firmamentes) hat verhindert dass ich geblitzdingst oder gar von den Dämonen der Pforte aufgefressen wurde.
An dem Tag als er starb, bin ich auch fast gestorben und seitdem „sehe“ ich Sachen oder auch Wesen die nicht Menschen sind. Im Laufe der Zeit hat sich eine Kommunikation entwickelt und so treten sie immer wieder an mich heran und fragen ob ich etwas für sie erledigen kann. Ich sehe mich als ihre Anwältin und sie nehmen mich im Gegensatz zu euch allen ernst.
Letztes Jahr im Herbst habe ich den Geist von einem toten Jungen, der kurz nach dem zweiten Weltkrieg umgebracht wurde aus dem Schönbuch bei Stuttgart an den Bodensee gefahren. Er hatte mich drei Tage lang besessen und wollte mich plagen und mir Angst machen, doch meine Freunde haben ihn gesehen und dann wurde er vom Heiligen Geist abgeholt. Das hab ich mitgekriegt. Der Junge hat euch all die Jahre zusehen müssen wie ihr das Land wieder aufgebaut habt, wie ihr zu Wohlstand und wieder zu Vernunft gekommen seid. Er hat uns alle gehasst.. er war böse und ähnelte dem besessenen Mädchen aus Der Exorzist, nur sind ihm im Lauf der Jahre dann die Finger zu doppelter Länge fortgewachsen. Ihn habe ich richtig gesehen und wenn mir jemand ein Foto unter die Nase halten würde, würde ich ihn erkennen.
Also.....wo fange ich denn an.....???
Evtl. von der Geburt.....bin ein sogenanntes ungewolltes Kind. Ein "Muss-Heirats-Kind", denn anno 1951 "musste" geheiratet werden, wenn Frau schwanger war. Da hörte ich meine ganze Kindheit: "Wenn du nicht wärst, dann....." War eine nicht so schöne Kindheit.
Jugend war auch nicht doll.....weil Vater gewalttätig. Nur ich bot ihm die Stirn und war dementsprechend "nicht erwünscht".
Wahrscheinlich war und bin ich eine "Widerstandskämpferin" und irgendwie anders....
Habe schon früh gelernt selbständig zu sein und mit mir alleine zurechtzukommen.
Reiste alleine auch durch Arabiens, lebte in meiner syrischen Schwiegerfamilie in Damaskus für vier Jahre, war eine wunderschöne Zeit.
Fuhr mit einer Freundin, die auch in Damaskus lebte, mit dem Bus nach Beirut und wir mussten mit dem Militär durch das Hisbollah-Lager zum Hotel......dann war Ausgangssperre, wir hatten aber Hunger, gingen im Dunkeln um die Ecke in ein Cafe, wo sehr viele Palästinenser, die deutsch sprachen und wir hatten einen lustigen Abend.....später in der Nacht im Hotel wurden wir wach, weil es sich furchtbar nach "Kriegsrollen" anhörte. Aber es waren nur die Panzer, die in ihre Kaserne zurückfuhren.....aber das war ein komisches Gefühl......
Auf dem Sinai habe ich ein Erdbeben der Stärke 6,7 überlebt.....besonders die Nachbeben war entsetzlich.......der Hotelier stellte ein Beduinenzelt im Garten auf und dort schliefen wir dann.
Dann war da noch ein Bombenattentat in Athen in den späten 70-zigern, so ca. 400 m weg von uns, alle Griechen blieben sitzen, nur ich und meine Freundin sprangen vom Tisch auf...vor Schreck.......die Griechen waren es wohl zu der Zeit gewöhnt....
Kapstadt habe ich knapp 2 Jahre "überlebt", weil wir uns an die "Regeln" gehalten haben. Nachts, wenn da überhaupt jemand Auto fuhr, an keiner Ampel halten, nichts, aber auch wirklich nichts im Auto liegen lassen, Hinterbank rumklappen und Handschuhfach aufmachen......dann passiert nichts.
Ach ja, einmal auf der Rückfahrt von Jordanien nach Damaskus mit einem Nachttaxi, wurden wir an der Grenze "verhaftet", weil der Taxifahrer irgend etwas schmuggelte.....
Beim "Polizeiverhör" mit gezogener Kalaschnikow konnten meine Freundin und ich auf arabisch "erklären", dass wir damit nichts zu tun hatten......Nach 3 Stunden war es uns geglückt ein neues Taxi zu ergattern um ca. 4.00 Uhr morgens..........
Da war bestimmt noch das eine oder andere....was mir jetzt grad nicht einfällt.
Ist ja auch gar nicht so wenig.......
Jedenfalls haben die Erlebnisse mich doch recht gelassen gemacht für's Leben.
Hm...da gibt es einiges. Mir ist nachts mal ein Fremder entgegen gekommen. Plötzlich drückte er mir die Kehle zu und würgte mich. Ich konnte in diesem Moment gar nicht reagieren. Der Verstand versuchte erstmal zu realisieren was überhaupt passiert. Zum Glück war mein damaliger Freund nicht weit entfernt und konnte ihn verjagen. Wahrscheinlich stand der Täter unter Drogen und Alkohol.
Ein Ex-Freund hat mir Morddrohungen geschickt, da er die Trennung nicht akzeptieren wollte. Das war ein Ausnahmezustand über mehrere Monate. Außerdem stellte sich heraus, dass er in seiner Firma eingebrochen war und deswegen bei mir eine Hausdurchsuchung gemacht wurde.
Viele Beinahe-Unfälle, wo mir die Vorfahrt genommen wurde oder in der Kurve ein Auto überholt hat und ich deswegen fast im Graben gelandet wäre.
Mehrere Einbrüche und ein gewaltsamer
Überfall nur zwei Straßen von meinem Haus entfernt, was dazu führte, dass ich eine Alarmanlage im Haus installiert und jedes Fenster gesichert hatte.
Nie vergessen werde ich die Angst die ich hatte, als meine Tochter (neben anderen Familienangehörigen) schwer an Corona erkrankt war und ich befürchtete, sie würde die Nacht nicht überleben.
Ganz viel Angst hatte ich auch als Kind, weil mich meine Eltern nachts regelmäßig alleine gelassen haben. Vielleicht ist das auch ein Grund warum mir völlige Dunkelheit Unbehagen macht. Ich brauche immer ein Nachtlicht um beruhigt einschlafen zu können.