Kennenlernen mit Personalabteilung?

in „Rundum Leben“

Zu diesem Thema gibt es 195 Antworten

"Die Pension für Beamte in Deutschland wird in der Regel auf 70% erhöht, wenn sie in den Ruhestand treten. Dies bedeutet, dass Pensionäre in den meisten Bundesländern einen Beihilfesatz von 70% erhalten, was die Beiträge zur privaten Krankenversicherung verringert. Der Höchstsatz von 71,75% wird erreicht, wenn man 40 volle ruhegehaltfähige Dienstjahre hat, wobei jedes volle Dienstjahr 1,79375% der Pension angerechnet wird. Es ist wichtig zu beachten, dass die tatsächliche Höhe der Pension durch Faktoren wie Teilzeitarbeit und andere Bedingungen beeinflusst werden kann." . Wirklich richtig arbeitenden Menschen müssen leider Punkte pro arbeitsjahr sammeln und leider für jeden Rentenpunkt immer ein höheres Einkommen erreichen... derzeit ca. 60.000 Euro um später dann vor Steuer/Abzug ca 42 Euro zu erhalten. Die max. Überhaupt denkbar erreichbare max. Rente wäre xa. 3750 Euro... in der Regel liegt sie aber bei Frauen sobald die 1250 und bei Männern um die 1500 Euro... Beamte meist mind. Doppelt so hoch. Aber dafür sind Beamte auch wg. Krankheit besser und wg. Kosten billiger bevorzugt. Das Frauen wg Lebenserwartung generell 5 Jahre mehr Rente/Pension erhalten als Männer ist darüber hinaus völlig offensichtlich eine Ungleichbehandlung und juristisch ungerecht.

@Lüchow-Dannenberg
Ja hier finde ich die Regel, dass ein Beamter feste Prozentsätze über Dienstjahre sammelt und für die Pension nur die letzten Brutto Jahresgehälter zählen schwierig. Man kann also sein ganzes Leben Teilzeit gearbeitet haben, wechselt dann die letzten drei Jahre in den vollen Dienst und bekommt dann eine volle Pension für dieses Gehalt.
Im Vergleich zu den Rentenpunkten finde ich das eine sehr starke Benachteiligung.
Daran wird sich aber leider nichts ändern, weil diese Gesetzesänderung ein Kreis von Menschen beschließen müsste, der ja selbst von diesem System profitiert. 🤷🏻‍♂️
Also wird das nicht passieren...

Denke ich auch. Mal ganz allgemein geschrieben: die Einkünfte und auch finanziellen Bevorzugungen von Beamten scheinen ein strenges Geheimnis zu sein.
Ich erinnere mich an einen Presseclub vor ein oder zwei Jahren, in dem Herr Schönenborn meinte, dass es trotz intensiver Recherchen nicht gelungen sei, konkrete Informationen zu bekommen.

@Enzkreis

"Oder habe ich da bei deinem Link etwas überlesen?"

Offensichtlich. Da das Beamtenverhältnis ungleich eines Angestelltenverhältnisses ist, wird es u.a. auch bei der Altersversorgung ungleich behandelt.

Aber um etwas verstehen zu können muss man natürlich auch erstmal verstehen wollen!

Der eine Neidhammel reitet halt darauf rum wenn jemand anderes eine Eigentumswohnung hat, der andere halt darauf dass Beamte eine andere Altersversorgung haben und wieder andere stellen sich einfach ganz bewusst dumm, weil sie Fragen stellen obwohl sie die Antwort entweder überhaupt nicht hören wollen oder können, weil der eigene Starrsinn überwiegt.

Ne, der Thread heißt "Kennenlernen mit Personalabteilung".

Dass dann zwei ihre Beziehungsunfähigkeit offenbaren und ein anderer den Neidhammel gibt und du drauf einsteigst mit deinem typischen "ich will nur fragen und widersprechen, kapieren verweigere ich" hat sich so ergeben.

Was für ein "Argument" soll das eigentlich sein?
"mein bester Freund ist Beamter"?

Ist dasselbe Niveau wie wenn ein Neonazi/AfD-ler sagt: "mein bester Freund ist Ausländer"

Und was hat die Vertragsfreiheit bei Versicherungsverträgen mit dem Unterschied Rente/Pension zu tun?

Frauen zahlen auch weniger KFZ-Versicherung, aber wenn ich jetzt sage dass Frauen und Männer unterschiedlich sind ist dir das wahrscheinlich schon aus Prinzip unbekannt und du willst wissen was die Unterschiede zwischen Mann und Frau sind....

Heute 20.15 Uhr in der ARD: Deutschland, deine Beamten: Zeit für Reformen?

Ja, die Diskussion geht zwischenzeitlich weit am Thema vorbei...aber so ist es halt mal.

Beamte habenn übrigens nicht nur im Alter Vorteile, nein, z. B. die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall ist bei Beamten unbegrenzt im Gegensatz zu normalen Arbeitnehmern, die 6 Wochen Lohnfortzahlung haben. Und so ziehen sich viele Dinge durch.

@Seaangel, außerdem beziehen Beamte bei Krankheit ihre volle Alimentation, ungekürzt, im Gegensatz zum Krankengeld. Welches übrigens auch noch durch die Steuerklassen beeinflusst wird.
Ich bin nicht neidisch auf BeamtInnen. Die Ungleichbehandlung ist auch historisch bedingt. Früher haben zumindest Arbeiter halt mehr verdient als kleine Beamte, der Staat musste seinen Leuten - die ihm übrigens stärker verpflichtet sind als Angestellte - etwas bieten. Durch die ständig steigenden Lohnnebenkosten und im Verhältnis zu den Gewinnen der großen Unternehmen gesunkenen Löhne und Gehälter hat sich diese historische Begründung allerdings in Luft aufgelöst.

Also gilt für wahrscheinlich die nächsten Jahrzehnte noch: Augen auf bei der Berufswahl!

Sorry für das weitere Abschweifen vom eigentlichen Threadthema…

Das eigentliche Thread Thema ist auch irgendwie "ausdiskutiert". Da gibt es auch nicht viel mehr zu zu sagen. Bisweilen versucht @Karlsfeld halt mit plumpen Beleidigungen gegenüber anderen Foren Usern seine mangelnden Argumente weg zu machen. Ich stelle mich trotzdem gerne einer Diskussion zur Verfügung und betrachte es sogar als wichtig über diese Unterschiede und die vermeintlichen Ursachen dafür zu sprechen, aber nicht jeder ist eben auch bereit dazu. Man kann die Menschen nicht zwingen.