Kennenlernen mit Personalabteilung?

in „Rundum Leben“

Zu diesem Thema gibt es 175 Antworten

@Gronau
Richtig. Kinder habe ich keine, Eigentum habe ich selbst finanziert. Verheiratet war ich nicht, weil wir beide gearbeitet haben und ich als Hauptverdiener alles bezahlt habe. Meine Freundin hat außer Nebenkosten nichts bezahlt und alles andere gespart.

Du verwechselst da was. Ich habe nicht geschrieben, dass sich Paare nicht trennen. Ich habe nur geschrieben, dass deine Prämissen und das skizzierte Szenario in meinen Augen nicht korrekt sind. Das ist jedoch etwas vollkommen anderes.
Und ich habe geschrieben, dass ich es anders geregelt habe, es wirtschaftlich auch funktioniert hat und trotzdem ausgeglichen war. Unter anderem deswegen, weil ich schon Eigentum hatte.

Committment ist IMMER ein großes Risiko. Ich bin dafür man spricht, wenn man sich von einander abhängig macht, auch den Fall durch, was passiert, wenn es scheitert. Einfach, weil das fair ist.

Und als Frau sollte man das eben auch, weil meistens die Frauen diejenigen sind, die beruflich für Kinder zurückstecken oder an die der Wunsch herangetragen wird, die eigene Zeit lieber in die Familie als in den Beruf zu stecken. Ist ja auch valid. Kann super glücklich machen, schön sein etc.. Es gibt gute Gründe, warum in vielen Familien mit Kindern ein Elternteil meist höchstens halbtags arbeitet.

Aber NIEMAND will dann im Fall einer Trennung einfach aus allen Wolken fallen und wenn man sich wirklich liebt, dann bespricht man es einfach vorab und regelt es fair, wer wie was beiträgt.

@Gronau
Dass man diese Entscheidung gemeinsam trifft habe ich denke ich wie ein Leierkasten mehrmals kenntlich gemacht.
Genauso wie ich nicht verlangen würde von einer Frau zwingend die Kindererziehung zu übernehmen. Auch das würde ich im Zweifelsfall leisten.

Und jetzt sind wir von einem "das ist heute nicht mehr möglich" zu einem "da sollte man vorher drüber sprechen" gekommen. Und das war genau der Grund weswegen ich anfangs widersprochen habe.

"Ich habe nur geschrieben, dass deine Prämissen und das skizzierte Szenario in meinen Augen nicht korrekt sind. Das ist jedoch etwas vollkommen anderes."

Du hast im Grund geschrieben, dass wenn man mit einer Trennung rechnet, gar keine Partnerschaft eingehen sollte. Oder wie meintest du das?

Ich glaube, da bin ich jetzt mehr Realistin und du mehr Optimist im Bezug auf mögliche Trennungen. Wenn ich mich jemals für ein abhängiges Beziehungsmodell entschieden hätte - Möglichkeiten hätte es gegeben - hätte ich das auf jeden (!!!) Fall angesprochen, was passiert im Trennungsfall und wie kann man das bis dahin fair gestalten.
Wenn jemand sich dauerhaft ausgenutzt fühlt und so Dinge nicht geregelt sind, kann das auch eine Beziehung zerstören. Fairness ist die Grundlage von fast allem.
Aber vielleicht bist du auch nur Optimist, weil du denkst "Meine Schäfchen habe ich im Trocknen, nach mir die Sintflut".

@Gronau
Du hast nicht zugehört. Ich habe jetzt glaube ich schon mehrfach geschrieben und ich wiederhole mich gerne, dass ein solches Beziehungsmodell natürlich ausgeglichen sein muss. In unserem Alter, sollten im Grunde beide Partner ja schon abgesichert sein. Mit über 40 habe ich ja z.B. schon 25 Jahre gearbeitet. Ganz egal wie sich irgendeine künftige Partnerschaft entwickelt.
Nur hat das eine eben nichts mit dem anderen zu tun.

Du bzw. auch wir beide sind nicht der Standard der Lebensentwicklung. Ich bin davon nicht betroffen, weil ich immer gearbeitet habe, aber ich habe Freundinnen, die von so einem abhängigen Lebensmodelle total gef...... wurden was ihre wirtschaftliche Situation angeht und daher finde ich es absolut wichtig, vorab Regelungen zu treffen, wenn DInge schief gehen. Für ganz, ganz viele ist ein sehr dünnes soziales Netz immer noch die Lebensrealität.

Du hättest denen doch geraten, sich auf die guten Seiten einer Beziehung zu konzentrieren und schon zu hoffen, dass alles gut geht.

Das haben sie z.T. getan. Das würde übrigens gar nichts von dem, was bisher geschrieben wurde widersprechen, nur meinen Punkt verdeutlichen und die Rentendiskussion wieder aufgreifen: 50% von den Rentenpunkten eines regulären Angestellten schützen einen nicht vor Altersarmut. Und insbesondere wenn das Gegenüber nicht heiraten und/oder Dinge nicht klar regeln will: Keinerlei Abhängigkeiten wirtschaftlicher Art eingehen. Ja, das ist fucking unromantisch, aber besser sowas besprechen, während man sich noch liebt, als danach.

@Gronau
"Du hättest denen doch geraten, sich auf die guten Seiten einer Beziehung zu konzentrieren und schon zu hoffen, dass alles gut geht."

Scheint schwierig zu sein meine Beiträge zu lesen?
Ich zitiere mich mal selbst:
"Ich habe jetzt glaube ich schon mehrfach geschrieben und ich wiederhole mich gerne, dass ein solches Beziehungsmodell natürlich ausgeglichen sein muss."


"Und insbesondere wenn das Gegenüber nicht heiraten und/oder Dinge nicht klar regeln will: Keinerlei Abhängigkeiten wirtschaftlicher Art eingehen."

Ja was denn nun? Dann wäre es ja wieder nur zu ihren Lasten gewesen? Und eben nicht ausgeglichen? Kannst du dich entscheiden?

Ich hoffe, du verstehst deine Beiträge selbst. Weil ich habe keine Lust auf so kindisches "Scheint schwierig zu sein..." oder "Mehrfach geschrieben" oder schnippisches "Kannst du dich entscheiden?" von dir zu antworten.

Du hast auch andere DInge geschrieben. Die habe ich zitiert. Wenn du dich darauf beziehen möchtest gerne, wenn nicht, können wir die DIskussion hier auch gerne beenden. Was soll denn überhaupt "zu Lasten" heißen oder "nicht ausgeglichen?" Es ist doch klar, dass es um EInkommen, Erträge und Renten geht. Gings doch vorher auch?

Tut mir Leid, macht gerade keinen Spaß mehr. Vielleicht versteht dich ja jemand anderes besser.

Penis?

Ich frag mich gerade wie man ein Daumenplektrum mit einem Penis assoziieren kann...

Hier daher mal ein Bild davon im Einsatz:

Egal, ich schnapp mir jetzt meine Gitarre und lerne voll Demut und Ehrfurcht via Youtube von der Göttin der Gitarre.

Da brauch ich das Daumenplektrum nämlich nicht 😊