Was habe ich grad kurz aufgelacht, als ich beim Zappen auf RTL gelandet bin;
'Am Tisch mit Friedrich Merz'... Im Gespräch zur 'Flachzangensymthomatik'... er selbst würde nicht persönlich werden? Da musste ich direkt weiter zappen, unerträglich dieser Fatzke!!
Dieser Wegebner für die AfD, grausig!!!!
@Glauchau
Gestern oder vorgestern hatte ich gehört wie er begründet hatte, auf Nachfrage, dass und warum er auf keinen Fall am Unvereinbarkeitsbeschluss zur Zusammenarbeit mit der Linke rütteln würde. Und das sei der Ausspruch der dahergelaufenen Regierung:
Da fehlt mir einfach das Verständnis. Wenn man meint, man könne auf keinen Fall sich der Linken nähern, kann man machen, wenn man meint man könne sich das noch leisten, aber DAS als Begründung? Immerhin ist das der politische Gegner und es geht um Elementares bei der Kritik. Man kann die Aussage trotzdem kritisieren, wenn aber das die Begründung sein soll für eine Fortführung des Unvereinbarkeitsbeschlusses, würde ich mal ein Sträußchen Mimosen bestellen.
Wir kennen doch Herrn Merz, wie dünnhäutig er manchmal ist. Naja, dieses Lagerdenken scheint wohl noch zu stark zu sein.
Ich meine in der deutschen Politik ging es noch nie wirklich um die Sache. Und erst recht nicht um Entscheidungen, die allen Bürgern wirklich etwas nützen würden. Da kommt es viel mehr drauf an welche Lobby von der Entscheidung profitiert...
@Rhein-Neckar-Kreis,
die Ansage von Frau Reichinnek an den Fatzke hatte ich mir vor geraumer Zeit sogar mal angehört gehabt.
Dann musste natürlich diese J. Klöckner, (auch so eine unerträgliche Person in meinen Augen) sich noch am Wort 'dahergelaufen' hochziehen.
Dass die da die Bundestagspräsidentin gibt, passt einfach so "wunderbar" in das mehrheitliche Narrenkabinett dieses Herrn Merz.
Kein Unervereinbarkeitsbeschluss, weil das wäre ja mal Politik für die Bürger*Innen in Deutschland. Das passt der 'Flachzange' aber wohl nicht ganz ins politische Bild. Ist halt wie mit dem 'Stadtbild'.
@Zeitz,
also ich persönlich hatte jetzt nicht schon wieder Lust über Lobbyismus zu diskutieren.
@Glauchau
"also ich persönlich hatte jetzt nicht schon wieder Lust über Lobbyismus zu diskutieren."
Ist aber leider ein Kern-Treiber der gesamten deutschen Politik, was man insbesondere an der Pflege- und Rentenreform sehr gut sehen kann in meinen Augen.
@Zeitz
das Lobbyistentum hatten 'wir' doch schon ein paar Seiten vorher hier mal in diesem Thread eruiert gehabt?!
@Glauchau
An der Lage hat sich seit dem auch wenig geändert, oder?
@Raumwunder
An der Lage hat sich seit dem auch wenig geändert, oder?
An der politischen Lage aufgrund deren entsprechenden Lobbyisten? Da sehe ich für das Ordinarium eher eine "erfolgreiche" Abwärtsspirale.
..."Diejenigen, die demokratische Prinzipien und eine offene Gesellschaft bekämpfen, so wie die AfD es tut, die sind nicht unser Partner und die sind auf einer Gamescom nicht willkommen"... - O-Ton Felix Falk Geschäftsführer des Branchenverbandes Game
Solch' Menschen mit Rückrat feiere ich, wenngleich die Gamescome mich persönlich eher weniger interessiert.
...Schon vor längerer Zeit hat sich Game selbst auferlegt, kein Gespräch mit der AfD zu suchen und zu Veranstaltungen keine AfD-Politiker einzuladen....
Bitte nie vergessen .. der Unvereinbarkeitsbeschluss der CDU, gerade in solch turbulenten gefährlichen Zeiten.
"Die CDU beschloss auf dem 31. Parteitag der CDU Deutschlands am 8. Dezember 2018 in Hamburg, Koalitionen und ähnliche Formen der Zusammenarbeit mit der Partei Die Linke abzulehnen. "
Alternativlose und klare eindeutige Handlungsanweisung der Partei.
Aber das kann man auch ändern; klar, die Änderung müsste nach den Statuten der Partei durchgeführt werden.
Ist halt die Frage, ob die Linken nicht aktuell das "kleinere Übel" sind. Aber natürlich verträgt sich deren Politik eigentlich null mit der Politik von Merz.
Naja dem normalen politisch desinteressierten Deutschen sind politischer Stillstand und Streitereien dann immer noch lieber. Auch wenn die Zusammenarbeit quasi nicht möglich ist und das Endergebnis ist dann wieder Wasser auf die Mühle der AfD.
Denn scheinbar haben die Leute vergessen, dass die AFD unter anderem deswegen gewählt wird, weil die aktuelle Politik halt scheiße ist. 🤷🏻♂️
Dem kann man doch nicht ernsthaft mit dem Ruf nach mehr Scheiße begegnen und dann glauben dass es besser wird?
Glaube die AFD wird eher gewählt, weil der Durchschnittsdeutsche glaubt, dass es okay ist, die aktuelle Politik einfach als "scheiße" zu bezeichnen OHNE sich ein differenziertes Urteil zu bilden und sich mit den drängensten Probleme zu beschäftigen und persönlich Verantwortung zu übernehmen.
Klagen ist immer einfacher als lösen.
Eine ganz gute Vorstellung davon, warum rechtsradikal/-extrem gewählt wird:
Gutes Video, empfehle ich zur differenzierten Urteilsbildung.
Das mit den Krediten auf seine Aktien macht der gute Elon übrigens auch so.
Problem ist, wenn wir zulassen, dass die Demokratie abgeschafft wird durch ultra-rechte Parteien, können wir da nichts mehr gegen tun. Sieht man ja in den USA, dass das der Endplan ist.
Ich habe vor ca. 55 Jahre einen Artikel in der Rheinischen Post gelesen, dessen Kernaussage mir noch in Erinnerung ist und die lautete:
Die Diktatur kommt durch die Hintertür und damit war gemeint, die Macht der Konzerne.
@Bad Homburg
Man könnte auch sagen man fährt das Ding einmal richtig vor die Wand, um es dann neu zu versuchen, weil man anders keine Chance hat. Es gibt keine Partei, die die 5% Hürde schaffen würde, die nicht das aktuelle System stützt. Was wir in Europa haben ist keine Demokratie sondern eine Art moderner Feudalismus in dem keine Adeligen regieren sondern Firmen und Branchen. Deswegen stimmt eine Koalition mit der SPD die sich mal arbeiterpartei geschimpft hat für eine Verdoppelung der Leihdauer in der Leiharbeit. Wieder ein Geschenk für die armen armen Großunternehmen. 🤦🏻♂️
Man könnte auch mal kurz sterben, damit man danach gesünder leben kann....
Also ob ein "vor die Wand fahren" keine Folgen hätte. Unser System ist nicht komplett falsch, es gibt Lücken die geschlossen werden müssen und Schwerpunkte, die gesetzt werden müssen, aber wir sind immer noch eine der stabilsten und sichersten Demokratien der Welt.
Nur weil es leichter ist in den eigenen Frust zu verfallen als in Lösungen zu denken, muss man nicht mal kurz ne Diktatur zulassen, ev. noch Massenmorde (vergleiche Nazizeit, als man das letzte Mal "das System gegen die Wand fuhr"). Konzerne oder Wirtschaft an sich ist nicht per se schlecht, man muss sie nur anständig regulieren und die richtigen Anreize setzen.
Stimmt, was Sie schreiben, was die Konzerne betrifft; aber da habe ich so meine Zweifel was die Regulierung betrifft. Es müsste ja weltweit entsprechend gehandelt werden.
Die unbequeme Wahrheit wäre aktuell halt: Es wird nicht für alle besser werden. Es gibt kein Szenario, dem alle zustimmen werden. Der Wohlstand, den wir haben, werden wir nur mit Einschnitten erhalten können. Mit massiver Investition in Forschung und Entwicklung. Mit Regulierung von wirtschaftlichen und machtpolitischen Eliten. Aber auch mit Fokussierung von Förderung, eventuell mit Verlust von individueller Freiheit. Mit Übernahme von persönlicher Verantwortung für das eigene Leben.
Meine, die einzige Gesellschaft, die sich gerade wirklich DEUTLICH positiv entwickelt ist China. Starke Regulierung von oben, wenig individuelle Freiheit, wenig Wohlstand, aber ein Auskommen. Wer sich assozial verhält, verschwindet - auch mächtige Menschen, die sich z.B. bei Korruption erwischen lassen. Die leben da puren Nationalismus, alles fürs Vaterland inkl. Ausbeutung anderer Länder (z.B. in Afrika).
Das ist auch keine perfekte Gesellschaft. Es ist eine, die hinsichtlich eines Gemeinwohls optimiert, ohne das es wirklich allen grandios geht. Du darfst nicht ohne weiteres Umziehen. Du wirst gnadenlos entsprechen deines Potenzials unterstützt, eingeschätzt und eingesetzt. Das ist ja die Frage, die sich jeder stellen muss: Unter der Annahme, dass die Mittel nicht unbegrenzt sind und das jede Entscheidung Folgen hat, welche Art von Gesellschaft will jeder von uns für sich?
Aktuell kann man eigentlich wirklich nichts Gutes wählen: Unsere Nationalisten (AFDler) sind ja nicht mal pro-Deutschland, die werden ja massiv von Russland beeinflusst und vertreten ja im Grunde eine Politik ,die Deutschland und damit ganz Europa schwächen soll.
@Bad Homburg
Ja alles nette Ideen aber kurz um gibt es niemanden der das umsetzen will oder kann.
Es gibt also keine Alternative. Außer natürlich den Kopf in den Sand zu stecken und so weiter zu machen wie bisher.
Menschen handeln leider immer erst wenn der Druck zu hoch ist und dann ist es leider meistens schon zu spät. Aber das muss man halt akzeptieren, denn so ist nun mal die menschliche Natur.
@Kurvenfan Ich hab von dir noch keine konstruktiven Lösungsvorschläge gehört.