@Your next Lover
"Ohnehin wächst die Welt zusammen so dass alle miteinander handeln müssen und es wechselseitige Verflechtungen und Abhängigkeiten gibt."
Naja. Die Weltwirtschaft dreht sich da aber gerade eher in eine andere Richtung. Man nehme dabei allein die amerikanischen Zölle.
Das ist nämlich das Problem, wenn es dann einen machtwechsel gibt und der Zugang zu Energieressourcen dann nicht mehr möglich ist, hätte man ein großes Problem.
Außerdem glaube ich nicht, dass die Fläche in Deutschland für unseren Bedarf zu klein wäre. Dafür sind wir halt auch nur ein kleines Land und Industrie wird ja zum Glück immer weniger. 🤷🏻♂️ Das spart eine Menge Strom.
Und 100m sind für die Windlast ein gravierender Unterschied. Wie kommst du auf deine Annahme?
@Kurvenfan
Zölle betreffen beide Seiten. Wenn die amerikanischen Konzerne zu große Einbußen haben werden sie Donald schon auf die Finger klopfen oder mit Abwanderung drohen.
Dann ist halt die Frage was gravierender ist, weniger Windertrag oder massive Eingriffe in die Natur, in der Gesamtbetrachtung. 🤷♂️
@Your next Lover
"Zölle betreffen beide Seiten. Wenn die amerikanischen Konzerne zu große Einbußen haben werden sie Donald schon auf die Finger klopfen..."
Auch das ist nicht korrekt. Denn es hängt vor allen Dingen davon ab ob man eine Import oder Exportnation ist. Ein Land oder eine Region, die viel exportiert leidet unter Zöllen dementsprechend viel stärker. Man muss eben auch in der Lage sein Gegen-Zölle durchzusetzen. Dass wir uns aktuell nicht durchsetzen konnten hat die EU ja gezeigt.
Und auch der Krieg mit Russland zeigt dass wir moralisch nicht in der Lage sind weiter von dort Rohstoffe zu beziehen. Es gibt also viele Gründe die Abhängigkeit insbesondere kritischer Energieträger von fremden Nationen abzukoppeln. Oder man muss so breit aufgestellt sein, dass man diese Rohstoffe bei beliebigen Verbündeten bekommen kann.
Was die Gesamtbetrachtung angeht, dürfte ein ineffektives Windrad in jedem Fall ökologisch und wirtschaftlich die schlechtere Wahl sein.
@ YNL
Aber kommen wir mal zu den Privathaushalten zurück, die du ja eingangs angesprochen hast.
Du hast die Frage, ob du eine Mini PV-Anlage hast ja nicht beantwortet?
@Kurvenfan
Letztendlich werden wirtschaftliche Interessen auf allen Seiten schwerer wiegen als die Moral. Eine möglichst breite Aufstellung ist immer am besten. Nehmen wir an der Krieg ist in ein paar Jahren vorbei und die Ostseepipeline wieder in Betrieb. Deutschland bezieht Gas sowohl aus Russland als auch von den USA. Wenn die USA zu hohe Preise verlangen würde der/die Bundeskanzler/in mehr von Russland beziehen und die USA müssten mit den Preisen wieder ein Stück weit runter. Umweltfreundlicher und preiswerter ist in dem Fall Gas aus Russland. Politik, Wirtschaft ist immer auch Schachspiel.
Auf der anderen Seite unabhängiger zu werden ist trotzdem geboten.
Ich schrieb dass wir eine PV-Anlage haben und diese erweitert wird.
@Your next Lover
Ist aber wie gesagt Geo-Politisch im Moment nicht möglich. Und da helfen auch keine Fantasien. Denn mit Fantasie kann man keine Kraftwerke betreiben. Außerdem würde Gas sowieso keine Rolle mehr spielen wenn wir CO2-neutral sein wollen. Dann würde es eher mehr Atomstrom aus Frankreich oder Skandinavien geben.
Wie viel kW hat die Anlage denn und besitzt sie einen Speicher?
@Kurvenfan
Realität ist keine Fantasie, die Geopolitik ändert sich auch wieder. Bis zur CO2-Neutralität ist es noch ein weiter Weg.
Aktuell 6 kW, geplant sind 10 kW bei 2 Häusern mit insgesamt 6 Wohnungen.
Speicher sind vorhanden, in Betrieb.
@Your next Lover
"Bis zur CO2-Neutralität ist es noch ein weiter Weg."
Aber es bleibt nicht mehr so viel Zeit, um die gesetzten Ziele auch zu erreichen. Und eben weil sich die Geo-politische Lage so schnell ändern kann, ist sie für eine verlässliche Energie Lieferung ungeeignet. Das haben aktuelle Krisen ja gezeigt.
Sind das dann mehrere Mini PV-Anlagen oder eine große? Und wie groß ist der Speicher oder sind es bei Mini PV-Anlagen mehrere?
@Kurvenfan
Eine große PV-Anlage und zwei Speicher
@ YNL
Okay aber wir sprachen ja eingangs von Privathaushalten. Die sind ja meistens eher auf Mini PV-Anlagen angewiesen. Eine Mini PV-Anlage hat eine maximale Panelleistung von 2 kW. Ich habe selbst zuletzt eine Anlage installiert und in Betrieb genommen mit besagten 2 kW und einem Speicher mit 6 kW. Damit lässt sich ein Einfamilienhaus zu 70% bis 80% autark versorgen. Investitionskosten lagen bei 2500€ und sollten in vier bis fünf Jahren amortisiert sein.
Wie lang ist denn die Amortisationsdauer bei eurer Anlage?
@Kurvenfan
Ich schätze die Amortisationsdauer auf
8-10 Jahre. Detailliertere Kenntnisse hab ich darüber nicht. Da wissen mein Vater und Bruder mehr.
Und damit gute Nacht. 😄
@ YNL
Das ist aber tatsächlich ein großer Zeitraum.
Da es nur noch eine geringe Einspeisevergütung gibt, macht es immer mehr Sinn den Strom selbst zu verbrauchen und die Leistung auch so zu wählen, dass man nicht unnötig Strom einspeist.
@Kurvenfan
Hauptsächlich, wenn nicht sogar ganz zum Abdecken des Eigenbenverbrauchs.
"Your
Heute, 00:33
@Alea
25% der Fläche ist wohl auch in einigen Jahrzehnten eher unwahrscheinlich. Realistischer sind 5%. Große Wasserkraftwerke z.B. in China brachten erhebliche Eingriffe in der Umgebung mit sich. Wie man es dreht und wendet, einen Nachteil gibt es bei jeder Art der Energieerzeugung. Ergo muss man die Eingriffe in die Natur möglichst gering halten.
Mal ein Beispiel aus meiner Region. Am Kraichgaurand sind große Windräder mit 180m Nabenhöhe und bis zu 290m Gesamthöhe geplant. Einige davon in intakten Laubmischwäldern, wo nicht unerhebliche Flächen dafür gerodet werden müssen. Man hätte sie auch entlang der A5 in der Ebene auf freien Flächen aufstellen können."
Die Schäden müssen allerdings angemessen sein. Davon abgesehen auch beim Verursacher und nicht nur abgewälzt auf andere. Schon heute leidet der Kontinent Afrika bereits hart an den Folgen der Klimakatastrophe, obwohl die Verursacher in anderen Ländern zu finden sind. Alleine der Hitzeverlust bzw Hitzeabgabe beim Transport der Energie in alle Welt, wohlgemerkt mit einer Infrastruktur, die es sowieso nicht gibt, würde eine weitere Klimaerwärmung um (ich weiß die Zahl nicht mehr genau, daher nur grob) ein halbes Grad bedeuten. Der Hitzeverlust bzw Energiverlust muss übrigens auch berücksichtigt werden bei der Rechnung wie viel Land man braucht.
Wasser wie gesagt sowieso. Das bleibt ungelöst.
Bei Windkraftanlagen sollte meiner Ansicht nach dringend in Windtürme statt Windräder investiert werden, auch in Forschung und Entwicklung dazu.
Warum allerdings die wohl falsch platzierten(?) Windräder bei euch Begründung sein sollten begründete Bedenken beim Bau anderer Anlagen in anderen Kontinenten in den Wind zu schießen ist mir nicht klar.
Es ist tatsächlich faszinierend wie es der yournextloser schafft, absolut nichts zu kapieren und keinerlei Begriffe und Zusammenhänge zu verstehen.
Ich denke, da bringt man eher einem Schimpansen bei, Mozarts Rondo alla turca auf E-Gitarre zu spielen als dass der kapiert, wem gegenüber und zu welchem Zweck Regelungen des GG gelten und was die darin genannten Begriffe bedeuten.
Aber meine Bewunderung dass ihr es trotzdem immer wieder versucht.
Zumindest hat er einmal einen Satz geschrieben dem ich vollkommen zustimmen kann:
"Detailliertere Kenntnisse hab ich darüber nicht."
Mein Beitrag zur PV ist bisher bescheiden 😀, ich habe eine Solar-Armbanduhr und kleine Solarmodule um mein Smartphone bei längeren Touren aufzuladen. Ich wohne aber auch zur Miete und habe nicht mal einen Balkon.
Na ich finde es auf jeden Fall gut, daß die Diskussion wieder konstruktiver wird.
Dankeschön an alle Beteiligten 🙂.
@rk76de
Was sind deine Kenntnisse außer den üblichen Beleidigungen, hast du Fachwissen über Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien? Ich schätze mal, nein. 🤦♂️
Du scheinst wirklich deprimiert zu sein, bist dus?
Bevor es in den kostenpflichtigen Bereich hüpft:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/klimaanlage-im-kulturkampf-wer-erklaert-den-rechten-dass-klimaanlagen-waermepumpen-sind-a-e28bc6ee-16e8-4d86-8c7e-b20e575a96dd
Warum es inhaltlich auf Rechtsextreme beschränkt ist, das ist mir nicht klar, schließlich war es der Rechtskonservativen, abgenickt von der SPD, ja auch ein tiefes Bedürfnis das Heizungsgesetz zu kippen und damit mir jede Hoffnung zu nehmen irgendwann in (m)einer Sozialwohnung auch einmal von einer Klimaanlage profitieren zu können.
Wenn du zuviel Strom hast brauchst du einen Elektriseur zur Umwandlung des überschüssigen Stromes in Wasserstoff, eine Speichereinheit um den Wasserstoff zu lagern und eine Stromrückgewinnungseinheit.. oder ein Wasserstoff-Auto. Zu verkaufen ist kompliziert.. in Spanien jedenfalls.
https://solan.ch/fokusthema-wasserstoff-funktionsweise
Eine komplette Familienhausanlage kostet leider deutlich mehr als 50 000 Euro. Lohnen würde sich so eine Anlage, wenn im großen Stil Wasserstoff produziert wird. Dazu benötigt man sehr viel Wasser.. am besten destilliertes Wasser. Ab einem Invest von 2-5Millionen geht sowas. In Marokko würde es noch günstiger werden. Die Kanaren sind aber nicht gut für so ein Projekt.. produziertes Wasser ist besser in der Natur oder in Gärten.
Die PV Anlage sollte also den persönlichen Bedürfnissen angepasst werden.. ein EAuto ist dann eigentlich Pflicht. Zur 100% Energieautarkie reicht eine Anlage zwischen 10 und 20 kWp und einen Speicher der günstig erweitert werden kann.
Batteriespeicher kosten nur etwa 20-25% im Vergleich zu einer Wasserstoff-Speicherlösung. Tendenz fallend.
Naja für ein Einfamilienhaus braucht es bei nicht elektrisch gestützter Heizung (sprich Wärmepumpe) eigentlich nicht mehr als 10kWh Speicherkapazität. Die gibt es schon unendlich preiswert. Das ist im Grunde gar kein Problem mehr.
Gerade Großspeicher sind um ein vielfaches günstiger, als z.B. Speicher für Balkon-Kraftwerke. Der Preis pro kWh sinkt da rapide.
https://www.ebay.de/itm/136886623211
Hier ist zum Beispiel ein 16kWh Speicher für nur €1.399,99. Das ist als Preis pro kW schon eine echte Ansage. Die meisten kommerziellen Anbieter verkaufen einem solcher Speicher natürlich nicht und Speicher von "namenhaften" Herstellern kosten natürlich ein Vielfaches, weil man so schön daran verdienen kann...
Mein Modell rechnet damit, die Batterie alle 10 Jahre auszutauschen.. klüger gesagt, eine neue zu kaufen, die alte kann ja bis ultimo ihren Dienst verrichten und wenn diese gut behandelt wird, können das bei einer qualitativ hochwertigen Batterie vielleicht sogar mehr als 35 Jahre sein. Namhafte Hersteller bieten auch Verlässlichkeit, was bei Energieautarkie viel wichtiger ist als ein niedriger Preis.
Das Produkt das du empfiehlst Kurvenfan ist daher nicht zu empfehlen.. ein kleines kompaktes Gerät, das bereit ist sehr viel Strom zu speichern. Das ist in Kürze ausgebrannt, es hat auch bloß drei Jahre Garantie. Siehe Foto. Verlässlichkeit sieht in meinen Augen anders aus.. Ich will aber auch auf die Kanaren und das ist dann noch komplizierter bzw. teurer weil ich mir keinen Klump hinstellen will, der dann auch noch einen Waldbrand entfachen kann.
Toll wären so große Batterien, die ein ganzes Stromnetz stabilisieren.. das ist aber eine Illusion.. aber Zeiten werden sich ändern, das ist sicher.
@ Rosi Einhorn
"Namhafte Hersteller bieten auch Verlässlichkeit, was bei Energieautarkie viel wichtiger ist als ein niedriger Preis."
Und das ist so pauschal gesagt falsch, wenn dann die Amortisation nicht gegeben ist und man nur für den Namen bezahlt. ☝🏻
"Das Produkt das du empfiehlst Kurvenfan ist daher nicht zu empfehlen."
Ich konnte keinen Grund erkennen warum es nicht zu empfehlen ist? Nur weil du es nicht kennst? Drei Jahre Garantie bedeuten ja nicht, dass die Geräte danach nicht mehr funktionieren oder? Und dir ist schon klar dass die 10 Jahre Garantie auf den Preis umgelegt sind oder?
Wenn also bei Anker 10kWh schon 2700€ kosten. Also das doppelte von Eco Worthy und das bei geringerer Kapazität, dann kommt man schon ins Grübeln. Und selbst wenn der Eco Worthy Speicher nach 5 Jahren defekt sein sollte, was ich persönlich nicht glaube, dann kauft man einfach einen zweiten und ist gerade mal so teuer wie bei Anker. Dessen Speicher dann aber auch 10 Jahre alt wäre. 🤷🏻♂️ Also mit Logik hat deine Argumentation nicht viel zu tun.
Wie gesagt im übrigen darf jeder machen was er möchte in Deutschland und auch sein Geld für Dinge ausgeben wie er will. Ich habe einfach nur aufgezeigt dass es auch eine clevere Alternative gibt, wenn man bereit ist über den Tellerrand hinauszuschauen. 😉
Ach so ich habe ganz vergessen, der Wechselrichter von Eco Worthy hätte dann natürlich inselbetrieb. Das kann der Anker natürlich auch nicht. Aber dafür kostet er immerhin mehr. 😅
Die Amortisation ist in meinem Fall garantiert.. ich spreche mit dem Geist in der Maschine 😏 .. als Mechanikerin mag ich mir auch die Finger gerne dreckig machen.. 💅 die Nägel sind alle lackiert, aber immer ganz kurz 😌 .. Sonne ohne Ende ist auch da.. 🤔 voraussichtlich schon 🤷♀️
Autarkie fußt auf Sicherheit, für mich bedeutet das nicht etwa die Verbindung zum System zu trennen.. das bedeutet für mich eher, neben dem System autark existieren zu können und im besten Fall dieses zu stützen. Auf La Gomera ist es möglich das gesamte Stromnetz zu stabilisieren wenn strategisch Batterien auf der Insel verteilt sind. Das ist zwar eine Millioneninvestition, doch es ist etwas was private Produzenten stemmen könnten. Das ist meine Vision auf die nächsten 25 Jahre projiziert, Batterien werden ja immer billiger.
Ich bin noch nicht dort, darum sind konkrete Zahlen für mich noch nicht wichtig, ich lese mich aber in die Materie ein und weil ich die Welt ein bisschen verstehe, sehe ich dass dein Produkt zu klein ist für 16kW/h, bei allem Respekt gegenüber Pfiffigkeit.. das dünkt mich eher ein Produkt für den viel zu rapiden Kreislauf von Kaufen und Entsorgen.
Logik spielt für mich noch keine große Rolle.. ein Gefühl für das Maß und die Qualität zu entwickeln ist für mich wichtig. Klein anfangen, gut arbeiten und Sparsamkeit richtig verstehen lernen.. unterscheiden zu können zwischen der Uhrzeit oder einem Traumschloss wo ein Einhorn drin wohnt.. ein nicht genderneutrales, eine Phantasie 💁♀️