tea time ☕️

in „Kochen, Backen und Genießen“

Zu diesem Thema gibt es 14 Antworten

„Rheinstetten“ (Pseudonym)

...ich trinke ihn sehr gerne schwarz mit Honig
...mögt ihr Tee?
...welche Teeart hauptsächlich trinkt ihr?

„Rheinstetten“ (Pseudonym)

Vielen Dank Supermollige 😀... den Ostfriesentee trinke ich auch gerne und auch den Grünen Tee mit 🍋 .

„Rheinstetten“ (Pseudonym)

@: ! cos(x) und Lucky Lola:

hallo 😀
danke für die Infos...den Chocotee von Yogi kenne ich auch noch nicht und werde ihn unbedingt probieren 😀

Der Ingwertee schmeckt sehr gut mit frisch gepresster Orange und natürlich mit Honig 😋

" Auch seine Liebe zur Kunst wußte sie wieder sachte zu wecken, da sie selbst den exquisitesten Geschmack besaß, und es entstand in jener Zeit wieder ein oder das andre wirklich hervorragende Stück, das jedoch immer in Ninons Händen blieb. Dazu gehörte zum Beispiel ein siebeneckiger Kasten aus vergoldetem Silber, den Ninon als Teebüchse zu benutzen pflegte, da sie die neue Vorliebe ihrer Zeitgenossen für dies sanfte Getränk teilte, dessen Duft, der so fein berauschte, ein wenig ihrer Eigenart verwandt zu sein schien."

Grete Auer: Bruchstücke aus den Memoiren des Chevalier von Roquesant, 1909

„Schloß Holte-Stukenbrock“ (Pseudonym)

Seit ich in der Türkei war trinke ich gerne Cay.

Tag 1: Die kühle Präzision - Heute bin ich der Architekt meiner Ordnung. Während draußen die Welt aus den Fugen gerät und Deutschland zwischen bürokratischer Starre und dem Drang zur Veränderung schwankt, schaffe ich mir meine eigene Insel der Stabilität. Ich bereite einen First Flush Darjeeling zu, als hänge die Souveränität des Landes von meiner Konzentration ab. Das Wasser hat exakt 95 Grad, das Porzellan ist makellos. Ich trinke ihn pur. Jeder Schluck ist eine Lektion in Klarheit und Souveränität – ein stiller Protest gegen die allgemeine Beliebigkeit. Ich trinke nicht gegen den Durst; ich trinke, um meinen Geist zu stählen.

Tag 2: Die dunkle Verführung - Heute bin ich der Verführer meiner eigenen Sinne. In einer Zeit, in der uns ständig Verzicht und Vernunft gepredigt werden, entscheide ich mich für den glanzvollen Widerstand. Ich wähle einen Lapsang Souchong, so rauchig, dass er nach verbotenen Abenteuern riecht. Ich veredle ihn mit einem großzügigen Schuss dunklem Rum – ein kleiner Exzess als Antwort auf die unterkühlte Realität da draußen. Die Scones sind noch heiß, beladen mit so viel Clotted Cream, dass jede moralische Instanz (und die Körperwaage) erröten würde. Ich lehne mich zurück, lasse den Dampf mein Gesicht streifen und vergesse die Schlagzeilen. Ich trinke nicht gegen den Durst; ich trinke für den Rausch der Langsamkeit.

Eines muss ich Dir lassen Stephen,
Du kannst genießen und hast guten Geschmack.

Allerdings würde ich dann an Deiner Stelle, das Schreiben hier etwas einschränken :)

Sonst hast Du morgens nicht nur ein Kater, sondern auch noch merkwürdige Diskussionen.

Rudi,

ein berechtigter Hinweis — Genuss entfaltet bekanntlich Nebenwirkungen.
Doch keine Sorge: Ich schreibe nicht trotz des Katers, sondern mit ihm. Er schärft den Blick und filtert die Diskussionen zuverlässig.

Wer schweigt, hat Ruhe.
Wer schreibt, hat immerhin Stil.

Und den lasse ich mir ungern rationieren.