
Morgen steht Rosenkohl mit Bechamelsauce auf dem Plan, dazu Kartoffeln und frische grobe Bratwurst. Und weil ich keinen Rosenkohl mag, bekomme ich Blumenkohl statt dessen :-)

„Achim“ (Pseudonym)
@Bella Tonna
Ich konnte mal einen ausgeprägten Blumenkohlhasser mit meiner Rosenkohltorte überzeugen....was mich ehrlich gesagt total verblüfft hat, weil diese Blauschimmelkäse enthält (an dem sich ja auch die Geister scheiden)
Vermutlich weisste das schon...Rosenkohl kann man super anbraten und mit wenig Zucker karamelisieren dann verliert er die Muffigkeit .
Aber manchmal helfen KEINE Tricks ums schmackhafter zu gestalten.
Bei mir ist das mit Sellerie (Staude und Knolle), rote Beete und Fenchel so :-((
(als Würzkomponente gehts noch, aber nicht als Gemüse...*schüttel)

„Achim“ (Pseudonym)
Ich liebe Garam Masala 😍
Am besten selbstgemacht nach der Rezeptur meines vedischen Kochbuchs.
Bei DM gibts einen Erbsen-Masala- Brotaufstrich den ich neu für mich entdeckt habe.
der wird kommende Woche "nachgebaut" auf der Grundlage dieses Rezeptes:
https://www.chefkoch.de/rezepte/3506421522410004/Cremiger-Erbsen-Garam-Masala-Aufstrich-eingekocht.html
(aber ganz sicher nicht mit Dosenerbsen und Zwiebelgranulat...)

@ Mattilda Ich mag das leicht Süßliche am Rosenkohl nicht... dafür lege ich mich in Rote Bete :-) Sellerie geht nur inner Suppe und Fenchel gaaaaanich.... Aber ich mag generell Anisaromen nicht... kein Lakritz, kein Ouzo, Anisplätzchen nur in homöopathischer Dosierung :-)

Ach ja - Blauschimmelkäse geht auch nicht... uäh... aber genug OT. mehr Rezepte!!

„Koblenz“ (Pseudonym)
Meine Mutter machte früher oft einen Auflauf aus Sellerie und Makkaroni, obendrauf Semmelbrösel und Butter. Das gab eine superleckere Kruste. Leider habe ich kein Rezept und meine Versuche, ihn nachzukochen hatte nie dieses schmackhafte Ergebnis.
Kennt jemand so einen Auflauf?

„Kaufbeuren“ (Pseudonym)
@Mattilda
im Bioladen gibt es Daal mit Garam Masala; ich habe immer versucht dieses leckere Linsengericht mit Garam Masala, Zwiebel, Karotten, Lauch selbst nachzukochen. Ist mir leider nie so gut gelungen ...
Hast du das schon mal gekocht?

„Achim“ (Pseudonym)
@Optimistin
Dal bedeutet -soweit ich weiß- zunächst mal nix anderes als Linsen...und die gibt es in der indischen Küche in zig unterschiedlichen Formen.
Sie werden gerade in der vegetarischen Küche ja als wichtige Proteinträger gebraucht und es gibt unfassbare viele Rezeptvarianten dazu.
Ist das was Du meinst ein Fertiggericht?
Und die Garam Masala ist der Schlüssel zu den großartigen Geschmacksexplosionen.
Frisch geröstete Samen/Gewürze...selbst gemörsert oder gemahlen.
Da liegen geschmackiche Welten im Vergleich zur Fertigmischung.
Und die Zusammensetzung ist ja auch nochmal extrem variantenreich...*seufz

„Achim“ (Pseudonym)
Frau Tonna,
bei Anisaromen sind wir uns einig 👍🏽
@un_erhört
Wie schon geschrieben, werden Frau Tonna und ich da nicht helfen können.
Drücke aber die Daumen, dass Du einen Geschmacks"zwilling" hier findest!

„Kaufbeuren“ (Pseudonym)
@Mattilda
ja, das "Daal", was ich meine, gibt es im großen Pappbecher im Kühlregal bei den Suppen. Es gibt mehrere Varianten und alle schmecken sooooo gut. In England haben meine indischen Freunde oft Daal gekocht - aber das war für mich quasi Hexenwerk - so viele verschiedene Gewürze, Tricks und Kniffe in der Zubereitung in vielen kleinen Einzelschritten. Für mich zu hoch ...
Außerdem habe ich manchmal bei "Currys" zugesehen; viele verschiedeene Gewürze und Samen, die dann in der Pfanne hüpften und platzten und dufteten - ich habe nur gestaunt - und die Curries genossen. Soul Food ...

„Achim“ (Pseudonym)
@Optimistin
Wenn Du diese spezielle Aromatik magst kann ich Dir von ganzem Herzen ein sehr spezielles Kochbuch empfehlen, nachdem ich schon seit 30Jahren phasenweise koche.
Speziell deshalb weil es von den Hare Krishnas inspiriert und verlegt wurde und deshalb recht viele religiöse Anmerkungen enthält, die für Ungläubige (wie mich) schon manchmal etwas skuril klingen.
AAABER die Gerichte sind einfach ein/zwei/drei... Gaumen-Gedichte 😍
Eine komplette Tafel zu kochen ist leider sehr aufwendig...*seufz
Aber ab und an koche ich mir Teilelemente daraus
"Vedische Kochkunst" Adiraja Dasa
http://www.sa-ve.ch/vedische-kochkunst-adiraja-dasa
Ich hab den Schweizer Link verwendet, weil da etwas der Inhalt beschrieben wird.
Das Buch gibts aber (unfassbarerweise) immernoch bei Amazon.
Ich würde es aber gebraucht kaufen.

„Kaufbeuren“ (Pseudonym)
danke Mattilda, werde ich mal anschaun, aber leider bin ich nicht so die Köchin nach Rezept; ich probier immer aus - schmeckt es, super! wenn nicht - Pech...
Anregungen hole ich mir aber immer gerne mal, auch aus Kochbüchern.

„Achim“ (Pseudonym)
Dann wird Dir das Buch sicher gefallen , denn letztlich ist es ja nur eine gewisse Handhabung von Gewürzen (ganze geröstete Samen zerstossen) die einer "normalen" Linsensuppe einen besonderen Dreh geben. ;-))
Plus evtl das ghee dass einen butterigen Ton reinbringt . Ich verzichte aber darauf.
Ich bin auch kein Rezept-Kocher. (ich pfusche sogar beim Backen *lach)

@un_erhört: Hast du denn bei deinem nachkochen für den Sellerieauflauf nur deine genannten Zutaten genommen, oder halt für den typischen Auflauf noch eine Basissoße, denn ich denke, die macht ja erst den Auflauf aus. Ich mache z.B. bei Nudel-Gemüseaufläufen eine Mehlschwitze, lösche sie mit Milch und Cremefine, lasse sie aufkochen und würze nach Lust und Laune. Da kommt dann gerne etwas scharfer Ayvar rein oder auch etwas Schmierkäse mit scharfer Note, Kirschpaprika oder ähnliches...jenachdem, wonach einem der Sinn steht bzw. was der Kühlschrank so hergibt. Früher habe ich solche Aufläufe immer nur mit den Maggifixtüten gemacht, aber selbstgemacht und ausprobieren macht viel mehr Spaß und schmeckt auch deutlich besser.

„Koblenz“ (Pseudonym)
@AngieDu, na klar habe ich eine Soße gemacht, aber die schmeckte eben nie so, wie früher. Ich hab jetzt bei chefkoch.de ein Rezept gefunden. Das werde ich mal ausprobieren. Vielleicht wirds was...
Danke dir!☺

„Achim“ (Pseudonym)
@un_erhört
Auch wenn ich keinen Sellerie mag, bin ich doch immer an solchen Versuchen interessiert...
Ein Geschmackserlebnis zu rekonstruieren ist ja schon MIT vorhandenem Rezept manchmal schwierig, da sooo viele andere Komponenten mit reinspielen... angefangen bei (über die Jahre) veränderten Geschmacksknospen bis hin zu veränderten Lebensmitteln (oft wird etwas rausgezüchtet) und nicht zu vergessen die Umgebungsgerüche, die auch eine Rolle spielen können (und nicht immer reproduzierbar sind)..und und und
Vielleicht haste ja Lust zu berichten...?

„Koblenz“ (Pseudonym)
@Mattila, mit dem gefundenen Rezept ist mir kein Geschmackszwilling gelungen, aber ein sehr ähnliches Geschwisterkind.🙂
Wenn du es ausprobieren möchtest:
Illes Nudel - Sellerie - Auflauf
https://www.chefkoch.de/rezepte/1496441254990056/Illes-Nudel-Sellerie-Auflauf.html
Obendrauf mache ich eine Semmelbrösel- Käse- Mischung und Butterflöckchen. So kenne ich es eben von früher.
Aber mit Reibekäse schmeckt es sicher auch gut.
Wenn es im Ofen gart, duftet es toll und den Sellerie schmeckt man kaum heraus.

„Achim“ (Pseudonym)
@un_erhört
Wie schon geschrieben: Sellerie geht für mich gaarnicht...*schauder
Wir beide (datt Gemüse und ich) werden in diesem Leben keine Freunde mehr. ;-))
Aber die Annäherung an alte wunderbare Geschmackserinnerungen finde ich spannend :-))
Ich habe mehrfach versucht das Spezialgericht meiner Grossmutter zu rekonstruieren...leider wenig erfolgreich.
Einer (von vielen) Faktoren des geschmacklichen Scheiterns war sicher, dass sie mit ausgelassenem Speck bzw Schwarte gearbeitet hat und ich mir das einfach nicht antun wollte...
Die Küche der 50er/60er Jahre war eben sehr fettreich, denn die Menschen hatten immer noch den Mangel in den Knochen..

„Achim“ (Pseudonym)
Bei mir gibts heute Lauchquiche mit Lauch, Möhren, getrockneten Tomaten, Parmesan und Pinienkernen.😋
Dazu nen Klacks Zaziki und der Tag hat schonmal ne gute Note..

@ Frau Tilda - magste mal erzählen, welches Großmutter-Gericht das war? Oder muss ich einfach nur nach unten scrollen?

„Achim“ (Pseudonym)
Frau Tonna ;-))
Mein Lieblingsgericht (als Kind) bei Omma war "Jägerkohl"!
Ein Eintopf aus Weisskohl, Gehacktem und Kartoffeln...seehr deftig und schlonzig.
Es gibt ungefähr drölfzigtausend Rezepte dazu und ein paar hab ich probiert..
Nur leider fehlt irgendetwas....
Ich vermute eben (wie schon geschrieben), dass sie, als eingeborene Westfälin, speziellen Speck (und davon reichlich) verwendet hat...
UUUND es fehlt beim Nachkochen natürlich auch ihre LIEBE als Hauptzutat...*schniief😢

*sabbern unterdrücke* Sowat kenn ich als "explodierte Kohlroulade" *g*. Ja die Liebe beim Kochen und der "Ommafaktor" sind nicht zu unterschätzen 😄

„Saarbrücken“ (Pseudonym)
@Mattilda
😍 Jägerkohl... auch meine Oma hat ihn gekocht. Aber mit Weißkohl, Kartoffeln, Speck und Äpfeln
Mache ich mir auch selbst immer mal wieder

„Achim“ (Pseudonym)
@Rosinante
Ja.... "Jägerkohl" ist hier in Westfalen und angrenzenden Ländereien wohl sehr verbreitet.
Jede Omma hat ihr "Geheim"rezept :-))
Sowieso Kohlgerichte mit deftigen (meist Wurst/Speck) und süsslichen (zB Äpfel) Anteilen.
Für mich riecht und schmeckt das sehr nach Heimat....💚
Ich versuche häufiger diese Geschmacksrichtung ohne Fleisch umzusetzen...was eben nicht für alle Geschmacksfacetten gelingt..

„Achim“ (Pseudonym)
Ich backe gerade einen NUSSKRANZ angelehnt an dieses Rezept mit Quarkölteig.
https://diehauswirtschafterei.de/quark-oel-teig-der-verkannte-unter-den-teigen/
Es muusste auch noch Schokolade rein:
Die ganze Wohnung riecht total köööstlich 😋