Eingefrorenes

in „Kochen, Backen und Genießen“

Zu diesem Thema gibt es sieben Antworten

Soweit ich weiß, hängt das vom Fettgehalt bei Fleisch ab. Fettiges hält nicht so lange, wie mageres.
Nach 3 Monaten dürfte aber generell der Geschmack zunehmen leiden.


Und auch die Verträglichkeit ist wohl individuell 😉
Ich kann mich an ein tiefgekühltes Stück Schinken am Knochen erinnert.
In der Suppe mitgekocht. Meiner Mutter ging es super. Ich hatte 3 Tage Durchfall und heftige Übelkeit. 😟



Google mal, ggf Chatgpt fragen und dann vergleichen. Je nach empfindlichem Magen die kürzere Zeitangabe wählen 😉😀🍀🍀🍀

Hab jetzt auch mal geschaut und das mit dem Fett ist wohl richtig:

https://www.initiative-tierwohl.de/magazin/fleischgenuss/fleisch-einfrieren/
https://schweizerfleisch.ch/kochwissen/fleisch-tiefkuehlen

Das entscheidende ist tatsächlich der Geschmack und die Konsistenz:
Hab mal ein original Ragú (für Nichtitaliener: Bolognesesauce) gemacht, 4 Stunden geschnippelt, angebraten, einreduziert usw..
Frisch zubereitet eine Geschmacksexplosion.
Wieder aufgetaut waren 90% der Aromen weg.

Ich erweiterte mal auf Fisch und Meeresfrüchte:
Fisch, Scampi, Garnelen usw. werden noch auf dem Schiff abgekocht und eingefroren, die brauchen nach dem auftauen höchstens noch Röstaromen durch KURZES anbraten oder in der Sauce ein bisschen durchziehen.
Die fertige Sauce mit dem Meeresgetier nochmal einfrieren führt zu vollständigem Konsistenz- und Geschmacksverlust.
Ist bei Pangasius und Lachs egal, mir ist das mit Seehecht, Tilapia und Rotbarsch passiert und deshalb ziemlich ärgerlich.

Chatgpt fragen

Bitte bei einer derart simplen Frage (wie rk76de) eine kurze Onlinesuche machen .

Kein Mensch braucht für jeden noch so kleinen Gehirnfurz eine Ressourcen- und Wassersaufende Künstliche Intelligenz 🤯. Unsere Kinder und Enkel brauchen auch noch einen Planeten zu leben. KI fasst in dem Fall ohnehin nur zusammen und das oft falsch und hat das Wissen Leuten gestohlen, oder sie haluziniert Dinge die man dann zusätzlich ohnehin noch nachprüfen muss. Noch mehr Energie weg.

Leute bitte auch den eigenen Kopf ab und zu noch benutzen. Künstliche Intelligenz bedeutet nicht, dass ihr eure natürliche Intelligenz jetzt zum Recyclinghof fahren und entsorgen sollt.

@teja

Welcher Schinken war das denn?

In meiner Amatriciana habe ich ja Guanciale drin, das klappt ganz gut (wobei ich auch soviel Chili reingeschnitten hab dass es wahrscheinlich auch ohne einfrieren haltbar wäre 😁)

Gerade heute möchte ich nämlich Tortellini alla panna machen und die Hälfte einfrieren, da hab ich jetzt normalen gekochten mageren Schinken drin, nicht dass ich nach dem auftauen zur eventuellen geschmacklichen Enttäuschung auch noch andere Folgen habe.

Grundregel meiner Oma war: "Fleisch sollte normalerweise nie länger als 6 Monate eingefroren werden und spätestens vor Weihnachten fliegt alles, was letztes Weihnachten schon in der Truhe war, raus!"

OmaGPT war zwar nicht ganz so differenziert wie heutige AIs, aber ich bin bisher mit der Grundregel ganz gut gefahren. 😉

Hallo Harmonie Bedarf, ich denke, so einfach kann man deine Frage nicht beantworten.

Wann und wie hast du denn das Fleisch eingefroren? Es muss durchgegart sein, dann möglichst schnell auskühlen und ebenfalls möglichst sofort eingefroren werden...nicht erst am nächsten Tag. Vorteilhaft ist es, wenn dein Gefriergerät eine Schockfrostfunktion hat. Ohne Schockfrostfunktion würde ich es nach max. drei Monaten verbrauchen.

Ich vakuumiere gekochtes/gebratenes Fleisch nach dem Abkühlen ein und friere es dann ein. Nach spätestens 3 Monaten verwerte ich es aber dann auch. Bei Gefriergut mit Kruste oder Panade benutze ich zum erneuten Aufknuspern die Heißluftfriteuse.