Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß?

in „Smalltalk“

Zu diesem Thema gibt es 118 Antworten

„Wegberg“ (Pseudonym)

neee das muss jeder selbst so Handhaben wie er will, für mich ist das nichts.

warum ich Single bin steht auf einem anderen Blatt, aber sicher nicht aus diesem Grund, ich habe noch nie eine meiner Freundinnen Online kennen gelernt

Amazing, ich weiß, was du meinst. Ich kann natürlich nur von mir und von jetzt ausgehen. Wenn ich jetzt in meinem jetzigen Alter einen Mann ca. meines Alters kennenlerne, dann weiß ich was ich will und erwarte das auch von ihm.

Dass das 17jährig anders ist und sich im Laufe des Lebens ändern kann, bzw. sich finden muss ist eine andere Sache. Da müssen wohl einige durch...

„Teltow-Fläming“ (Pseudonym)

@Schoko,

... falls sich irgendwas in der Beziehung ändern sollte,dann will ich das wissen.Ich kann mit Feigheit und Verlogenheit absolut nichts anfangen...

Eigentlich ists nämlich ganz einfach...man sollte einfach mal reden!

So einfach ist eben nicht immer!

Wenn ein Paar über 30 Jahre zusammen ist und sich durch diverse Umstände die Beziehung verändert, muß es nicht gleich etwas mit Feigheit oder Verlogenheit zu tun haben, daß man es dem Partner nicht gleich mitteilt... ^^

Es gibt auch Dinge im Leben, die man einem Partner nicht sagen möchte um ihn nicht zu verletzen.

Das es mitunter in einer Beziehung auch mal kriseln kann - aus welchen Gründen auch immer - man aber im nachhinein feststellt, daß der Partner wichtiger als andere ist, dann kann man sogar aus einer Krise etwas wertvolles mitnehmen:

Die Erkenntnis, daß man seinen Partner aufrichtig liebt und er die wichtigste und wertvollste Person im Leben ist.


Edit: Fehler, doppelten Text gelöscht.

„Teltow-Fläming“ (Pseudonym)

@Schoko... neee... durch ein Ereignis.

Das Reden kam erst später... da hatte ich die Erkenntnis bereits... ;-)

Ich hab im Laufe der Jahre eine entspannte Haltung angenommen.Nach einer großen Enttäuschung hab ich meine innere Einstellung geändert und laufe seitdem viel ruhiger und ausgeglichener durchs Leben.
Für meinen Mann bedeutet das,das wenn sich mir negative Gefühle oder Gedanken einschleichen,ich diese sofort anspreche.
Bis jetzt fahr ich damit super gut und es hat sich dadurch eine innige Vertrautheit eingestellt.
Ich war noch nie so glücklich und entspannt in einer Beziehung.

„Erzgebirgskreis“ (Pseudonym)

@amazing Kann klappen, aber nicht jeder Partner ist so verständnisvoll, gewisse Ereignisse zu akzeptieren.

@sea Die Schnute hat doch längst ihren Bären. :)

@fight Verlang nicht zuviel. Wer liebt, unternimmt von alleine Schritte, um seinen Partner nicht zu verletzen. Zuviel "Zwang" und "Erpressung" kann da einfach dazu führen, dass sich Gefühle wie "aufrichtige, ehrliche Liebe" gar nicht erst entwickeln können. Kommt aber sicherlich auf den Typ Frau an, den man sucht. Ansonsten: Laut Fernsehwerbung beginnt inzwischen eine von vier Beziehungen online. :)

„Teltow-Fläming“ (Pseudonym)

@Schoko, so soll es sein... :-)


Edit: Ergänzung.

„Coesfeld“ (Pseudonym)

Jappy und Co. sind eh indiskutabel.

„Wetteraukreis“ (Pseudonym)

@sonrisa

"Der Kompromiss liegt nämlich meistens darin, dass es dann Vorschriften/Drohungen und ein fürchterliches Gezeter gibt. Und dann?"

Der Kompromiss kann auch in einem Pärchenclub liegen. Wenn nicht gesprochen wird, kann man doch auch nicht wissen, ob sich die Einstellung des Partners nicht auch geändert hat.

@ Aoxomoxoa : Na, jetzt habe ich gelesen, was Du meintest ... ;-) @All : Liebe ist das Eine ... Spaß haben das Andere ! Ich habe Frauen kennengelernt, die seit zig Jahren verheiratet sind ... und es auch bleiben wollen, aber sie wollten Abwechslung, weil zuhause eben nichts mehr so läuft, wie in Ihrer Phantasie ... Niemand hier kann mir erzählen, egal ob Mann oder Frau, nach 15 Jahren noch guten Sex zu haben ... alles schläft irgendwann ein, selbst wenn man etwas "Neues" ausprobiert ... Der Rez des Verbotenem ist allgegenwärtig ... Und ich hoffe, die Herren hier stimmen mir zu ;-)

„Schwarzwald-Baar-Kreis“ (Pseudonym)

Nein Schortie, ich stimme Dir nicht zu. Für mich geht das schon nicht auf, weil die Art von Spaß, die Du hier meinst, für mich untrennbar mit Liebe verbunden ist. Das schließt diese gewisse "Abwechslung" zwar aus, führt für mich jedoch keineswegs zu Langeweile.

„Rhein-Lahn-Kreis“ (Pseudonym)

Ist die Frage nicht, Schortie, was einem in einer langfristigen Beziehung wichtig ist? Ist es Liebe, Verbundenheit, Innigkeit, Vertrauen, das Gefühl, angenommen zu sein (auch auf sexueller Ebene) oder ist das Wichtigste der möglichst jahrelang ewig und immer gleichbleibend heiße, andauernd abwechslungsreiche Sex?

Für mich persönlich ist es Ersteres und dann strenge ich mich auch an, dass es eben nicht langweilig wird, weder in der Beziehung noch im Bett.
Dass eine Beziehung der Wandlung unterworfen ist und nichts so bleibt wie zu Beginn, ist jedem klar, aber heißt das denn immer automatisch, dass es schlechter wird dadurch oder an Qualität verliert?
Sind die oben genannten positiven Eigenschaften, die eine langfristige, liebevolle Beziehung mit sich bringt, schlechter als "guter Sex"?
(Wobei "guter Sex" immer einer ganz persönlichen Definition unterliegt und Sex nicht die Grundlage einer ernsthaften Beziehung ist, sondern ein schönes, leckeres Bonbon obendrauf).

Wenn man von vornherein mit der Einstellung an etwas heran geht, dass es in einigen Jahren eh abgenudelt und ausgelutscht ist und dass ich mir dann eben den Kick wieder anderweitig hole, sollte ich besser gleich Single bleiben und dann bin ich frei, zu "kicken", wen ich wie lange grad mal will und das kann ich dann ja sogar parallel und mehrgleisig machen...

„Vorpommern-Rügen“ (Pseudonym)

also ich sehe das ein bisschen differenzierter.
mir selbst ist eine stabile beziehung, die auf vertrauen und treue basiert, auch sehr wichtig. ich will mich auf meinen partner verlassen können und sicher sein, dass er immer voll für mich da ist und zu mir und unserer beziehung steht. das gleiche möchte ich ihm auch vermitteln!

das bringt mich zur anderen seite der medaille:
aus eigener erfahrung weiß ich, dass einem immer ein ausrutscher passieren kann. nach vielen jahren beziehung ist nun mal das kribbeln weg und wenn sich situationsbedingt etwas ergibt, und man spürt dieses prickeln wieder - ich finde es schwer, unheimlich schwer, da zu widerstehen! schließlich lebe ich auch nur dieses eine mal!!!

ABER: ich finde es gibt einen riesengroßen unterschied zwischen einmaligem ausrutscher, bei dem es nur um sex geht, und darum, sein ego mal wieder zu befriedigen und den kick zu spüren - oder ob man sich wiederholt auf etwas einlässt!!! ich würde mich NIE NIE NIE auf eine heimliche Affäre einlassen!!!

Ebenso sehe ich das mit der Ehrlichkeit, was solche Dinge angeht - einmalige Ausrutscher würde ich nicht beichten, da sowas extrem selten vorkommt, meist situationsbedingt passiert und den anderen total sinnlos verletzen würde und der beziehung grundlos das vertrauen und damit die basis entzieht. und genauso möchte ich sowas von meinem partner nicht wissen - das soll kein freifahrt-schein sein, auf keinen fall - aber wenn es doch mal passiert und es einmalig und rein körperlich war, will ich das gar nicht wissen!!!

bei einer affäre, also wiederholtem kontakt (egal wie intensiv), sind ja dann wohl schon eher gefühle mit bei - das würde ich dann schon wissen wollen und das würde ich selbst auch nicht machen! (sondern dann eher überlegen, ob die beziehung als solche noch sinn hat und mich dann für das eine oder das andere entscheiden - und genauso möchte ich das auch von meinem partner!)
und zum schluß noch die anmerkung:
natürlich kann auch ein einmaliger ausrutscher ein alarmzeichen für die beziehung sein. dann sollte man sich vielleicht aber lieber gedanken machen, was einem fehlt und versuchen, das mit dem partner gemeinsam zu kitten - auch da bin ich der meinung, dass das wissen um den ausrutscher mehr kaputt macht als nützt!

Nee...das liegt nicht am Wissen um den Ausrutscher.
Da ist die Beziehung schon vorher kaputt,denn sonst bräuchte man ja dieses Prickeln nicht.

Ausrutscher mit eingeschlafener Beziehung zu rechtfertigen find ich einfach nur Mist.
Vielleicht sollte man einfach mal dran arbeiten,damit es nicht zum Einschlafen kommt.
So einfach sollte es nicht sein.
Und wieder stellt sich mir die Frage...warum rede ich nicht mit meinem Partner darüber.Er sollte doch darüber informiert sein,das ich das Gefühl habe,das etwas einschläft.Wie soll man sonst zu einer Lösung kommen?

„Vorpommern-Rügen“ (Pseudonym)

auf jeden fall! wenn die beziehung einschläft und man nicht mehr wirklich glücklich ist, dann sollte man definitiv drüber reden, da stimm ich dir absolut zu, schokoschnute!

aber ausrutscher passieren eben nicht immer nur, wenn oder weil die beziehung nicht mehr läuft. es gibt situationen, in denen das damit gar nichts zu tun hat, glaub mir! da liegt einfach irgendwie ein "zauber" in der luft...
ich würde sowas nie provozieren oder es von mir aus drauf anlegen. und ich würde es auch nie mit einer kaputten beziehung rechtfertigen. es passiert eben einfach - und wie gesagt, ich finde das leben zu kurz, um solche momente gehen zu lassen - weil ich weiß, ich würde mich ewig ärgern! das sind momente, in denen man sich einfach kurz dem hingeben kann, was in der beziehung eben nach ein paar jahren nicht mehr da ist und auch definitiv so nicht zurück kommt! das hat ja nichts mit einschlafen zu tun - die aufregung und das kribbeln der ersten zeit sind einfach irgendwann weg, ersetzt durch eine sehr viel tieferes gefühl und alles was dazu gehört! das würde ich aber nie tauschen gegen diesen kurzen kick - und deswegen finde ich es unnötig, dem partner von solchen ausrutschern zu erzählen, ihn damit zu verletzen, obwohl es doch gar nichts bedeutet hat!

wenn man aber fremdgeht, weil man von seiner beziehung frustriert ist und/oder nicht mehr bekommt, was man braucht - dann sollte man damit auf jeden fall anders umgehen!

fazit: alles was ich sagen will, ist, dass nicht immer alles schwarz oder weiß sein muss - es gibt eine menge grautöne dazwischen (von den farben ganz zu schweigen)!!! und das ist auch bei diesem thema so! ich finde man sollte nicht alles verteufeln, sondern abwägen und differenzieren und sein urteil nicht pauschal, sondern den umständen entsprechend fällen!

„Wetteraukreis“ (Pseudonym)

@lennow

Ich hatte ja mit meinem Eingangspost darauf hingewiesen, das ich folgendes Statement von einem Herrn dieser Plattform erhalten habe:

- ALLE Männer brauchen Abwechslung ... da gibt es keine Ausnahmen ... außer man findet einen Trottel, der noch jungfräulich ist ... Ich habe gelernt, daß es besser ist niemanden zu verletzen ... nach dem Motto "Was ich nicht weiß macht mich nicht heiß" -

Hier handelt es sich nicht um einen Ausrutscher sondern um Vorsatz. Ausrutscher können passieren - aber da ich den Vertrauensbruch als Vorsatz zur Diskussion gestellt habe, würden mich darauf bezogene Meinungen interessieren.

Hier gehts nicht um hätte-könnte-wäre sondern um die Absicht eines Herrn, seine Partnerin vorsätzlich und aktiv zu betrügen indem er sich über das Internet seine Abwechslung sucht.

Hier kann man wohl Spontanität und aus der Laune heraus als Grund für nen Seitensprung vergessen...

„Vorpommern-Rügen“ (Pseudonym)

das stimmt allerdings - sorry, das hatte ich wohl ein bisschen aus den augen verloren!

also vorsätzlich seinen partner zu betrügen, weil einem ein partner eben nicht reicht - ich will es nicht pauschal verurteilen, aber in dem fall sollte man seinem partner doch die chance geben, selbst zu entscheiden, ob man das mitmacht oder nicht! also karten auf den tisch bitteschön!!!

und nein, nicht ALLE männer sind so!!! ich kenne einige männer, die viel mehr wert auf die sicherheit einer beziehung legen und für die treue einfach ein essenzieller bestandteil einer beziehung ist! und auch nicht ALLE männer brauchen abwechslung - oft sind männer vielmehr gewohnheitstiere, die sich wohl fühlen mit vertrautem!!!

Ich seh das etwas anders...den Partner bescheissen geht gar nicht.Zauber hin oder her.
Vielleicht sollte man dann eher den Weg der offenen Beziehung wählen.Das ist doch grau genug.
Für keinen Zauber der Welt würde ich das Vertrauen aufs Spiel setzen wollen.
Wenn es durch Zufall irgendwie rauskommen sollte,dann ist der Schaden und die Verletzung erst richtig groß.

@lennow
ich finden Deinen Satz "ich finde das leben zu kurz, um solche momente gehen zu lassen - weil ich weiß, ich würde mich ewig ärgern!" echt erschreckend.
Du setzt für einen kurzen Kick offenen Auges deine Beziehung aufs Spiel, wohl wissentlich, dass dein Partner das nicht gutheißen würde. Ohne schlechtes Gewissen und offensichtlich ja auch nicht einmalig sondern immer wenn es prickelt.
Warum fällt es eigentlich so schwer dieser Versuchung nicht nachzugeben?

„Erzgebirgskreis“ (Pseudonym)

*eine Tafel Schokolade ansieht und so eine Ahnung hat warum*

Ich bin sehr froh, dass ich irgendwie von Natur aus treu zu sein scheine. Andere Männer haben mich auch in langjährigen Beziehungen nie gereizt. Wenn ich einmal eine Entscheidung getroffen habe, stehe ich zu ihr - das ist auch bei der Wahl meines Partners so.

Aber den Reiz kann ich prinzipiell schon nachvollziehen. Dann gilt: "Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast." Auch wenn man selbst nicht mehr liebt oder der Reiz weg ist, so darf man doch nicht verantwortungslos mit der Liebe desjenigen umgehen, der glaubt, dass man immer noch an seiner Seite ist. Das ist einfach eine Frage des Charakters... Lange Beziehungen erfordern Arbeit und sind manchmal nicht einfach. Wer den Kampf gleich verloren gibt, nur weil ein Funke verspricht, dass es woanders leichter, toller und besser ist, ist einfach ein Feigling.