Gewaltfreie Kommunikation, wieso so schwierig?

in „Smalltalk“

Zu diesem Thema gibt es 150 Antworten

„Linz“ (Pseudonym)

Elenoire, dürfte ich einen Orden für "Größte Entwicklung in vorbildlicher Kommunikation im Forum" verleihen, ich würde ihn dir geben ;)
Hatte dich früher ganz anders wahrgenommen. Du wirst mir durch deine Beiträge immer sympathischer.
Auch dein letzter trägt dazu bei! :)

@Hora-Li Kein Problem. Hat ja recht. Reden ist silber, Schweigen ist gold ;))

„Westerstede“ (Pseudonym)

@Füchsin Oder deine Wahrnehmung hat sich einfach weiter entwickelt. *grins...duck...und weg ;)*

Und ansonsten: Danke fürs Kompliment! *ich glaube, das war eins...bin mir nicht so ganz sicher ;)*

„Hattingen“ (Pseudonym)

Super Idee, Björn, danke!!

„Buxtehude“ (Pseudonym)

Zwei Seiten gelöscht?! Naja, so geht gewaltfreie Kommunikation auch....

„Nidwalden“ (Pseudonym)

@erdbeer: joah... lustigerweise einen ganzen haufen postings ZUM thema, so weit ich das überblicke.
interessante entwicklung.

„Westerstede“ (Pseudonym)

Sieht ja lustig aus jetzt. Ich dachte, solche Beiträge würden "off-topic" markiert. ;/

„Nidwalden“ (Pseudonym)

@elli: nein, die off-topic beiträge sind ja noch da.

Dann will ich mal zum eigentliche Thema etwas beitragen.
Hier ein PDF was die Giraffensprache behandelt.
http://www.ccarls.de/CCARLS-Giraffensprache.pdf
Die Giraffe stellt in der GK den Teil der gewalltfreien Gesprächsführung da, im Gegensatz zur Wolfssprache.

Interessant finde ich hier zu die Behandlung auf einer Website für Kampfsport. Hier mal Punkte zu Giraffen- und Wolfsprache.
http://www.selbstverteidigung-mit-wingtsun.de/gewaltfreie-kommunikation-gfk/die-giraffensprache/index.php
http://www.selbstverteidigung-mit-wingtsun.de/gewaltfreie-kommunikation-gfk/die-wolfssprache/index.php

Für mich zeigt gerade diese Seite, daß die Art wie wir mit einander (manchmal auch übereinander) reden, der Schlüssel zu vielen Konfliktsituationen darstellt.

Hiermit bin ich dann auch erst einmal bis zum We aus dem Thread raus, wie immer alles im Auftrag der Gesundheit.

„Buxtehude“ (Pseudonym)

@Icebear: Jetzt wo du das so postest merkt man definitiv das es unmöglich ist das umzusetzen. Ich würde mir vorkommen wie ein Roboter wenn ich stets versuchen die "Giraffensprache" (WTF?!) anzuwenden. Zumal das ganze Kommunikationsmodell ziemlich verallgemeinert wie man an der "Wolfssprache" sieht.
Ist natürlich nur die eigene Meinung, kein Versuch das ganze anderen schlecht zu reden.

„Coburg“ (Pseudonym)

Leere Seiten sind des Forums Tod ... :-(

„Tübingen“ (Pseudonym)

@capricorn, Du hast Recht! Dann sollte der Thread gleich ganz gelöscht werden... ^^

Andererseits wundert mich die momentane Vorgehensweise, bzgl. löschen der Beiträge, bzw. ganzer Threads, auch nicht wirklich... ^^

„Buxtehude“ (Pseudonym)

Ich find diese Diskussionsbegrenzung eher bescheiden.

„Salzach“ (Pseudonym)

Aber nur wenn man mit nem dicken Schwamm durch "unliebsame" Beiträge geht, kann man auch von vorne anfangen.
Ich denke, das ist ne Möglichkeit für nen Neuanfang und ich finds garnicht so verkehrt.

Im Übrigen hab ich ne Gruppe gegründet (glaube sie ist aber noch nicht freigeschaltet) in der Frei Schnautze gebabbelt werden darf. Absolut politisch inkorrekt und ohne überzogene Moralvorstellungen und wer lust hat sich dort anzuzicken darf das dann gerne tun. Man muß ja nicht das ganze Forum in Aufruhr versetzen sondern kann dort seine Marotten ausleben.

„Buxtehude“ (Pseudonym)

Weil dieses Modell einfach statisch und unflexibel daherkommt und wie schon von mir gesagt verallgemeinernd. Gucken wir uns mal die "Wolfssprache" an: Analyse, Kritik, Wertung, Interpretationen, Regeln und Normen und sonstiges was dort erwähnt wird haben als Ergebnis das andere sich dann schlecht fühlen und gegenseitige Aggressionen bedingen. Wirklich? Das kann man doch nicht ernst meinen.

Ich bin durchaus dafür das man die Gefühle anderer achtet und versucht niemandem auf den Fuss zu treten, aber wenn man das Modell der "Giraffensprache" kommt mir der Eindruck das es nur darum gehen sollte niemanden, in welcher Form auch immer, zu beleidigen. Ist ja erstmal lobenswert, aber wo bleibt die eigene Meinung wenn ich immer darauf bedacht bin niemanden zu beleidigen und ständig darüber nachdenken muss was ich wie sage damit keiner sich beleidigt fühlt? Die Lebendigkeit einer vernünftigen Kommunikation stirbt doch wenn man lieber darauf achtet lieb und nett zu allen zu sein anstatt einfach mal zu sagen was man denkt, und wenn es jemanden gibt der sich angegriffen fühlt dann ist das erstmal so. Danach kann man immer noch erörtern warum der/die anderen Diskussionsteilnehmer das anders sehen als man selbst.

„Nidwalden“ (Pseudonym)

@erdbeer: also, ich finde, daß es prinzipiell kein fehler ist, nachzudenken BEVOR man was sagt. und auch darüber WIE man was sagt. hinterher den angerichteten schaden auszubügeln ist ungleich schwieriger und manchmal unmöglich.
das hat nichts damit zu tun, die eigene meinung nicht zu vertreten - im gegenteil. es hat was damit zu tun, die eigene meinung in einer form zu vertreten, in der das gegenüber nicht sofort komplett dicht macht.

EFH, es sind aber zwei Paar Schuhe, eben nicht lieb und nett zu sein und mal die Meinung zu sagen - oder jemanden zu beleidigen. Ich kann doch sehr wohl unterscheiden, ob sich jemand grundlos auf den Schlips getreten fühlt, weil ich schlicht anderer Meinung bin, oder ob ich jemanden persönlich und gezielt angegriffen und herabgesetzt habe.

„Buxtehude“ (Pseudonym)

Darum schrieb ich ja das man natürlich darauf achten sollte was man wie sagt, aber dennoch glaube ich das es sich nie vermeiden lässt das sich nicht irgendwer doch mal angenervt fühlt von einer Meinung die man äußert. Ich hatte im Hinterkopf das man meine allgemeine Meinung zu einem Thema äußert die auf niemanden speziell gemünzt und dennoch irgendwer kommt der etwas daran auszusetzen hat oder sich beleidigt fühlt. Wenn ich jemanden direkt anspreche und eine Aussage treffe ist das was ganz anderes, da achte natürlich darauf das ich denjenigen nicht gleich beleidige.

Ich finds eigentlich traurig das man etwas,das für jeden selbstverständlich sein sollte,zum Thema machen muß.

Ich frag mich,warum die Hemmschwelle zur Aggression immer früher schwindet.

Wenn man sich nur ein bißchen zusammenreißt,sollte es doch gehen.

Gut manchmal hat man vielleicht nen schlechten Tag (gelle Erdbeer,das haste auch schon mal gemerkt ;-)...aber man kann doch auch mal dazu stehen und sich dann entschuldigen.
Zur Eskalation muß es doch wahrlich nicht kommen.

Und um das zu verstehen,da brauch ich auch keine Modelle dafür...das sagt mir mein gesunder Menschenverstand!

„Salzach“ (Pseudonym)

Besonders feinfühlige Menschen - wie ich annehme wir doch alle sind, erkennen hinter einer buntschillernden tüfftüff und Schlüppscher-Verpackung den Inhalt der Botschaft und können sich auch durch die Blume dumm angemacht fühlen.

Die grundlegende Botschaft der Managementmethode "ich bin gut - du bist gut" - welche wohl auch in der Giraffensprache als Fundament angesehen wird, funktioniert solange, wie man nicht emotional in einem Thema drin ist. Im Übrigen zählen zur Umsetzung all dieser Methoden auch die Miemik und Gestik.

Ein gutes Beispiel ist folgender Satz:
"Du kannst mich mal gern haben"

Ich trete hier mit einem Wunsch an jemanden heran.
Ich kann damit ausdrücken, das ich jetzt mal in den Arm genommen werden möchte oder das mir jemand mal meinen Schatten grün anmalen kann.

Ich kann durchaus auch sagen:
"Ich würde mir wünschen, daß Du mich mal gern hast" und habe damit versucht, den Wind aus den Segeln für die Negativinterpretation zu nehmen. Aber ist dem wirklich so?

Wenn ich etwas in den falschen Hals bekommen möchte, dann klappt das hervorragend in jeder beliebigen Sprachweise... zumindest im Netz.

Und da hier wahrscheinlich noch nicht so viele User bereits ein Deeskalationsmanagement (für z.B. den Telefonvertrieb/Service/Management etc.) mitgemacht haben, sind die Vorsätze alle toll, aber eine Umsetzung des Ganzen scheitert oftmals an der mangelnden Konditionierung.