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„Schramberg“ (Pseudonym)
El Dorado
Ein Ritter, hehr
Von Art und Ehr′,
Durch Sonnenschein zog und Schatten.
Er ritt gar lang
Durchs Land und sang
Und suchte El Dorado.
Doch wurde alt
Die Reckengestalt,
Ihm sank ins Herz ein Schatten,
Denn nirgends er fand
Ein Fleckchen Land,
Das aussah wie El Dorado.
Und als er gar
Entkräftet war,
Da traf er Pilger Schatten -
Den sprach er an:
»Schatten, wo kann
Es liegen: El Dorado?«
»Reit immerzu
Über Mondberge du
Hinab ins Tal des Schattens,
Reit fort und fort« -
War Schattens Wort -
»Dort findest du El Dorado.«
Edgar Allan Poe
(19.01.1809 - 07.10.1849)
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„Haltern am See“ (Pseudonym)
Kassenbongedicht
FELIX KABELJAU
VITAL UND FIT
CASTELLO BLAU
PIZZA KIT
JA! GOUDA MA
SPAGHETTI MIT EI
MONO 2ER JA
PIZZA HAWAII
(Susann Körner *1972)
sieht dann so aus:
http://www.dsfo.de/fo/userpix/4840_sdc11307_1.jpg
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„Itzehoe“ (Pseudonym)
Meine Puppe kriegst du nicht!
Nein, du kleiner Bösewicht,
meine Puppe kriegst du nicht!
Noch ist's gar nicht lange her;
denkst du denn, ich weiß nicht mehr,
wie's der andern ist ergangen,
was du mit ihr angefangen?
Erst die Nase abgemacht,
dann das Köpfchen ihr zerkracht,
dann den ganzen Leib zerrüttet
und die Kleie ausgeschüttet,
daß die Beine und der Bauch
hingen wie ein leerer Schlauch,
dann die Arme ausgerissen
und sie auf den Müll geschmissen!
Nein, du kleiner Bösewicht,
meine Puppe kriegst du nicht!
Heinrich Seidel (1842-1906)
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„Schramberg“ (Pseudonym)
Wer surft so spät durch Nacht und Netzte?
Es ist der User in wilder Hetze.
Er hält sein Windows fest im Arm,
und auch dem Modem ist schon warm.
"Mein Windows, was birgst du so bang dein Gesicht?"
Siehst, User, du das Virus nicht?
"Mein Windows, es ist nur ein Datensturm,
kein Virus und auch kein Wurm"
"Betriebssystem, komm geh mit mir!
Gar schöne Spiele spiel ich mit dir.
Manch bunte Web-Sites sind am Strand,
und auf den Servern gibts viel Tand."
Mein User, mein User und hörest du nicht,
was der Virus mir leise verspricht?
"Sei ruhig, bleib' ruhig mein Kind;
es piepst nur das Modem, das wieder mal spinnt."
"Willst feines Windows, du mit mir gehn?
Mein Finger soll dich kitzeln schön,
meine Routinen werden die Bytes dir schütteln,
und löschen und deine Dateien gut rütteln!"
Mein User, mein User und siehst du nicht dort
Trojaner's EXE am düsteren Ort?
"Mein Windows, mein Windows, ich seh's genau;
es glimmt doch mein alter Bildschirm nur so grau."
"Ich liebe dich, mich reizt deine DLL,
und wollst du gleich booten dann lösch' ich dich schnell."
Mein User, mein User die Platte läuft an!
Trojaner hat ein Leid mir angetan!
Dem Surfer graust's er klickt geschwind,
und in der Leitung das Bit gerinnt;
er kappt die Verbindung mit Müh' und Not,
Jedoch zu spät - der Bildschirm, er bleibt tot.
Autor unbekannt :-(
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Der Rechthaber
Seine Meinung ist die rechte,
Wenn er spricht, müsst ihr verstummen,
Sonst erklärt er euch für Schlechte,
Oder nennt euch gar die Dummen.
Leider sind dergleichen Strolche
Keine seltene Erscheinung.
Wer nicht taub, der meidet solche
Ritter von der eignen Meinung.
Wilhelm Busch (* 15. April 1832; † 9. Januar 1908)
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„Itzehoe“ (Pseudonym)
zweierlei handzeichen
ich bekreuzige mich
vor jeder kirche
ich bezwetschkige mich
vor jedem obstgarten
wie ich ersteres tue
weiß jeder katholik
wie ich letzteres tue
ich allein
Ernst Jandl (1925 - 2000)
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Alles für die Figur
Ich bieg mich hier und bieg mich dort
der Frühling naht es ist so weit
der Winterspeck muss endlich fort
er passt nicht in mein Lieblingskleid.
Ich bin ganz tapfer bis zum Schluss
weil es für die Figur sein muss
doch leider macht Sport Appetit
mal sehen wo es Pizza gibt.
Angela Wekx
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„Giengen an der Brenz“ (Pseudonym)
Mein persönliches Lieblingsgedicht von Christian Morgenstern, genial interpretiert von Gert Fröbe:
Gespräch einer Hausschnecke mit sich selbst
Soll i aus meim Hause raus?
Soll i aus meim Hause nit raus?
Einen Schritt raus?
Lieber nit raus?
Hausenitraus -
Hauseraus
Hauseritraus
Hausenaus
Rauserauserauserause . . .
(Die Schnecke verfängt sich in ihren eigenen Gedanken oder
vielmehr diese gehen mit ihr dermaßen durch, daß sie
die weitere Entscheidung der Frage verschieben muß.)
Christian Morgenstern (1871 - 1914)
http://www.youtube.com/watch?v=b-YeHuxGYg8
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„Itzehoe“ (Pseudonym)
Schaudervoll: Es zog die reine,
Weiße, ehrbar keusche Clara
Aus dem Sittlichkeitsvereine
Eines Abends nach Ferrara.
Schaudervoll: Dort, irgendwo,
Floß der Po.
Schaudervoll, doch es geschah
In Ferrara, daß die Clara
Aus dem Sittlichkeitsvereine
Nachts den Po doppelt sah.
Joachim Ringelnatz (1883 - 1934)
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„Geldern“ (Pseudonym)
Das Lama
In dem Land des weisen Brahme
lebte jahrelang ein Lama,
dem es niemals wollte glucken,
weit im Bogen auszuspucken.
Schrecklich litt es seelisch wegen
diesem seinem Unvermoegen;
und die Traenen warn ihm nah,
wenn es andre spucken sah.
Heimlich uebte es im Sitzen
oder Stehn, den Mund zu spitzen,
um dann zielgerecht durch dessen
Spalt den Strahl hinauszupressen;
doch selbst in bequemster Lage
foerderte es nichts zutage.
Und - so endet dieses Drama -
schliesslich musste unser Lama
vor den Thron des Brahma traben,
ohne je gespuckt zu haben.
Heinz Erhardt
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„Geldern“ (Pseudonym)
Alles in der Welt kann dem Menschen genommen werden, nur das eine nicht: was er gegessen hat.
Als Angeklagter kann man freigesprochen werden. Als Zeuge auf keinen Fall.
Altern ist ein hochinteressanter Vorgang: Man denkt und denkt und denkt - plötzlich kann man sich an nichts mehr erinnern.
Amerika ist ein sauberer Vorort von New York.
An den modernen Gemälden ist nur noch eines verständlich: die Signatur.
Arme Verwandte haben ein besseres Gedächtnis.
Auch die absurdeste Satire ist nur dann komisch, wenn hinter der Absurdität die ungroteske Realität zu spüren ist.
Auch die Unterhosen von Andy Warhol ist für mich kein Kunstwerk, ich bedaure sehr zu sagen.
Auch ich unterschätze die Freudsche Lehre keineswegs. Träume sind eine großartige Erfindung. Der Unterschied zum Kino ist nur der, daß man im Kino zuerst den Film sieht und dann einschläft, während man nach der freudschen Methode erst einschläft und dann den Film sieht.
Aufrichtige, ehrliche Menschen sind schwache, phantasielose Tölpel, die kein Risiko im Leben eingehen wollen.
Auslandsreisen gehören schon deshalb zu den Freuden des Bürgers, weil sie ihm immer wieder, immer aufs neue, die unbeschreiblichen Wonnen der Heimkehr vermitteln.
Auswandern ist schwer, Einwandern ist schwerer.
Babys sind süße, rosige Geschöpfchen, die man unausgesetzt herzen und kosen möchte, damit sie endlich zu brüllen aufhören.
Der Mensch bringt sogar die Wüsten zum Blühen. Die einzige Wüste, die ihm noch Widerstand bietet, befindet sich in seinem Kopf.
Autor: Ephraim Kishon (eigentlich: Hoffmann, Ferenc)
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Bilden Sie mal einen Satz mit...
von Robert Gernhardt
visuell
Vi su ell die Sonne strahlt -
als würde sie dafür bezahlt.
pervers
Ja, meine Reime sind recht teuer:
per Vers bekomm ich tausend Eier.
Minister
Aus welchem Mund dringt dies Geplärr?
"Min is ter Rachen", spricht der Herr.
Metapher
Herr Kapitän, der Steuermann
hat grade lallend kundgetan,
er brächte jetzt das Schiff zum Sinken -
me taph er wirklich nicht mehr trinken.
Symbol
Herr Dschingis Khan, das tut man nicht,
daß man in fremdes Land einbricht.
Nu aber raus mit Ihren Horden -
Sie sym bol wahnsinnig geworden!
allegorisch
Nichts wird sich ändern hier auf Erden,
bevor nicht alle gorisch werden.
sensibel
Herr Ober! Bringt mir einen Kübel!
Mir wird von diesem Nonsens ibel!
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„Itzehoe“ (Pseudonym)
Als ich noch ein loser Schelm war
Als ich noch ein loser Schelm war,
wußte ich freche Lieder.
Einen Vers weiß ich noch:
«Er kam herunter und sie kam nieder.»
Die übrigen hat der Wind verweht.
Jetzt geb' ich mir Mühen und bin bieder.
Paul Klee (1879 - 1940)
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„Itzehoe“ (Pseudonym)
Anto-logie
Im Anfang lebte, wie bekannt,
als größter Säuger der Gig-ant.
Wobei gig eine Zahl ist, die
es nicht mehr gibt, - so groß war sie!
Doch jene Größe schwand wie Rauch.
Zeit gab’s genug -- und Zahlen auch.
Bis eines Tags, ein winzig Ding,
der Zwölef-ant das Reich empfing.
Wo blieb sein Reich? Wo blieb er selb?-
Sein Bein wird im Museum gelb.
Zwar gab die gütige Natur
den Elef-anten uns dafur.
Doch ach, der Pulverpavian,
der Mensch, voll Gier nach seinem Zahn,
erschießt ihn, statt ihm Zeit zu lassen,
zum Zehen-anten zu verblassen.
O »Klub zum Schutz der wilden Tiere«,
hilf, daß der Mensch nicht ruiniere
die Sprossen dieser Riesenleiter,
die stets noch weiter führt und weiter!
Wie dankbar wird der Ant dir sein,
läßt du ihn wachsen und gedeihn, --
bis er dereinst im Nebel hinten
als Nulel-ant wird stumm verschwinden.
Christian Morgenstern (1871 - 1914)
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„Ganderkesee“ (Pseudonym)
Wahre Liebe
Wenn ich so müd nach Hause komm,
zerredet und zerschrieben:
dann sitzt du da, so lieb und fromm.
Man muß, man muß dich lieben!
Die Nacht gleich einem Feste ist.
Ich weiß, dass du die Beste bist.
Und warum ist das? Nämlich
Du bist so himmlisch dämlich.
Du hast es gut. Du ahnst es nicht,
was Stalin jüngst gesprochen;
weißt nichts vom Leipziger Reichsgericht
und nichts von Kunstepochen.
Du hältst einen Puff für ein Hotel
und Bronnen für einen lauteren Quell ...
Ich liebe dich. Weil ... nämlich ...
Du bist so himmlisch dämlich!
Mein blondes Glück! Von Zeit zu Zeit
tu ich ein bißchen fremd gehn.
Die andern Frauen sind so gescheit
und lassen das noch im Hemd sehn.
Dann kehr ich reuig zu dir zurück
und genieße tief atmend das reine Glück ...
Dumm liebt zweimal. Nämlich:
Du bist so himmlisch dämlich –!
Kurt Tucholsky (1890 - 1935)
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„Giengen an der Brenz“ (Pseudonym)
Die Entwicklung der Menschheit
Einst haben die Kerls auf den Bäumen gehockt,
behaart und mit böser Visage.
Dann hat man sie aus dem Urwald gelockt
und die Welt asphaltiert und aufgestockt,
bis zur dreißigsten Etage.
Da saßen sie nun, den Flöhen entflohn,
in zentralgeheizten Räumen.
Da sitzen sie nun am Telefon.
Und es herrscht noch genau derselbe Ton
wie seinerzeit auf den Bäumen.
Sie hören weit. Sie sehen fern.
Sie sind mit dem Weltall in Fühlung.
Sie putzen die Zähne. Sie atmen modern.
Die Erde ist ein gebildeter Stern
mit sehr viel Wasserspülung.
Sie schießen die Briefschaften durch ein Rohr.
Sie jagen und züchten Mikroben.
Sie versehn die Natur mit allem Komfort.
Sie fliegen steil in den Himmel empor
und bleiben zwei Wochen oben.
Was ihre Verdauung übrigläßt,
das verarbeiten sie zu Watte.
Sie spalten Atome. Sie heilen Inzest.
Und sie stellen durch Stiluntersuchungen fest,
daß Cäsar Plattfüße hatte.
So haben sie mit dem Kopf und dem Mund
Den Fortschritt der Menschheit geschaffen.
Doch davon mal abgesehen und
bei Lichte betrachtet sind sie im Grund
noch immer die alten Affen.
Erich Kästner (1899 - 1974)
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„Heppenheim“ (Pseudonym)
Das habe ich von meiner Tochter bekommen (10j)
Mama ist ein Zauberwesen,
denn sie kann Gedanken lesen.
Keiner kennt mich so wie sie
dass ist die reinste Mamagie!!!!
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Ich sorge mich um eine Fliege
in diesem Raum, in dem ich liege.
Seit Stunden höre ich mir an,
dass sie wie ich nicht schlafen kann.
Frantz Wittkamp *1943
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„Itzehoe“ (Pseudonym)
Dann machen wir mal einen Ausflug in den Dadaismus. Hier eines der ersten dadaistischen Gedichte:
Gadji beri bimba
gadji beri bimba glandridi laula lonni cadori
gadjama gramma berida bimbala glandri galassassa laulitalomini
gadji beri bin blassa glassala laula lonni cadorsu sassala bim
gadjama tuffm i zimzalla binban gligla wowolimai bin beri ban
o katalominai rhinozerossola hopsamen laulitalomini hoooo
gadjama rhinozerossola hopsamen
bluku terullala blaulala loooo
zimzim urullala zimzim urullala zimzim zanzibar zimzalla zam
elifantolim brussala bulomen brussala bulomen tromtata
velo da bang band affalo purzamai affalo purzamai lengado tor
gadjama bimbalo glandridi glassala zingtata pimpalo ögrögöööö
viola laxato viola zimbrabim viola uli paluji malooo
tuffm im zimbrabim negramai bumbalo negramai bumbalo tuffm i zim
gadjama bimbala oo beri gadjama gaga di gadjama affalo pinx
gaga di bumbalo bumbalo gadjamen
gaga di bling blong
gaga blung
Hugo Ball (1886 - 1927)
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Dann leite ich mal über zu Ernst Jandl und Konkreter Poesie. Immer noch schön!
ottos mops trotzt
otto: fort mops fort
ottos mops hopst fort
otto: soso
otto holt koks
otto holt obst
otto horcht
otto: mops mops
otto hofft
ottos mops klopft
otto: komm mops komm
ottos mops kommt
ottos mops kotzt
otto: ogottogott
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Und noch eins von Ernst Jandl:
lichtung
manche meinen
lechts und rinks
kann man nicht velwechsern
werch ein illtum
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„Ganderkesee“ (Pseudonym)
'So, so!'
Vier Maurer saßen einst auf einem Dach.
Da sprach der erste: "Ach!"
Der zweite: "Wie ists möglich dann?"
Der dritte: "Daß das Dach halten kann!!!"
Der vierte: "Ist doch kein Träger dran!!!!!!"
Und mit einem Krach
Brach das Dach.
Kurt Schwitters (1887 - 1948)

DIE KLAGE DES SITZPINKLERS
Sei's der Soldat am Wolga-Strand
Zur Wache für sein Vaterland,
Oder das Männlein, still und stumm
Im Walde mit dem Mäntlein um,
Sogar auch Goethe's armer Tor,
Der nun so klug war wie zuvor -
Wo echte Männer noch vorhanden
Da wurde jederzeit gestanden !
Zur warmen Sommerzeit da ließen
Sich Bienen von den Blüten schießen,
Im Winter waren in dem Schnee
Vor allem Künstler auf Tournee,
Verziert, verschnörkelt oder nur
Als Dreimal-Strich-Karikatur.
Noch heute geht's zur späten Stunde
Allein oder in froher Runde,
Ganz schnuppe wo, ob Baum ob Hecke
Denn Bier braucht nicht mal eine Ecke.
Und seit jeher galt auf dem Klo
Das Gleiche wie in publico.
Hier kulminiert das Stehvermögen
Zwar nicht in kreiselnd-hohen Bögen,
Hier legt man an und zielt nach vorn,
Peilt über Kimme über Korn,
Hier glänzt des Scharfschützen Brillanz
Mit Präzision aus der Distanz.
All dies im Manne, hochverehrt,
Wird jetzt dem Mann jedoch verwehrt,
Denn echte Machos, raue Rocker,
Die rutschen ab als Brillenhocker.
Nein, nein, sie thronen nicht einmal,
Sondern sie kauern ganz banal
Und so wird still und leise dann
Die Gloria der Spezies Mann,
Mit Bein und Knien angewinkelt,
Nur einfach so dahin verpinkelt ...
© Jenno Casali
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„Itzehoe“ (Pseudonym)
Noch ein Dada-Gedicht, diesmal von Kurt Schwitters. Von Beruf Dichter, Maler und Werbegrafiker entwarf er das dadaistische Weltbild "MERZ" und war zentrale Figur des Hannover-Dada, nachdem ihn die Berliner Dadaisten nicht aufgenommen hatten.
Cigarren [elementar]
Cigarren
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Cigarren (Der letzte Vers wird gesungen.)
Kurt Schwitters (1887-1948)