Der Sprung in der Schüssel...Weisheiten und Methaphern

in „Smalltalk“

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„Flensburg“ (Pseudonym)

Auf meiner Reise traf ich einen weisen, alten Mann.

Ich fragte ihn:
“Was ist wichtiger...? Lieben oder geliebt zu werden?“

Er sah mich an, lächelte und sagte:
„Welchen Flügel braucht ein Vogel zu fliegen? Den linken oder den rechten?“

„Hamm“ (Pseudonym)

Das schrieb einmal ein New Yorker Taxifahrer....

Ich wurde zu einer Adresse hinbestellt und wie gewöhnlich hupte ich, als ich ankam.
Doch kein Fahrgast erschien. Ich hupte erneut. Nichts... Noch einmal. Nichts...
Meine Schicht war fast zu Ende, dies sollte meine letzte Fahrt sein. Es wäre leicht gewesen, einfach wieder wegzufahren. Ich entschied mich jedoch dagegen, parkte den Wagen und ging zur Haustür. Kaum hatte ich geklopft, hörte ich eine alte gebrechliche Stimme sagen "Bitte, einen Augenblick noch!"
Durch die Tür hörte ich, dass offensichtlich etwas über den Hausboden geschleift wurde.

Es verging eine Weile, bis sich endlich die Tür öffnete. Vor mir stand eine kleine, alte Dame, bestimmt 90 Jahre alt. Sie trug ein mit Blümchen bedrucktes Kleid und einen dieser Pillbox Hütte mit Schleier, die man früher immer getragen hat. Ihre gesamte Erscheinung sah so aus, als wäre sie aus einem Film der 1940 Jahre entsprungen. In ihrer Hand hielt sie einen kleinen Nylon-Koffer.

Da die Tür offen war, konnte ich nun auch in die Wohnung schauen. Die Wohnung sah aus, als hätte hier über Jahre niemand mehr gelebt. Alle Möbel waren mit Tüchern abgedeckt. Die Wände waren völlig leer - keine Uhren hingen dort. Ja, die Wohnung war fast komplett leer - kein Nippes, kein Geschirr auf der Spüle, nur hinten der Ecke sah ich etwas. Einen Karton, der wohl mit Fotos und irgendwelchen Glasskulpturen bepackt war.

"Bitte, junger Mann, tragen sie mir meinen Koffer zum Wagen!" sagte sie. Ich nahm den Koffer und packte ihn in den Kofferraum. Ich ging zurück zur alten Dame um ihr beim Gang zum Auto ein wenig zu helfen. Sie nahm meinen Arm und wir gingen gemeinsam in Richtung Bürgersteig zum Auto.

Sie bedankte sich für meine Hilfsbereitschaft.
"Es ist nicht Rede wert." antwortete ich ihr, "Ich behandle meine Fahrgäste schlicht genauso, wie ich auch meine Mutter behandeln würde!"
"Oh, sie sind wirklich ein vorbildlicher junger Mann." erwiderte sie.

Als die Dame in meinem Taxi Platz genommen hatte, gab sie mir die Zieladresse, gefolgt von der Frage, ob wir denn nicht durch die Innenstadt fahren könnten.
"Nun, das ist aber nicht der kürzeste Weg, eigentlich sogar ein erheblicher Umweg!" gab ich zu bedenken.
"Oh, ich habe nichts dagegen ", sagte sie. "Ich bin nicht in Eile. Ich bin auf dem Weg in ein Hospiz."
"Ein Hospiz?" schoss es mir durch den Kopf. Scheiße, Mann! Dort werden doch sterbenskranke Menschen versorgt und beim Sterben begleitet. Ich schaute in den Rückspiegel, schaute mir die Dame noch einmal an.

"Ich hinterlasse keine Familie!" fuhr sie mit sanfter Stimme fort. "Der Arzt sagt, ich habe nicht mehr sehr lange."

Ich schaltete das Taxameter aus. "Welchen Weg soll ich nehmen?" fragte ich.

Für die nächsten zwei Stunden fuhren wir einfach durch die Stadt. Sie zeigte mir das Hotel, in dem sie einst an der Rezeption gearbeitet hatte. Wir fuhren zu den unterschiedlichsten Orten. Sie zeigte das Haus, in dem sie und ihr verstorbener Mann gelebt hatten als sie noch "ein junges, wildes Paar" waren. Sie zeigte mir ein modernes, neues Möbelhaus, das früher "ein angesagter Schuppen" zum Tanzen war. Als junges Mädchen habe sie dort oft das Tanzbein geschwungen.

An manchen Gebäuden und Straßen bat sie mich besonders langsam zu fahren. Sie sagte dann nichts. Sie schaute dann einfach nur aus dem Fenster und schien mit ihren Gedanken noch einmal auf eine Reise zu gehen. Hinter dem Horizont kamen die ersten Sonnenstrahlen. Waren wir tatsächlich die ganze Nacht durch die Stadt gefahren?

"Ich bin müde" sagte die alte Dame plötzlich. "Jetzt können wir zu meinem Ziel fahren!"

Schweigend fuhren wir zur Adresse, die sie mir am Abend gegeben hatte. Das Hospiz hatte ich mir viel größer vorgestellt. Mit seiner Mini-Einfahrt wirkte es eher wie ein kleines, freundliches Ferienhaus. Jedoch stürmte kein kaufwütiger Makler aus dem Gebäude, sondern zwei eilende Sanitäter, die, kaum hatte ich den Wagen angehalten, die Fahrgasttüre öffneten. Sie schienen sehr besorgt. Sie mussten schon sehr lange auf die Dame gewartet haben.

Und während die alte Dame im Rollstuhl platz nahm, trug ich ihren Koffer zum Eingang des Hospiz.

"Wieviel bekommen Sie von mir für die Fahrt?" fragte sie, während sie in ihrer Handtasche kramte.

"Nichts!" sagte ich.

"Sie müssen doch Ihren Lebensunterhalt verdienen." antwortete sie.

"Es gibt noch andere Passagiere....." erwiderte ich mit einem Lächeln.
Und ohne lange drüber nachzudenken, umarmte ich sie. Sie hielt mich ganz fest an sich.

"Sie haben einer alten Frau auf ihren letzten Metern noch ein klein wenig Freude und Glück geschenkt. Danke!!!" sagte sie mit glasigen Augen zu mir.

Ich drückte ihre Hand und ging dem trüben Sonnenaufgang entgegen … Hinter mir schloss sich die Tür des Hospiz. Es klang für mich wie der Abschluss eines Lebens...

Meine nächste Schicht hätte jetzt beginnen sollen, doch ich nahm keine neuen Fahrgäste an. Ich fuhr einfach ziellos durch die Straßen - völlig versunken in meinen Gedanken! Ich wollte weder reden, noch jemanden sehen. Was wäre gewesen, wenn die Frau an einen unfreundlichen und mies gelaunten Fahrer geraten wäre, der nur schnell seine Schicht hätte beenden wollen?

Was wäre, wenn ich die Fahrt nicht angenommen hätte.
Was wäre, wenn ich nach dem ersten Hupen einfach weggefahren wäre?

Wenn ich an diese Fahrt zurück denke, glaube ich, dass ich noch niemals etwas Wichtigeres im Leben getan habe. In unserem hektischen Leben legen wir besonders viel Wert auf die großen, bombastischen Momente. Größer....Schneller..... Weiter.......

Dabei sind es doch die kleinen Momente, die kleinen Gesten, die im Leben wirklich etwas zählen. Für diese kleinen und schönen Momente sollten wir uns wieder Zeit nehmen!
Wir sollten wieder Geduld haben - und nicht sofort hupen - dann sehen wir sie auch......


Recht hat er, der Taxifahrer......

„Mössingen“ (Pseudonym)

Begegnung mit Gott
Es war einmal ein kleiner Junge, der unbedingt Gott treffen wollte. 
Er war sich darüber bewusst, dass der Weg zu dem Ort, an dem Gott lebte, ein sehr langer war. Also packte er sich einen Rucksack voll mit einigen Coladosen und mehreren Schokoladenriegeln und machte sich auf die Reise. 
Er lief eine ganze Weile und kam in einen kleinen Park. 
Dort sah er eine alte Frau, die auf einer Bank saß und den Tauben zuschaute, die vor ihr nach Futter auf dem Boden suchten. 
Der kleine Junge setzte sich zu der Frau auf die Bank und öffnete seinen Rucksack. Er wollte sich gerade eine Cola herausholen, als er den hungrigen Blick der alten Frau sah. 
Also griff er zu einem Schokoriegel und reichte ihn der Frau. 
Dankbar nahm sie die Süßigkeit und lächelte ihn an. 
Und es war ein wundervolles Lächeln!

Der kleine Junge wollte dieses Lächeln noch einmal sehen und bot ihr auch eine Cola an. Und sie nahm die Cola und lächelte wieder - noch strahlender als zuvor. Der kleine Junge war selig. Die beiden saßen den ganzen Nachmittag lang auf der Bank im Park, aßen Schokoriegel und tranken Cola - aber sprachen kein Wort. Als es dunkel wurde, spürte der Junge, wie müde er war und er beschloss, zurück nach Hause zu gehen. 
Nach einigen Schritten hielt er inne und drehte sich um. 
Er ging zurück zu der Frau und umarmte sie.
 Die alte Frau schenkte ihm dafür ihr allerschönstes Lächeln.

Zu Hause sah seine Mutter die Freude auf seinem Gesicht und fragte: "Was hast du denn heute Schönes gemacht, dass du so fröhlich aussiehst?" Und der kleine Junge antwortete: "Ich habe mit Gott zu Mittag gegessen - und sie hat ein wundervolles Lächeln!"

Auch die alte Frau war nach Hause gegangen, wo ihr Sohn schon auf sie wartete. Auch er fragte sie, warum sie so fröhlich aussah. Und sie antwortete: "Ich habe mit Gott zu Mittag gegessen - und er ist viel jünger, als ich gedacht habe."

Herkunft unbekannt

„Biberach an der Riß“ (Pseudonym)

Ein Mann wacht am Morgen bei sich zu Hause mit einem enormen Kater auf und ist noch immer nicht ganz nüchtern. Er zwingt sich die Augen zu öffnen und sieht als erstes eine Packung Aspirin und ein grosses Glas Wasser auf dem Nachttisch. Er setzt sich auf den Bettrand und sieht seine Kleider sauber und ordentlich gebügelt vor sich liegen. Daraufhin gleitet sein Blick durch das ganze Zimmer und er stellt
verwundert fest, dass alles perfekt aufgeräumt und sauber ist. Er nimmt sich also ein Aspirin und sieht, dass ein Post-it neben dem Glas klebt. Darauf steht "Liebling, Dein Frühstück wartet in der Küche auf Dich. Ich liebe dich." Völlig perplex zieht sich der Mann an und geht in die Küche hinunter,
wo er ein riesen Frühstücksbüfett und seinen Sohn beim Frühstücken vorfindet. Der Mann setzt sich zu seinem Sohn und fragt "Sag mir, mein Sohn, was ist gestern Abend passiert ?"
Der Sohn: "Oh, Du bist um 3 Uhr morgens stock betrunken nach Hause gekommen. Du hast ein paar Möbel umgeworfen, in den Flur gekotzt und Du hast Mutter versehentlich ein blaues Auge verpasst, weil Du gedacht hast, dass Dich Füchse verfolgen."
Der Vater "Aber wie soll ich dann verstehen, dass meine Kleider und das Haus so sauber sind, alles ordentlich aufgeräumt ist und dass mein Frühstück liebevoll zubereitet auf dem Tisch steht?"
"Naja, weißt du, als Mutti Dich gestern Abend ins Schlafzimmer geschleppt hat und versucht hat, Deine Hose zu öffnen, hast du zu ihr gesagt: Lass mich in Ruhe du Schlampe, ich bin verheiratet!" ♥

„Biberach an der Riß“ (Pseudonym)

Liebe ist nicht, den anderen zu bedrängen, zu ändern, zu besitzen. Liebe ist nicht, den anderen einzusperren, Gefühle zu heucheln und zu belügen. Liebe ist nicht die Angst vor dem Alleinsein, sondern das Streben nach Gemeinsamkeit. Liebe ist den anderen zu akzeptieren, zu bewundern und auch versuchen zu verstehen. Liebe ist gemeinsame Ziele und Wünsche zu haben und die Vorstellung diese vereint zu... realisieren. Liebe ist auch immer das Risiko verletzt zu werden, aber auch das Gefühl, davor keine Angst haben zu müssen. Liebe kann nur in Ihrer vollen Pracht genossen werden, wenn man bereit ist, bedingungslos zu lieben. Liebe ist Offenheit und die Fähigkeit mit dem anderen zu reden auch und gerade wenn es schwer ist. Liebe ist den anderen zu spüren und zu genießen, neben ihm einzuschlafen und aufzuwachen. Liebe ist die Geborgenheit wenn man sich im Arm hält, beide intensiv fühlen und keiner etwas sagt. Liebe ist das Gefühl, welches das Leben wunderbar macht. Wenn man wahrhaft liebt darf man verlangen, was man selbst bereit ist zu geben: ALLES!

„Haßberge“ (Pseudonym)

Ein Hund kam in die Küche und stahl dem Koch ein Ei, da nahm der Koch den Löffel und schlug den Hund zu Brei, da kamen viele Hunde und gruben ihm ein Grab und setzten eine Grabstein, auf dem geschrieben stand: Ein Hund kam in die Küche und stahl dem Koch ein Ei ...

„München“ (Pseudonym)

Selbstliebe


Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen,
dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnung für mich sind,
nicht gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich, das nennt man AUTHENTISCH-SEIN.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden,
wie sehr es jemanden beschämt, ihm meine Wünsche aufzuzwingen,
obwohl ich wusste, dass weder die Zeit reif, noch der Mensch dazu bereit war,
auch wenn ich selbst dieser Mensch war.
Heute weiß ich, das nennt man SELBSTACHTUNG.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört,
mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen,
dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man REIFE.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden,
dass ich immer und bei jeder Gelegenheit zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist. Von da konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich, das nennt sich SELBSTACHTUNG.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört,
mich meiner freien Zeit zu berauben und habe aufgehört,
weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mach ich nur das, was mir Spaß und Freude bereitet,
was ich liebe und mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war:
Von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem,
was mich immer wieder herunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das “gesunden Egoismus”.
Aber heute weiß ich, das ist SELBSTLIEBE.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen.
So habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt, das nennt man EINFACH-SEIN.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur mehr in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet.
So lebe ich heute jeden Tag und nenne es VOLLKOMMENHEIT.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, da erkannte ich,
dass mich mein Denken armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen zu fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN!


Charles Chaplin (1889-1977)
an seinem 70. Geburtstag am 16. April 1959

  

„Buchholz in der Nordheide“ (Pseudonym)

hier meine Gedichte,Lebensweisheiten die mir sehr an Herz, Niere und Seele gehen:-)

Aufhebung

Sein Unglück
ausatmen können

tief ausatmen
so daß man wieder
einatmen kann

Und vielleicht auch sein Unglück
sagen können
in Worten
in wirklichen Worten
die zusammenhängen
und Sinn haben
und die man selbst noch
verstehen kann
und die vielleicht sogar
irgendwer sonst versteht
oder verstehen könnte

Und weinen können

Das wäre schon
fast wieder
Glück

Erich Fried
_

Autobiographie in fünf Kapiteln

Ich gehe die Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich falle hinein.
Ich bin verloren ... Ich bin ohne Hoffnung.
Es dauert endlos, wieder herauszukommen.

Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich tue so, als sähe ich es nicht.
Ich falle wieder hinein.
Ich kann nicht glauben, schon wieder am gleichen Ort zu sein.
Aber es ist nicht meine Schuld.
Immer noch dauert es sehr lange, herauszukommen.

Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich sehe es.
Ich falle immer noch hinein ... aus Gewohnheit.
Meine Augen sind offen.
Ich weiß, wo ich bin.
Es ist meine eigene Schuld.
Ich komme sofort heraus.

Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich gehe darum herum.

Ich gehe eine andere Straße.

(aus: Portia Nelson, There's a Hole in My Sidewalk)
_


Achte gut auf DIESEN Tag,

denn er ist das Leben -
das Leben allen Lebens.
In seinem kurzen Ablauf
liegt alle Wirklichkeit
und Wahrheit des Daseins,
die Wonne des Wachsens,
die Herrlichkeit der Kraft

Denn das Gestern
ist nichts als ein Traum
und das Morgen nur eine Vision.
Das heute jedoch - recht gelebt -
macht jedes Gestern
zu einem Traum voller Glück
und das Morgen
zu einer Vision voller Hoffnung.

Darum achte gut auf DIESEN Tag.

(aus dem Sanskrit)
_

Was ein Kind lernt
Ein Kind, das wir ermutigen, lernt Selbstvertrauen.
Ein Kind, dem wir mit Toleranz begegnen, lernt Offenheit.
Ein Kind, das Aufrichtigkeit erlebt, lernt Achtung.
Ein Kind, dem wir Zuneigung schenken, lernt Freundschaft.
Ein Kind, dem wir Geborgenheit geben, lernt Vertrauen.
Ein Kind, das geliebt und umarmt wird, lernt, zu lieben und zu umarmen und die Liebe dieser Welt zu empfangen.
(unbekannt)
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Von Kindern lernen
Kinder sind Augen, die sehen, wofür wir längst schon blind sind.
Kinder sind Ohren, die hören, wofür wir längst schon taub sind.
Kinder sind Seelen, die spüren, wofür wir längst schon stumpf sind.
Kinder sind Spiegel, die zeigen, was wir gerne verbergen.
(unbekannt)
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Kinderseele
Was eine Kinderseele
aus jedem Blick verspricht!
So reich ist doch an Hoffnung
ein ganzer Frühling nicht.
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)

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Mit der Zeit lernst Du,
dass eine Hand halten nicht dasselbe ist
wie eine Seele fesseln
Und dass Liebe nicht Anlehnen bedeutet
und Begleitung nicht Sicherheit
Du lernst allmählich,
dass Küsse keine Verträge sind
und Geschenke keine Versprechen
Und Du beginnst,
Deine Niederlagen erhobenen Hauptes
und offenen Auges hinzunehmen
mit der Würde des Erwachsenen,
nicht maulend wie ein Kind
Und Du lernst,
all Deine Straßen auf dem Heute zu bauen,
weil das Morgen
ein zu unsicherer Boden ist
Mit der Zeit erkennst Du,
dass sogar Sonnenschein brennt,
wenn Du zuviel davon abbekommst
Also bestell Deinen Garten
und schmücke selbst
Dir die Seele mit Blumen,
statt darauf zu warten,
dass andere Dir Kränze flechten
Und bedenke,
dass Du wirklich standhalten kannst ...
und wirklich stark bist.
Und dass Du Deinen eigenen Wert hast.

Kelly Priest
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Lächeln

Mein Grundbedürfnis geht nach Liebe.
Ich wünschte sehr, daß man mich liebt
Und daß mein Lächeln leben bliebe,
Wenn es mich einmal nicht mehr gibt.

Das Höchste, was man hat, ist Bindung
Durch Liebe. Ich ertrage nicht
Die mir verweigerte Empfindung.
Ich öffne allen mein Gesicht

Mit einem Lächeln. Magisch scheinen
In mich die anderen hinein.
Und ich kann sie in mir vereinen,
Und sie vervielfachen mein Sein.

Eva Strittmatter

„Buchholz in der Nordheide“ (Pseudonym)

hm....keine Ahnung,warum die Textpassagen zum Teil unterstrichen sind....egal;-)....verstehen tut mans ja dennoch;-)

„Brandenburg“ (Pseudonym)

Der wertvolle Diamant

Es geschah, das ein weiser Mönch beim Spaziergang einen leuchtenden Diamanten von höchster Reinheit fand. Auf dem Heimweg begegnete der Mönch einem Dieb, der ihn zum Schein um etwas Brot bat, um in seinem Rucksack nach Beute zu schauen. Also öffnete der Mönch den Sack, um sein Essen mit dem hungrigen Mann zu teilen, und dabei fiel der Blick des Diebes auf den schillernden Edelstein.

Der Mönch sah, wie sehr dem Mann der Diamant gefiel, und da Er wusste, das Jeder, der seinen inneren Frieden noch nicht gefunden hatte, ein Bettler ist, beschloss er, ihm den Edelstein zu schenken. Der Dieb war darüber zunächst sehr verwundert, und setzte überglücklich seinen Weg fort. Er wusste, das dieser Diamant so wertvoll war, dass er für den Rest seines Lebens keine Geldsorgen mehr haben müsse.

Doch als er nach Hause kam und sich zur Nachtruhe begab, wälzte er sich in Erinnerung an den freigiebigen Möch im Bett herum und konnte nicht einschlafen. Am nächsten Tag sucht er den Mönch, fand Diesen im örtlichen Kloster, und sagte zu ihm: “Ich weiß, wie wertvoll dieser Edelstein ist, doch ich möchte ihn Dir zurückgeben. Gib mir den Reichtum, der es Dir erlaubt, diesen Diamanten so leichten Herzens abzugeben.“

„Delitzsch“ (Pseudonym)

Es war einmal ein junger Krieger.

Sein Lehrer sagte, dass er einen Kampf gegen die Angst führen sollte. Er wollte das nicht tun. Es schien ihm zu aggressiv und zu beängstigend. Aber der Lehrerin sagte, er müsse es tun, und gab die Anweisun...gen für die Schlacht.
Der Tag kam näher.
Der junge Krieger stand auf der einen Seite, und die Angst stand auf der anderen Seite.
Der Krieger fühlte sich sehr klein, und Angst sah groß und zornig aus. Sie hatten beide ihre Waffen.
Der junge Krieger raffte sich auf und ging in Richtung Angst, verneigte sich drei mal und fragte: "Ich bitte um die Erlaubnis in einen Zweikampf mit dir zu treten.“
Die Angst sagte: „Vielen Dank, das sie mir soviel Respekt zeigen und um Erlaubnis bitten."

Dann sagte der junge Krieger: "Wie kann ich Sie besiegen?"

Die Angst antwortete: "Meine Waffen sind, dass ich sehr schnell spreche, und sehr nahe an Ihr Gesicht gerate. Dann werden Sie völlig entnervt und tun, was ich sage.
Wenn Sie nicht tun, was ich sage, habe ich keine Macht. Sie können auf mich hören, und Sie können Respekt vor mir haben. Sie können sogar überzeugt von mir sein. Aber wenn Sie nicht tun, was ich sage, habe ich keine Macht.“

Auf diese Weise lernte der junge Krieger, wie man vorgeht um Angst zu besiegen.

„Delitzsch“ (Pseudonym)

Um meiner Seele wieder zu begegnen
und die segensreiche Entspannung zu empfinden,
lass mich einfach auf die Erde nieder legen
und den Frieden finden.

„Delitzsch“ (Pseudonym)

Ich weiß, dass ihr da draußen seid.
Alle unter euch, die die Flügel fühlen ...

Ich wünschte, ich könnte Euch allen einen Fetzen aus Seide geben
und ihr könntet mir zeigen, was ihr daraus gemacht habt.
Ich wünschte, ich könnte euch allen ei...n farbiges Papier geben
und ihr könntet mir zeigen, wie ihr es gefaltet habt.
Ich wünschte, ich könnte Tinte in eure Quelle gießen
und ihr könntet mir Eure Namen zeigen,
ich könnte Ocker zerbröseln und Rost für Euch finden,
und wir könnten alle kleinen Teile von Seide und Papier zusammenfügen und das bunte Pulver darin wickeln
und Eure Farben und meine Farben würden einander trauen,
und wir könnten Falten in unserem Kokon finden
wo wir aufbrechen könnten,
und die Tinte könnte die Geschichte erzählen
indem sie all unsere Namen zusammenfügt!

Ihr, die ihr da draußen seid

Sioux Patullo

„Delitzsch“ (Pseudonym)

Gespräche mit Gott


Es gibt keine Wahrheit außer der, die in deinem Innern existiert. Alles andere ist nur das, was dir irgendwer erzählt hat.

~ Neale Donald Walsch in „Zuhause in Gott“, Seite 28

„Delitzsch“ (Pseudonym)

Ein Mönch und ein kleines Mädchen gingen im Wald spazieren. Sie blieben vor einem Baum stehen und das Mädchen fragte: "Lieber Mönch, sage mir, welche Farbe hat dieser Baum!" Und der Mönch antwortete: "Er hat die Farbe, die Du siehst."

(buddhistische Anekdote)

„Delitzsch“ (Pseudonym)

Eine Mutter wollte ihrer Tochter zeigen, wie ärmere Leute leben. Zusammen fuhren sie auf's Land und verbrachten das Wochende auf der Farm einer sehr armen Familie. Als sie wieder heimkehrten fragte die Mutter ihre Tochter:
"Wie gefiel dir ...der Ausflug?"
"Es war sehr interessant", antwortete die Tochter.
"Hast du gesehen, wie arm Menschen sein können?"
"Ja, Mutter, das habe ich gesehen.
Ich habe gesehen, dass wir einen Hund haben und die auf der Farm haben vier.
Wir haben ein TV-Gerät und sie unterhalten sich einfach miteinander.
Wir haben ein Schwimmbecken im Garten und sie haben einen grossen See vor dem Haus.
Wir haben teure Lampen im Garten und sie haben die Sterne.
Unsere Aussicht endet an der Mauer des Grundstücks und sie haben den ganzen Horizont."

„Delitzsch“ (Pseudonym)

Wahrlich..
keiner ist weise..
der nicht das Dunkel kennt.


gefunden bei Seelenfutter
(Hermann Hesse)

„Sonthofen“ (Pseudonym)

Eine kleine Geschichte

Mein Freund öffnete eine Schublade der Kommode seiner Frau und holte daraus ein kleines Paket hervor,

das in Seide eingewickelt war:

"Dies ist nicht einfach ein Paket, darin ist feine Wäsche."

Er betrachtete die Seide und die Spitze.

"Dies habe ich ihr vor 8 oder 9 Jahren in New York gekauft, aber sie hat es nie getragen.

Sie wollte es aufbewahren, für eine besondere Gelegenheit.

Nun ja, ich glaube jetzt ist der Moment gekommen."

Er ging zum Bett und legte das Päckchen zu den anderen Sachen, die der Bestatter mitnehmen würde.

Seine Frau war gestorben.

Er drehte sich zu mir um und sagte: "Hebe niemals etwas für einen besonderen Anlass auf.

Jeder Tag, den du erlebst, ist besonders!"

Ich denke immer an seine Worte, sie haben mein Leben verändert.

Heute lese ich viel mehr als früher und putze weniger.

Ich setze mich auf meine Terrasse und genieße den Blick in die Natur,

ohne mich am Unkraut im Garten zu stören.

Ich verbringe mehr Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden und arbeite weniger.

Ich habe begriffen, dass das Leben aus einer Sammlung an Erfahrungenbesteht,

die man zu schätzen wissen sollte. Außerdem schone ich nichts.

Ich nehme die guten Kristallgläser jeden Tag, und ziehe meine neue Jacke

zum Einkaufen im Supermarkt an, wenn mir danach ist.

Ich hebe mein bestes Parfum nicht mehr für Festtage auf sondern trage es,

wenn ich Lust habe.

Sätze wie "irgendwann" und "eines Tages" werden aus meinem Vokabular verbannt.

Wann immer es sich lohnt, will ich, was mir in den Sinn kommt, gleich sehen, hören und machen.

Ich weiß nicht, was die Frau meines Freundes getan hätte, hätte sie gewusst, dass sie morgen

nicht mehr da ist (ein Morgen, das uns viel zu sehr egal ist).

Ich denke, sie hätte ihre Familie und enge Freunde angerufen.

Vielleicht hätte sie sich bei alten Freunden für einen Streit entschuldigt, der lange her war.

Ich stelle mir gern vor, dass sie chinesisch essen gegangen wäre (zu ihrem Lieblings-Chinesen).

Es sind die ganz kleinen nie getanen Dinge, die mich ärgern würden, wennich wüsste,

dass meine Stunden gezählt sind.

Ich wäre traurig, gute Freunde nicht mehr getroffen zu haben, mit denenich schon so lange

Kontakt aufnehmen wollte ( irgendwann, eben).

Traurig, dass ich die Briefe nicht mehr geschrieben habe, die ich schreiben wollte "irgendwann, eben".

Traurig, dass ich meinen Lieben nicht oft genug gesagt habe, dass ich sie liebe.

Inzwischen verschiebe ich nichts mehr, bewahre nichts für eine besondere Gelegenheit auf,

was ein Lächeln in unser Leben bringen könnte.



Ich sage mir, dass jeder Tag ein besonderer Tag ist.

Jeder Tag, jede Stunde, jede Minute ist besonders...

@19Katharina80

Der Text ist unterstrichen, weil die Texte durch zwei aufeinanderfolgende Unterstreichungszeichen getrennt sind.
Das erste Paar Unterstreichungszeichen schaltet den Unterstreichungsmodus ein und das nächste Paar schaltet ihn wieder ab. Deshalb ist jeder zweite Text unterstrichen.

@alle

Diese Rede hat mich beeindruckt und tut es noch:

Hier Deutsch - snchronisiert -

http://www.youtube.com/watch?v=DpMwWaxoI4Y

Hier ohne Synchronisation - zu besseren Konzentration wenn man es auch in Englisch versteht -

http://www.youtube.com/watch?v=UF8uR6Z6KLc&list=LPxPHMQkW5jds&index=2&feature=plcp

Die Weisheiten finden sich zum Abschluss jeder Geschichte.

Ich finde, da sind einige dabei, die man für sein eigenes Leben nutzen kann.

„Herne“ (Pseudonym)

Ein Philosophieprofessor stand vor seinen Studenten und hatte ein paar Dinge vor sich liegen.

Als der Unterricht begann nahm er ein großes leeres Mayonnaiseglas und füllte es bis zum Rand mit großen Steinen. Anschließend fragte er seine Studenten, ob das Glas voll sei.

Sie stimmten ihm zu.

Der Professor nahm eine Schachtel mit Kieselsteinen und schüttete sie in das Glas und schüttelte es leicht. Die Kieselsteine rollten natürlich in die Zwischenräume der größeren Steine. Dann fragte er seine Studenten erneut, ob das Glas jetzt voll sei.

Sie stimmten wieder zu und lachten.

Der Professor seinerseits nahm eine Schachtel mit Sand und schüttete ihn in das Glas. Natürlich füllte der Sand die letzten Zwischenräume im Glas aus.

"Nun", sagte der Professor zu seinen Studenten," Ich möchte, dass Sie erkennen, dass dieses Glas wie ihr Leben ist!

Die Steine sind die wichtigen Dinge im Leben: Ihre Familie, Ihr Partner, Ihre Gesundheit, Ihre Kinder - Dinge, die - wenn alles andere wegfiele und nur sie übrig blieben - ihr Leben immer noch erfüllen würden. Die Kieselsteine sind andere, weniger wichtige Dinge, wie z.B... Ihre Arbeit, Ihre Wohnung, Ihr Haus oder Ihr Auto.

Der Sand symbolisiert die ganz kleinen Dinge im Leben.

Wenn Sie den Sand zuerst in das Glas füllen, bleibt kein Raum für die Kieselsteine oder die großen Steine. So ist es auch in Ihrem Leben:
Wenn Sie all ihre Energie für die kleinen Dinge in ihrem Leben aufwenden, haben Sie für die großen keine mehr. Achten Sie daher auf die wichtigen Dinge nehmen Sie sich Zeit für Ihre Kinder oder Ihren Partner, achten sie auf Ihre Gesundheit.

Es wird noch genug Zeit geben für Arbeit, Haushalt, Partys usw. Achten Sie zuerst auf die großen Steine - sie sind es, die wirklich zählen... Der Rest ist nur Sand."

Gibt es ein Leben nach der Geburt?

Im Bauch einer schwangeren Frau waren einmal eineiige Zwillinge. Obwohl sie einander vollkommen glichen, war ihre Einstellung sehr unterschiedlich. Der eine war ein Realist, der andere - anders.
Hört hin, was sie so diskutieren:

Der Realist:
Glaubst Du eigentlich immer noch an ein Leben nach der Geburt?

Der Andere:
Ja, klar, das gibt es bestimmt. Unser Leben hier ist nur dazu gedacht, damit wir wachsen und uns auf das Leben nach der Geburt vorbereiten. Um stark zu werden für das, was uns erwartet.

Der Realist:
Blödsinn, das das denkst du dir doch aus. Wie sollte denn das überhaupt aussehen, ein Leben nach der Geburt?

Der Andere:
Das weiß ich auch nicht so genau. Es wird vielleicht heller sein als hier. Und vielleicht werden wir mit dem Mund essen und herumlaufen.

Der Realist:
So ein Quatsch! Mit dem Mund essen, so eine komische Idee! Wir haben doch eine Nabelschnur, die uns ernährt.
Und herumlaufen...das geht doch gar nicht, weil die Nabelschnur dazu viel zu kurz ist.

Der Andere:
Doch, ich glaube, das geht. Es wird eben alles nur ein bisschen anders.

Der Realist:
Es ist noch nie einer zurückgekommen von nach der Geburt. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Ist vielleicht auch gar nicht schlimm, denn das Leben ist doch eigentlich sinnlos.. immer nur Enge und Dunkelheit.

Der Andere:
Ich weiß auch nicht so genau, wie das Leben nach der Geburt aussieht, aber dafür wird schon unsere Mutter sorgen.

Der Realist:
Mutter?!? Du glaubst an eine Mutter? Wo ist sie denn, bitte?

Der Andere:
Na hier, überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein.

Der Realist:
Quatsch! Wir leben im Fruchtwasser und durch die Nabelschnur, was sollte eine Mutter damit zu tun haben? Die hätte ich ja wohl schon bemerken müssen!... also gibt es sie auch nicht.

Der Andere:
Manchmal, wenn wir ganz still sind, kann ich sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt. Gib' nur Acht, du kannst das auch!
Ich glaube fest daran, dass unser eigentliches Leben erst nach der Geburt beginnt.

„Sonthofen“ (Pseudonym)

Die Welt in Ordnung bringen

Ein kleiner Junge kam zu seinem Vater und wollte mit ihm spielen.

Der aber hatte keine Zeit für den Jungen und auch keine Lust zum Spiel.

Also überlegte er, womit er den Knaben beschäftigen könnte.

Er fand in einer Zeitschrift eine komplizierte und detailreiche Abbildung der Erde.

Dieses Bild riss er aus und zerschnipselte es dann in viele kleineTeile.

Das gab er dem Jungen und dachte, dass der nun mit diesem schwierigen Puzzle

wohl eine ganze Zeit beschäftigt sei. Der Junge zog sich in eine Ecke zurück und

begann mit dem Puzzle. Nach wenigen Minuten kam er zum Vater und zeigte ihm das fertig

zusammengesetzte Bild. Der Vater konnte es kaum glauben und fragte seinen Sohn, wie er das

geschafft habe. Das Kind sagte: "Ach, auf der Rückseite war ein Mensch abgebildet.

Den habe ich richtig zusammengesetzt. Und als der Mensch in Ordnung war, war es auch die Welt."

„Delitzsch“ (Pseudonym)

und warum ?

Es ist komisch,
wir ignorieren die, die uns wollen,
wir wollen die, die uns ignorieren,
lieben die, die uns verletzten
...und verletzen die, die uns am meisten lieben.

via Ale Patis

„Delitzsch“ (Pseudonym)

Lasst mich Euch eine kleine Weisheitsgeschichte erzählen…


Eine Frau machte sich Sorgen um ihren kleinen Sohn, weil er zu viel Süßes aß und sich damit die Zähne verdarb.
Da er nicht auf sie hörte, dachte sie sich: Ich gehe mal mit ihm zu Buddha, damit er ihm gut zuredet.
...So trat sie mit ihm eine lange und beschwerliche Reise an und besuchte den Buddha.
Bei ihm angekommen, sagte er, sie möge bitt
e nächste Woche noch mal vorbeikommen.
So kam sie eine Woche später noch mal hin.

Der Buddha nahm den Jungen beiseite und sagte ihm, er solle nicht mehr so viel Süßes essen, da Süßes die Zähne verdirbt.

Die Mutter, erstaunt über die Einfachheit seiner Worte, fragte ihn: „Aber Buddha, hättest du ihm das nicht auch letzte Woche sagen können. Ich hätte mir die lange und beschwerliche Reise hier her ersparen können.“

Buddha: „Junge Frau, letzte Woche aß ich selber noch gerne Süßes.“

Wir sind alle auf dem Weg… Ich wünsche Euch einen schönen Tag,



gefunden bei CORI - YOGA Yogaschule