
„Sonthofen“ (Pseudonym)
Depeche Mode... Depeche Mode... und nochmals Depeche Mode...Es gab nur noch schwarze Klamotten...Die Haare toupiert bis zum Anschlag, Tonnen von Haarspray...
Das nannte sich dann New Wave...
Ich hab das geliebt.
http://www.youtube.com/watch?v=qUyIqG_ImfE&feature=related

„Verl“ (Pseudonym)
Meine Zeit bei Oma und Opa....in der Scheune spielen, Omas Essen, mit Opa Pilze sammeln gehen, mit meinen Katzen spielen...
Hab aber im Moment etwas 'Heimweh' nach England :)

„Lemgo“ (Pseudonym)
Das Fach "Schönschreiben " in der damals noch Volksschule genannten Grundschule...
Mensch bin ich alt :-))

Ja, ich habe noch die Sütterlin-Schrift gelernt. :-) Deshalb konnte ich auch immer die Postkarten meiner Oma lesen.

„Apolda“ (Pseudonym)
Schreiben lernen im 1. Schuljahr auf der Schiefertafel mit quietschenden Griffeln (und nein, ich bin nicht vor 1900 geboren...)
;o))

„Verl“ (Pseudonym)
Oh ja!!! Ich habe vor kurzem einen Brief per Hand geschrieben und Mensch, hab ich mich angestrengt mit meiner Handschrift und wollte mich nicht verschreiben...musst selbst lachen ueber mich selbst, wie verbissen ich da sass, wie frueher in der Schule, hat aber Spass gemacht :)

„Lemgo“ (Pseudonym)
@Patty ...Sütterlin nicht, aber altdeutsch....eben in "Schoenschreiben"
und ja Schiefertafel...das war was....quiiiiieeeeetsch
ich schreibe noch bei Sitzungen per Hand mit und meinen aelteren Verwandten Briefe....da verlernt man das Schreiben nicht

„Zürich“ (Pseudonym)
*beherrscht auch Sütterlin, irgendeiner mußte ja Omas Notiz- und Einkaufszettel lesen können* ;)

@Karamelchen: Ich weiß immer nicht, wie ich Sütterlin und die "alte deutsche Schrift" auseinanderhalten soll...meine Oma schrieb jedenfalls in einer kunterbunten Misch-Schriftsprache, die sehr hübsch aussah.
Ich schreibe auch viel per Hand, und habe eine Brieffreundin, die generell lieber "richtige" Briefe schreibt. Letzthin hat sie mir eine mail geschickt, in der Anlage war - ein handgeschriebener Brief als pdf eingescannt...*lach*
Achja, und an was ich wehmütig zurückdenke: Am Feldrand konnte man schöne Blumensträuße für die Mama pflücken, da waren dann alle Farben drin. Und wir lutschten den Honig aus Taubnessel-Blüten, und kauten auf Sauerampfer-Blättern. Rollschuhlaufen im Sommer, Gleitschuhe im Winter - kennt die noch jemand? Zum Schlittschuhlaufen habe ich mir Kufen zum Unterschnallen vom Bruder einer Schulfreundin geliehen. Dann ging's zum Schloßteich (Westfalen: das Land der Wasserschlösser), immer rundrum...aufpassen musste man aber an den Löchern im Eis für die Enten und Schwäne, und dass man nicht über eingefrorene Äste stolperte. Oder wir liefen auf dem Zechensee - den gibt's jetzt aber mangels Zeche nicht mehr. :-(
Weihnachten haben wir Musik im Altenheim gemacht (ich weiß nicht, ob die alten Herrschaften dann nicht froh waren, wenn wir wieder weg waren), es gab Plätzchen und Tee zur Belohnung.
Irgendwie gab es mehr "wir"...

... das telefon war beige (alternativ grün) und hatte noch eine wählscheibe ... und wenn ich's in abwesenheit meiner eltern mit telefonieren mal wieder völlig übertrieben hab, dann haben sie die besagte wählscheibe beim nächsten mal eben abgeschraubt und mitgenommen ... :-)

„Georgsmarienhütte“ (Pseudonym)
Noch viel früher gabs doch "so schöne" gemusterte Schonbezüge für das Telefon, damit es zur Couch passte. So ein Plastiktelefon mit Stoff bezogen ...uähhh...die waren grausig.
Und ich erinnere mich noch an die Murmel-Sessions. Sammeln, tauschen, spielen...wo sind die eigentlich hin?

„Bornheim“ (Pseudonym)
Telefon??? Wir wären froh gewesen über ein mit Stoff bezogenes Telefon grins.
Meine Eltern haben 1975 den ANtrag gestellt und Ende 1988 haben wir es dann endlich bekommen...wenn wir unsere Verwandten in Westberlin anrufen wollten, sind wir zur Freundin meiner Mutter zwei Häuser weiter gegangen...haben uns die Finger wundgewählt bei den zwei Vorwahlnummern....das waren noch Zeiten lach...

„Burgenlandkreis“ (Pseudonym)
ach da fällt mir auch einiges ein: Tomaten (mit Geschmack) direkt vom Strauch in den Mund, auf Bäume klettern, nachts abhauen und über den Zaun ins Freibad, mich mit meinem Bruder zanken und dann einträchtig die Streusel vom Sonntagskuchen klauen, mit meinem Vater handwerkern, meine Oma erschrecken und dann ihr unvergleichliches Lachen hören, den ganzen Sommer im Freibad verbringen, sich unbekümmert verknallen, nachts heimlich unter der Bettdecke Fünf-Freunde-Bücher lesen, Herzklopfen beim Händchenhalten, die 80er Jahre Musik, ja auch die neue deutsche Welle, keine Gedanken über die Zukunft machen müssen...seufz,...och heute ist aber auch gut

„Trier-Saarburg“ (Pseudonym)
sonntag im bett ohne schlechtes gewissen, weil man ja eigentlich noch dieses oder jenes aufzuräumen, zu büglen, oder sonst was voll wichtiges zu erledigen hatte... ins bett kriechen nach einer partynacht, ohne sich gedanken drüber zu machen...