Dankbarkeit

in „Smalltalk“

Zu diesem Thema gibt es 32 Antworten

„Altenburg“ (Pseudonym)

...habe ich schon in anderen zusammenhängen geschrieben....

-jeden morgen unter der dusche denke ich :
was für ein luxus ! -wenn ich den wasserhahn aufdrehe, kommt dort wasser ´raus, -es ist sogar trinkbar !!!
-und wenn ich möchte, ist es angenehm warm, selbst im winter...

-das hat noch lang nicht jeder auf dieser welt !

-.-

„Lörrach“ (Pseudonym)

Ich bin nach der vergangenen Woche (wieder einmal) so unendlich dankbar für meinen Job und die Jugendlichen, die ich begleiten darf/durfte und die ihre Dankbarkeit auf so wundervolle, anrührende, lustige Weise gezeigt haben. Fazit: Traumjob. Immernoch. :-)

mal wieder Kontaktanzeigen lese, ebenso die dazugehörigen Profile, live auf einer anderen Plattform erlebe, wie Träume wie eine Seifenblase bersten und nur Trauer und Einsamkeit hinterlassen.
Und dann stehe ich auf, um eine Zigarette zu rauchen, sehe, auf der Couch im Arbeitszimmer neben mir sie liegen, lächelnd schlafend. Sitze rauchend auf dem Balkon mit tränennassen Augen. Ich bin nur glücklich und gleichzeitig traurig. Und dankbar und gleichzeitig wütend. Nach dem "Warum" sollte man nicht fragen und "jeder ist seines Glückes Schmied" nicht denken. Und trotzdem - warum, warum wir und nicht auch alle anderen?

„Warendorf“ (Pseudonym)

An solchen Tagen wie heute, an denen ich ein bisschen niedergeschlagen bin, weil so vieles unklar ist in meinem Leben, bin ich trotz allem sehr dankbar, immer wieder tolle Menschen kennenlernen zu dürfen.
Keine existentielle Not leiden zu müssen.
Gesunde Kinder zu haben ( das muss eigentlich an die erste Stelle!)
In Frieden leben zu dürfen.
Lieben und geliebt zu werden.
Wenn ich mir all das - und noch viel mehr- klarmache, verschwinden die traurigen Gedanken wie schwarze Wolken, die ein frischer Wind davon trägt :)

ich bin jemand, der sich mehr oder weniger regelmäßig bewusst macht, wie gut es mir geht. selbst in schlechten zeiten hadere ich nie mit meinem schicksal, sondern bin bemüht, es zu ändern.
es gab schon ganz böse zeiten in meinem leben und seit einigen jahren geht's mir wirklich gut. manchmal ist mir das gradezu unheimlich. und für alles was ich bin und habe, bin ich dankbar!
dafür, dass ich gesund bin.
für die großartigen menschen, die mich begleiten (eltern, partner, freunde, kollegen, ...)
meinen tollen job, den damit verbundene finanziellen background und dass dies mir ermöglicht, das leben zu leben, dass mich glücklich macht
ich lebe in einem sicheren land, dessen soziales netz mich auffängt, wenn es nötig sein sollte
mich bedrohen weder naturkatastrohen, bürgerkriege, armut, hunger, o.ä.
ich kann mich frei bewegen und reisen wohin ich will. ich darf wählen und als frau meine pläne gleichberechtigt verwirklichen
ich durfte zur schule gehen, berufe erlernen und darf alle medien, musik, bücher uneingeschränkt nutzen

mir ist wichtig, das alles nicht zu vergessen. und noch wichtiger: anderen, denen es nicht so gut geht, zu helfen. eigentlich bin ich nicht abergläubisch, aber ich denke, man muss glück teilen, damit es einem erhalten bleibt ;)

„NRW“ (Pseudonym)

Darkbarkeit ist ein kostbares Gut und es ist nicht schwer im Alltag für kleine Momente und Augenblicke im Leben dankbar zu sein, auch wenn sie noch so unscheinbar erscheinen ... ich bin jeden Tag für vieles dankbar.
Wichtig für mich ist es, diese Dankbarkeit zu teilen und anderen denen es nicht so gut geht zu helfen. Mich nicht über Menschen zu stellen, die sich in Situationen befinden, in denen sie gerade nicht dankbar sein können, denn auch für mich gibt es Tage wo es mir nicht so leicht fällt und man das Gefühl hat, alles bricht um einen herum zusammen und man ist nur am Fallen.
Dankbar, wenn man diese Tage übersteht, dankbar für liebe Freunde, die einen durch solche Tage tragen ... man sollte sich immer mal wieder die Zeit nehmen und sich bewusst vor Augen führen, wie viel es im eigenen Leben gibt, wofür wir dankbar sein können.
Vieles ist für viele so selbstverständlich geworden ...

Eben weil in meinem Leben oft etwas schlecht lief, bin ich umso dankbarer für die Dinge, die ich neu erleben und kennenlernen darf. Ich bin auch dankbar, dass ich meine Eltern noch habe, auch wenn sie jetzt meiner Fürsorge bedürfen - früher war es halt umgekehrt. Ich bin dankbar, wenn meine (unsere) Kinder sich bei mir (uns) melden, wenn ich meinen Enkel rumhoppeln sehen kann. Ich bin dankbar für alle Menschen, die mein Leben bereichern.