Beziehungsweise - schöne Gedichte

in „Smalltalk“

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„Rheinland-Pfalz“ (Pseudonym)

Fehlendes Licht

Viel zu lange schon
bin ich eingesperrt.
Gefangen von einer Mauer
aus Dunkelheit,
gebaut aus Steinen meiner Angst,
meiner Traurigkeit...

Vergeblich suche ich
nach einem Ausweg,
der mich zurückführt
in die Welt der Hoffnung,
der Lichtblicke...

Wie soll ich kämpfen?
meine Kraft lässt mich im Stich

Mein Herz
zerfressen von Schmerz,
hat den Kampf aufgegeben.

Doch ein kleiner Teil in mir
will sich nicht ergeben,
er versucht sich zu wehren,
stellt sich mutig
der Mauer entgegen.
er schreit, schlägt...

doch er ist zu schwach,
ihm fehlt das Licht,
das ihm neue Kraft schenkt.

„Warstein“ (Pseudonym)

Sehr schöne Sachen dabei, Danke.

„Rheinland-Pfalz“ (Pseudonym)

Last but not least noch nen fröhlicheres Gedicht von mir:

Menschen

Der Tag neigt sich dem Ende zu,
viele Menschen gehen zur Ruh.

Doch was ist mit den Menschen,
die ihre Sorgen mit in den nächsten Tag tragen?

Sie werden sich einen Menschen wünschen,
der ihnen einen Teil der Sorgen abnimmt,
indem er ihnen einfach nur zuhört.

Spätestens dann werden sie zu den Menschen gehören,
die, wenn der Tag sich zum Ende neigt, zur Ruhe gehen.

Er kam plötzlich in mein Leben wie ein Wirbelwind.....
ein Sturm der Gefühle. seid wir zusammen sind.

Kann nicht mehr klar denken, wenn ich ihn sehe,
bin unsagbar traurig, wenn ich von ihm gehe.

Mein Herz hüpft vor Freude, wenn er bei mir ist.....
hab ein Kribbeln im Bauch, weil es Liebe ist.

Alle Mauern hat er überwunden,
und mein Herz dahinter gefunden.

Hast es Liebevoll berührt.....
und aus der Einsamkeit entführt.

Jetzt kann es wieder glücklich sein,
denn durch seine Liebe ist es nicht mehr allein.

Wie es mit uns weitergeht, das wird man sehen.....
wir werden den Weg des Lebens miteinander gehen. .. .

„Delmenhorst“ (Pseudonym)

immer wieder zum niederknien schön:

Invictus (von William Ernest Henley)

Out of the night that covers me,
Black as the Pit from pole to pole,
I thank whatever gods may be
For my unconquerable soul.

In the fell clutch of circumstance
I have not winced nor cried aloud.
Under the bludgeonings of chance
My head is bloody, but unbowed.

Beyond this place of wrath and tears
Looms but the Horror of the shade,
And yet the menace of the years
Finds, and shall find, me unafraid.

It matters not how strait the gate,
How charged with punishments the scroll.
I am the master of my fate:
I am the captain of my soul.

*Für einen einzigartigen Menschen
-------------------------------------
*Manchmal begegnet man einem Menschen,
der einen sein eigenes Herz wieder spüren
lässt.
*Manchmal begegnet man einem Menschen,
der einen im tiefsten Inneren berührt.
*Manchmal begegnet man einem Menschen,
mit dem man sich seelenverwandt fühlt.
*Manchmal begegnet man einem Menschen,
bei dem man sich vollkommen fühlt.
*Manchmal begegnet man einem Menschen,
durch den man die wahre Liebe erfährt.
*Manchmal begegnet man einem Menschen,
der einen unendlich glücklich macht.
*Manchmal begegnet man einem Menschen,
der einem die Welt bedeutet.
♥♥♥Und DU bist mir begegnet ♥♥♥!!!!!

„Witten“ (Pseudonym)

Von mir auch ein paar zeilen:

Wenn mir mein
Herz sagt das ich nicht
mehr kann,

Wenn mich der Wert
meines Lebens nicht mehr
halten kann,

Wenn alles in mir
wie verwelkt
vergeht,

Dann weiß ich eins,

Ich kann nicht mehr!

„Zürich“ (Pseudonym)

@ all, danke für die wunderschönen Texte die ihr hier hinterlassen habt :-)
Macht ruhig weiter so...

Gespräche

manchmal treffe ich
mich
auf den Wiesen hinter der Stadt
mit mir

wir sprechen dann
lange
miteinander

(Dagmar Lamprecht)

„Brilon“ (Pseudonym)

Wunderschöne Sachen dabei *träum*

„Münsterland“ (Pseudonym)

hier kommt mein beitrag:

es ist schwer seine gefühle zu zeigen, wenn man nicht sicher ist, dass sie erwidert werden. noch schwerer ist es von jemanden zu träumen, dessen gedanken vielleicht bei jemandem anderen sind. doch das schwerste von allen ist, sich später einmal eingestehen zu müssen, es nie versucht zu haben. deshalb wage zu lieben. mit der gewissheit, zu verlieren. und mit der hoffnung … geliebt zu werden!

„Witten“ (Pseudonym)

Sprachlos:

Sprachlos,
Ratlos,
in Unsicherheit
verstrickt und abgetaucht,
so finde ich
mich
und denke an
Dich

„Witten“ (Pseudonym)

Für Euch:

Von mir nehm ich den
Atem,
Von mir nehm ich die
Kraft,
Von mir nehm ich die
Liebe,
Von mir nehm ich mein
Leben,
Um Euch am Ende alles von
mir zu geben

„Witten“ (Pseudonym)

Morgen:

Morgen steh ich auf,

Morgen fängt mein
Herz zu schlagen an,

Morgen fang ich
meine Geister ein,

Morgen verlasse ich
mein Leben,

Morgen scheiße ich
auf´s Paradies und
kotze in den
Garten Eden.

Morgen beginnt
mein neues
Leben!

„Witten“ (Pseudonym)

In mir Drin:

In mir drin
da lebt noch was,

In mir drin
da ist noch was,

In mir drin
find ich zu Dir,

In mir dirn
halt ich dich fest,

In mir drin
gehörst du zu mir,

In mir drin
schlägt mein Herz
und träumt sich schon wieder
nur zu
Dir!

„Coswig“ (Pseudonym)

Es war einmal eine Insel, wo alle verschiedenen Gefühle lebten. Das Glück, die Traurigkeit, dass Wissen und all die anderen, die Liebe natürlich auch. Eines Tages, meldete das Schicksal den Gefühlen, dass die Insel untergehen wird. So bereiteten sie ihre Schiffe und verließen die Insel. Nur die Liebe wollte bis zum letzten Moment bleiben. Als es fast zu spät war und die Insel unterging, rief sie um Hilfe. Der Reichtum war in der Nähe, mit einem Luxusschiff. Die Liebe fragt ihn: "Reichtum, kannst du mir helfen?" "Nein, weil ich zuviel Geld und Gold geladen habe, da ist für dich kein Platz hier." Die Liebe fragt sodann den Hochmut, der auch mit seinem wunderschönen Boot entlang fuhr: "Ich kann dir nicht helfen, du bisst ganz nass und könntest mein Boot beschmutzen". Als die Traurigkeit nicht weit vorbei Segelte, fragte die Liebe: "Traurigkeit, lass mich mit dir gehen". Ooh, Liebe, ich bin so traurig, ich möchte lieber alleine bleiben. Das Glück ist auch weiter gefahren, es war so glücklich das es die Liebe nicht hörte. Und plötzlich hörte die Liebe eine Stimme. "Komm, komm doch, ich nehme dich mit". Da war ein alter Mann, der da gesprochen hatte. Die Liebe war so glücklich, so zufrieden, dass sie vergaß, nach den Namen zu fragen. Als beide wieder festen Boden unter den Füßen hatten und gerettet waren, ging der alte fort. Die Liebe merkte, wieviel sie dem Alten schuldete, aber der war schon weg. Sie fragte darauf das Wissen: "Wer hat mich gerettet, wer hat mir geholfen?" Das war die Zeit, antwortete das Wissen. "Die Zeit?" fragte die Liebe. "Aber warum hat mich denn die Zeit gerettet?" Das Wissen lächelte weise und geheimnisvoll und antwortet ihr: "Weil nur die Zeit verstehen kann, wie wichtig die Liebe im Leben ist".

„Marburg“ (Pseudonym)

Was es ist

Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Erich fried

„Coswig“ (Pseudonym)

Anmutig und schön wie die Rose blutrot. Wenn sie aufblüht, genießt man sie in voller Schönheit. Sie sieht glücklich aus, wird gesagt. Doch nur zum Schein. Denn Nachts, wenn sie sich schließt, weint sie innerlich....und wenn sie im Morgentau aufblüht und zu lächeln scheint....so schreit sie.

„Bochum“ (Pseudonym)

Die Liebenden

Sieh, wie sie zueinander erwachsen:
in ihren Adern wird alles Geist.
Ihre Gestalten beben wie Achsen,
um die es heiß und hinreißend kreist.
Dürstende, und sie bekommen zu trinken,
Wache und sieh: sie bekommen zu sehn,
Laß sie ineinander sinken,
um einander zu überstehn.

R.M.Rilke

„Andernach“ (Pseudonym)

Mein gefallener Engel,
warum bist Du nur so schön?
Weiß die Flügel,
unsichtbar für andere Augen,
in zerfetztem Gewand...Liegst am Boden...
Ich beuge mich über Dich,
hauche Deinen Lippen wieder Leben ein,
...fülle Dich mit meiner Liebe...
Hast das Fliegen verlernt,ich helfe Dir
...Bist zu lieben nicht fähig,es ist mir egal...
Meine Gefühle sind stark genug für uns Beide...
Bis Du zurück in den Himmel schwebst
...Mich allein läßt,
wie ich weinend zu Dir empor blicke.
Habe meinen weißen Engel verloren,
doch vielleicht denkt er eines Tages an mich
...Und kehrt auf die Erde zurück...
Und versucht mich zu lieben................

„Lahn-Dill-Kreis“ (Pseudonym)

Christian Morgenstern


Es ist Nacht,

und mein Herz kommt zu dir,

hält's nicht aus,

hält's nicht aus mehr bei mir.



Legt sich dir auf die Brust,

wie ein Stein,

sinkt hinein,

zu deinem hinein.



Dort erst,

dort erst kommt es zur Ruh,

liegt am Grund

seines ewigen Du.

Ich liebe dieses Gedicht es ist so schön :))

„Güstrow“ (Pseudonym)

Wer liebt, wird nie vergessen,
Wer vergisst, hat nie geliebt,
Doch wer liebt und doch vergessen hat,
Hat vergessen, wie man liebt!

„Zürich“ (Pseudonym)

Nochmals ein Danke an euch alle!
Wunderschöne Gedichte. Neue und neu in Erinnerung gebrachte. Hätte nicht gedacht, dass so viele schreiben würden.
Hat noch jemand eins? Immer her damit :-)

„Spreewald“ (Pseudonym)

Eines Tages werde ich dir ein Gedicht schreiben,
das weder die Luft erwähnt noch die Nacht,
ein Gedicht, das die Namen der Blumen auslässt,
in dem es keinen Jasmin und keine Magnolien gibt.

Eines Tages werde ich dir ein Gedicht schreiben ohne Vögel
und Quellen, ein Gedicht, das das Meer umgeht
und das nicht in die Sterne schaut.

Eines Tages werde ich dir ein Gedicht schreiben,
das sich darauf beschränkt, mit den Fingern über deine Haut zu fahren,
und das deinen Blick in Worte verwandelt.
Ohne Vergleiche, ohne Metaphern, eines Tages werde ich dir
ein Gedicht schreiben, das nach dir riecht,
ein Gedicht mit dem Rhythmus deines Pulses,
mit der Kraft, dem Druck deiner Umarmung.
Eines Tages werde ich dir ein Gedicht schreiben,

den Gesang meines Glücks.

(Darío Jaramillo Agudelo)