
Der Tod von Shannen Doherty (†53) 🤔
Und der Tote, verletzte bei dem Anschlag auf Trump 🤔 (nur eine Randnotiz, wenn überhaupt bei allen Beiträgen).

Das mit Shannen Doherty ist schade. Sie war "cool", als ich ein Teenager war... und in den letzten Jahren hat sie sehr ums (über-)leben gekämpft. Krebs ist ein Arschloch.

Das Märchen von der traurigen Traurigkeit
Es war eine kleine Frau, die den staubigen Feldweg entlang kam. Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht, und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens.
Bei einer zusammengekauerten Gestalt blieb sie stehen und sah hinunter. Sie konnte nicht viel erkennen. Das Wesen, das da im Staub auf dem Wege saß, schien fast körperlos. Sie erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen.
Die kleine Frau bückte sich ein wenig und fragte: „Wer bist du?“
Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. „Ich? Ich bin die Traurigkeit“, flüsterte die Stimme stockend und leise, dass sie kaum zu hören war.
„Ach, die Traurigkeit!“ rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte grüßen.
„Du kennst mich?“ fragte die Traurigkeit misstrauisch.
„Natürlich kenne ich dich! Immer wieder hast du mich ein Stück des Weges begleitet.“
„Ja, aber…“, argwöhnte die Traurigkeit, „warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?“
„Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, daß du jeden Flüchtling einholst. Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?“
„Ich… bin traurig“, antwortete die graue Gestalt mit brüchiger Stimme.
Die kleine alte Frau setzte sich zu ihr. „Traurig bist du also“, sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. „Erzähl mir doch, was dich so bedrückt.“
Die Traurigkeit seufzte tief. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören wollen? Wie oft hatte sie sich das schon gewünscht.
„Ach, weißt du“, begann sie zögernd und äußerst verwundert, „es ist so, dass mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest.“
Die Traurigkeit schluckte schwer. „Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen: Papperlapapp, das Leben ist heiter. Und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: Gelobt sei, was hart macht. Und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: Man muß sich nur zusammenreißen. Und spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen: Nur Schwächlinge weinen. Und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen.“
„Oh ja“, bestätigte die alte Frau, „solche Menschen sind mir schon oft begegnet.“
Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen. „Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist, hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf, wie eine schlecht verheilte Wunde, und das tut sehr weh. Aber nur, wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Statt dessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu.“
Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich ganz verzweifelt.
Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlte, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel. „Weine nur, Traurigkeit“, flüsterte sie liebevoll, „ruh‘ dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr an Macht gewinnt.“
Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin: „Aber … aber – wer bist eigentlich du?“
„Ich?“ sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd, und dann lächelte sie wieder so unbekümmert wie ein kleines Mädchen. „Ich bin die Hoffnung.“.
Inge Wuthe

„Hann. Münden“ (Pseudonym)
💜 I Can't Make U Love Me 💜
https://www.youtube.com/watch?v=o-ScbhUvYhY

Och Heiland...es wäre richtig nett von dir, wenn du nicht auch noch diesen Thread zuspammen würdest und ihn für das nutzen würdest, wofür er gedacht ist...nämlich Vorkommnisse, die dich gerade heute berühren...
Danke schon vorab für dein Verständnis...

„Hann. Münden“ (Pseudonym)
Mönsch SeeAngel 😂
Biste hier die Foren Stasi, oder was?!
Warum berührst Du Dich nicht einfach mal schöööön selbst!
DAS entspannt! 😉
Einzelstückerl ¯\_(ツ)_/¯
30.05.2017, 13:58
Hallo!
Es gibt zwar schon ein paar Threads, in denen man posten kann, warum man gelacht hat, was einen traurig gemacht hat, worüber man sich geärgert hat, was man schön findet, etc.
Irgendwie hat mir aber einer gefehlt, wo man Situationen, Texte oder Erlebnisse posten kann, die einen einfach berührt haben...ohne zu werten, einfach andere vielleicht auch mit-spüren lassen.
Voilá, hier ein Text der mich gestern einfach berührt hat:
https://gedankenwelt.de/liebes-maedchen-im-gruenen-badeanzug/

Dieser liebe und wohlwollende Reminder für das Jahr 2025...

Ein Junger Mann der uns auf der Straße nett und höfllich angesprochen hat, wo er hier ,bei uns in Mainz, kostenlos etwas zu Essen bekommt.
... und nein, dies war keine Masche, sondern einfach ein junger Mensch der Hunger hatte, aber kein Geld um sich Essen zu kaufen und aufgrund seiner Behinderung arbeitsunfähig ist.

Die Sendung gestern - Herbstresidenz . Meine Mutter lebt auch in einem Seniorenheim und dort gibt’s schon länger Leute mit Beeinträchtigung, die dort einen wunderbaren Job machen . Es ist so schön zu beobachten, wie gut sich die Menschen gegenseitig tun können. Eigentlich ganz einfach….

@vien-neta....da bin ich ganz bei dir. Ich war auch total berührt 🥹🥹😍😍. Tolles "Experiment" und ich hoffe für Alle, dass es Dauerhaft bestehen bleibt. Ich befürchte aber, dass der Träger der Einrichtung die Verantwortung nicht übernehmen wird/kann weil wieder die Bürokratie/Versicherungen(Haftpflicht) zuschlägt. Da wird diskutiert wie wichtig Inklusion ist und am Ende werden unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Beeinträchtigungen in Werkstätten abgeschoben obwohl sie so viel leisten könnten. Nicht falsch verstehen, diese Werkstätten sind schon wichtig und leisten sicher auch gute Arbeit. Trotzdem, wenn man sieht wie empathisch sie mit den alten Menschen umgehen, ist das die perfekte Win-Win Situation😍. Ich freue mich schon auf die nächste Folge und bin jetzt schon Fan von "der Schmitti" und Jordan😍

Wie taktlos Eltern mit ihren Kindern umgehen können...
Ein guter Freund ist glücklich mit seiner neuen Partnerin und wollte diese seinem Vater und dessen Freundin vorstellen. Mit einem fadenscheinigen Vorwand wimmelte die Freundin ihn ab, weil... für Vater und Geschwister die Prämisse gilt "nur schlank und gesund".
Wie sehr ihn diese Abfuhr verletzt, interessiert dabei keinen... so etwas macht mich wütend und traurig.

@jane doe
Da werde ich schon beim Lesen sauer.
Da schützt man sich wohl besser mit Kontaktabbruch.
Wer einen nur nach solchen Schublade Denken akzeptiert, der ist nicht an der Person selber interessiert. Wozu also Emotionen "verschenden".

....schon wieder ein Kind verschwunden ist...Amar 13 aus Wunstorf....🙏🏻 mögest Du unversehrt und wohlbehalten schnell wieder zu Hause sein!!🙏🏻😓

Der Zusammenhalt der (Patchwork-) Familie rund um Bruce Willis. 🥲
Happy 70th Birthday! 🍀

Ich habe ein ganz tolles und liebevolles Geschenk bekommen und eine zauberhafte Karte. Das hat mich wirklich berührt und gerührt und total gut getan.