Was mich (heute) berührt...

in „Smalltalk“

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Dieser Text, der einen nachdenklich zurücklässt...

SCHWEIGENDE MASSE |

Jurastudium, erste Vorlesung. Der Professor betritt den Hörsaal und schaut sich interessiert um. Dann bleibt sein Blick bei einer Studentin hängen.
»Sie da, in der achten Reihe. Können Sie mir Ihren Namen verraten?«, fragt er eine Studentin.
»Ich heiße Sandra«, antwortet sie.
»Verlassen Sie bitte meinen Hörsaal. Ich möchte Sie nicht in meiner Vorlesung sehen.«
Es ist mucksmäuschen still. Die Studentin ist irritiert, packt ihre Sachen ein und steht auf.
»Schneller bitte!«, fordert der Professor wirsch.
Sie traut sich nichts zu sagen und verlässt den Hörsaal.
Der Prof schaut sich weiter um. Die Teilnehmer sind verängstigt.
»Warum gibt es Gesetze?«, fragt er in die Runde.
Niemand sagt etwas, jeder schaut auf die anderen.
»Wofür sind Gesetze da?«, fragt er mit scharfem Ton erneut.
»Gesellschaftliche Ordnung«, hört man aus einer Reihe.
Eine Studentin sagt: »Um die persönlichen Rechte eines Menschen zu wahren.«
Ein anderer ruft: »Damit man sich auf den Staat verlassen kann.«
Der Prof ist sichtlich unzufrieden.
»Gerechtigkeit!«, ruft eine andere Studentin.
Der Prof lächelt. Sie hat seine Aufmerksamkeit.
»Danke sehr! … Habe ich mich vorhin ungerecht Ihrer Kommilitonin gegenüber verhalten?«
Alle nicken.
»Das habe ich in der Tat. Aber warum hat niemand protestiert? …
Warum hat niemand von Ihnen versucht mich daran zu hindern? … Warum wollten Sie diese Ungerechtigkeit nicht verhindern«, fragt er.
Niemand antwortet.
»Was Sie hier gerade gelernt haben, hätten Sie in Tausend Vorlesungsstunden nicht verstanden, wenn Sie es nicht miterlebt hätten. - Nur, weil Sie selbst nicht betroffen waren, haben Sie nichts gesagt. Diese Einstellung spricht gegen Sie und gegen das Leben. Sie denken, solange es Sie nicht betrifft, geht es Sie nichts an. Ich sage Ihnen, wenn Sie heute nichts sagen und nicht für Gerechtigkeit einstehen, dann werden Sie eines Tages ebenfalls eine Ungerechtigkeit erfahren und niemand wird sich vor Sie stellen. Gerechtigkeit lebt durch uns alle. Wir müssen dafür kämpfen. - Im Leben und im Beruf leben wir oft nebeneinander statt miteinander. Wir trösten uns damit, dass die Probleme anderer uns nichts angehen. Wir gehen nach Hause und sind froh, dass wir nicht betroffen waren. Aber es geht auch darum für andere einzustehen. Jeden Tag passiert eine Ungerechtigkeit im Unternehmen, im Sport oder in der Straßenbahn. Sich darauf zu verlassen, dass irgendjemand das schon regeln wird, reicht nicht aus. Es ist unsere Pflicht für andere da zu sein. Für andere zu sprechen, wenn sie es selbst nicht können. - Und denken Sie daran, Sie sind immer mehr, wenn Sie zusammenhalten!«

Netzfund!

@Einzelstückerl.......sehr geiles Fundstück

Frage mich dabei gerade ob unser Planet auch eine Stimme hat, ob man sich dafür nicht auch einsetzen müsste.....

„Hennef“ (Pseudonym)

Elliot Page Tears Up Discussing the JOY of His Transition With Oprah Winfrey
https://www.youtube.com/watch?v=Mh8w19P_IG8

Ich mochte sie schon als weibliche Schauspielerin sehr...nun als Mann scheint er zu seiner besten Form gefunden zu haben...soweit man das als Außenstehende überhaupt beurteilen kann.
Das Gespräch - mitsamt dem emotionalen Bekenntnis- wühlt mich sehr auf, da ich schon zwei Menschen in Transition kennenlernen durfte und beide Male es so wirkte als seien sie jetzt genau dort wo sie sich hinsehnten.
Beneidenswert...dieser Mut..diese Kraft...dieses Glück..

„Blankenfelde-Mahlow“ (Pseudonym)

Das Gänseblümchen 🌼🐦 (nach Hans Christian Andersen)

https://www.youtube.com/watch?v=NfD0LCN2DAA&t=5s&ab_channel=PetraHartung

Der kleine Vogel tanzte rings um das Gänseblümchen herum und sang: „Nein, wie ist doch das Gras so weich! Und sieh, welch eine süße kleine Blume mit Gold im Herzen und Silber im Kleid!" Der gelbe Punkt in dem Gänseblümchen sah ja auch aus wie Gold, und die kleinen Blätter ringsherum glänzten silberweiß.

„Blankenfelde-Mahlow“ (Pseudonym)

Todesfuge / Paul Celan

https://www.youtube.com/watch?v=hVerZZu5o3Q&ab_channel=hazzievincent1995

Er ruft spielt süßer den Tod der Tod ist ein Meister aus Deutschland
er ruft streicht dunkler die Geigen dann steigt ihr als Rauch in die Luft
dann habt ihr ein Grab in den Wolken da liegt man nicht eng

Schwarze Milch der Frühe wir trinken dich nachts
wir trinken dich mittags der Tod ist ein Meister aus Deutschland
wir trinken dich abends und morgens wir trinken und trinken
der Tod ist ein Meister aus Deutschland sein Auge ist blau
er trifft dich mit bleierner Kugel er trifft dich genau
ein Mann wohnt im Haus dein goldenes Haar Margarete
er hetzt seine Rüden auf uns er schenkt uns ein Grab in der Luft
er spielt mit den Schlangen und träumet der Tod ist ein Meister aus
Deutschland

dein goldenes Haar Margarete
dein aschenes Haar Sulamith

„Meppen“ (Pseudonym)

Sei froh über eine so liebe Freundin mit talentierter Omi. Solche Menschen sind unglaublich wertvoll. Ich habe schon Pipi in den Augen, weil ich das so mitfühlen kann.

„Weiden in der Oberpfalz“ (Pseudonym)

Rala… so schön geworden 🥰 ich drück dich… meiner im März schon ein Jahr auf der anderen Seite des Regenbogens …sie werden immer fehlen 😔

„Marl“ (Pseudonym)

Die Nachricht eines Freundes, dass er keine Schmerzen mehr hat, er schon operiert wurde und jetzt in sehr guten Händen ist.

Da bekomme auch ich feuchte Augen.

„Itzehoe“ (Pseudonym)

Unendlich dankbar für meine Freunde in den letzten Tagen 💛 so viel gemeinsam gelacht und rumgealbert. Meine Seelentherapie 😌

Rala, ich kann das sehr gut nachvollziehen. Er ist wundervoll geworden 🫶🏻 meine Seelenhunde fehlen mir auch nach über 20 Jahren 🖤

„Viersen“ (Pseudonym)

https://youtu.be/wXigmmgo1kA





What happens when you lose your home at 72 in Amesbury, Massachusetts?


Zeigt den Wert eines Sozialstaates, den es unbedingt zu erhalten gibt. Wir vergessen oft, wie gut es uns geht.