Alles für die Katz

in „Smalltalk“

Zu diesem Thema gibt es 60 Antworten

Reine Hauskatze ist völlig in Ordnung unter folgenden Umständen:
- Die Katze kennt "draußen" nicht.
- Sie ist nicht allein, heißt, es sind mind. 2 Katzen am besten in gleichem Alter. Und ich würde mittlerweile auch gleichen Geschlechts nehmen. Jungs und Mädchen spielen auch da anders.

„Recklinghausen“ (Pseudonym)

Es gibt durchaus Katzen, die allein sein wollen, die ihren Menschen für sich haben wollen, habe es selber erlebt, als ich eine Pflegekatze aufnahm, sie hat meine Jungs richtig aufgemischt, die wussten zeitweise nicht, wie ihnen geschah😁

Ob es daran lag, das sie eine Sie war, kann man nicht sagen, könnte aber so gewesen sein.

Es gibt so viele tolle Katzen in den Tierheimen, ich würde z.B. immer wieder eine nehmen, die schon etwas älter ist.

„Königsbrunn“ (Pseudonym)

Lohnt nicht.

„Schwanewede“ (Pseudonym)

@Black Orchid
Das kann man durchaus machen, wenn es eine echte Einzelkatze ist und man für genug Beschäftigung sorgt.

@Lingschmetter: Lies mal weiter. Ich hatte den Fall ähnlich gelagert. Nicht dramatisch, aber mit Allergie, aber für uns beide kam nicht infrage, dass die Katze, die vor ihm da war und auch nichts anderes kannte, jetzt einfach weg kommt. Du hast da Deine Einstellung und ich meine. Ich hab für das Tier eine Verantwortung übernommen. Die endet nicht weil sich meine Lebensumstände ändern. Meine Meinung zu dem Thema.

„Fulda“ (Pseudonym)

Guter Ansatz mit dem Tierheim. Daran habe ich noch überhaupt nicht gedacht. So wild bin ich auch nicht auf eine junge Katze und im Tierheim weiß man evtl. auch um die Vorliebe der ein oder anderen Bewohnerin. .... vielen Dank für Eure Meinungen

Auch bei mir gibt es eine stark befahrene Straße direkt 100m weiter auf der leider oft tote Katzen liegen. Fürchterlich! Von daher kam auch bei mir nur eine Hauskatze in Frage. Ich bin da auch nach Empfehlung gegangen und habe zwei, im gleichen Alter, gleichen Geschlechts genommen, die noch nie draußen waren. Das klappt prima. Es gibt Balkonzugang und das genießen beide sehr. Man muss sich halt mit den Tieren beschäftigen, spielen, sie fordern und einbinden. Ich hatte noch keine andere Katze und kann daher nicht beurteilen, ob das bei Katzen, die rausgehen anders ist.
Birmas sind dafür bekannt sehr anhänglich und menschengebunden zu sein. Und das ist auch so - teilweise laufen sie hinter mir her wie Hunde und machen alles (sehr neugierig) mit. Ich konnte früher nicht verstehen, wie man eine Katze z.B. versehentlich in der Waschmaschine stecken lassen kann..seit ich die beiden haben, prüfe ich immer ganz genau, ob eine drin sitzt ;-)

„Königsbrunn“ (Pseudonym)

Abschließend:

Das was du da geschildert hast, war keine schwere Allergie,Urmili. Mein Mann ist Asthmatiker.
Dem ging es sofort auf die Bronchen, wenn Haare auf meiner Kleidung waren. Zusammen auf der Couch sitzen war undenkbar, trotz Allergietabletten.
Als wir zusammenzogen, musste ich die Hälfte meiner Kleidung wegschmeißen und da waren die Katzen schon lange weg.

Die Katzen haben die Welt nicht mehr verstanden, weil sie von ihm abgelehnt wurden und waren sichtlich verstört. Orientalen sind sehr körperlich und verschmust.
Aufgrund der Umstände waren sie dann auch oft allein.

Ich habe für ALLE verantwortlich gehsndelt, in dem ich IHNEN ein tolles neues Zuhause gesucht habe ( was übrigens auch 9 Monate gedauert hat, da ich Ansprüche hatte.) und meinem Mann die ständige Atemnot erspart habe. Alle außer meiner Person haben gewonnen.
Ich bin die Einzige, die ihre Wünsche zurück gestellt hat.

DAS nennt man Verantwortung.
Es ist nicht immer alles Schwarz oder Weiß.
Amen.

„Eschweiler“ (Pseudonym)

@ Black Orchid: Ich würd dir auch zum gucken das Tierheim empfehlen, die haben ja (leider) immer genug ältere Tiere da. Auch reine Wohnungskatzen.. Pass auf das du da nicht mit 3 statt 1 zurückkommst ;)
und @ Lingschmetter: Ich hab mir bei deinem ersten Post schon sowas gedacht, also das Allergietabletten nix gebracht haben, also richtig gemacht auch wenns hart für alle war, find ich

„Schwanewede“ (Pseudonym)

@Black Orchid
So ab ca. 3 Jahren sind die charakterlich gefestigt und haben die wildeste Phase hinter sich. ;-)
Im Tierheim oder auch von privat gibt's immer liebe, neue Mitbewohner.

Ich hab keine Lust mich in diesem Thread zu streiten. Du hast Deine Meinung dazu und bist Deinen Weg gegangen. Ich sage nicht, dass Du komplett unverantwortlich gehandelt hast. Ich sage nur meiner wäre anders gewesen. Und damit möchte ich es jetzt auch gut sein lassen. Wie gesagt: Das ist hier nicht der nächste Thread in dem sich die Köppe eingeschlagen werden sollen.

„Frankfurt am der Oder“ (Pseudonym)

"Lingschmetter Heute, 15:36
Abschließend:"


Deinen Post von 14:57 (falls da etwas stand) kann ich nicht mehr lesen, aber zu obigem Post von dir:

Vielleicht war das der Fehler, dass du nicht deine Situation und deine Entscheidung geschildert hast und erst mal abgewartet hast ob du dafür überhaupt angemault wirst, sondern du hast gewertet (wenn jemand anders als du entscheidet) und zwar recht deutlich:

"Finde ich immer erschreckend, wenn Menschen Tiere über Menschen stellen. Hätt ich die Chance auf ne tolle Beziehung/ Ehe aufgeben sollen und stattdessen 20 Jahre meine Katzen kraulen????"

Dass Menschen, die anders entscheiden als du, das dann halt nicht so freundlich empfinden, ist doch klar. Dass du einen guten Platz für deine Katzen gesucht hast, finde ich auch selbstverständlich, du hast die Tiere ja geliebt.

Seit meiner Kindheit gab es bei mir keine "extra besorgten"/gekauften (wenn man von freigekauften absieht) Tiere mehr, sondern nur solche, die aus welchen Gründen auch immer nicht mehr ins Leben passten (die dann entweder "meine" Tiere wurden oder für die ich Plätze suchte). Das ist dann der andere Blickwinkel, der meist nicht viel Weiß enthält.

„Königsbrunn“ (Pseudonym)

Ja, Vielleicht hätt ich weiter ausholen sollen.

Mich ärgern nur immer diese Phrasen. "Niemals würde ich mein Tier abgeben. Tiere vor Partner. "
Das ist einfach Quatsch. Sehr leicht daher gesagt, wenn man nicht in entsprechender Situation ist.

Wenn ich 50 bin, meine Eigenständigkeit liebe und meine Kinder groß sind, dann ist das schlicht ne völlig andere Situation, als wenn ich Ende 20 bin, ne Familie gründen will und DER Mann anklopft.
In dem ersten Szenario kann man ja tatsächlich gut getrennt leben.



Man sollte sich einfach nicht zu solch einem- für einen selbst -empfindlichen Thema öffentlich äußern.

Jetzt wieder zurück zu Spielangeln und Rasselbällchen.

„Recklinghausen“ (Pseudonym)

Vorteil bei Tierheimkatzen, sie sind kastriert, geimpft, gechipt und medizinisch durchgecheckt.

Da sollte die Schutzgebühr nicht abschrecken.

„Frankfurt am der Oder“ (Pseudonym)

"Mich ärgern nur immer diese Phrasen. "Niemals würde ich mein Tier abgeben. Tiere vor Partner. "

Mich ärgert das Totschlagargument, dass man Tiere nicht über Menschen stellen darf, zumal in aller Regel der Vergleich hinkt und es abgesehen davon, wenn überhaupt um ein gleich, nicht höher stellen geht, Lingschmetter.

Man kann in jedem Alter vor Situationen gestellt werden, die schwierig sind, wenn du für deinen Job umziehen MUSST und nur eine Wohnung findest, in der Hunde verboten sind und du hast aber einen, macht es das nicht leichter, dass man 50 ist, da hat man nicht einmal wirklich eine Wahl.

In der Realität sind die Situationen in der Mehrheit allerdings nicht so, dass ich Verständnis dafür habe. Dann kommt hinzu, dass die Tiere dann auch oft keine Thaikatzen sind, sondern EKH, vielleicht auch noch krank und alt, da sieht es mit einem guten Platz suchen schon wieder anders aus.

Recht gebe ich dir auf jeden Fall damit, dass sich unbetroffen leichter reden lässt. Das ist ganz grundsätzlich IMMER so, egal ob es um einen neuen Partner, der katzenunverträglich ist, geht oder um Armut, um Einsamkeit, um Krankheit oder was auch immer.

@93: Den Post hat sie selbst gelöscht, ich hatte ihn nur gelesen und darauf reagiert.

Und ansonsten hab ich hier keine Phrasen gelesen. Und ich denke ich habe auch schon die ein oder andere schwierige Situation mit Tier hinter mich gebracht. Und glaubt mir, ich hab schon wirklich genug Elend im Tierheim gesehen. Ich hab in Bochum im Tierheim ehrenamtlich gearbeitet und arbeite jetzt im Tierschutz in Willich. Ich kann gar nicht zählen wie oft ich die verschiedensten mal besseren, meist schlechteren Ausreden schon gehört habe. Ich will einfach nicht mehr. Und ich bleibe dabei. Wenn ich die Entscheidung treffe mir ein Tier anzuschaffen, dann ist das meine Verantwortung und zwar bis das Tier stirbt. So würde ich mir z.B. ab einem bestimmten Alter auch kein Tier mehr anschaffen bei dem abzusehen ist, dass es mich vielleicht überlebt. Alter Mensch = altes Tier. Soviel von mir dazu abschließend.

Es gibt Katzen, die sich mit ihren Ausflügen auf die Terasse beschränken. Meist sind das ältere Katzen, so um die 10 Jahre oder rassebedingt sind sie sozusagen sehr häuslich. Ich hatte einen Waldkatermix, der lief gerade mal vom Balkon zur Haustür bis maximal zur Hecke. Die Nachbarn berichteten, dass der Kater eigentlich den ganzen Tag unterm Balkon saß und wartete, dass ich nach Hause komme. Naja, ganz so wird es nicht gewesen sein :-). Die zweite Katze, die ich hatte, verschwand allerdings spurlos. Wenn Katzen draußen sind und du willst keine aufwendigen Umbauten vornehmen, ist immer damit zu rechnen, dass etwas passieren kann. Wie zum Beispiel freilaufende Hunde. Was auch nicht zu vernachlässigen ist, gibt es noch andere Katzen in der Nachbarschaft, die sich das Revier vielleicht schon aufgeteilt haben und es zu Kämpfen kommen kann. Ist vielleicht ein Kinderspielplatz in der Nähe und die Katze verrichtet im Sandkasten ihr Geschäft. Das gibt meist Stress und nicht jede Katze lässt sich durch ein aufgestelltes Katzenklo überzeugen. Und dann gibt es noch die Nachbarn, die behaupten die Katze zerkratzt das Auto, weil sie mal auf der warmen Motorhaube saß :-) Trotzdem ist es schön zu sehen, wie die Katze durch die Landschaft streift und nach den Ausflügen zufrieden auf dem Sofa schlummert.

Meine Perser sind auch eher ruhige Katzen. In unserer vorherigen Wohnung ist mein Mann mit unserem Mädel tatsächlich Gassi gegangen. Sie haben täglich eine schöne Runde im Wohngebiet gedreht. Sie sind brav nebeneinander her gegangen und waren bald bekannt wir bunte Hunde. :) Irgendwann hatte Mausi immer genug und ist im Spurt zurück ins Wohnhaus gerannt.
Hier in der anderen Wohnung sind sie mit unseren beiden Balkonen sehr zufrieden. Uns wurde untersagt, dass wir Katzennetze anbringen. Das hat uns erst geschockt, weil wir in der 3. Etage wohnen. Wir haben dann eine weniger hohe Kompromisslösung gefunden, die sich dann doch bewährt hat. Zum Glück sind unsere Beiden nicht ganz so springfreudig und eher faul. Auch beide Kratzbäume auf den Balkonen haben sie nie in Gefahr gebracht.

Zum Thema Wald und Katzen muss man auch bedenken, dass Katzen abgeschossen werden dürfen von Jägern, wenn sie sich eine bestimmte Meterzahl von ihrem Heim entfernen...sprich..wenn sie streunen. Grausamer Gedanke.

„Ochtrup“ (Pseudonym)

Im Sinne der Evolution ist es völliger Wahnsinn ein Tier über einen menschlichen Gefährten zu stellen. Kein Tier würde seine Jungen aufgeben für einen Menschen und auch Katzen wechseln schon mal den Menschen, wenn sie können (z.B. als Freigänger). Klar trägt man im Fall einer familiären Veränderung Verantwortung für das Tier und sollte sich kümmern (z.B. auch um ein gutes neues Zuhause), aber sein eigenes Leben massiv einzuschränken (z.B. auf die Chance eigener Kinder zu verzichten) für ein Haustier, beruht meinem Gefühl nach auf dem Glauben, dass diese Tiere uns ja soooo viel tiefer lieben würden als Menschen das könnten. Ist aber nicht der Fall. Wir haben uns kluge, schnell Wildtiere so gezüchtet, dass sie zu dumm zum Weglaufen sind. Klar können uns Tier lieben, Menschen aber auch und mit Menschen sind wir einfach auf mehr Arten kompatibel. Aber das Tiere seltener weglaufen als Menschen liegt an einem Abhängigkeitsverhältnis...

Eliza, sei mir nicht bös, aber ich bin froh, dass wir wieder zum Thema zurück gekehrt waren. Nämlich die Katzen, die in unseren Haushalten leben, nicht ein Für und Wider von Tieren im allgemeinen, ich hab mal meine Tiere abgegeben oder sonst irgend etwas. Da kann gern ein eigener Thread für eröffnet werden. Dieser ist für Katzenpersonal. Nicht mehr und nicht weniger.

Seit gestern liegt bei uns etwas Schnee. Ist schon lustig, wie an der Balkontür gestoppt wird, kurz die kalte Luft eingeatmet und dann wieder kehrt gemacht wird. Und zack wieder rein in die kuschelige Wohnung.

Ich bin mit Katzen aufgewachsen und liebe sie einfach schon immer. Mit Hunden hingegen hab ich überhaupt keine Erfahrung. Meine Liebe zu den Persern wurde als Kind geweckt, als ich mal zufällig in eine Katzenausstellung geriet. Ich war hin und weg von den kleinen pelzigen Teddybären. Hab meine Eltern bekniet, mir eine Perserkatze zu kaufen. Haben sie aber nicht.... :)

Hier ist noch eine hübsche Katzengeschichte. Wohnt jemand da und kennt den Django?

https://www.br.de/nachrichten/bayern/django-der-kater-aus-dem-baumarkt-in-starnberg,RFmTEMQ