Fahrrad

in „Shopping und Bekleidung“

Zu diesem Thema gibt es 16 Antworten

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„Aichach“ (Pseudonym)

Ich bin am überlegen,mir ein Fahrrad zu kaufen. Was habt ihr denn für eines? Es sollte 120kg halten u naja ich will keine Tausende von Euros ausgeben. Es soll eher für Strecken sein, die ich mit meiner 4jährigen fahre.

„Bad Rappenau“ (Pseudonym)

Ich hab ein Cube Reaction, bin von der Marke absolut überzeugt.
Du solltest erst einmal festlegen was für ein Fahrradtyp du gerne hättest. Für "Strecken" würde ich dir ein Rennrad empfehen, für Ausfugsfahrten ein normales Rad, Für Urlaubsfahrten ein Tourenrad, für den Downhill ein Downhillrad, für´s Gelände ein MTB, usw.

„Glauchau“ (Pseudonym)

Ich besitze seit fast 3 Jahren ein Zündapp-Fahrrad (Cityrad), das ich mir bei real sport für ca. 300 € gekauft habe. Es ist kein ausgewiesenes Rad für schwergewichtige Menschen, trägt aber meine Kilos brav durch die Stadt und ist gut gefedert. (Darauf würde ich achten!) Ich nutze es vorrangig zum einkaufen und für kleine Ausflüge. Ich komme damit prima klar und es war bisher nicht einmal irgendwie defekt.

„Backnang“ (Pseudonym)

Kenne es aus Wiesbaden: Die "Radler" politisch gefördert, also nicht
kommerziell. Reparatur, super Beratung und locker 20% Rabatt oder
mehr. Gebrauchte Räder allerdings im niedrigen Preissegment.
In deiner Stadt?

„Münster“ (Pseudonym)

Ich habe meines bei einem sehr großen Fahrrad Laden gefunden. Die Beratung war gut. Und ich konnte mal Probefahren. Für einen Aufpreis wurde es auch zu mir nach hause geliefert. Hat ja nicht jeder einen Kombi oder so.
Belastbar bis 150kg (Gepäck , ect zählt ja mit dazu ) z.B Kindersitz usw
Es ist eine Mischung aus "Cargorad" und Hollandrad..... noch altmodisch zum selber treten, lach.
Bei zuviel Steigung schiebe ich halt....trotz 7 Gang Schaltung habe ich da keinen Ehrgeiz.
(Wenn ich so am Rhein schaue, sind wohl nur noch E Bikes unterwegs, staun)
Der Preis war auch gut, um die 800Euro.
Ich liebe es.

„Osnabrück“ (Pseudonym)

In Begleitung einer 4 jährigen wird es sicher ein ganz normales und bequemes 28" Damenrad tun.
Ganz klassisch mit 3 gang Nabenschaltung und Felgenbremse/ Rücktrittbremse.
Oder Lieber doch ein MTB/ATB/Cross&Country?
Reine Geschmacksfrage, Schutzbleche und Gepäckträger. Kindersitz oder Kinderanhänger kann man überall montieren.

Kettenschaltung und Scheibenbremse sind für den entspannten Alltagsbetrieb nicht nötig, nur servicefreundlicher im Reparaturfall.

120Kg sind nichts extremes und für 600 bis 800€ bekommt man Räder in guter Qualität.
Alles darüber braucht man nur für sportlich ambitionierteres Fahren

Wenn Du eine gefederte Gabel oder vollfederung haben möchtest, solltest Du mehr ausgeben, denn billige Federungen sind schnell im Eimer, da ist es sinnvoller ganz drauf zu verzichten.

„Haar“ (Pseudonym)

Ich fahre täglich 20 Kilometer mit dem Rad. Mein Höchstgewicht war deutlich über deinem jetzigen. Jetzt, 50 kilo leichter, hab ich immer noch das selbe Rad - nämlich irgendeins 😉 Du brauchst mit 120 kilo kein spezielles Rad. Einefach ein Omarad von eBay Kleinanzeige. Bequem mit gutem Sitz. Das einzige was ich bei meinem Rad hab ändern lassen sind die Radspeichen. Von Alu auf Stahl. Waren etwa 30 euro für Forder- und Hinterrad. Geschmeidig bleiben und gute Fahrt!

Wie eilig ist dir denn deine Anschaffung?
Von Rädern aus dem Supermarkt oder Baumarkt würde ich mittlerweile Abstand nehmen. Die sind zwar günstig, aber oftmals ihr Geld nicht wert und ich als Laie könnte es nicht erkennen.
Wenn du es nicht eilig hast, mein Tipp: warte bis zum Herbst und gehe dann zu einem Fachhändler. Selbst bei Fahrrädern gibt es mittlerweile einen günstigen Abverkauf der "Vorjahresmodelle".

Ich habe mir vor 2 jahren für 750,-- (komplett) ein super Fahrrad bei einem kleinen Fachhändler (den ich seit einigen Jahren persönlich kenne) erstanden, der es für mich zusammen gestellt hat - eine Art MTB, mit besonderen Reifen ohne grobe Stollen, hochwertigen Öldruck-Bremsen, zuschaltbarem, voll gefedertem Rahmen und noch ein paar Kleinigkeiten nach meinen Wünschen und auf meine Größe abgestimmt. Da ich im Herbst bei ihm war, habe ich auf einige (die wichtigsten) Bauteile 20% bekommen, weil bei ihm die nächsten Frühjahrsmodelle sozusagen bereits "im Türrahmen" standen.
Vorteil dabei sehe ich, dass ich mit jedem Pfurz wieder zu ihm kommen kann, er mir Inspektionen macht und ich mich auf ihn verlassen kann - er hat schließlich einen Ruf zu verlieren.

„Weinstadt“ (Pseudonym)

Hab ein Haibike ebike zu verkaufen 60 RH hab selbst 115 kg kein Problem geht ab wie die lutzi falls jemand Interesse hat einfach melden mit Garantie und Rechnung

„Oranienburg“ (Pseudonym)

Ich kaufe auch gerne günstig, aber mein aktuelles Fahrrad habe ich beim Fahrradladen um die Ecke gekauft. Der Service vor Ort ist mir hier wichtig und ich habe schon von Fahrradwerkstätten gehört, die die Reparatur von Billigrädern ablehnen. Ausserdem ist die Technik inzwischen so kompliziert, dass ich mir selbständige Reparaturen kaum noch vorstellen kann.
Zum Rad: Es ist leider oft Glückssache, gerade bei günstigen Rädern. Manche halten locker 150 kg aus, andere machen da schnell schlapp. Leider sind die Räder so billig geworden, dass man heute einfach alle 3 Jahre ein neues kauft, wo früher Fahrräder sogar von der Mutter an die Tochter gingen. Ich habe mir ein gebrauchtes gut erhaltenes Qualitätsrad gekauft, das ist unzerstörbar.

„Aichach“ (Pseudonym)

Vielen Dank für euer Feedback

Hoffe das geht klar, diesen Thread hier weiter zu führen.

Ein mildes Wochenende steht an und ich würde gerne wieder mit dem EBike die Gegend erkunden.

Habt ihr Tipps, wie ich aufs EBike aufsteige, anhalte, absteige ohne umzukippen. 🫣
Mit dem Bürgersteig seitlich klappt das super, aber dieser ist nicht immer in der Nähe.
Klar bin ich eingewiesen worden, Sattel und Lenker sind gut eingestellt, Fahren klappt auch gut. Ist auch ein Tiefeinsteiger und kleine Rahmengröße. Das Problem sind meine kurzen Beine und natürlich das Gewicht 🤷‍♀️
Hoffe auf wertvolle Tipps hier unter uns! Danke.

Ich hab ein Hercules Roberta, große Rahmengröße. Ich bin langbeinig. Ich fahre seit 2020, heute fast täglich 20 bis 30 km. Am Anfang hatte ich extreme Probleme mit dem Kippmoment und viele Stürze.

Ich hatte geübt auf einem leeren, großen Parkplatz in Begleitung meines Freundes.

Zum Aufsteigen suche ich mir wenn's geht ein ebenes Stück Weg, positioniere ein Pedal auf halber Höhe oder geringfügig höher, halte das Rad fest und gerade, setze mich auf den Sitz beide Füße am Boden (max. minimal schräg wenn's nicht reicht), dann trete ich los, das Startbein zum Lostreten logisch auf dem höheren Pedal, dazu nehme ich den 2. Gang und die 2. Unterstützungsstufe. Wurde mir geraten, hat sich bewährt. Der Anfahrtsweg und die Zeit bis zum Erreichen der Wunschgeschwindigkeit ist länger.

Beim Bremsen schau ich immer, dass ich vorausschauend bremse, wenn's geht, die Geschwindigkeit reduziere ich zuerst mit dem Rücktritt (optional) und betätige dann (zusätzlich) Vorder- und Hinterradbremse gleichzeitig. Wichtig ist die Vorder- und Hinterradbremse noch festzuhalten wenn man steht, so lange bis man abgestiegen ist. Sonst kann das Rad kippen, passierte mir, es kippte nach rechts und zog mich zu Boden, blöd, wenn ich dann mit den Beinen unter dem schweren Rad war und das Rad nicht anheben konnte. GsD war zwei Mal Hilfe da als ich alleine unterwegs war. Kann blöd ausgehen.

Das Problem ist das Gewicht des Rades. Mein Gewicht spielte keine Rolle nach meinem Gefühl, auch nicht mit 107 kg zu Beginn.

Heute ist nur mehr selten was und ich genieße das radeln und brauche das auch um meinen Diabetes Typ 2 im Griff zu halten.

Du hast ja nen Tiefeinsteiger, also das Aufsteigen sollte easy sein. Sattel vllt. etwas runter stellen als weiter oben. Jedenfalls nicht so weit unten, dass der Oberschenkel eine Gerade bildet, wenn das Bein/der Fuß auf dem Pedal auf höchster Stellung ruht. Wenn du aufm Sattel hockst, sollten deine Fußballen beide den Boden berühren. Knapp die Zehenspitzen nur wäre vmtl. zu hoch und wenn beide Füße kpl. mit der gesamten Fläche auf dem Asphalt aufliegen wäre die Position vmtl. viel zu niedrig. Du musst dich sicher/wohl fühlen.

Schau auf gscheites Schuhwerk, die Schnürsenkel nicht zu lang oder schieb sie in den Schuh wo rein, dass sich nix verheddert, ebenso eher schmälerer Beinabschluss als zu weite Hose. Helm! Hock dir nen Helm auf! Wenn was passiert, lässt sich die Rübe eher schlecht bis gar nicht mehr richten. Der Rest ist einigermaßen gepolstert bei uns Menschen, aber der Kopf nicht. Also Helm auf!

Mach dir bewusst, dass du n Pedelec (E-Bike) fährst. Da ist nicht ganz so viel Körperkraft erforderlich, lass dich nicht ablenken, der Speed wird höher sein. Verinnerlich´ dir deine Bremspower und dass du links, vmtl. das Vorderrad, nicht ganz bis zum Lenkergriff ziehst ;-). Also bremse bewusst, sowohl von der Dosierung als auch dass du weißt, wo VR- und HR-Bremse sich befinden am Bremsgriff. Reifenluftdruck sollte eingermaßen passen, steht am Mantel wieviel du benötigst. Das Maximale, vmtl. um die 4,5 bar herum, würde ich jedoch nicht ausreizen.

Kurvenfahrten so, dass das innere Pedal auf 12 Uhr steht. Also nicht unten. Vermeide jedenfalls, dass das kurveninnere Pedal zu nahe an den Asphalt geraten könnte.

Immer vorausschauend fahren, wo du anhalten könntest. Guck auch immer auf andere im Verkehr, man muss mit Fehlern auch bei anderen rechnen. Wenn du anhalten möchtest, dann würde ich eher bei der fahrbahnabgewandten Seite absteigen/anhalten oder am Radlweg Richtung Fußgänger. Hieße, vorausschauend fahren und abwägen, ob es hier oder dort passend erscheint, Fuß des linken Pedals würde ich allmählich nach unten bringen, also am Pedal auf 6 Uhr wegen der Stabilität und rechten Fuß beim Anhalten halt dann runter vom Pedal (das auf 12 Uhr dann stünde) und auf den Asphalt etc.

Viel Erfolg ;)

Vielen Dank für Eure Tipps, hier im Forum und im Chat.
Wie mit Allem muss man sich 🚲 erst kennenlernen und zusammen wachsen, so auch mit dem EBike.
Natürlich üben, üben, fahren, fahren und es macht echt Spaß. 🤩
Einen Helm besitze ich und setze ihn auch auf 🙂.

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