Ist die Zeit des Onlinedatings vorbei?

in „Rundum Leben“

Zu diesem Thema gibt es 70 Antworten

@Schoggi - warst du nicht früher auf x Stammtischen, regelmäßig auf der ü100? Wenn du da quasi mit realer Präsenz zuverlässig gepunktet hast, ist es klar, dass auch öfter mal angeschrieben wurdest - das hat aber wenig mit typischem Online-Dating zu tun. Über Instagram oder Facebook funktioniert das ähnlich, wenn man öfter auf Events der jeweiligen Bubble zu finden ist und gut vernetzt ist - auch wenn nur das Onlineprofil nicht 100% überzeugt.

Die Zeiten ändern sich aber auch der Mensch.

Vor 20 Jahren war das Publikum anders, die Erwartungen wohl von uns anders und auch von uns alten Hasen war auch das Alter und Aussehen anders.
Solche Plattformen waren neu und auch manche Möglichkeiten.
Nun nach dieser Zeit blättert vieles ab auch an uns .
Das was ich früher gesucht habe möchte ich heute garnicht mehr finden und das was ich suche dafür ist die Zeit wohl nich nicht reif

Ich weiss nicht so recht. Ich bin fast nur noch wegen so Treffen/Stammtisch und auch zu denen habe ich inzwischen ein etwas zwiegespaltenes Verhältnis. Angeschrieben werde ich hin und wieder, selber anschreiben tue ich eher nicht. Irgendwie mag ich nicht mehr suchen. Ich bin etwas Dating-Müde, wobei so viel war es in den letzten Jahren eigentlich nicht. Ich fände dies Plattform etwas spannender, wenn es etwas mehr Gespräche/Austausch im Forum gäbe. Die 1001 "Wort Spiele" mit denen kann ich nichts anfangen. Mit etwas mehr spannenden Themen im Forum, würde ich vielleicht öfters hier sein. Dann würde man den einen oder anderen auch erkennen und was für eine Person mit Vorstellungen und Werten dahinter steckt. Gut Dich, Schoggi kenne ich ja etwas von "früher".
So komme ich ab und zu und schaue ob etwas bei den Stammtischen läuft, ober organisiere selber wieder mal einer. Aber sonst bin ich schnell wieder weg. Dies mit den Dating, ich habe da etwas die Illusion verloren, dass man online jemand passendes findet. Eigentlich komisch, ich glaube als ganzes, bin ich gelassener geworden, aber in meinen Wünschen und Anforderungen an einen möglichen Partner eher höher.

Das ist aber normal, Mal_schauen. Mit dem zunehmenden Alter wird man automatisch anspruchsvoller. Weil man nicht mehr einfach bereit ist, alles für irgendwelche Gefühle zu opfern und zuerst auf sein eigenes Glück schaut und sich fragt - will ich das denn überhaupt? Oder ist es denn das, was ich will?
Ich habe komplett jegliche Suche aufgegeben. Eigentlich schon lange. Ich bin viel zu lange Single, um mich noch auf einen Partner komplett einlassen zu können bzw. zu wollen. Ich habe so meine Special Effects (auf Deutsch - Marotten) entwickelt, die nicht unbedingt mit einem anderen Menschen im selben Haushalt kompatibel sind. ;o)
Aber ich vermisse nichts. Und das ist eigentlich ja das, was am Ende zählt.

„Baden-Baden“ (Pseudonym)

„ Persönlich glaube ich allerdings, dass solche Seiten wie Rubensfan ihren Zenit überschritten haben.“

Seid dem die ü100 Party nicht mehr gibt lebt die Seite von der Nostalgie…. Technisch ist das hier veraltet.

Ja, ich persönlich denke die guten! Zeiten den Onlinedatings sind vorbei. Zumindest gefühlt in meiner Altersgruppe.
Aber nicht schlimm, es ergeben sich trotzdem manchmal schöne, freundschaftliche Gespräche und ab und zu auch mal ein spontaner Kaffee ums Eck. Egal ob mit Männlein oder Weiblein. Das ist dann aber freundschaftlich. Partnersuche online habe ich ad acta gelegt.

„Baden-Baden“ (Pseudonym)

Einige post hier sind echt abgehoben..

Auch hier wieder gefühlt immer die gleichen die posten..

Nein, ich bin schon weit älter, aber auch damals Ende der 70er, in den 80ern sowieso, hatte man schon die Wahl, nur war es nicht üblich. Ich stand mit 19 auf eigenen Füßen und entschied meinen Berufsweg selbst.

Ich habe immer gearbeitet, 15 Jahre teilzeit, den Rest voll, 46 Jahre lang, und das war gut so.

„Baden-Baden“ (Pseudonym)

uff solche Storys habe ich auf den letzen ü Partys immer gehört..

Ich glaube auch, dass die Zeit des Onlinedatings vorbei ist.

Die Hochkonjunktur fand während der C-Zeit statt.
Man war viel mehr Zuhause "eingesperrt" und nutzte das Netz mehr/öfters um Unterhaltung zu haben & Kontakte zu knüpfen.

Heutzutage gibt es ja Massenhaft Netzwerke wo man sich anmelden und nach einem Partner/einer Partnerin suchen kann. Ob die Mehrauswahl nun schlussendlich zum Erfolg führt, kann ich nicht beurteilen.

Wenn man nun schon ne längere Zeit als Single lebt, haben sich eben gewisse Lebensumstände/Wünsche manifestiert und man ist weniger bereit Kompromisse einzugehen, weil man nun selber merkt was man wirklich will und/oder nicht will.

Und etz kommt der "Meckermodus" :)
Was ich aber feststelle ist, dass man oft nicht mal eine Antwort bekommt.
Man schreibt jemanden an, bekommt aber nicht mal eine Absage, es wird einfach nicht reagiert.
Dabei spielt es doch keine Rolle ob man schon mit jemand anderem Kontakt hat oder nicht-eine freundliche Absage geht immer.

Zudem tummeln sich im Moment viele Fakes hier. Ich werde ab und an mal von jemanden angeschrieben, wo man nach 2, 3 Sätzen merkt-das kann nur Fake sein.
Habe auch schon mal mit einer die Nummern ausgetauscht und in Whattsapp wurde dann auf eine spezielle Seite verwiesen... Diese Fakes melde ich an Björn und blockiere sie. Mir fällt nur auf, dass die Dichte im Moment recht hoch ist.

Nun denn, wie dem auch sei, hoffen wir für alle das beste und ich würnsche uns allen, dass wir die Erfüllung unserer Träume und Wünsche noch realisieren können!

In diesem Sinne...

„Ettlingen“ (Pseudonym)

Leider ist es echt ruhig geworden..

Zitat:
Nein, ich bin schon weit älter, aber auch damals Ende der 70er, in den 80ern sowieso, hatte man schon die Wahl, nur war es nicht üblich. Ich stand mit 19 auf eigenen Füßen und entschied meinen Berufsweg selbst.


Kommt glaube auch drauf an, wo man gelebt hat. Selbst meine Mama, Jahrgang 1938, war nie auf einen Mann angewiesen. Sie hatte immer ihr eigenes Geld verdient und sich dabei echt von ganz unten hochgearbeitet. Als blutjunger Teenager musste sie noch "in Stellung" bei einer gut betuchten Familie gehen. Später hat sie in einer Fabrik in einer Männertätigkeit gearbeitet und nochmals später neben einem Vollzeitjob studiert.

Das war in der ehemaligen DDR. Da war keine Frau von ihrem Mann abhängig. Da hat kaum einer wegen der Kohle geheiratet. Man brauchte da als Frau keinen Mann.

Gab viel was Grütze war, aber in diesem Bereich waren die Frauen fest im Leben. Da musste keiner eine Beziehung eingehen um in irgendeiner Form "abgesichert" zu sein.

@SelfCare

Ich empfinde es als großes Privileg, dass wir eigentlich die erste Generation Frauen sind, die die Wahl hat, wie sie ihr Leben verbringt - ohne wirtschaftliche Abhängigkeit von Männern.

Freiheit ist auch ziemlich sexy und sexier als mancher Mann. –😉

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Da bin ich auch absolut bei dir!

„Ettlingen“ (Pseudonym)

Ein Fazit zum online dating: Mehrheit will nicht mehr telefonieren

@2026funjoy
Könnte es damit zusammenhängen, dass der Vorschlag mehr oder weniger in dem auf das Hallo folgenden Satz erfolgt?
Ich sehe da noch keinen Grund, mit jemandem zu telefonieren. Ich telefoniere wirklich gern. Aber erst, wenn mein Interesse an der Person so groß ist, dass die schriftliche Kommunikation auf ihre Grenzen stösst. Weil es nicht schnell genug geht. Weil man so viel sagen möchte.
Wobei wenn du zu den jungeren Generationen zählst, was dein Nick vermuten lässt, liegt das angeblich an irgendwelchen Ängsten und Telefonphobie. Sagt Google. ;-)