
„Lingen“ (Pseudonym)
Hmmm Luna, *prüfendendurchdringendenhobbypsychologenblickaufsetz* aaaalso, mal sehen: Die Küchenimplantate würd ich gern mal einer näheren Untersuchung unterziehen *g* aber soweit klingt das nach *grübelgrübelgrübel* ... jemandem, der sich gern mal mit dem Küchenmesser den Daumen teilamputiert ... der indischen Küche und dem italienischen Eisbecher zuspricht ... Wildleder und Leinen bevorzugt ... ein Ebay-Konto hat ... ähm und ein pubertierendes Kind sein Eigen nennt... Hab ich Recht? :-)

„Märkische Schweiz“ (Pseudonym)
Wenn ihr mit jemandem zusammenzieht, wenn aus zwei Haushalten einer wird - gibt/gab es da Differenzen, wessen Möbel wohin und überhaupt: muß DAS unbedingt mit?
Wer bestimmt letztendlich die Einrichtung, die Farben, die Details? Immer die weibliche Seite?

„Worms“ (Pseudonym)
Also mein Ex ist damals auch zu mir gezogen - ohne Möbel. Und nein, seine Ferrari-Fahne durfte auch nicht in mein Wohnzimmer ;-). Aber generell bin ich da schon zu Kompromissen bereit. Schließlich sollen sich ja beide wohl fühlen.

„Tönisvorst“ (Pseudonym)
Meine Güte - ich hab mit meinen Antikmöbeln auch gar keine Chanchen mehr- ist mir wurscht. Ich such nur noch nen Hund.

„Mannheim“ (Pseudonym)
mir ist es eigentlich sehr egal wie jemand eingerichtet ist, ob jemand nun auf kram vom sperrmüll steht oder nur italienische hochglanzmöbel hat, geht mir irgendwo dran vorbei. Hygiene sollte zumindest im kleinen rahmen vorhanden sein in form von ich hätte gerne ein sauberes glas aus dem ich trinke. Ob derjenige nun ne woche gespült hat oder nicht ist letztlich nicht mein problem. Finde weder eine einrichtung noch die aufgeräumte wohnung sagt nichts über den charakter aus. Was hab ich von ner supertollen wohnung wenn der mensch laufen geht wenns bei mir brennt ?

„Dessau-Roßlau“ (Pseudonym)
@chaos:*malnickendzustimm*

„Bochum“ (Pseudonym)
wichtig ist doch nur, dass die Wohnung das "sich selbst" ausstrahlt. Jeder Mensch ist eine Solitär, und ich finde es ungemein interessant- wie ist eine Wohnung gestaltet, was strahlt sie aus. Oder ist sie die Kopie vom Neckemannkatalog oder "Schöner Wohnen" usw...- strahlt sie Wärme aus oder dominiert das Sterile.
Ich hatte lange eine Spruch in der Wohnung hängen: "Nehmen Sie uns, wie wir sind, andere gibt es hier nicht". Warum soll ich mich verbiegen-, nicht mehr ich sein? Und wenn ich in meiner Wohnung nur im Kaftan und barfuß herumlaufe, dann: weil ich mich ganz einfach wohl fühle, so, wie ich bin! Man(n) muß mich nehmen wie ich bin :-).
Sicher gibt es aufschlussreiche Farben und Formen, welche auf den/die Besitzer/In schließen. "Signale der Persönlichkeit". Die Lehre der Farben, der Grundfarben und ihre Aussage auf die Persönlichkeit. Max Lüscher hat es in seinem Buch super gut beschreiben.
Aber es ist, wie es ist, und zum Glück gibt es die große Vielfalt unter der Menschheit.

Das, Lindavia, ist ein tolles Statement! Ich finde, eine Behausung sollte die Persönlichkeit desjenigen ausdrücken, der darin lebt! Ob mit neuen, alten, teueren oder billigen Möbeln, ist dabei zweitrangig! Jede Wohnung strahlt mit dem gesamten Interieur (Bücher, Nippes, Farben, Materialien, Musik usw.)etwas aus! Finde ich da Persönlichkeit, so hat sich derjenige gefunden und rennt nicht irgendwelchen Trends oder Moden hinterher! Ist so ähnlich wie bei der Kleidung! Eine Wohnung sagt also für mich schon eine Menge über die Person aus...

Sei froh, wenn ich nur darüber berichte!!! *grins*

„Merzig“ (Pseudonym)
TE, das ist ein interessantes Thema. Mein Mobiliar ist hauptsächlich weiß, schwarze Couch. Ich dekoriere sehr dezent. Eine (Haupt-)farbe höchstens. Ich kann Kitsch (Kunstblumen, Papierschmetterlinge, uralte bunte Vasen etc.) nicht ausstehen und wenn ich eine Wohnung betrette, dann kann ich kaum meine Klappe halten. Wenn man mich nach meiner Meinung bezügl. der Einrichtung und dem Zustand der Wohnung fragt, antworte ich ehrlich darauf. Zu dem bin ich sehr ordentlich, zwar nicht zu steril aber gewisse Hygiene (Küche, Bad, Betten) muss meiner Meinung nach sein. Ich übernachte ungerne bei anderen Leuten. Habe zwei Freundinnen, das sind Chaoten... ohhhh Mama... Und wenn ich ehrlich bin, dann empfinde ich direkt eine gewisse Antipathie wenn ich eine fremde Wohnung betrette und gewisse Dinge sehe... ohja die Puppensammlungen z.B. Hilllffee....., von der Unordnung an sich und Dreck ganz abgesehen...

„Papenburg“ (Pseudonym)
zuerst entscheidet meine Nase ob ich die Wohnung betreten moechte.
Wenn sie ja sagt, spielt es keine Rolle WIE jemand eingerichtet ist sondern es ist wichtig, das ich mich dort wohlfühle. Und das ist unabhaengig von der Einrichtung, das richtet sich nach der Art wie mein Gastgeber seine Wohnung bewohnt. Die Sauberkeit in Küche und Bad spielen auch eine wichtige Rolle, wobei beides sauber, aber nicht unbedingt aufgeraeumt sein müssen. Ich denke aber schon,das jemand,der zum erstenmal in seine Wohnung einlaedt, auch dafür sorgt, das sie zumindest da in einem einwandfreien Zustand ist. Schlimm finde ich eigentlich nur Wohnungen, die wie aus dem Katalog wirken....so steril und ohne Zeichen, das jemand dort wohnt. Oder eben das andere Extrem....das man auf dem Absatz kehrt machen moechte. Allem was dazwischen liegt stehe ich tolerant gegenüber.

„Springe“ (Pseudonym)
Denke nicht der Wohnungsstil ist entscheidend (jeder nach seinen Möglichkeiten), sondern wie sauber oder aufgeräumt sind ist die Wohnung / Haus. Es muss nicht steril sein, denke aber das es schön ist wenn man Besuch empfangen kann ohne gleich zu denken............."Oh... ich muss dann wohl zuerst mal aufräumen."

„Radevormwald“ (Pseudonym)
Ich sage persönlich immer, dass eine Wohnung ein Lebensraum, und kein Ausstellungsraum ist.
Von daher kann es auch mal sein, dass es zu einem Zeitpunkt oder in einem Zeitraum unaufgeräumter oder schmutziger ist. Das gehört zum Leben dazu.
Ansonsten mag ich persönlich alle die Wohnungen bei denen man die Individualität des oder derjenigen sehen kann die darin täglich lebt.

„Bochum“ (Pseudonym)
was Roterriese schreibt, kann man nur unterstreichen.
Wir werden doch schon langsam zum "Gläsernen Menschen" gemacht, nummeriert.
Um so wichtiger ist doch das kleine persönliche Umfeld als Rückzugsgebiet, ganz nach Gusto vom Bewohner eingerichtet.
Und wenn sich Besuch ansagt, dann reicht ein Einsatz mit Hexenturbobesen allemal. Vorausgesetzt, man hat seine Behausung im Griff, ohne dem Putzfimmel zu fröhnen. Hilfreich ist auch, die etwaige Größe des Besuchs zu wissen, in wieweit in die Höhe mit Swiffer evtl. abgestaubt werden sollte :-)
Ein Greul sind mir Wohnungen, steril, mit aufgeschüttelten Kissen, per Handkantenschlag geadelt, und dieses vom letzten Besuch her noch akaurat in der gleichen Platzierung vorhanden.
Für was leben wir denn?

nun, es git ja so eine Theorie: wie im Außen, so im Innnen.
Passt ja auch zum Threadtitel.
Solange es bei mir nur manchmal ein bißchen unordentlich und nicht dreckig ist, kann ich gut damit leben... ;o)

„Dingolfing-Landau“ (Pseudonym)
Ich finde eine Wohnung muß vor allem gemütlich sein. Meine Wohnung ist auf Bequemlichkeit optimiert, sie ist weder ein Ausstellungsraum noch was für Livestyle Fuzzis.
Meine Ordung funktioniert vergleichbar dem Fat32 Dateisystem, alles wird dort hingelegt wo es gebraucht wird und ich merke mir wo es liegt. Das heist es liegen sehr viele Dinge herum und es sieht eher chaotisch aus, aber ich habe alles mit minimalem Aufwand im Griff.
Die Möbel sind eher hell und praktisch aber alle sind reine Zewckgegenstände, auf und in denen Dinge gestapelt sind, meist Technik. Diese Hübsche gut gebaute Einrichtungsdame aus dem Fernsehen würde hier sicher in Ohnmacht fallen. Natürlich gibt es auch keinerlei Dekoration (ausser einer Fußballfahne) weil Deko auch keinen Sinn macht.

„Wesel“ (Pseudonym)
meinst du etwa den bastelbrocken der von ikea gesponsert wird?

„Lingen“ (Pseudonym)
Kaum ist mal eine etwas molligere Frau im Fernsehen (und als Schriftstellerin und Gastronomin) erfolgreich, wird sie schon wieder beschimpft weil sie dick ist. Und das von Menschen, die selbst dick sind. Super. Echt klasse. Warum hab ich nur noch nie was über missliebige Fernsehleute gesehen, was sie lächerlich gemacht hat, weil sie dünn sind?

„Passau“ (Pseudonym)
öhm knusper hast du dich im fred vertan? was das das jetzt mit dem hier zu tun?!

„Lingen“ (Pseudonym)
schau doch mal direkt vor meinen Beitrag, Moo1970, "meinst Du den Bastelbrocken"...