Wer zahlt?

in „Rundum Leben“

Zu diesem Thema gibt es 121 Antworten

„Wülfrath“ (Pseudonym)

Herbstlicht, ich habe auch Hunger. War bei Mama und meinem Bruder....ich dachte ich bekomme da was zu Essen, tja, nix da 🤷🏼‍♀️

El Diablo, bei dem was du schreibst könnten sich kulinarische Freundschaften anbahnen. Und dann stellt sich die Frage: Wer zahlt?
Und dann bist du an schönen Orten für ein Traumdate und datest nicht. Ein Teufelskreis...

Beim ersten Date von Liebe zu sprechen ist schon echt weit her geholt oder meinst du die Liebe zu Pizza mit Knoblauch??? 😬
Entweder man mag mich und möchte mich weiter kennenlernen oder man lässt es sein

„Euskirchen“ (Pseudonym)

Kulinarische Freundschaften? - ist das eine niedliche Umschreiben für "Fressfeinde" ?🤣🤣🤣

Wer zahlt? Das ist dann ja klar - der Freund zahlt, dann hat er was gut bei mir. 😉

„Buchholz in der Nordheide“ (Pseudonym)

Den Freund leihst mir dann mal - ich bin auch immer sehr hungrig

„Euskirchen“ (Pseudonym)

Den muss ich erst selbst finden 😂

Es ist eine nette Aufmerksamkeit, wenn jemand die Rechnung übernimmt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Allerdings würde ich mich nur einladen lassen, wenn ich an einem zweiten Rendezvous interessiert wäre und ansonsten selbst bezahlen, Essei denn der Rechnungsbetrag ist wirklich sehr klein.
Geiz finde ich tatsächlich furchtbar. Ich habe mich mal Mitten im Sommer an einem heißen Tag mit jemandem getroffen und wir haben uns eine große Flasche Wasser geteilt. Die Rechnung kam und mein gegenüber hat bei der Frage nach der Bezahlung gezögert. Da habe ich das kurzerhand übernommen. Ich fand das albern. Soll jeder €1,75 rauskramen plus Trinkgeld? Ich war an dem Mann überhaupt nicht interessiert. Wäre das anders gewesen, hätte ich sein Zögern schon befremdlicher gefunden. Dabei geht es nicht um den Gegenwert der Rechnung, sondern um die nette Geste.

Ansich finde ich die Frage schon ganz gruselig.
Ich denke wenn sich zwei Menschen verstehen, dann steht so eine Frage wohl eher seltenst im Raum. Vielleicht flaxt man(n) höchstens darüber. 🤷🏼‍♀️

Denn falls beim ersten Treffen (schon) "Ausgaben" entstehen sollten, dann wäre es zumindest für mich klar, (da ich bin durchaus in der Lage wäre, die vorherrschende Situation auf mich wirken lassen zu können) wer zahlt oder eben nicht oder ob getrennte Zahlung mehr Sinn ergeben würden.

P.S.: Was ich sehr schade finden würde, evtl. Menschen mit schmallerem Geldbeutel direkt Geiz auszulegen. Denn ich finde, Jede/r sollte die Möglichkeit erhalten, am Gesellschaftsleben teil zu nehmen und die Suche nach einem Partner/in konform gestalten zu können.

„Andernach“ (Pseudonym)

Meiner Meinung nach braucht es nur eine Ansage. Klärt das, vor ihr zusammen Kosten produziert. Was nutzt es emanzipiert sein zu wollen, wenn Erwartungen wie im 18. Jahrhundert noch vorherschen. Hab in diesem Zusammenhang vieles erlebt, ganz wenig war auf der häufig erwarteten Augenhöhe.
Da gabs die junge Frau, die mit mir in ein mir bis dato unbekanntes dafür hochpreisiges Lokal wollte. Da gabs defintiv keine Damenkarte, sie hat zielsicher immer die teuersten Gerichte ausgesucht. Danach ohne Lust darin rumgestochert. Manches mag ihr unbekannt gewesen sein.
Ich hab danach auf getrennte Rechnungen bestanden. Ihre Reaktion zeigte deutlich ihren Charakter.
Als Kontrast dazu, eine Dame hat die Rechnung für die Getränke mit dem Argument, ich hätte die Fahrtkosten gehabt übernommen. Das fand ich mal souverän. Da hat sich glaube ich ein paar Gedanken zu dem Thema gemacht.
Anderseits sollte es den betroffenen Personen doch möglich sein, dieses Thema ganz erwachsen entsprechend zu klären.
Wenn das nicht gelingt, wird weiteres nicht gelingen.
Habt tolle Dates!!!!

„Ulm“ (Pseudonym)

Hab das nie als problematisch empfunden.

Bei der ersten Ausgabe (Eintritt Museum, Ausstellung, Kino oder so) frag ich ob ich einladen darf. Normal kommt dazu irgend eine Art von Feedback (Datete vorzugsweise kommunikative Damen) und das sah dann so aus das Sie dann vorschlägt eben das Bier/Kaffee/Eis nach/während der Veranstaltung zu übernehmen. Das war eigentlich immer so.

Umgekehrt ist es mir auch Recht.

Beide fühlen sich dann nett eingeladen. 😉

Auf Loriotmäßige Restaurantszenen bei einem Firstdate habe ich immer gern verzichtet. (Sie haben da was...)

@Sinn-undGefuehl: Das ist unverschämt und so verhält man sich auch nicht.

Natürlich bricht niemandem ein Zacken aus der Krone, wenn er sich beteiligt oder seinen Teil bezahlt.
Es geht um eine nette Geste, wie ich schon schrieb. Trotz der Emanzipation freu ich mich. Das gilt auch für das Aufhalten der Tür oder das Angebot mir in den Mantel/die Jacke zu helfen. Und ich mag penibles Aufrechnen nicht.
Es hängt auch viel von der Situation ab. Ich war mit einem Date mal in einem Coffee Shop, als erste an der Reihe und hab den Mann eingeladen. Auch kein Drama. Grundsätzlich mag ich es aber ein bisschen oldschool.

Diskussionen oder kleinkrämerische Rechnerei am Tisch/an der Kasse sind mir einfach unglaublich peinlich.

Früher habe ich in solchen Fällen dem Kellner meist einfach die Gesamtsumme plus Trinkgeld in die Hand gedrückt und fertig, schlicht aus der Hochnotpeinlichkeit heraus.
Mag sein, dass ich da echt komisch bin.

Heutzutage würde ich das Thema kurz vor oder während des Essens/der Aktivität ansprechen.
Einfach nur ein kurzes, saloppes "Jeder für sich?"
Dann hat mein Gegenüber ja die Wahl.
Entweder, er sagt "Ja", oder, er sagt sowas wie "Ich möchte dich gern einladen."
Beides voll in Ordnung, und ja, ich freue mich aufrichtig, wenn ich eingeladen werde. Alles ist besser als -siehe meinen ersten Absatz.

Teure Restaurantbesuche taugen mir aber eh nix für ein erstes und zweites Date.
Ich bin einfach immer scheiße-nervös und bekäme keinen Happen runter. Irgendwo mit einem Getränk hinhocken, wo es halbwegs ruhig ist, um sich vorsichtig beschnuppern zu können.
Oder im Halbgalopp, mit guter Laune und viel Gelächter, alle Sessel im Ikea probesitzen, im Anschluss oben in der abgelegensten Sitzecke eine Coke und ein Stück Kuchen verdrücken und sich dabei neugierig beäugen. Kostet fast nix, außer ein paar Nerven evtl.

„Andernach“ (Pseudonym)

@hübscher Brummer,

ich vermute der komplete Zusammenhang ist bei dir nicht ganz angekommen um es unverschämt nennen zu können.
Ich fand das Verhalten der jungen Dame als ein Unverschämtheit. Sie hat das sehr teure Lokal ausgesucht und dann nur das teuerste für sich bestellt. Für ein erstes Date absolut übertrieben. Wenn sie dann wenigstens Spaß und Freude an den bestellten Speisen gehabt hätte, wäre es mir vielleicht noch egal gewesen.
Mein Eindruck war, sie wollte da mal auf Kosten von jemand anders essen gehen.

„Andernach“ (Pseudonym)

@HübscherBrummer,

danke für die Klarstellung.

@ HübscherBrummer,

du hattest mich nur wieder auf diesen Gedanken gebracht. Ich habe niemandem unterstellen wollen, dass er/ sie kein Geld hätte um Getränke zu bezahlen.
Zumal ich auch schrieb; ⚠️Achtung⚠️
ich zitiere mich mal eben selbst:

... Denn falls beim ersten Treffen (schon) "Ausgaben" entstehen sollten, dann wäre es zumindest für mich klar, (da ich bin durchaus in der Lage wäre, die vorherrschende Situation auf mich wirken lassen zu können) wer zahlt oder eben nicht oder ob getrennte Zahlung mehr Sinn ergeben würden.

Es ist nunmal etwas anderes, ob jemand ein Pfennigfuchser ist oder es eben (gerade) nicht kann. (Zumindest für mich)

Ich verstehe die ganze Diskussion eigentlich nicht wirklich, oder liegt es vielleicht daran, dass ich mich nur mit jemandem verabrede, zu dem ich einige Zeit Kontakt hatte, von dem ich einiges weiß und mit dem ich einfach ein paar schöne Stunden verbringen möchte?!

Nicht jedes Date kann zu einer großen Liebe, einem Techtelmechtel oder einem ONS führen, aber ich habe mich doch auch vor diesem Date mit diesem Menschen gut ausgetauscht. Also möchte ich ihn näher kennenlernen und Zeit verbringen.

Gerne ein Spaziergang, gerne ein nettes Lokal / Restaurant oder Café.
Dabei merkt man doch schnell, ob die Harmonie auch weiterhin besteht.
Natürlich zahle ich meine Zeche selber, wenn ich merke, dass es vielleicht doch nicht für mehr reicht. Ich habe selbstverständlich auch schon eingeladen, wenn er durch die halbe Republik fahren musste..... Und natürlich wurde ich auch eingeladen, was ich dann gerne annahm, wenn die Stunden meinen Vorstellungen entsprachen.
Ich muss das weder vorher, noch bei der direkten Bezahlung klären.
Wir sind doch alle erwachsen!

Wenn es wirklich so harmonisch ist, die Chemie stimmt, die Schmetterlinge flattern usw. dann schadet es auch nicht wenn man kurz thematisiert wie man es mit dem bezahlen handhabt. Wenn die Vorstellungen so arg auseinandergehen passt es wohl eher für eine feste Partnerschaft nicht - besser man merkt das früher als später.

@Sinn-undGefuehl - ist die Story mit der jungen Dame in teuren Restaurant jetzt 30 Jahre her? Sonst Sugarbabe hin oder her ich hätte die Dame ihren Teil selbst zahlen lassen.

Ich bin da ganz bei HübscherBrummer,
das klaglos übernehmen einer Rechnung, ohne rumgeier, ist eine nette Geste.
Mehr nicht.
Daraus fest zu machen, ob ich jemanden wiedersehen möchte oder nicht, naja, kann man machen, würde ich nicht.

Immerhin gibt es ja auch Dates, die einfach spontan aus Neugier oder Symaphie entstehen, OHNE gleich die Beziehungshymne anzustimmen.

Sehe das irgendwie alles locker.

Ein Date in einem netten Restaurant, mit einer sympathischen Gegenüber,
Was will man mehr?

off topic: Ich habe neulich eine Zitat von Michael Nast gelesen, der gesagt haben soll, dass er fände, der Begriff 'Date' soll überwunden werden. Er erzeuge Druck. Man verbände ihn mit einer verspannten Suche nach Gemeinsamkeiten. Die Bezeichnung 'Begegnung' würde diese Verspannung sofort lösen. Dann würde es plötzlich um zwei Menschen gehen, die einander sympathisch seien und herausfinden wollen, ob sie sich verstehen.
Das ist wenig verklärt, wenig romantisch, aber vielleicht eine entspanntere Herangehensweise.
Auch bei einer Begegnung bleib ich allerdings oldschool, was das Bezahlen angeht. :-)

„Wetzlar“ (Pseudonym)

Ich finde diese Diskussion furchtbar. Sie geistert ja schon Jahre rum, wer was wo wie bezahlt.