
„Sangerhausen“ (Pseudonym)
Ich finde auch am besten, wenn man generell einfach ins Profil schreibt, was man will oder eben gar nicht will, dann kann ich als Lesender entscheiden, ob ich da überhaupt reinpasse!
Das Wort dürfen in dem Zusammenhang ist einfach gefährlich gewählt, weil es eigentlich aufzeigt im Sprachgebrauch, dass Mollige, Dicke etc quasi eine Randgruppe sind und eigentlich sonst nicht gern gesehen - in dem Fall DARF man sich aber melden........eine sensible bzw. diesbezüglich eher gekränkte Natur und/ oder Trotzköpfchen könnte das echt in den falschen Hals bekommen!
Ich persönlich stehe überhaupt auf old School - sprich, ich spreche sehr wohl auch Männer an aber ich find es einfach charmant, wenn ein Mann eine Frau anspricht......aber ich gehör auch zu der Gattung Frau die es mag, wenn mir ein Mann die Tür aufhält, höflich ist, Blumen mitbringt etc.....

Ich kann dem nichts weiter hinzufügen...wie schon geschrieben muss man das aus dem Kontext assoziieren. Garnichts zu schreiben macht da genausowenig Sinn wie mit der Tür ins Haus zu fallen.

"Anschreiben dürfen" wirkt schnell von oben herab - zumindest allgemein so unpopuläre Textbausteine kann man ja versuchen zuvermeiden.
Aber die ultimatische Pauschalformulierung gibt es da nicht - ist eher eine Minenfeldwanderung. Hauptsache man steht hinter seiner Aussage und kann sie auch bei kritschen Nachfragen authentisch vertreten.
Hängt auch vom Typ des Mannes ab: Herr Brüderle kam mit seinem Dirndlkommentar nicht durch, bei einem anderen Mann hätte das wohlmöglich anders ausgesehen.
Und von der Zielgruppe: Für die eine Frau ist schon die Erwähnung der Figur oberflächlich und reduzierend - die Nächste kann gar nicht genug davon lesen, inklusive Bashing schlanker Konkurrenz wie "tapziertes Skelett, nur Hunde stehen auf Knochen".

„Würzburg“ (Pseudonym)
@shadow cup...ich finde es immer interessanter zu lesen, was man(n) mag, als das, was nicht ;-))...die Aussage ist letztendlich die gleiche

@ johanna
Naja ich denke aber nicht, dass die Schnittmengen dieser beider Informationen die gleichen sind.
Für mich ist es einfach zu sagen, was ich nicht möchte, weil:
- das Gegenüber dann selbst entscheiden kann ob er passen würde oder nicht
- man offen bleibt für vieles andere, was man nicht verneint
- es weniger so aussieht, als ob man einen speziellen "Fetisch" hätte
(was hier ja schon angesprochen wurde, wenn man es zu krass formuliert)
- die eigene Abwägung meist einfach fällt, was man auf keinen Fall mag, als was man haben will ;)
Allein diese Gründe würden mir genügen, dass man sein Profil eigentlich mehr unter Ausschluss- als unter Einschlusskriterien führen sollte. Meist ist es ja auch eine Mischung aus beidem und ich selbst habe ja auch in meinem Profil stehen, dass ich runde Frauen mag. Bei solchen einfachen Dingen, die quasi äquivalent sind könnte man natürlich auch schreiben: "Ich finde keine schlanken oder normal gewichtigen Frauen attraktiv.". Aber das liest sich so komisch. :-D