
„Herborn“ (Pseudonym)
Genügend Abstand und Freiraum, um neugierig aufeinander zu bleiben und den negativen Alltag nicht überwiegen lassen.
Und alles ansprechen - ich kenne viele, die schweigen und das ist meines Erachtens der Tod einer Partnerschaft .

„Düsseldorf“ (Pseudonym)
Miteinander reden..., auch mal schweigen können und gemeinsames lachen.

„Neusäß“ (Pseudonym)
Sex ist in einer intakten Beziehung unheimlich wichtig. Denn nirgendwo ist man sich so nahe wie beim Sex. Und wenn es man steiniger wird, dann ist es wichtig das man über alles miteinander reden kann. Man sollte seinen Partner verstehen können, im besten Falle sogar sehen können was er denkt und fühlt und mit ihm fühlen. Sich gegenseitig viel Geborgenheit und Zuneigung schenken und spüren, das man füreinander gemacht ist.🤗

„Hilden“ (Pseudonym)
Nähe,Geborgenheit und über alles miteinander reden können hat aber nicht unbedingt was mit Sex zu tun.
Wobei es natürlich Menschen gibt, sie nur über Sex Nähe herstellen können ;-)

„Nordhorn“ (Pseudonym)
"denn nirgendwo ist man sich so nahe wie beim Sex" ah ja... also unbestritten ist man sich beim Sex körperlich sehr nahe... aber das wars dann auch schon. Ob man sich emotional, geistig, spirituell usw nahe ist dann entscheidet sich nicht beim Sex. Aber mit Sicherheit profitiert man gegenseitig von einer tiefen emotionalen Bindung auch beim Sex.

Ich finde, das hier am Wichtigsten!
https://www.youtube.com/watch?v=nV9UO8_hPF0

„Wiesloch“ (Pseudonym)
Herbstlicht 👍

„Ennepetal“ (Pseudonym)
Für mich ist es z.B. schwer bei einem Partner, der wenig Interesse an Nähe, Geborgenheit oder meiner Person hat und der einen bei gemeinsamen Herausforderungen allein lässt, Interesse an Sex zu haben. Auch wenn ich ihn ansonsten wahnsinnig attraktiv finde. (Been there, done that.) Natürlich festigt Sex eine emotionale Beziehung und ist wunderschön. Aber es ist auch sowas wie "Liebe machen" und wenn der sonstige Umgang miteinander wenig liebevoll ist, leidet auch das Sexleben. Also gemäß dem Grundsatz: Wer f.... will, muß lieb sein. ;)

"der wenig Interesse an Nähe, Geborgenheit oder meiner Person hat und der einen bei gemeinsamen Herausforderungen allein lässt".... wieso bezeichnest du so jemanden als Partner?

„Ennepetal“ (Pseudonym)
Gute Frage. *ernsthaft* Manchmal hat man sich ja in jemanden in besseren Zeiten verliebt. Oder man versucht Verständnis für jemanden zu haben, weil der andere z.B. viel Frustration aufgrund externer Umstände hat usw.. Manchmal sind das ja auch vorübergehende Phasen und man sieht in dem anderen noch "wie es auch sein könnte".

„Arnsberg“ (Pseudonym)
"OWLer1979
Heute, 08:33
Sex ist in einer intakten Beziehung unheimlich wichtig."
Bitte nicht vergessen, dass das die Ausgangsaussage war. Das heißt eine intakte Beziehung kann ja schon mal keine sein, wenn einen der Partner bei gemeinsamen Herausforderungen allein lässt oder wenn der sonstige Umgang miteinander wenig liebevoll ist.

„Nordhorn“ (Pseudonym)
Donna Plus ... naja "intakte Beziehung" ist jetzt kein feststehender Begriff ...da versteht jeder was anderes drunter. Und ich finde auch nicht das Sex in einer vermeintlich intakten Beziehung das wichtigste sein muss... oder "unheimlich wichtig" um beim OT zu bleiben. Auch das ist eine sehr individuelle Betrachtungsweise. Vielleicht stört mich auch (wie schon in anderen Posts von OWLer1979) nur die Pauschalität der Aussage. Hier geht es ja eigentlich um die eigene Sichtweise. Sprich... "Ich finde...." " Ich sehe das so...." . Wahrscheinlich wirds das sein

„Ennepetal“ (Pseudonym)
@Donnaplus Manch Mann mag nur am sich verschlechternden Sexleben merken, dass da vielleicht was nicht stimmt. ;)
PS: Es gibt inzwischen eine Menge Frauen und Männer, die aus den stereotypen Rollenbilden ausbrechen, wenn die zu ihnen einfach nicht passen. Also bitte die Kommentare geschlechterneutral verstehen. Oft sind es Männer, die so denken, aber ich bin da etwas ins Rollenklischee gerutscht. Gibts natürlich alles bei beiden Geschlechtern.

Ich halte Geduld für sehr wichtig. Geduld mit dem Anderen - der ja nunmal „anders“ ist als ich - und Geduld mit sich selbst. Gemeinsam auf Differenzen schauen, einen anderen Blickwinkel einnehmen und den anderen genauso wichtig nehmen wie sich selbst.

„Ennepetal“ (Pseudonym)
"Den anderen genauso wichtig nehmen wie sich selbst."
Finde ich auch sehr wichtig.

Ehrlichkeit, gegenseitiger Respekt, Kommunikationsfähigkeit und Aufmerksamkeit sind für mich unabdingbar

„Arnsberg“ (Pseudonym)
"Vielleicht stört mich auch (wie schon in anderen Posts von OWLer1979) nur die Pauschalität der Aussage. Hier geht es ja eigentlich um die eigene Sichtweise. Sprich... "Ich finde...." " Ich sehe das so...." . Wahrscheinlich wirds das sein"
Klar. Ums Pauschalisieren kommt man aber kaum herum, bzw. nur sehr schwer. Letztlich müsste z.B. auch eine solche Aussage:
"also unbestritten ist man sich beim Sex körperlich sehr nahe... aber das wars dann auch schon. Ob man sich emotional, geistig, spirituell usw nahe ist dann entscheidet sich nicht beim Sex. Aber mit Sicherheit profitiert man gegenseitig von einer tiefen emotionalen Bindung auch beim Sex."
so formuliert sein:
"also unbestritten ist man sich beim Sex körperlich sehr nahe... aber das wars dann für mich/bei mir auch schon. Ob man sich emotional, geistig, spirituell usw nahe ist, das entscheidet sich bei mir nicht beim Sex. Aber gut möglich, dass man gegenseitig von einer tiefen emotionalen Bindung auch beim Sex profitiert."
Was kann man schon pauschalisieren? Praktisch nichts. Auch steht natürlich in diesem Sinne die Definition für intakte Beziehung nicht fest. Ich glaube jedoch, dass sich ein unverhältnismäßig hoher %-Satz der Menschen in unserem Kulturkreis darüber einig wäre, dass wenn einen der Partner bei gemeinsamen Herausforderungen allein lässt oder wenn der sonstige Umgang miteinander wenig liebevoll ist, es keine intakte Beziehung ist.

„Kaufbeuren“ (Pseudonym)
Für mich treffen die Aussagen von OWLer1979 zu. Ich bin in einer Beziehung nur zufrieden, wenn neben viele anderen Dingen auch regelmäßiger Sex stattfindet und mein Partner und ich sexuell kompatibel sind. Meine LessonsLearned ist, dass eine Beziehung für mich nicht intakt ist, wenn die sexuelle Ebene nicht stimmt.
Zusätzlich benötige ich aber auch andere Dinge wie Vertrauen , Unterstützung, gemeinsame Ziele und zu guter Letzt eine tiefe Liebe und Verbundenheit.

„Neusäß“ (Pseudonym)
War ja klar das Frauen wie Herbstlich wieder nur oberflächlich von mir denken,was aber absolut nicht der Fall ist. Selbstverständlich sind für mich auch Dinge wie Treue, Zusammenhalt, Ehrlichkeit, gegenseitiger Respekt voreinander, Humor, Harmonie, und Zuverlässigkeit auch sehr wichtig für eine gut funktionierende Beziehung wichtig.
Außerdem sollten sich beide immer gleich viel geben und nehmen, und nicht das einer immer nur nimmt und der andere immer nur gibt. Das sollte sich auch immer die Waage halten, sonst fühlt sich der jenige der immer nur gibt und gibt irgendwann ausgenutzt,wenn er nie etwas zurück bekommt.
Aber selbst wenn das alles so wäre, aber der Sex nicht passt oder viel zu kurz kommt, dann ist das für mich keine Beziehung, sondern nur eine gute enge Freundschaft. Denn nur wenn es sexuell auch passt und die anderen wichtigen Punkte natürlich ebenfalls vorhanden sind, nur dann kann die Beziehung auch wunderbar sein und hervorragend funktionieren.

„Hilden“ (Pseudonym)
@OWLer1979
Du meine Güte, wieso ist dir eigentlich soooo wichtig, was andere hier von dir denken bzw warum willst du immer "gut" dastehen ?
Weshalb wirst du immer gleich persönlich?
Du hast deine Vorstellungen und Werte und gut ist. So wie jede (r) andere (r) hier auch.
Wenn es eine passende Partnerin für dich hier gibt, dann wird sie schon kommen.
Ich teile deine Ansichten oft auch nicht.
Aber muss ich dich deswegen hier ständig öffentlich abwerten ?
Wirkt auf mich nicht sehr sympathisch ;-)

„Neusäß“ (Pseudonym)
Warum meist du das ich hier für andere immer gut dastehen will? Ich sage nur das was ich für wichtig empfinde, ganz einfach.. Aber ich lasse mir auch nicht alles gefallen, und mich nicht als oberflächlich denkend hinstellen.😉.
Und jeder kann doch sagen was einem wichtig ist, ohne dabei aber andere zu kritisieren oder als oberflächlich hinzustellen.

„Wiesloch“ (Pseudonym)
Für mich muss nichts zu 100% stimmen.
Dann wäre ich nie zufrieden.
Ich kann gut mit Ungleichheiten leben und mein Gegenüber so annehmen,
wie er ist.
Zudem finde ich Ungleichheiten spannend und lehrreich.
Will er weniger Sex als ich, ist es für mich vollkommen okay.
Mir ist es egal ob Sex 5mal die Woche oder nur alle zwei Wochen zwei Mal stattfindet.
Wenn diese zwei Mal für mich qualitativ wertvoll sind, dann kann ich glücklich damit sein.
Trifft unsere Humor nicht den selben Zahn ist das kein Beinbruch.
Haben wir nicht die selben Hobbys, na und!?
Respekt und Verbindlichkeit, Vertrauen und son Kram sind mir wichtig.

„Arnsberg“ (Pseudonym)
"Aber selbst wenn das alles so wäre, aber der Sex nicht passt oder viel zu kurz kommt, dann ist das für mich keine Beziehung, sondern nur eine gute enge Freundschaft."
Generell muss das übrigens so nicht sein. Es gibt sogar asexuelle Menschen, die eine Liebesbeziehung führen, das ist dann dennoch etwas anderes als eine Freundschaft. So wie das auch auf Menschen mit geringer Libido zutrifft, sie führen ja (ggf.) auch eine Liebesbeziehung. Das kann alles auch toll als Beziehung funktionieren.
Problematisch und beziehungsgefährdend wird es ja immer nur, wenn zwei Partner mit dauerhaft sehr unterschiedlicher Libido aufeinander treffen.