
„Suhl“ (Pseudonym)
Wenn ich liebe, dann vertraue ich, also keine Eifersucht.
Wenn ich nicht liebe, dann bin ich auch nicht eifersüchtig, dann geh ich.
Fertig ^^

Und wenn ich liebe,dann sollte der Gute bloß keinen Seitenblick riskieren...sonst brech ich dem die Knochen. *grins*
Nee Spaß...aber ein bißchen Eifersucht gehört für mich dazu.
Liebe ohne geht gar nicht.Wenn meinem Partner alles gleichgültig wär,dann würde ich mir so meine Gedanken machen.
So ein klitzekleines Bissle muß sein. ;-)
Jou...und um gleich mal vorzubeugen...nein,ich hab kein Problem mit mir selbst...und nein,mein Selbstwertgefühl ist nicht im Eimer...und nein,ich hab auch keinen Kontrollierzwang.
Nur so mal bemerkt. :-))

„Suhl“ (Pseudonym)
Wieso gehört Eifersucht dazu?
Nicht eifersüchtig zu sein bedeutet nicht zwingend Gleichgültigkeit - es kann auch Vertrauen bedeuten.
Wenn man sich liebt dann ist Eifersucht Fehl am Platz

Klar kann das Vertrauen bedeuten...aber trotzdem muß es mir nicht gefallen,wenn er z.B. sich mit seiner EX trifft oder wenn er mit einer anderen schäkert.
Vertrauen hin oder her...da brechen bei mir die Gene durch.;-)

„Bad Neuenahr-Ahrweiler“ (Pseudonym)
Ich könnte mit einem eifersüchtigen Partner gar nichts anfangen. Mich nerven eifersüchtige Menschen total und ich finde einfach, dass es ein total kindisches Verhalten ist, jemanden "nur für sich" haben zu wollen.
Mein Mann ist glücklicherweise gar nicht eifersüchtig (sonst wäre er sicher nicht mein Mann). Trotzdem bin ich ihm nicht gleichgültig, oder er mir. Wir vertrauen uns und wir wissen, dass wir über alles reden können. Sollte einer von uns doch mal jemand anderes kennen- und liebenlernen, so kann man das mit eifersüchtigem Verhalten ohnehin nicht verhindern. Man macht sich und anderen nur unnötig das Leben schwer. Und wenn´s nur eine "Liebelei" ist, darüber kann man als gefestigter Charakter hinweg sehen. Sollte man zumindest, finde ich. Selbstverständlich aber nur, wenn der andere Partner darüber informiert ist, denn den ein oder anderen Seitensprung finde ich nicht schlimm, aber fehlendes Vertrauen/ Ehrlichkeit wäre ein Scheidungsgrund. Wo sich der Kreis wieder schließt, denn wenn jemand eifersüchtig ist, besteht kein Vertrauen (weder zu sich noch zu dem Partner). Das ist ein No-Go für mich.

„Suhl“ (Pseudonym)
Das stimmt schon Schocko, mir würde so etwas auch nicht gefallen, aber das heißt ja nicht gleich dass ich eifersüchtig bin.
Egal wie man es dreht und wendet, Eifersucht ist ein Zeichen von Verlustängsten.

Ok so gesehen...dann hab ich halt Verlustängste. ;-)
Wär ja auch schlimm,wenn er einfach gehn würde,weil freiwillig geb ich ihn ja nimmer her.
Sooo,jetzt hamma den Salat.*grins*

„Memmingen“ (Pseudonym)
Na, da hab ich ja was losgetreten... ^^
Ich sehe es wie Fauuwee, wenn ich jemanden liebe, vertraue ich und brauche daher auch nicht eifersüchtig zu sein...

@Schoko- ich bin Deiner Meinung :-)
Ein wenig Eifersucht ist noch nicht gleich
krankhaft. & Verlustängste, behaupte ich, kennt fast jeder
im laufe seines langen lebens... möchte halt ungern den
geliebten Partner verlieren....

„Maintal“ (Pseudonym)
Eifersucht ist auch eine Art dem Partner zu zeigen daß man ihn liebt...

„Mittelhessen“ (Pseudonym)
Eifersucht in der Form einer Sucht ist sicherlich krankhaft und resultiert meistens aus Kindheitserfahrungen,.Aber wer behauptet, noch nie eifersüchtig ( ein anderes Wort gibt es wohl leider nicht dafür?) gewesen zu sein, der mag ja sein Gefühlsleben zu 100 % in Kontrolle haben, aber ich finde es menschlich genauso wie man auch manchmal etwas neidisch sein darf, das sind normale Gefühlsregungen, die unser Leben auch bereichern können.

„Eisenach“ (Pseudonym)
Versuche den anderen zu kontrollieren, sind schon in der Sache zum Scheitern verurteilt, da man sich ja in der Regel einen Partner mit eigener Persönlichkeit an seiner Seite ausgesucht hat und ihn nicht kontrollieren kann. Aber ein bißchen "Salz in der Suppe", á la "Du gehörst zu mir" finde ich jetzt auch micht falsch, gerade um "Jemanden-Wollen" von "Gleichgültigkeit" abzugrenzen. Wenn ein bißchen Eifersucht in erster Linie Begehren dem Partner gegenüber ausdrückt, finde ich es nicht völlig verkehrt.
ABER: Das was Jay erzählt hat spielt in einer völlig anderen Liga und ist alles andere als in Ordnung. Fräulein Wunder hat es vermutlich ziemlich gut auf den Punkt gebracht.

„Memmingen“ (Pseudonym)
Das ist allerdings eine völlig andere Liga, um nicht zu sagen ein völlig anderer Sport... ^^
Wie gesagt, kleine Eifersüchteleien sind ja noch ganz niedlich, aber ab einem gewissen Punkt würd ich rennen...

„Lörrach“ (Pseudonym)
@ cossistar: Danke :-)
Und ansonsten wollte ich nur klarstellen, dass ich SilentJay weder kritisieren noch ihm vorwerfen wollte falsch gehandelt zu haben. Ausserdem wollte ich mitnichten grundsätzlich jeden eifersüchtigen Partner zum Problemfall abstempeln.
Es ging in diesem Fall ja nun wirklich um extreme Eifersucht. und er hatte ja die Frage gestellt warum seine Ex sich so verhalten hat.
Ich wollte ihm nur zeigen, wie die Geschichte von der anderen Seite aussehen könnte und dass man wenn es dumm läuft ohne es zu wissen und mit guten und lauteren Absichten unter Umständen dazu beiträgt dass die Situation letztendlich dann so eskaliert.

„Baunatal“ (Pseudonym)
Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft ...
Ich bin nicht eifersüchtig, aber - ich geb's zu - ich liebe meinen Mann sehr und natürlich hab ich eine gewisse Angst, ihn zu verlieren - auch an eine andere Frau. Ob realistisch oder nicht - irgendwie gehört das dazu ... Und ich glaube, Eifersucht entspringt immer diesen verlustängsten, verbunden mit einem gewissen Kontrollwahn kann das ziemlich obskure formen annehmen ...
Nur wenn sich der Partner nicht mehr wohl fühlt in einer Beziehung exakt wegen der Eifersucht, dann ist das meines Erachtens ein fall für den Psychiater - erzwingen kann man sowieso nichts, wer so wenig Selbstbewusstsein hat, muss an sich arbeiten - der "verfolgte" Partner kann da ja nichts dafür.
Wenn mein Mann wirklich fremdgehen würde, dann könnte ich das nicht ändern - aber ich würd mich fragen, was ich ihm nicht geben kann. Wenn es etwas ist, dass ich ihm bewusst verweigere, muss ich ihm zugestehen, dass er sich anderweitig orientiert. Wenn es etwas ist, was ich ihm geben könnte - tja dann liegt es wohl an beiden. Oder hab ich ihn mit meiner grundlosen Eifersucht in andere Arne getrieben?
Ich gönne meinem Mann die kleinen alltagsflirts - das stärkt sein Selbstbewusstsein ... So wie ich mir meine kleinen flirtereien gönne ...

Ich war nie eifersüchtig, vielleicht hatte ich auch nicht die entsprechenden Männer, um die ich Angst hätte haben müssen, oder ich gebe zu schnell auf und sage mir, der anderen habe ich sowieso nichts entgegenzusetzen...oder ich habe zuviel Selbstbewusstsein und bin unabhängig...keine Ahnung...
Dieses Gefühl kenne ich jedenfalls nicht. So richtig neidisch war ich auch noch nie, vielleicht hängt das zusammen.

„Schweinfurt“ (Pseudonym)
Als frisch verheiratete Ehefrau war ich zu Beginn unserer Ehe auch ein gaaaaaaaaanz kleines bissel eifersüchtig... ich gestehe... ;-)
Mittlerweile, mit 50 und nach 32 Ehejahren, bin ich stolz wenn andere Frauen meinem Mann Komplimente machen und ich gönne ihm von Herzen seine "kleinen Flirts" - die er übrigens auch gerne mal hier bei RF an den Tag legt - so wie auch er mir meine "flirtereien" gönnt. ;-)
Ansonsten bin ich nach wie vor der Meinung, daß krankhafte Eifersucht ein Zeichen von immenser Verlustangst ist.

„Memmingen“ (Pseudonym)
@venusdelta... Genauso seh ich das auch... Alltagsflirts sind für beide Seiten ein Ego-Boost, der der Beziehung zugute kommen sollte...
@patty... Ich kenne es auch nicht... Klar, ich frage nach, wer denn jetzt schon wieder am Telefon war, aber das war es dann auch schon... :)
@amazing... Daumen hoch für den letzten Satz.... :)