Warum wird es immer schwieriger einfach nur eine Frage zu stellen ohne gleich auf Google oder sonst was verwiesen zu werden?

in „Rundum Leben“

Zu diesem Thema gibt es 36 Antworten

„Roth“ (Pseudonym)

Ich mag Menschen die was zu sagen haben und mir eine Frage einfach nur beantworten, ohne mich daraufhin zu weisen, dass es Google gibt oder, dass die Frage ganz einfach über das Internet zu beantworten gewesen wäre. MUSS ich mir jetzt immer die Frage stellen, kann ich sie mir über Google beantworten oder kann ich sie stellen ohne gleich in einer “Deppenschublade“ zu landen?

In meiner Zeit als “Stift“ wurde mir noch gesagt:
Es Gibt keinen blöden Fragen, nur blöde Antworten.
Ist die Zeit nun vorbei?

Ich mag den Austausch mit klugen Köpfen eigentlich..........

„Salzgitter“ (Pseudonym)

Ojeeee :-((
Is Google kaputt??? 😢

„Oer-Erkenschwick“ (Pseudonym)

Kluge Köpfe lesen erst nach und fragen dann.

„Gardelegen“ (Pseudonym)

Es gibt übrigens auch andere Suchmaschinen.
#Wettbewerbsgerechtigkeit 😀

„Salzgitter“ (Pseudonym)

Ich finde "Deppenschublade" gemütlich..

„Oer-Erkenschwick“ (Pseudonym)

Kommt auf die Gesellschaft in selbiger an... ;)

„Gardelegen“ (Pseudonym)

Machste mal Platz für mich Mattilda oder ist die Schublade schon voll?

„Salzgitter“ (Pseudonym)

Komm bei mich inne Kiste, kleiner Drache!
Wir machens uns lustig ;-))

„Oer-Erkenschwick“ (Pseudonym)

Jede Menge kleine dicke Menschen, sitzen offenbar in Schubladen mit einem großen Fragezeichen über dem Kopf. Wie kann ihnen geholfen werden?

Keine Ahnung. *Schokolade in die Schublade wirft*

„Gardelegen“ (Pseudonym)

🌸 Ich bring ma das Gemüse bei, Mattilda. ☺

„Salzgitter“ (Pseudonym)

Hattu Möhrn inne Taschen, hattu imma watt zu Naschen!🐰🥕🐰

„Weyhe“ (Pseudonym)

Also ich wäre ja für was leckeres zu trinken.... Cocktails? 🍸

„Essen“ (Pseudonym)

Fragen nach persönlichen Erfahrungen ist etwas anderes als Fragen nach ganz einfachen Sachverhalten und Dingen. Letzteres ist kein Austausch.

Das hat dann nichts mit guten oder dummen Fragen zu tun, als einfach mit Bequemlichkeit.

Auf dem Silbertablett bekommt selbst der Stift das Wissen nicht gereicht, wenn er zu bequem ist die einfachsten Fragen in seinen Unterlagen aus der Berufsschule nachzulesen. Dafür ist kein Meister da.

Davon abgesehen, bringt es dem Meister unmittelbar etwas, dem Lehrling Wissen zu vermitteln, während die Zeit in der man im Internet einfache Vorgänge erklärt einem selbst gar nichts bringt. Man selbst weiß es ja schon und das Gegenüber ist einem wildfremd und einem nicht mit dem zusätzlichen Wissen später eine Hilfe.

Erklärt man es ausführlich kommt vom Gegenüber zudem meist nicht mal ein "Danke" sondern direkt die nächste Frage (bei Dir ja auch, Maximai) und im Zweifelsfall ist man hinterher dann noch der "Klugscheisser" oder wird dumm angemacht, wenn man etwas falsch erklärt hat ... alles dafür dass man so freundlich war sich Zeit zu nehmen und eine Antwort zu tippen.

Ich denke das beantwortet alles.

„Gardelegen“ (Pseudonym)

Von 24/7 Rf Leistungsträgerinnen wäre das allerdings schon das Mindeste, was man verlangen könnte, oder nicht?

„Essen“ (Pseudonym)

Genau 🙄 - Grund Drei: man erklärt es ausführlich und bekommt dafür noch eins in Fresse, nach dem Motto: Ich hab zwar gefragt, aber Dir ein: Du hast ja wohl kein Leben? reinzudrücken, kann ich mir nicht verkneifen. Inklusive feixender Gefolgschaft. 🙄
Und genau wegen solcher Antworten gibts immer öfter einen Google-Link. 😉 Spart Zeit und Nerven.

„Weyhe“ (Pseudonym)

@Das kleine Glück
Pruuuust...😅

„Oer-Erkenschwick“ (Pseudonym)

@Kaffee-Pause Gut gesagt!

„Hennef“ (Pseudonym)

Kluge Köpfe stellen kluge Fragen.
Oder sind kommunikativ und fragen deshalb gern mal anstatt zu googeln.
Ich bekam auf meine Fragen hier, auf die ernst gemeinten, immer brauchbare nette Antworten.
Nicht nur, aber den Qurk überspringt man eh.

Ich denk, da gibts mehrere Gründe.

1. Ich erinnere mich an einen (umstrittenen) User, der vor längerer Zeit hier aktiv war, dem es immer sehr wichtig war, dass die Leute Eigeninitiative zeigen und selber versuchen, ihre Situation zu ändern.
Wenn mich jemand was fragt, nehm ich an, dass er die Antwort wissen will. Dann kann derjenige aber auch erstmal selber versuchen, etwas rauszufinden, und da wäre Google (bzw. die Suchmaschine Ihres Vertrauens) ja ein guter erster Schritt.
Gilt insbesondere für tatsächlich "dumme" Fragen, also viel von dem, was man so in einschlägigen Frageforen (Gute Frage und wie sie alle heissen) lesen kann. So ala "Ich will Nudeln kochen, was brauch ich dafür?"

2. Wir sind hier im Internet. Im normalen Alltag würd ich Leute selten an Google verweisen, es sei denn ich kenn die Antwort nicht oder bin mir net sicher. Aber im Netz ist Google ja nunmal nur ein paar Tastendrücke entfernt, also quasi mit null Aufwand zu erreichen.

3. Auf der anderen Seite: Zum antworten muss man sich auskennen, "Google ist Dein Freund" oder ähnliches kann man immer sagen. Und damit im besten Fall noch den Eindruck erwecken, DASS man sich auskennt. Zumindest den Eindruck, dass der andere nicht der Cleverste ist.
Ist insbesondere wichtig für Leute, die sich berufen fühlen, überall ihre Weisheit zu verkünden und zu demonstrieren, wie klug sie sind, sich als überlegen darzustellen oder ihre Nase überall reinstecken müssen. Solche Leute haben natürgemäss gar nicht die Zeit, sich in alles einzuarbeiten, zu dem sie ihren Senf ablassen, und müssen dementsprechend mehr auf Phrasen und billige Antworten zurückgreifen.

Wenn man nicht mehr in einem Forum fragen kann, ohne gleich auf Google verwiesen zu werden, oder nach dem Motto , benutze die Suchfunktion,
Würde kein Forum mehr Bestand haben.
Übrigens eine Unart, die immer mehr verbreitet wird „ google oder Suchfunktion nutzen“ ende der Diskussion.
Finde ich auch schade. Manche alten Antworten sind zeitlich längst überholt und könnten neue Antworten gut gebrauchen.

„Laupheim“ (Pseudonym)

Als ob Google das Allheilmittel ist :-D Google weiß auch nicht alles... gruselig . Ich denke solche Verweise kommen von Menschen die einfach kein Bock haben sich mit dem Frager und der Frage auseinander zu setzen.

„Oer-Erkenschwick“ (Pseudonym)

@corina Genau. Weil der auch keinen Bock hat selbst Energie zu investieren.