Volksentscheid zum Nichtraucherschutz

in „Rundum Leben“

Zu diesem Thema gibt es 269 Antworten

„Papenburg“ (Pseudonym)

@ Vollweib:

Alle Menschen sind demselben "Cocktail" aus Abgasen und Feinstaub ausgesetzt. Trotzdem sterben Raucher und passiv-Raucher signifikant öfter an Kehlkopf-/ Lungenkrebs, erkranken signifikant öfter an "Raucherbein" usw.

Deine Argumentation ist in etwa so sinnig wie: Du hattest mal einen Autounfall, dann kannste auch gleich aus dem Fenster springen.

„Verl“ (Pseudonym)

ob sinnig oder unsinnig, mich interessiert es nicht ob es Nichtraucher stört wenn ich rauche.........
Wenn ich rauche bin ich für mich selbst verantwortlich.
Wenn sich Nichtraucher in meiner Gesellschaft befinden während ich rauche; dann bin nicht ich dafür verantwortlich, ist dann deren Problem, und nicht meins!

... war das nun deutlich genug?

„Rhein-Lahn-Kreis“ (Pseudonym)

Schmunzel...und genau darum ist das Nichtrauchergesetz auch nötig. ;-)) Und auch gut so!

„Wolfenbüttel“ (Pseudonym)

Ich bin nur Gelegenheitsraucher aber werde mein Kreuz definitiv bei NEIN estzten, selbst wenn ich konsequenter Nichtraucher wäre!
Im Grunde ist das Ganze wieder eine Bevormundung was man zu tun und was man zu lassen hatt. Jeder Bürger sollte die freie Wahl haben was er macht und was nicht, und wenn ich vom Dach eines Hochhauses springe ist das MEINE Entscheidung!!!
Und wenn es irgendjemanden stört das geraucht wird dann sollte er doch bitte zu Hause bleiben, sich eine Flasche O2 besorgen und gemütlich auf der Couch zu hause vorm TV sterben und andere nicht daran hindern SPASS zu haben!!!!
Punkt aus Ende!!!!

WENN EUCH SICHERHEIT WICHTIGER IST WIE FREIHEIT, DANN SEIN IHR ZURECHT SKLAVEN !!!

„Rendsburg“ (Pseudonym)

Wenn du nur mit der Fluppe im Mund deinen Spaß haben kannst, dann viel Spaß... das nenn ich dann selbstbestimmtes Leben ;o)

„Ilmenau“ (Pseudonym)

Ich als Nichtraucher halte diese Bevormundung echt für nötig. Hier wird häufig geschrieben, daß Nichtraucher sich ja nicht neben einen Raucher setzen müßten und sich ja selbst entscheiden könnten, ob sie z.B. ein Lokal besuchen. Ich denke aber, der Raucher sollte für sich diese Entscheidung treffen. Ist ja schließlich sein Privatvergnügen. Er atmet ja schließlich meist die gefilterte Luft. Der Passivraucher hat dann anschließend evtl. das Problem, zum Asthmaspray greifen zu können.
Ich gehe meist recht früh essen. Im Normalfall sind dann die meisten Plätze frei. Sehr häufig kommt es dann allerdings vor, daß sich in die Nähe irgendwelche Raucher hinpflanzen oder der Rauch aus dem Raucherbereich rüberzieht. Soll ich dann das Restaurant verlassen?
Würde sich der Wirt dann darüber freuen, daß ich mich noch bevor ich die Nachspeise oder den Cappucino bestelle, zum Gehen entschließe? Freut es ihn womöglich, daß er weniger Arbeit hat, weil die Raucher lieber zur Zigarette als zur Nachspeise greifen?
Wenn Raucher meinen, für sie gehört die Zigarette einfach zum Leben dazu und das Rauchen mit Sex vergleichen, finde ich, daß sie dieses Vergnügen gerne in ihren eigenen 4 Wände vollziehen dürfen.
Ich habe jedenfalls noch kein Restaurant gesehen, wo ein Paar nach dem Essen aufgesprungen wäre um an Ort und Stelle dem Geschlechtsverkehr zu fröhnen :-) Die sind meistens wohl auch erst rausgegangen:-)

„Neusäß“ (Pseudonym)

@ Gulliver74 Ich kann ein gewisses Verständnis dafür aufbringen, dass Leute sich vom Rauch gestört fühlen beim Essen. Aber dennoch hinkt Deine Argumentation: auswärts essen gehen ist ja auch Privatvergnügen. Ein Restaurant ist keine öffentliche Einrichtung wie eine Schule oder ein Bahnhof, sondern wird privat betrieben. Ergo soll die Entscheidung dem Wirten überlassen sein, was für Bier er ausschenkt, was für Speisen er anbietet - und wo er überall Aschenbecher aufstellen mag. Gut Nacht!

„Eberswalde“ (Pseudonym)

Ein öffentliches RauchVERBOT wird meiner Meinung nach nicht verhängt um ?böse? Raucher zu gängeln und einzuschränken, sondern es geht um einen SCHUTZ des nichtrauchenden Restes der Bevölkerung. Es ist primär ein Gesetz das Nichtrauchern vor dem Passivrauchen in der Öffentlichkeit SCHUTZ bieten soll. (Heißt ja auch Nichtraucherschutzgesetz und nicht Rauchverbot) Mir ist nicht klar, wieso das für einige Raucher so schwer zu verstehen ist, dass der Qualm Nichtraucher nicht nur belästigen, sondern auch schädigen kann? In meinem Freundeskreis kann ich mich verständigen, wann es angebracht ist vor die Tür zu gehen. In der Öffentlichkeit kann ich Rücksicht üben und nur an den Orten rauchen, an denen es erlaubt ist. Mir ist es wichtig, dass nicht nur ich, sondern auch die anderen sich wohl fühlen. Ich geh also in Kneipen auch gern freiwillig vor dir Tür!

Und wenn jemand findet, er tut sich ohne Ziggi (oder auch Bier) schwer zu kommunizieren sollte mal darüber nachdenken wieso er diese Utensilien braucht um Kontakt, Gemütlichkeit, Redseligkeit, "Wohlfühligkeit" usw herzustellen.

„Ilmenau“ (Pseudonym)

@Ösi-m
So gesehen hast du auch recht. Es geht mir aber auch um das Verständnis zwischen Rauchern und Nichtrauchern. Es wird häufig mehr Toleranz von den Nichtrauchern gegenüber den Rauchern gefordert.
Ich habe festgestellt, daß viele Raucher sowieso ihre Egoschiene fahren, ob nun aus Trotz gegenüber den Mitmenschen oder weil sie es halt einfach nicht sein lassen können.
Ich denke, kein Nichtraucher wird sich ohne triftigen Grund in die Nähe eines Rauchers setzen. Wie gesagt, hier wird häufig geschrieben, der Nichtraucher könne ja gehen, wenn es ihm nicht passt. Hat das was mit Toleranz zu tun, wo vielleicht der Nichtraucher schon vorher seinen Platz aufgrund der zu diesem Zeitpunkt rauchfreien Luft gewählt hat? Für mich ist das dann eine Frechheit seitens der Raucher.

@Ösi-m, also auswärts essen ist kein Privatvergnügen, sondern oft eine Notwendigkeit. Ich gehe praktisch von Montag bis Freitag täglich in eine Gaststätte, da es einfach ungesund ist, zwischen 7 Uhr (Frühstück) und 19 Uhr Abendessen auf feste Nahrung zu verzichten. Und glaub mir ich bin da lang nicht der einzige. Es gibt nicht überall Kantinen.
Aber da gehts ja gar nicht drum. Bei dem Entscheid gehts darum, ob es in Bayern bleibt wie es im Moment ist( mit der komischen stoiberischen Ausnahme Festzelt) oder ob es das totale Rauchverbot gibt.
Egal ihr abstimmt, das Rauchverbot kommt sukzessive ohnehin, die Welle schwappt von den USA nach Europa und ist nicht aufzuhalten

„Lemgo“ (Pseudonym)

Ich hab die Umstellung in Berlin als angenehm empfunden. Mich hat es früher sehr gestört, wenn ich zwischen rauchenden Freunden in einer Kneipe gesessen habe - da stört es mich jetzt deutlich weniger, wenn sie jetzt zwischendrin ne Runde vor die Tür gehen.

Insgesamt finde ich z. B. das auch das Reisen deutlich angenehmer geworden ist, seit in Zügen etc. nicht mehr gequalmt wird. Da hat sich meine Lebensqualität insgesamt gebessert, von daher bin ich froh, dass es in Berlin eine relativ konsequente Umsetzung gab.

Andererseits finde ich auch, dass man Raucher nicht stigmatisieren sollte. Besonders affig finde ich diese ghettohaften Bereiche auf Bahnhöfen, wo die Raucher drin "eingesperrt" werden. Um dann vielleicht noch von Nichtrauchern dumm angemacht zu werden.

„Bad Zwischenahn“ (Pseudonym)

Ich les immer von der FREIHEIT und der Selbstbestimmung der Raucher. Das GEGENTEIL ist der Fall! Rauchen ist weder Selbstbestimmung noch Freiheit, es ist eine ganz gemeine Sucht!

Und nirgends wird man so sehr fremdbestimmt und eingeschränkt wie als Süchtiger.

Freiheit....lachhaft!!!!

„Neusäß“ (Pseudonym)

ok, dann nochmals so herum: warum ist eine fifty-fifty-lösung nicht ausreichend? es gibt inzwischen - sogar in österreich - tausende nichtraucherlokale. warum also muss ALLES rauchfrei werden? warum soll es keine möglichkeit mehr geben, irgendwo in einem lokal oder einer bar zum bier eine zigarette zu rauchen? es geht nicht um nichtraucherschutz, sondern um volkshygiene - aber das traut sich natürlich, grad in deutschland oder österreich, niemand zu sagen...

„Neusäß“ (Pseudonym)

Seaangel, ich weiß eh, aber wollt trotzdem die Grundfrage aufwerfen... ;-)

„Elde“ (Pseudonym)

Ösi-m, es gibt einfach Worte, die nicht gebraucht werden sollten.

„Bernburg“ (Pseudonym)

Ich schreibe mal meine Meinung und hoffe sie wird akzeptiert. Ich selbst bin Nichtraucherin. Als ich Teenie war, hatte ich das Glück nicht als Aussenseiterin zu gelten, weil ich nicht rauchte. Aber meine Freunde hatten eher Angst einen Notarzt zu rufen, denn das passierte damals, wenn ich eine Zigarette geraucht habe. Hatte bis zum 19. Lebensjahr teilweise schweres Asthma und kompelt über ein Jahr bis zu meinem 12. Lebensjahr in Krankenhäusern verbracht.

Heute ist mir das auch nicht egal. Ich kann es akzeptieren, wenn jemand raucht.

Wenn meine Tochter vor die Tür zum rauchen geht, stört mich das aber schon, wenn durch das gekippte Fenster der Rauchqualm rein kommt. Denke, dass kann sich kein Raucher vorstellen, dass es einfach unangenehm ist.

Ich finde es persönlich sehr schade, dass ich immer hören darf, dass man doch Raucher akzeptieren soll Witzig dann, wenn man mich auf meine Figur anspricht und das ich was tun soll, aber wenn ich im Gegenzug den Raucher sage, dass er mal vor seiner eigenen Türe schauen soll, wird immer sehr entrüstend geschaut.

Ich denke so, man sollte dieses nicht Rauchen in Restaurants oder auch grösseren Kneipen schon sehr einschrenken. Es ist zum einen für mich als Nichtraucherin viel angenehmer. Aber wir sollten auch an unsere Kinder und Teenies denken. Es kostet Geld das rauchen und die Teenies haben dieses Geld nicht. Leben wir vor;)

Hoffe ihr läst mich leben. Ach ja, die mal geraucht haben, sind oft viel krasser drauf wie Menschen die nie geraucht haben.

„Papenburg“ (Pseudonym)

@ Vollweib, bei Dir muss die Sucht ja echt weit fortgeschritten sein.

„Verl“ (Pseudonym)

klar bin ich süchtig - würde ich denn ansonsten rauchen!?

ach und ich rauch auch gar nicht sooo viel, und ich kann auch ohne sein; muss ich auch oftmals.

Ich beschwere mich auch nicht weil ich nicht mehr in Restaurants etc. rauchen darf, ist halt so, ich geh nicht hin und gut ist.
Wo ist dann das Problem, wenn ich mir das Recht nehme zu rauchen, wo ich rauchen darf?

„Lennestadt“ (Pseudonym)

Knusper... ich muss mal ne' Lanze für die Raucher brechen...^^

Ich denke, jeder der raucht, weiß daß es sich um eine Sucht handelt! Aber es geht hier in dem Thread ja auch nicht darum, über die Süchte anderer zu urteilen, sondern prinzipiell um den Nichtraucherschutz.

Ich halte es wie Vollweib... es ist OK für mich, wenn im Restaurant nicht geraucht werden darf.
(Ich gehe sogar aus Rücksicht zu meinem Mann, raus auf die Terrasse rauchen)

Aber ansonsten rauche ich gerne dort, wo es erlaubt ist :-)

„Papenburg“ (Pseudonym)

"mich interessiert es nicht ob es Nichtraucher stört wenn ich rauche.........Wenn sich Nichtraucher in meiner Gesellschaft befinden während ich rauche; dann bin nicht ich dafür verantwortlich, ist dann deren Problem, und nicht meins!
... war das nun deutlich genug?"

@Amazing und Vollweib: Genau wegen der Einstellung, was nicht ausdrücklich verboten ist, sei a) erlaubt, b) Bürgerrecht und c) müsse zwingend und rücksichtslos gemacht werden, ist das Nichtraucherschutzgesetz erst notwendig geworden.

Wie schon an unserem Schulspielplatz stand: "Anständige Menschen nehmen ihre Hunde an die Leine und beseitigen den Kot, die anderen bitten wir darum". Wenn sich alle daran gehalten hätten, hätte es keiner Ordnungsverfügung bedurft.

Es gibt auch sowas wie Kinderstube, gesunden Menschenverstand, Rücksicht, Umsicht und Verantwortung. Menschen mit oben zitierter Einstellung haben das offensichtlich nicht und sind Auslöser dafür, dass immer mehr gesetzlich geregelt wird - seien es Tempolimits, Parkverbote, Promilleregelungen, Ordnungsgelder, Leinenzwang, Nachtruhe, Kampfhundeverordnung, Umweltzonen oder eben rauchen in der Öffentlichkeit.

Die anständigen Menschen können sich also bei denen bedanken, die ein Gesetz brauchen, weil die sonst nicht in der Lage sind, sich zu benehmen. Wer sich durch solche Gesetze gegängelt fühlt, gehört aber nicht zu den Anständigen, denn nur, wer gerne gegen das Gesetz verstoßen möchte, wird dadurch überhaupt beeinträchtigt.

„Burgdorf“ (Pseudonym)

Neulich habe ich einen Kurzbericht im Fernsehen gesehen von der Mülheimer City, wie ein Ordnungsbeamter an Spielplätze die Leute angehalten hat, die Zigarette aus zu machen.

Das war nur ein Test gewesen, aber die Leute haben die Zigarette aus gemacht.

Das finde ich übertrieben...... Draußen können die Raucher doch tun und lassen was sie wollen........

Da ich nicht Rauche, finde ich es schon angenehm ein Nichtraucherrestaurant zu besuchen.... :-))

@Bin1Rubensweib...warum findest du das denn übertrieben?

Auf einem Spielplatz in Anwesenheit von Kindern raucht man doch nicht. Außerdem, wo gehen diese Menschen denn mit ihren Kippen hin? Die werfen sie vermutlich achtlos weg, dahin, wo dann kleine Kinder krabbeln und sie womöglich in den Mund nehmen.

edit: Ich finde es auch störend, dass überall die Kippen hingeschnippt werden, auf die Straße oder in Gärten...