Warum ist es heute so verdammt schwer einen Menschen für ein gemeinsames Leben zu finden?

in „Rundum Leben“

Zu diesem Thema gibt es 153 Antworten

@ Pfundiges Herz ❤️
Naja für mich wäre das "warum" auch am entscheidendsten. Da du ihn scheinbar nicht persönlich konfrontiert hast gehe ich einfach mal von einer größeren Entfernung aus, die man eben nicht auf Verdacht auf sich nehmen würde.
Wenn es jemand um die Ecke ist, würde ich vielleicht denjenigen auch aufsuchen.
Wäre denn bei euch nach immerhin einem Jahr ein gemeinsamer Lebensmittelpunkt vorstellbar gewesen?


@ "Einfach nur nett..."
Bei deiner Erklärung kann ich das "love scammer" nicht so ganz nachvollziehen. Hat er denn dann am Ende Geld gefordert? Die Frage ist ja auch hier, wieso jemand so viel Zeit und Energie in so etwas steckt?
Oder ist er auch einfach klanglos verschwunden?

Nein ich habe ihn entsorgt nachdem es mir klar wurde was diese Person dahinter ist und das wurde mir klar als er nach Geld fragte. Seine Vorgehensweise war halt ganz anders als bei den gängigen. Ich wollte es hier nur einbringen damit die Mädels hier die Augen aufhalten. Bei RF sind zwar nicht übermäßig viele aber auch hier gibt es sie und die sind gut indem was sie machen...und Kurvenfan...wenn man halt ein emotionaler und warmherziger Mensch ist läuft halt nicht immer so rationell ab ... manchmal ist einfach nur ein "Das tut mir leid für dich..." angebracht...auch wenn man gewisse Dinge vielleicht nicht nachvollziehen kann...

@"Einfach nur nett..."
Das war ja nur die Frage, wenn er am Ende Geld gefordert hat, würde ich die ganze Sache ja auch ohne schlechtes Gewissen beenden.
Von daher bin ich ja vollkommen deiner Meinung. Die emotionale Belastung dabei ist natürlich nicht von der Hand zu weisen. Und was ich noch schlimmer finde ist, eine Skepsis für die Zukunft. Man wird halt immer vorsichtiger und hat Angst, dass ich solche Geschichten wiederholen.
Ich mag vielleicht etwas rationaler wirken, aber auch ich habe nunmal Gefühle und daher kann ich schon nachvollziehen wie sehr einen sowas belasten kann. Ich ganz persönlich kann immer besser mit den Dingen abschließen, wenn ich einen Grund oder die Motivation des Gegenüber verstanden habe. Da wäre ich tatsächlich auch sehr fordernd, um diese Gewissheit zu erlangen.

Ich würde sagen, die "Freundschaft+" ist eher etwas, das neben einer Beziehung oder anderen Freundschaft+ nebenher läuft. Man kann oder will sich nicht entscheiden oder fest binden. Also nimmt man lieber den vertrauten Sex Partner aber lässt diesen Menschen nicht zu sehr an sich heran.
Über große Entfernung ist das Konstrukt noch einfacher...

Es ist schwer, das steht außer Frage. Entfernungen spielen mindestens auch eine entscheidende Rolle und viele Frauen wollen gleich oder recht bald ein Zusammenziehen. Meiner Ansicht nach sind ein gesundes Verhältnis von Nähe und Abstand besser, besser insofern da jeder sein eigenes Leben hat und dennoch gemeinsame Verbindlichkeiten. Was mir jedoch am meisten zusagt ist eine gute Freundschaft die sich zur großen Liebe entwickeln kann, abseits des klassischen Modells. Plakativ: 3 Frauen und ich in einer Beziehung wie ansonsten regulär Mann und Frau. Alle 4 lieben sich gegenseitig seelisch wie körperlich gleichermaßen. Bliebe noch die Logistik: Angenommen alle wohnen in der Nähe z.B. 20 - 40km haben unter der Woche ihren Alltag, Arbeit so könnten wir im rollierenden System jedes Wochenende gemeinsam woanders sein. Wenn der Wunsch aller nach Nähe noch mehr zunimmt, könnte man final zusammen ziehen und hätte eine 24/7 Beziehung. So oder so zu viert im Doppelbett morgens aufwachen ist echtes Balsam für die Seele. Jedoch gleicht dies der sprichwörtlichen Suche nach der Nadel im Heuhaufen, ergo kann ich auch mit einer Frau glücklich sein.

Also das könnte dann zuu unübersichtlich werden. Gehen wir vom "Normalfall" aus dass Frauen nicht so oft wollen ... ich eher schon 🤣 könnte es gut ausbalanciert sein. Im Prinzip wäre es eine monogame 4er Beziehung. Agesehen vom Sexuellen sind die echten Gefühle und dass wir mit dem Herzen verbunden sind wichtiger. Schließlich wil ich ja auch keine Abenteuer außerhalb der Partnerschaft. Sollte ich nicht "genügen", was sehr unwahrscheinlich ist, müsste man halt über alles reden, offen und ehrlich.

Besser Kommune 1, als Kommune 2. Aber sehr "linke"/woke Vorstellungen von privaten Freiheiten zu vertreten und eine rechte Partei favorisieren, während man über die woken Linken schimpft, ist genau mein Humor. Könnte mit der AFD an der Regierung übrigens auch schwierig werden. Da soll gefälligst geheiratet und eine traditionelle Familie versorgt werden, zum Wohle des Staates. 😉

Jetzt geht das schon wieder los. Es mag dort ein paar rechte Spinner geben, so wie es Spinner bei den Grünen und Linken gibt, die aber in allen Parteien ohnehin keine Relevanz haben. Die AFD ist nichts anderes als die CDU von vor 20 Jahren. Manchmal hilft ganzheitliches Denken und weniger in Schubladen. Es gibt des Öfteren ein sowohl als auch. Ich bin weltoffener und progressiver als du es dir vorstellen kannst. Dinge, die früher besser funktionierten zu erwähnen hat nichts mit rückwärtsgewandt zu tun. Neu ist nicht immer besser und umgekehrt. 😉

Ja, aber die Welt hat sich weitergedreht und der einzige, der von der "guten alten Zeit" schwärmt und sogar noch 20 Jahre weiter zurück in der Zeit möchte, bist du @YourNextLover. Niemand möchte die CDU von vor 20 Jahren zurück und im heutigen Vorgehen einiger Parteien nicht "Erfolgsstrategien" von vor 90 Jahren widerzuerkennen, zeugt auch von mangelnder Einsicht.

Wenn du so weltoffen und tolerant und so selbstsicher in deinen Ansichten bist, was kümmern dich dann Rückfragen? Wenn du alles (natürlich mehrdimensional durchdacht hast), sollte es für dich doch eher eine Ehre und Auftrag sein, uns minderkomplexe Wesen zu erleuchten.

@SelfCare "Niemand möchte die CDU von vor 20 Jahren zurück" Das halte ich für eine steile These. Wer ist niemand? Ganz sicher eine Minderheit. Seit der Jahrtausendwende ist vieles rückläufig. Man denke nur an die heutigen Zustände inbegriffen mannigfaltigen Staatsversagens. Ich denke sich wegen unterschiedlicher Ansichten zu streiten ist nicht zielführend. Irgendwann sollten auch mal die absurden und realitätsfernen Vergleiche mit der Geschichte von vor 90 Jahren ruhen. Ein Treppenwitz der Geschichte ist es dass ausgerechnet diejenigen Frauen, die das Patriarchat anklagten blind dafür sind nicht erkennen zu wollen dass viele Männer aus dem islamischen Raum mit einem anderen Frauenbild sozialisiert wurden als der konservative Klaus oder Peter.

Es gibt hier aber auch Spezialfälle: Nach dem alle verklagenden Ü-Ei-Autor, oder dem sandalenliebenden Leggings-Fettischisten, jetzt den kommuneliebenden, rechten Möchtegern-Sexguru, der eigentlich davon träumt, dass die Frau(en) das Geld nach Hause bringt. 😄😄😄😄

Vereinfachungen sind meinem Humor und meinem schlichten Gemüt geschuldet.

Aber wie TakeAChance schon sagt: Es gibt für alles und jeden eine Zielgruppe.