Passt doch zu meiner Darstellung: Eliten. ABER: Davon gäbe es viel zu wenige, um wahlentscheidend zu sein. Es wählen viele Enttäuschte die AFD, weil sie an der Propaganda von der "Alternative" glauben und mit der aktuellen Politik unzufrieden sind - verständlicherweise. Es gibt gerade wenig Geschenke und eigentlich nur laufend schlechte Nachrichten und ultra kompetent wirken auch wenige. Aber das Märchen von der Alternative durch Rassismus und Nationalismus hat kein Happy End. Das macht alles nur schlimmer. Kompetenter als der übrige Haufen sind die auch nicht - aber deutlich schlechter für den (sozialen) Frieden in Europa.
Die Zukunft wirds zeigen. Oder will die CDU sich halbieren nachdem sie gemeinsam mit SPD (lebt die noch?), Grünen und Linken ins Bett gegangen ist?
Wir hatten das alles schon mal und es gibt genug Beispiele in der Welt (z.B. die USA) bei denen man sich ansehen kann, zu was so ein Wahlverhalten führt. Man muss das nicht "offen lassen". Man kann sich das ziemlich gut vorstellen, zu was für einem Staat das Wählen einer nationalistischen Partei für Besserverdiendende führen würde. Einfach sich mal die eigene Rolle in so einem Staat vorstellen und sich vorstellen, wie das eigene Leben dort verlaufen wäre. Das sind gute Gründe sich Alternativen zur Alternative zu überlegen für >95% der Bevölkerung.
Ja die USA hatten im Vergleich zu Deutschland schon immer deutlich ausgeprägter 2 Gesichter; positiv wie negativ und das ganz unabhängig von Onkel Donald. Wer wenig oder kein Geld hat ist dort natürlich noch mehr gefickt als hier andererseits gibts dort auch heute noch mehr Möglichkeiten gut zu verdienen und aufzusteigen als hierzulande.
Mal abgesehen davon, dass das hier kein Politikthema ist, finde ich Extremismus- egal ob links oder rechts-, völlig inakzeptabel und ich wage zu bezweifeln, dass die AfD eine wirkliche Alternative darstellt. Da es hier allerdings um ein ein komplett anderes Thema geht, zurück dazu. ;-)
Wie viele von Euch schrieben, weiß man im fortgeschritteneren Alter einfach, mit welchen Dingen man leben kann, mit welchen nicht und was verhandelbar ist. @SelfCare: Ich glaube auch, dass vieles möglich ist, wenn der Blitz richtig einschlägt.
Teja beweist es doch sehr eindrücklich! Sie und ihr Mann- herzlichen Glückwunsch zur Hochzeit!- haben für sich einen Weg gefunden, wie es funktioniert. Das muss für niemand anderen passen.
Kinder sind mit Anfang 50 kein Thema mehr. Auch mir gefällt die Vorstellung mittlerweile, getrennt zu wohnen. Man verbringt Zeit bei dem einen oder anderen, wenn man das Bedürfnis hat, kann man allerdings auch mal ganz für sich sein. Was übrigens keineswegs gleichzusetzen ist mit Unverbindlichkeit, mangelnder Übernahme von Verantwortung oder einem fehlenden Bekenntnis. In einer Fernbeziehungskonstellation gefiele mir das nicht, in der selben Stadt absolut.
Weniger Checkliste, mehr menschliche Begegnung und Interesse wären ein guter Anfang, um mit Chance aus dem einen oder anderen Single einen Teil eines Paares werden zu lassen.
Also wäre es schön wenn wir hier nicht in das Thema Politik wechseln...
Ist das Eingangsthema noch aktuell, oder falle ich jetzt mit meiner nicht mehr vorhandenen Haarpracht und blauen Augen durchs "Du darfst schreiben" Raster?
Ich denke die Antwort ist einfach. Ein Mensch wird für ein gemeinsames Leben ersonnen. Ein altes Problem, seit jeher. Das Umfeld und viele moderne Ideen verändern aber die Bedingungen. Unabhängigkeit, Selbstverwirklichung, Feminismus, Maskulismus, Diversismus, Egoismus, life-Experience. Menschen wollen frei selbst ich optimal und das "beste" haben. Eine gewisse Unzufriedenheit, ersetzbarkeit und geringe Haltbarkeit, alles ist oberflächlicher, nicht so wertig. Der Anspruch und die Erwartung sind durch Medien und Gesellschaft eine oberflächlicher geworden. Unabhängigkeit, keine oder oft wechselnde Verbindungen sind wirtschaftlich erwünscht, da es Konsum, eigene Wohnung, hohe Kosten und hohe Abhängigkeit vom System bewirkt. Wie Kinder, so sind stabile Beziehungen durch Bildung, Unabhängigkeit, Diversität, Feminismus nicht mehr Zeitgemäß. Man empfindet Kinder, Ehe als Nachteil, Kosten, Last und als Ende eines erstrebenswerten positiven Lebens. Mit der Folge x Scheidungen, Patchwork Familie, allein, psychotherapeutische Betreuung,... oder die Leute politisieren und debattieren alles. Ich glaube das in heutigen Zeiten viele nicht mehr etwas wirklich positives in dem "wir" sehen und jeder vermeintlich sich das "ich" leisten kann. Ob das glücklich macht? Gerade im urbanen und "modernen Zielbild" lebenden Raum ist ein einfaches glückliches langfristiges gemeinsames "Wir" schwerlich zu finden/leben. Man muss schon weltfremd sein (in einer so rationalen/ki welt), um an Gefühle/Liebe zu glauben... aber der Glaube ist eh in dieser Welt etwas abhanden gekommen. Dennoch bleibt immer Hoffnung und bei 8 Mrd. sollte irgendwie doch das Equivalent existieren...
Gute Frage ich denke das zum einen der Ausweg aus einer Beziehung leichter gemacht wird und man oft Smileys oder WhatsApp Nachrichten nutzt wo man sich früher in die Augen schauen musste und zum Anderen liegt es auch daran das gerade auf den Plattformen manche zweigleisig fahren bzw unehrlich sind
Zweigleisig...bei manchen ist es eher der Hauptbahnhof 😄...es ist ja auch ok während der Kennenlernphase direkt am Anfang noch mit anderen Kontakt hat aber wenn sich doch jemand raus kristallisiert konzentriere ich mich doch erstmal auf die eine Person und schaue wie sich das entwickelt... bestenfalls sage ich den "anderen" ehrlich Bescheid...na ja vielleicht ist das auch eher meine romantische Vorstellung von Wahrheit und Ehrlichkeit in der heutigen Welt...
Ich finde es wichtig immer ehrlich zu sein so dass es auf keiner Seite falsche Hoffnungen gibt aber Gefühle auch zuzulassen wenn sich mehr daraus entwickelt. Freundlich aber klar abzusagen ist besser als die Hinhaltetaktik. Frauen sollten Männer im Vorraus nicht zu sehr oder zu lange testen. 😁
Mit dieser Vorstellung bist Du nicht allein, Enn - ich finde auch, dass eine gewisse Fairness angebracht ist.
Fairness ist wichtig aber manches überlebt ein reales Treffen nicht
Deswegen trifft man sich ja - nur weil man sich nett unterhalten kann, muss man ja noch lange nicht zusammen passen
"...bei manchen ist es eher der Hauptbahnhof 😄" 😄😄😄 Ja, es gibt einfach Leute, die Daten für den Egopush und nicht um jemanden zu finden.
Normalerweise weiß man nach dem 1. oder 2. realen Date doch grob, ob man etwas exklusiv weiterverfolgen will. Fairerweise, es gibt genug Männer, die das so handhaben. Gerade wenn jemand schon mal betrogen wurde, haben die ja auch oft einen hohen Bedarf an Sicherheit, um Vertrauen aufzubauen.
Einige verwechseln eine Partnerbörse wohl mit einem Online Shop.
Die Auswahl ist riesig, ein Artikel wird in den Warenkorb gelegt, aber erst mal weiter schauen, was es sonst noch so gibt. Und dann sind 5 Artikel im Warenkorb (Hauptbahnhof). Also alle bestellen, gibt ja 14 Tage Rückgaberecht.
Leider hapert es am Ende eines Gesprächs oft an den Umgangsformen. Ein paar Abschiedsworte, Erklärung, wozu? Es wird einfach nicht mehr geantwortet oder gar blockiert – spart Zeit für die nächste Bestellung.
Früher war das wohl anders. Man lernte sich in der Tanzschule kennen und wenn es nicht funkte, war man trotzdem freundlich. In der Regel kamen ja alle aus der gleichen Stadt und es bestand ja die Gefahr, sich weiter über den Weg zu laufen. Das ist in den Weiten des Internets nicht mehr so. Also wird der Anstand über Bord geworfen.
Ich finde ein solches Verhalten schrecklich, aber letztendlich muss man sich wohl damit abfinden. Aber bitte nicht genauso werden.
@ "Zärtlichen Chaot" Sehr gut beschrieben. Online ist alles anonym. Was früher das Dorf, die Stadt war ist heute das Netz. Mann darf bzw. muss natürlich den ersten Schritt machen und trotz gutem Gesprächsverlauf, nicht sofort, nach 2 Tagen kann ich die Unterhaltung ziemlich sicher beenden wenn ich nach einem Treffen auf nen ☕️, Spaziergang frage. Manche wollen ewig schreiben, ich bin ein Freund von zeitnahen Treffen. Echt ist halt live und man erkennt und spürt gegenseitige Sympathie, Anziehung oder eben nicht. Sei es früher bei Finya, LaBlue und auch schon hier bekam ich manchmal nach wenigen Sätzen die Telefonnummer, weiter unterhalten via WhatsApp/Telegram. Als wir telefonierten, einmal sogar 2h am Stück, hatte ich manchmal schon das Gefühl dass Frauen nur ihr Kopfkino bedienen wollten. Treffen abgesagt, weil etwas dazwischenkam, kommt vor. Zweites Mal abgesagt? ... Nicht mit mir. 🤣 Es ist nicht einfach jetzt gibts Mittagessen und dann ein bisschen Sonne, später mit dem Rad durch den Wald.
Das Leute sich nicht mehr melden ist kein neues Phänomen - passiert halt besonders da wo soziale Kontrolle fehlt wie bei einem Urlaubsflirt oder einer Brieffreundschaft und man sich eben nicht mehr über den Weg läuft und es keine Überschneidungen gibt
Man kann Kontaktanbahnung und Kennenlernen ja heute noch genauso wie "früher" praktizieren. Wenn man das so toll findet - einfach machen. Selbst unter jungen Leute, die mit Internet und Social Media aufgewachsen sind, lernt sich die Mehrzahl der Paare ja noch offline kennen.
Das Problem ist eher, dass viele den Hintern nicht hochkriegen und viele Männer keine Eier in der Hose haben.
@Artikel der Marke Mann: Das ist mal ein treffendes Resumé . :-)
Für mich geht es darum, jemandem zu begegnen, der integer ist, Humor hat, etwas im Kopf, der mein Leben schöner macht, als es ohne Partner bereits ist, es bereichert und dem es mit mir ebenso geht. Von Anziehung mal ganz zu schweigen.
@ Artikel der Marke Mann
Wobei "Kontrolle" ja nicht sein muss. Ich sage dann dass es ein schönes Treffen war aber nicht passt oder bei der Verababschiedung per Handschlag bzw. Küsschen links, Küsschen rechts. Beim WhatsApp - Kontakt nach 3 Tagen Funkstille kurz fragen wie es ihr geht. Keine Antwort ... ✔️abgehakt, soweit so normal. In der Stadt eine fremde Frau anzusprechen ist nun ja auch mit Stolpersteinen behaftet. 🤣
@ TakeAChanceHH
"Für mich geht es darum, jemandem zu begegnen, der integer ist, Humor hat, etwas im Kopf, der mein Leben schöner macht, als es ohne Partner bereits ist, es bereichert und dem es mit mir ebenso geht. Von Anziehung mal ganz zu schweigen."
Soweit so schön, aber das ist eben das Problem. Diese idealisierte Vorstellung können ja viele Männer und Frauen gar nicht in Worte fassen. Wenn ich dich jetzt Frage was das konkret bedeutet oder welche charaktereigenschaften denn dahinter stehen müssen dann kommen die Leute meistens ins Grübeln. Oh das fallen halt so Sätze wie: ja das wird man dann schon sehen. Fakt ist aber dass die meisten Menschen eigentlich gar nicht konkret wissen WIE ihr Partner denn zu sein hätte.
Formulierungen wie "das Leben schöner machen" können ja alles und nichts bedeuten. Das sind einfach nur Seifenblasen die im eigenen Kopf existieren. Damit anfangen kann im Grunde niemand etwas. Auch Anziehung ist so unterschiedlich, dass man einfach so ehrlich sein müsste zu kommunizieren was man denn konkret will oder was man sich wünscht. Das wird aber ja wie man in vielen Posts lesen kann bewusst abgelehnt. Ist natürlich auch ein intimes Thema. Aber die meisten können eben nicht darüber reden. Und man kann den Menschen immer nur vor den Kopf schauen, wenn sie sich aber nicht mitteilen können oder wollen dann wird es eben auch nichts. 🤷🏻♂️
Mein Sohn, straff auf die 40 gehend, hatte sich Ende 2024 von seiner Partnerin getrennt, mit der er seit beide 18 waren, zusammen war.
Die Trennung war gut und richtig und dennoch fühlte er sich nachvollziehbar erstmal völlig fremd in seinem Singledasein und dachte kurzzeitig wirklich, dass er nie wieder eine Frau finden würde. Dabei sind die Voraussetzungen durchaus super bei ihm. Toller Job, Studienabschluss, keine Altlasten in Form von Kindern oder geschiedenen Ehefrauen. Relativ zentral lebend, fest mit beiden Beinen im Leben stehend.
Nachdem eine Zeitlang die Wunden geleckt wurden, Mama gute Aufbauarbeit geleistet hat und nicht müde wurde, Mut und Selbstvertrauen zuzusprechen, hat er sich irgendwann wieder aufgemacht und sich der Damenwelt gestellt. Seine ersten Erfahrungen im Onlinedating waren für ihn eine Katastrophe. Musste er doch feststellen, dass es unfassbar viele Frauen gibt, die nur Sex suchen. 🤣🤣 Damit hatte er nicht gerechnet. Meinte noch, dass er gedacht hatte, dass nur Männer sowas machen.
Er fühlte sich echt unwohl. Er selber betrachtet sich als Pinguin. Sagt, er wollte am liebsten sein Deckelchen finden und dann ein Leben lang mit ihr zusammen sein. Spaßeshalber habe ich dann erklärt, dass auch Pinguine von Zeit zu Zeit mal den Partner wechseln. 😂 Zwar eher selten, kommt aber vor.
Nach einem Haufen Cafe-Dates, die alle höchsten mal zu einer gemeinsamen Nacht führten, wollte er aufgeben. Er konnte damit überhaupt nichts anfangen und meinte doch tatsächlich, dass er sich ausgenutzt fühlt. Ehrlich, da musste ich wirklich lachen. Solche Aussagen kannte ich bisher nur von meinen weiblichen Freundinnen, die ebenfalls auf Partnersuche sind.
Lange Rede kurzer Sinn. Quasi gerade als er aufgeben wollte, traf er seinen Volltreffer. Rückblickend war er total kurz auf der Suche, aber diese Erfahrungen haben ihn auch verändert. Letzten Monat sind sie schon zusammengezogen. Sie wohnte in guter örtlicher Nähe, ist sein perfektes Deckelchen und Mutti schwelgt im Schwiegertochterglück. (was ja auch nicht unerwähnt bleiben darf, weil das wichtig ist. 🤣🤣)
Für mich war das alles auch recht spannend, weil ich das so aus männlicher Sicht, alles auch noch nie betrachtet hatte.
@Your next Lover: Ja, es erfordert Mut, jemandem spontan anzusprechen, wenn es vorher keinen noneverbalen Flirt gab. Aber was hat man zu verlieren? Führt das zwingend zum großen Ziel 'für immer und ewig'? Sicherlich nicht immer.
Vor sehr vielen Jahren hat mich mal ein Mann in einem Geschäft angesprochen. Auf eine unaufdringliche, sehr nette Art, die mir Raum lies, mich zu entscheiden. Ich habe beendet, weswegen ich dort gewesen bin und wir waren schließlich einen Kaffee trinken. Er war sympathisch, höflich und ich wollte den Mut 'belohnen'. Wurde etwas daraus? Ja, ein nettes Gespräch bei einem Kaffee und das war es.
Manchmal ist es eine nette Begegnung, manchmal ist es ein netter Flirt, manchmal ist das Interesse groß und Gespräch so leicht, dass sich mindestens ein zweiter Blick lohnt.
Für mich ist es es ein guter Anfang, wenn man überhaupt in der Lage ist, ein Gespräch zu führen, dass sich leicht anfühlt, fließt und bei dem das Gegenüber nicht permanent für das 'Unterhaltungsprogramm' zuständig ist. Da bin ich möglicherweise auch besonders anspruchsvoll.
@Tuppi Schleife: Ganz bestimmt ein interessanter Perspektivswechsel. Schön, dass Dein Sohn seine passende Pinguin-Dame gefunden hat und die künftige Schwiegermutti auch noch glücklich ist. ;-)
Ja das sich nicht mehr melden und die Entfernung...ebenfalls 2 Happy End Killer... Entfernung ist ja im Internet immer ein Problem... jemand um die Ecke finden eher selten. Ich finde alles bis 150 km ist machbar, erstmal als Wochenendbeziehung aber das geht. Natürlich muss einer von beiden in der Lage sein irgendwann den Wohnort zu wechseln. Ja und warum fängt man einen Kontakt an...ist außer sich vor Begeisterung ...ähh und dann kommt nüscht mehr...