Verändern um erfolgreicher zu sein?

in „Rundum Leben“

Zu diesem Thema gibt es 36 Antworten

„Vreden“ (Pseudonym)

Ich war in 47 Jahren immer so wie ich mich fühlte, weil ich es in diesem Moment sein wollte, nicht Genderlike, aber ehrlich, und ich weiss wieso, warum..., und ich bin froh es gemacht zu haben

„Steinhagen“ (Pseudonym)

Was heißt erfolgreich? Wer definiert das für dich? Ist nicht dein größter Erfolg zu erkennen wer du bist und das zu leben? Manche wissen dies schon früh andere brauchen länger bzw Hilfe dazu :)
Ich sage immer sei der, der du bist :)

„Altenburg“ (Pseudonym)

Viele leben sich ja gar nicht so, wie sie eigentlich wären und sind....haben sich angepasst, waren zu schüchtern oder sich selbst nicht genug wert, dass aus sich zu machen, zu was sie eigentlich gedacht sind....um Erfolg geht es hier ja gar nicht primär und in vielen Fällen ist eine Veränderung, wenn diese gleichzeitig bedeutet, dem eigenen Sein und Selbst näher zu kommen einfach etwas, was einen glücklicher und zufriedener macht....und solche Menschen sind in der Regel dann meist erfolgreicher, in allem was sie tun, weil sie mit dem Herzen dahinter stehen....

„Wiehl“ (Pseudonym)

Also ich frage mich warum man so etwas überhaupt fragt, denn man verändert sich doch sein ganzes Leben lang. Die Weiterentwicklung meines Selbst hört doch nicht mit nen bestimmten alter auf.
Aber generell kenne ich auch diese Menschen die mir mit ihrem gutgemeinten Ratschlägen auf die Nerven gehen. Und oft sind es Menschrn die selbst nix in den Griff kriegen.
Man kann aus Fehler nur Lernen und muss auch mal was ausprobieren aber das mus von mir selbst kommen und nicht von anderen.

@CocaColaShape, die Veränderung muss natürlich selbst gewollt sein - es ging hier wohl eher um den Anstoß, der letztendlich von außen kommen muss. Aus mir selbst heraus Neues wollen - ohne Anlass - ist ungefähr so, wie sich selbst aus dem Sumpf ziehen.

„Oberkirch“ (Pseudonym)

Es gibt Menschen, die sich selbst aus dem Sumpf ziehen können. Man nennt das resilient. Aber ich verstehe was Du meinst und da ist was dran. Manche kochen so in ihrem eigenen Saft, dass sie gar nicht mitbekommen, wie schräg ihr Leben läuft und an welche mitunter kleinen Stellschrauben sie eigentlich nur drehen müssten, damit es wieder rund läuft.

Um manche Dinge zu erkennen, braucht es Objektivität, die man als Subjekt der Betrachtung denknotwendig nicht hat. Gott ich sollte aufhören in dem Politikfred mitzulesen.

„Osterode am Harz“ (Pseudonym)

Ich gebe euch recht, wenn es um die Veränderung von Lebensmotiven, Einstellungen, Meinungen, innerer Haltung, Persönlichkeitsentwicklung geht, unterliegt jeder einem ständigen Prozess sofern er oder sie sich auf die Wandlungen der Gesellschaft einlassen kann.

Für mein Dafürhalten ist es ein fließender Prozess. Diese Art der Veränderung geschieht in der Kommunikation mit anderen Menschen, Einflüsse von außen, Selbstreflektion etc.

Und auch in dieser Hinsicht entscheidet jeder letztlich individuell, ober er/sie die Veränderung in den Denk- und Wesensprozessen zulassen möchte oder eben nicht.

Sicherlich gibt es auch diejenigen, die stur und fest auf ihren eingeschworen Mustern und Ansichten beharren und sehr glücklich sind in ihren Elfenbeintürmen - ohne das in irgendeiner Form bewerten zu wollen!!! Ich denke, jeder so wie es ihm/ihr beliebt und er eben auch aus seiner Haut raus kann.

Tiefe und ausgeprägte Merkmale der Persönlichkeit wird man nur selten oder schwer verändern. Aber alles andere ist meiner Meinung nach wandelbar. Und dabei meine ich nicht ... sich einem Mainstream unterordnen nur weil es alle machen. Gerne ja, wenn ich davon überzeugt bin oder vielleicht mal aus Taktik (sehe ich im beruflichen Umfeld als erforderlich und erfolgversprechend an ... ).

Wer aufmerksam und mit wachen Augen und einem offenen Herzen durchs Leben geht, kann meiner Meinung nach gar nicht verstocken und sich nicht-wandeln ... Und das ist doch prima so - um mal eine Wertung da rein zu bringen - so ist das Leben doch viel bunter und anregender, als nur unter seiner wohlbekannten Glocke zu verweilen. Hier und da - klar - ist DAS auch mal angezeigt, um Nöte und Ängste vor dem u.U. Unbekannten zu vermeiden. Aber so grundsätzlich ist dieser stete Veränderungsprozess doch das Kennzeichen für Leben und Lebendigkeit.

Woher dann letztlich der Anstoß zur Veränderung kommt - ob von mir innen selbst oder von vertrauten und vertrauensvollen Menschen in meinem Umfeld ist dann letztlich unerheblich. Ich bin ein denkender und handelnder Mensch und daher kann ich entscheiden, gehe ich diesen inneren Veränderungsprozess mit oder lass ich es lieber sein - beide Entscheidungen sind völlig ok.

Bei der Frage nach der Veränderung von inneren Leitmotiven geht es letztlich ja um viel mehr als nur die Frage nach der Farbe meiner neuen Klamotte oder der Höhe meiner - zugegebenen hübschen ;-)) - neuen Schuhe, um einem anderen Menschen mit dem gewählten Augenaufschlag für mich zu gewinnen ...

„Memmingen“ (Pseudonym)

Erfolg ist relativ...früher konnte ich mich hier auf dieser Plattform (da gab es hier noch kein Forum) auch des Erfolges sicher sein...heute passiert so gut wie gar nichts mehr. Mach Dir nichts draus, bleib wie Du bist...authentisch. Der Rest kommt und geht. Ich würde mich auch nie verändern, um jemandem zu gefallen.

„Memmingen“ (Pseudonym)

ich habe hier noch nie die Frau für´s Leben gesucht - wenn sie doch mal dabei sein sollte wäre es natürlich perfekt ;-)