Wir überlegen auf ein E-Auto umzusteigen

in „Rundum Leben“

Zu diesem Thema gibt es 33 Antworten

Unser Verbrenner geht langsam auf die Rente zu und wir sind auf der Suche nach etwas Neuem.
Der logische Schritt wäre ein E-Auto, vieles klingt gut, aber manches wirkt im Alltag auch etwas umständlich.
Wie sind eure Erfahrungen damit?
Schon eine echte Option oder noch zu früh?

Also ich habe mehrere gute Bekannte, die ein E-Auto fahren und das sogar ohne Lademöglichkeit daheim. Wichtig ist dann natürlich dass das Auto Schnellladung unterstützt und man ggf. auch die größte verfügbare Batterie kauft. Dann sind Reichweiten von 500+ km eigentlich normal.
Laden kann man meist 400km in ca. 15-20min. Die Stopps sind dann also etwas länger als normaled Tanken, aber mit einer kleinen Pause gut machbar.

Ich denke wenn man keinen Stress mehr hat mit den Benzinpreisen so wie jetzt ist das auch eine Menge wert. Der Anschaffungspreis ist immer noch etwas höher aber viele Hersteller geben eigene Ökoprämien oder es soll ja auch wieder staatliche Förderung kommen.

Ich persönlich habe Tesla und BYD ins Auge gefasst und bin insbesondere von der Beschleunigung der Dual Motor Modelle begeistert. 🤩

@björn: was meinst du mit ,, vieles klingt gut, aber manches wirkt im Alltag auch etwas umständlich"?
Das Folgende hier ist mein Alltag mit einem e-Auto.
Ich fahre seit 5 Jahren elektrisch und für mich kommt nichts anderes mehr infrage.
Ein bisschen umstellen muss man sich schon, aber das muss man ja bei allem Neuen und vielleicht auch ein bisschen mutig sein😉.
Mein e-up ist ein treuer Begleiter und das Laden ist für mich auch keine große Nummer mehr. Im Sommer beträgt die Reichweite locker 220 km bei 100% Aufladung, im Winter immerhin 160-170 km. Allerdings nutze ich die 100% Aufladung nur bei geplanten Fahrten z. B. in den Urlaub. Im Alltag lade ich 80% und komme meist 4 Tage gut damit hin.
Im Kopf muss man halt auch haben: leer ist nicht sofort leer und nix geht mehr. Selbst wenn man gefährlich nah zu 0% fährt hat man ca 10-20km Reichweite in Reserve. Ich habe das schon mehrfach durch probiert und bin noch nie einfach stehen geblieben. Mein e-up geht bei 50km Restreichweite in den eco-Modus, ist dann bei 90 km/h abgeriegelt und fährt gewisse Komfortfunktionen wie Klimaanlage/ Heizung/Sitzheizung etc. herunter, was nicht wirklich stört.
Eine Lademöglichkeit zu Hause ist natürlich Gold wert, aber mittlerweile gibt's auch bei uns auf dem Land Schnellladesäulen auf den Parkplätzen großer Supermarktketten.
Da mein Auto trotzdem nicht in 20 min komplett laden kann, erledige ich den Einkauf nebenher und trinke vielleicht noch einen Kaffee. Gleichzeitig entschleunigt es mich auch noch😉.
Für unterwegs habe ich über maingau netz einen Vertrag abgeschlossen und ich bin damit zufrieden. Ich kann bei ausgewählten Anbietern damit laden. Eine Karte, fertig. Ich habe ausreichende Möglichkeiten unterwegs zu laden. Über die App kannst du die Route-Ladeplanung gut gestalten, Pausen muss man eh einlegen. Es gibt auch noch andere Anbieter und auch Aktionspakete für gewisse Zeiträume.
Komfort-Gedöns hat mein e-up jetzt nicht so doll viele (keine Rund-um-Kamera z. B. und tausend andere, mit viel Gepiepe angekündigte Funktionen, die mich kirre machen würden😉).
Für mich muss ein Auto vor allem alltagstauglich praktikabel sein. Dazu gehörte damals ein ccs-Anschluss, der nicht serienmäßig verbaut war.
Mein e-up ist bei 130km/h abgeriegelt, erreiche ich auch unter Fahrt sehr gut. Die Rekuperation kann ich in 4 Stufen einstellen. Das ist total entspannend unter der Fahrt, gerade auch im Stadtverkehr und man kann ein wenig mit der Reichweite spielen, ersetzt allerdings nicht komplett das Bremsen.

Natürlich muss man sich mit dem Thema ein wenig auseinandersetzen. Gerade die Tarif-und Ladepunktproblematik schreckt viele ab. Wer täglich viele Km unterwegs ist, gerade auf AB, der hat vielleicht nicht auch noch den Nerv sich mit all dem zu befassen. Erfahrungsgemäß lege ich als Frau den Schwerpunkt auf andere Dinge als ein Mann. Das ist ok.
Letztendlich entscheidet auch jeder selbst.
Ich wünsche euch viel Glück und Spaß bei eurer Wahl.
Herbsthexe

Mich würde von einem eAuto im Moment noch abhalten, dass ich auch öfter mal Langstrecke mit dem Auto fahre und die öffentliche Ladeinfrastruktur hier in der Gegend meist voll ausgelastet ist d.h. ich hätte keine verlässliche Lademöglichkeit. Ich fahre auch häufiger mal nachts lange Strecken - da hätte ich als Frau auch keine Lust irgendwo an einer Ladestation im Dunkeln lange Pausen einzulegen.

Es kommt aber immer sehr auf die eigenen Bedürfnisse an. Wenn man zuhause laden kann und eher Kurzstrecke fährt, sind eAutos eine gute Option. Speziell das Laden zuhause soll sich ja auch preislich deutlich lohnen - an Ladestationen unterwegs kann es aber deutlich teurer werden und der Preisvorteil zum Verbrenner fast verpuffen. Persönlich würde ich mich wohl maximal an einen Hybrid heranwagen.

@ Selfcare
Das ist aber z.B bei Tesla nicht so. Wenn du einen Tesla kaufst hast du automatisch an fast allen Superchargern den Tesla Tarif. Das sind aktuell um die 42 Cent pro kW. Wenn man das auf den Verbrauch umrechnet ist es immer günstiger als normaler Kraftstoff. Außerdem gibt es bei vielen Anbietern mittlerweile auch die Funktion Ladesäulen im Voraus fix für ein gewisses Zeitfenster zu reservieren. So ist dann auch sichergestellt, dass die Ladesäule frei ist wenn du am Supercharger ankommst. Gerade in NRW gibt es sehr viele Möglichkeiten erst recht in Autobahnnähe. Daher sollten Langstrecken kein Problem sein.

Auch das Laden nachts oder am Abend sehe ich nicht als problematisch an, da man ja in seinem beleuchteten klimatisierten Autos sitzt. Tesla hat ja z.B. auch noch den Wächter Modus. Theoretisch kann man beim Laden auch entspannt einen Film gucken. Von daher sehe ich das jetzt außer mit einem kleinen zeitlichen Aufwand nicht als Problem an.

Vielen Dank für Eure Antworten.
Als umständlich stelle ich mir gerade noch das Laden unterwegs vor. Nicht die Zeit, die man damit verbringt, das habe ich beim Tanken in der Regel auch. Man hört ja so Einiges über inkompatible Anbieter, Ladesäulen, die defekt sind oder von Verbrennern belegt werden, komplizierte Tarife usw.

Dann geht es weiter zu den Wartungskosten: Trotz weniger Verschleißteile habe ich von höheren Inspektionskosten als beim Verbrenner gelesen. Wie ist es denn damit?

Und zuletzt: Die Modelle, dich ich schon verglichen habe, sind wahnsinnig teuer in der Vollkaskoversicherung. Wie sind denn da so die Erfahrungen?

@Kurvenfan Bei Tesla wäre ich schon aus elonesken Gründen raus. 😉 Ich finde die auch tendenziell zu teuer in der Anschaffung. NRW ist nicht mein alleiniger Fokus für Langstrecken und Zeitfenster zu reservieren, nutzt mir in gewissen Überlastungssituationen halt auch nichts. Außerdem fügt es Komplexität zu meinem Leben hinzu und wer braucht schon sowas. Vielleicht kannst du das nicht nachvollziehen, aber für mich (eventuell weil ich eine Frau bin) fühlt es sich NICHT sicher an, nachts auf dunklen Rastplätzen in einem beleuchteten, teuren Auto zu sitzen. Das ist wie mit einem Rimowa-Koffer in ein armes Land zu reisen, das ist eher eine Einladung. Und ziemlich dumm.

@ SelfCare
Naja wer nachts tanken kann, kann auch nachts laden. Die Supercharger sind ja entsprechend auch beleuchtet und meist sogar Videoüberwacht wegen Vandalismus.
Tesla ist technologisch für mich immer noch einer der besseren Elektrohersteller. Und ob man jetzt für oder gegen Elon Musk ist ändert für mich nichts an der Kaufentscheidung, wenn es ein gutes Produkt ist. Der verdient auch anderswo genug Geld. Aber ich möchte halt ein gescheites Auto haben.


@ Björn
Ich würde auch sagen, dass im Schnitt die Wartungen deutlich günstiger ausfallen. Auch Ölwechsel gibt es ja dadurch nicht. Wenn man z.B. einen Tesla mit One-Paddle-Drive fährt, dann ist auch der Bremsenverschleiß nahe null. Das ist eine Umstellung mit höchster Rekuperation zu fahren, aber sowohl für die Energie als auch für die Materialbelastung deutlich besser.

Das Ladesäulen defekt sind kommt leider immer wieder vor das stimmt schon. Daher ist es gut die Verfügbarkeit vorab in Apps zu checken. Auch das Laden ist mit modernen Fahrzeugen deutlich stabiler geworden. Hatten die ersten Generationen noch deutlich mehr Probleme mit Wechselrichtern in den Fahrzeugen und passenden Steckern hat hier in den letzten Jahren schon eine großflächige Normung stattgefunden.

Was die versicherungsbeträge angeht kann ich leider nichts sagen. Ich denke aber das ist auch stark vom jeweiligen Modell abhängig. Das ist ja bei Verbrennern auch so. Dann hängt es halt stark davon ab wie die unfallquote ist und welches Klientel das Auto fährt. Denn leider ist davon auch abhängig wie sie mit den Autos umgehen und wie viele Vollkaskoschäden es gibt. Autos die z.B. auf den Leasing Flottenverträgen sind neigen dazu deutlich teurer in der Versicherung zu sein, da zum Ende der Leasingzeit meistens sogar Bagatell-Schäden über die Vollkasko abgewickelt werden. Das treibt dann natürlich die Prämien in die Höhe.

@Kurvenfan "Naja wer nachts tanken kann, kann auch nachts laden." Das ist eine Milchmännchenrechnung. Tanken muss man halt deutlich seltener, weil Verbrenner eine deutlich größere Reichweite haben. Was sie eben auch hinsichtlich der Leistung in schwierigen Situationen robuster macht. Ich hab ja gerade kürzlich 5 Bonusstunden auf der Autobahn in einer Vollsperrung verbracht, da wäre es völlig unmöglich gewesen an freie Ladeinfrastruktur zu kommen und die Akkuleistung hätte im Winter, wenn die Heizung dauerhaft laufen muss, schon kritisch werden können. Ich bin nicht gegen eAutos, man sollte sich nur ansehen, wann und wie man fährt. Die aller-allermeisten Autos fahren ja primär Kurzstrecke - da passen eAutos gut.

@ Selfcare
Naja da die Reichweiten zwischen normalen Verbrennern und E-Autos mittlerweile fast gleich sind würde ich das nicht sagen.

Aktuelle E-Autos haben Reichweiten zwischen 400-600km, wenn wir nicht gerade von Kleinwagen sprechen. Mit denen fährt man in der Regel ja auch keine Langstrecken. Wenn man jetzt nicht gerade einen Diesel oder ein Fahrzeug mit Tankvergrößerung hat dann kommen auch Benziner auf etwa gleiche Reichweiten. Viele Hersteller verbauen ja nur noch 40 Liter Tanks. Mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 5,5 bis 6 Liter komme ich bei der Tankgröße auf gleiche Reichweiten. 🤔 Also zumindest nach Adam Riese.

Ich fahre einen sehr durchschnittlichen Mittelklassewagen mit einem sehr durchschnittlichen, vielleicht eher kleinen Tank, der nicht super sparksam ist und der schafft eher 750-800km. Das ist im Winter schon immer noch das Doppelte.

Und ich bin jahrzehntelang mit Kleinwagen Langstrecke gefahren.... Warum auch nicht? Die fahren prima. Früher sind ganze Familien mit dem Käfer in den Urlaub gefahren, das Einzelpersonen in Limousinen sitzen sollten, ist eine verschwenderische Lüge der Autoindustrie. Es ist vielleicht bequem und ein Statussymbol, aber notwendig war das noch nie.

Bei Autos muss man echt ALLES durchrechnen und bedenken, sonst fühlen sie sich ganz schnell wie ein Scam an....

(WLTP.......deutsche Autoindustrie so: Autos effizienter machen? Warum sollten wir! Lasst uns stattdessen einfach die maximal kundenunfreundlichsten Schlüsse daraus ziehen, wie wir beim Test beschei.... ähm gut abschneiden könnten.)

@Lucky Lola Der XPeng sieht spannend aus!

Ich hoffe ja auch, dass wenn autonomes Fahren bald richtig gut funktioniert - es sieht ja danach aus, dass wir das in 5-10 Jahren flächendeckend verfügbar haben könnten - viel, viel mehr Leute nur Carsharing nutzen werden. (Waymo kommt z.B. gerade nach London.) Dann werden die Autos, wenn sie nicht benötigt werden, dort wo starker Strom verfügbar ist an speziellen Sammelstellen (außerhalb der Stadt) geladen und man selbst bestellt sich einfach ein Auto dorthin, wo man es gerade braucht. Das sollte eigentlich deutlich günstiger und komfortabler sein, als die Pflege von Eigenwagen. Der neue Standard wäre dann quasi eine Flotte ständig verfügbarer Ubers.

Ich freu mich auf die Zeiten.

Die Preise von E-Auto Batterien kosten zwischen 3000 und 30000 Euro, sollte man auch bedenken. Und das Schnellladen ist natürlich der Lebensdauer der Batterie nicht förderlich. Aber ich habe keine Ahnung um wieviel sich die Lebensdauer durch Schnellladen verkürzt.
Für Kurzstreckeneinsatz ist für mich ein E-Auto ok; aber für Langstrecke für mich ein no go nach dem derzeitigen Stand der Technik.
Maßstab ist für mich mein Corsa mit dem ich eine Strecke von 480 km um ca. 4 Stunden abends in die Nacht hinein jahrelang gefahren bin.

@Kurvenfan:

Vielen Dank für den Link, vielleicht bin ich auch nur voreingenommen, weil Horrorgeschichten" über teure Inspektionen mehr Reichweite haben als eine total unaufgeregte Inspektion.

Ich finde den Kia EV5 ganz interessant (Eigentlich den EV9, aber der ist für den Alltagsbetrieb leider zu groß). Da habe ich mich hauptsächlich für dieses Modell informiert: Kia bietet einen KiaCare Tarif an, da sind 3 Wartungen enthalten, jede Wartung kostet da 660 Euro. Das ist mehr als das, was wir für unseren Verbrenner inkl. Ölwechsel zahlen.

Was den X-Peng betrifft: Diese Marke ist aktuell gerade sehr oft in den Medien. Vielleicht mal einen Blick wert.

Und zu Tesla: Momentan eher nicht. Ich habe mir vor Jahren das Modell X mal angeschaut: Die Verarbeitung hat mich damals ehrlich gesagt erstaunt für ein Auto dieser Preisklasse. Dazu kommt, dass man da aufgrund der Türen keinen Dachträger montieren kann.

Vor ein paar Monaten hatte ich dann die Gelegenheit, mal in einem Cybertruck zu sitzen. War irgendwie witzig und auch sehr komfortabel, aber dass die Tür nur aufgeht, wenn die Scheibe ein Stück runterfährt ist interessant.

Mal sehen, wie sich die Dinge entwickeln.

Gute Wahl. Müßte ich meine alte Dame von Auto austauschen, wäre mein Favorit aktuell ein Kia Sportage. Der ähnelt dem EV5, ist aber geringfügig kürzer und niedriger und es gibt ihn in allen Antriebsvarianten, auch als Hybrid. Dafür ist der EV5 etwas teurer, aber bietet mehr für den Technikenthusiasten und orientiert sich bei allen Features mehr an der Oberklasse, dem EV9. Aber alles sehr solide Autos.

Hier mal der reale Verbrauch eines Tesla Model 3 Premium RWD; Nettokapa. der Batterie 82 KWh, Verbrauch Eco-Runde (Umgebung von um und in Stuttgart) 17,5 KWh; Pendlereinsatz 23,4 KWh; Sporteinsatz, also höhere Geschwindigkeiten auf der Autobahn 26,8 KWh; Testverbrauch gesamt 21,0 KWh. (Quelle AMS Heft1; 18.12.2025).
Denke, dass diese Angaben schon aussagekräftig sind.

@ Björn
Die Verarbeitung bei Tesla hat sich seit Inbetriebnahme der GigaFactory in Berlin massiv gebessert, weil alle amerikanischen Modelle dort erst einmal für den deutschen Markt aufgearbeitet werden. Tesla hat halt verstanden, dass wir Europäer andere Ansprüche haben als die Amerikaner. Wenn der EV5 für dich interessant ist, dann müsstet du dir eigentlich mal das Model Y anschauen. Das Model X würde ich auf Grund der Störanfälligkeit an den Türen auch nicht bevorzugen. Das ist auch mehr so ein Status-Symbol. Solide Modelle sind das Model 3 und Y.
Das Thema mit der Scheibe beim Cybertruck ist aber auch nicht neu. Das haben z.B. viele Coupes unter anderem auch von Mercedes, da man sonst die Türdichtungen zerstört beim Öffnen. Ist im Endeffekt bei allen Cabrios und Autos mit rahmenlosen Türen so.

Was vielleicht auch eine Alternative wäre ist wirklich BYD. Die haben gerade massive Rabatte am Start. Der Seal-U Design ist etwas größer als der EV5 und DEUTLICH günstiger aktuell. -> https://www.byd.com/de/konfiguration/seal-u
Mit Rabatt von BYD kostet er knappe 33000€ und hat ebenfalls 500km Reichweite und bis 140kW Schnellladung. Für mich wäre daher was den Preis angeht BYD wirklich eine Alternative zu Tesla bei den aktuellen Rabatten.

Meine Schwester überlegt den BYD DOLPHIN SURF als Kleinwagen zu kaufen und der kostet mit 500km Reichweite als Kleinwagen gerade einmal 17000€.

Bei der Ausstattung ist die Design Variante das All-in-Paket. Ich denke für den normalen Nutzer sollte es da kein Feature geben, dass man wirklich vermisst, da die Wagen dann fast alle vollausgestattet sind. Das reduziert dann in der Herstellung die Varianz und senkt die Produktionskosten. Ich will hier keine Werbung machen, aber wo bekommt man sonst alle gängigen Assistenten, 360° Kamera und Vollausstattung zu dem Preis?


@ kurvenlover
Naja E-Autos sind keine Rennwagen zumindest nicht was die Endgeschwindigkeit angeht. Wenn ich mit einem Tesla Model 3 dann auf der Autobahn meine 160-180km/h fahren will schmälert das die Reichweite natürlich enorm. Da muss man halt wissen was man will. Ich fahre auch mit meinem Diesel auf Langstrecke nicht mehr als 140km/h weil für mich das Fahren dann viel entspannter und effizienter ist. Ich hoffe in dem "Test" waren die Parameter und eben die Geschwindigkeiten angegeben um überhaupt vergleichbar und aussagekräftig zu sein. Da die AMS eher nahe an den deutschen Autobauen ist, genau wie die AB, kann ich mich manchmal nicht des Eindrucks erwehren, dass von den großen deutschen Marken diese "Tests" auch finanziert sind. Denn sind wir mal ehrlich ein Mercedes oder ein BMW sehen als E-Autos bei solch einer Fahrweise ja nicht besser aus. Und wenn ich dann lese "In und um Stuttgart", dann hab ich schon ein kleines grinsen im Gesicht, weil der Autobauer ausm Ländle nicht verknüsen kann, dass ein Ami auf einmal technisch bessere Antriebsstränge baut.

Es ist ein Vergleichstest der E-Fahrzeuge (BYD Seal Excellence; Mazda 6e Takumi Plus;Polestar 2 Long Range Single Mot. und die beiden mit den Verbrauchsangaben) gewesen. Also gleiche Bedingungen: Mercedes CLA 250+ EQ; Nettokapa. der Batterie 85 KWh; Eco-Runde 18,5 KWh; Pendler 23,6 KWh; Sport 27,5 KWh; Mercedes verbraucht mehr als der Tesla.
Natürlich spielt die Geschwindigkeit für den Verbrauch eine entscheidende Rolle, die bei E-Fahrzeugen sich negativer auswirkt als beim Verbrenner.
Fazit: Wer auf Autobahnen auch mal entsprechend der Verkehrsdichte die Geschwindigkeit anpasst; also auch mal über 160 km/h fährt, der verkürzt die Reichweite mit dem E-Fahrzeug wesentlich deutlicher als mit einem Verbrenner. Frau SelfCare hat das schon mal erwähnt bei Ihrem Einsatz (Abend und Nachtfahrten) erwähnt.