
„Berlin“ (Pseudonym)
Ich hab diese Tendenzen schon ettliche Jahre, lange bevor der hype um psychische Erkrankungen gestartet ist.
All zuviel halte ich davon aber auch nicht. Und was bringt mir genau diese Diagnose jetzt? genau...nichts!
Es gibt genug Leute die sich mit dieser Diagnose noch mehr hineinziehen, was wohl auch im Interesse sämtlicher Ärzte etc. pp ist, ein bisschen Verstand sollte man da schon mitbringen!
Wieder anders sehe ich das bei Depressionen, das halte ich eher für keine Modeerkrankung. Natürlich sollte ein großer Unterschied zwischen depressiven Verstimmungen und einer richtigen Depression gemacht werden!
Aber das in der heutigen Zeit soviele an dem Burn out und die damit verbundene Depression erkranken halte ich für ziemlich realistisch...es ist doch im Prinzip nichts anderes als ein "heftiges Zusammenbrechen/nicht mehr können" und gerade jetzt wo jeder unter irgendeinem Druck steht, starke Persönlichkeiten schaffen das womöglich locker, aber es gibt genügend Menschen die damit eben nicht ausgestattet sind.
Wer selbst soetwas nicht erlebt hat, der kann sich die Ausmaße und alles damit verbundene nur schlecht Vorstellen, da reicht die Theorie wirklich nicht um zu verstehen. Ich jedenfalls wünsche es keinem!
Demnach möchte ich zu Borderline nicht all zu viel sagen, weil sich das bei mir eben nicht so extrem äußert, zumindest bekomme ich das alleine noch gut in den Griff, aber es kann auch anders aussehen!

Zitat Sweetylicious: Ich hab diese Tendenzen schon ettliche Jahre...Und was bringt mir genau diese Diagnose jetzt? genau...nichts!
Nun ja, eine Beziehung zu einem Borderliner ist kein Zuckerschlecken und so ziemlich das Kräfteraubendste was es beziehungstechnisch gibt. Vielleicht solltest du dich doch mehr darum kümmern, (also im Sinne von fachmännischer Beratung) anstatt ernsthaft zu denken, dass dein Glück an ein paar Pfunden zu viel scheitern würde.

Also ich finde es NICHT normal mit Mitte/Ende 20 Torschlusspanik zu bekommen.
Wenn da wirklich eine Diagnose im Raum steht, denke ich, sollte man diese nicht auf die leichte Schulter nehmen.
Ich bin da eher Cossi´s Meinung.

„Berlin“ (Pseudonym)
Wie ich ja schon sagte, ich bin kein typischer Borderliner. Und bei mir zeichnet sich das eben nur durch dieses Schwarz-Weiß denken und die verstärkte Empfindung von Emotionen aus. Beides aber nicht sonderlich schlimm und es beeinträchtigt nicht fundamental mein Leben, wie das bei den meisten Bordis eben ist.
Ich habe Therapien diesbezüglich hinter mir, ich weiß wie ich zu reagieren habe, wenn es einen Moment gibt in dem es ganz besonders schlimm ist und ich am liebsten ausflippen würde.
Wozu eine weitere Therapie wenn ich diese doch schon gemacht habe und genug für mich mitgenommen habe, um in für mich kritischen Situationen meinen Kopf/mich unter Kontrolle zu bekommen/halten?! Ich sehe da Momentan keinen Sinn.
Das einzige wo ich womöglich Sinn drin sehen würde, wäre eine Therapie gezielt auf meinen unsagbaren Hass meinem Körper gegenüber und alles damit verbundene! Ja, das wäre definitiv ein Ansatz, weil ich damit nicht alleine zurecht komme, das habe ich lang genug vergebens versucht!

<<Das einzige wo ich womöglich Sinn drin sehen würde, wäre eine Therapie gezielt auf meinen unsagbaren Hass meinem Körper gegenüber und alles damit verbundene>>
Vielleicht hilft fürs Erste ein Perspektiv-Wechsel? Stell Dir einfach vor, Du bist auf der Suche nach Deinem Traum-Mann, und der steht nun wahrhaftig vor Dir - Du kannst seinen Hass auf sich selbst, seinen Körper und sein Selbst spüren - fast anfassen. Fühlst Du Dich von ihm angezogen oder eher abgestossen?
Siehste.
Es klingt banal. Ist es aber auch. Solang Du Dich (und Dein Körper gehört nun mal zu Dir) nicht halbwegs gut akzeptieren und lieben kannst, wird es eine Mission Impossible, dass von einem anderen zu erwarten/verlangen. Wenn jemand mit sich selbst nicht klarkommt, ist das früher oder später IMMER sicht-, bzw. spürbar, da gibts keine zwei Meinungen :)
Ich drück Dir die Daumen. Ich bin mir nämlich sicher, dass Du, so Du mit Dir selbst besser umgehen kannst, auch nicht mehr so verzweifelt auf der Suche nach Mr. Right bist. Es gibt da gewisse kausale Zusammenhänge .-)
Lieben Gruß
chris.

„Salzach“ (Pseudonym)
Borderline Tendenzen sind keine Borderlinediagnose. Jeder der aus Nervosität an den Nägeln oder der Nagelhaut kaut und zuppelt kann bereits diese Tendenzdiagnose erhalten. Es ist schwierig eine richtige Borderlinestörung zu diagnostizieren und erfordert sicherlich einige Gespräche mit einem spezialisierten Therapeuten. Ein normaler Arzt kann diese Diagnose garnicht richtig stellen da es einige Krankheitsbilder gibt, die einer Boderlinestörung ähneln. Nur das meines Wissens nach kaum Heilungschancen bei einer Borderlinestörung bestehen. Hier möchte ich mich allerdings nicht ganz so weit rauslehnen denn auch ich habe das nicht studiert sondern nur angelesenes Wissen.
Da hat Sweet absolut recht wenn Sie sagt, ihr mache die Tendenz nicht so sehr den Kopf wie die Depression. Zu erkennen ob es eine depressive Verstimmung oder eine ausgewachsene Depression ist, ist sicher nicht ganz so einfach aber einer der Anhaltspunkte ist, wenn eine depressive Phase länger als 3 Wochen anhält kann man von einer Depression ausgehen.
Ich selbst habe einen klassischen Burn-out hinter mir. Angefangen mit Depressionen, diese übergangen, weiter unter Vollgas durchs Leben und den Job gegangen bis dann erst stressbedingter Bluthochdruck (ja man kann das unterscheiden) und dann nen halbes Jahr später der Hörsturz kam. Und ich hatte mir bereits nen dreiviertel Jahr vor dem Hörsturz Hilfe geholt weil ich merkte, daß etwas in meinem Leben gerade aus dem Ruder läuft. Mich hat es aus dem Burn-out (neudeutsch für Erschöpfungsdepressionen) rauszukommen, 1,5 Jahre meines Lebens gekostet. Aber der Weg dort rein war ja auch nicht im Steilflug von statten gegangen. Ich hätte mir nicht Hilfe gesucht wenn ich nicht gemerkt hätte, daß irgendwas Faul ist. Und erst mit dem Hörsturz kam die Erkenntnis, das der Zeitpunkt gekommen ist, auf die Bremse zu treten.
Ich habe mich gestern mit einer meiner beiden besten Freundinnen unterhalten und uns ist aufgefallen, daß Männer vieles lockerer und entspannter angehen als Frauen. Frauen haben einen Lebensplan und sind oft sehr unflexibel wenn etwas vom Plan abweicht. Vor allem ist die Unzufriedenheit groß. Männer hingegen nehmens wies kommt und haben oftmals keinen Lebensplan.
Allerdings sind Frauen bei Kleinigkeiten oft sehr planlos während Männer hier gezielter vorgehen.
Wie ich das meine? Nun... Frau weiß oftmals ganz genau wo die Reise hingehen soll. Mit 30 die Karriere auf dem Hochpunkt, mit 35 heiraten, Haus bauen und Kinder bekommen, mit 55 in Frührente und auf Malle den Lebensabend geniessen.
Dafür aber ist ne Frau bei Ikea nicht in der Lage die Malm Komode zu kaufen ohne dabei sich die tollen anderen Produkte anzuschauen und mit Kerzen oder Pflanzen zusätzlich zur Komode den Laden zu verlassen.
Männer haben selten einen Plan wie sie ihr Leben im Detail gestalten, kennen aber bei Ikea jede Abkürzung um die Frau von jeglichem Schnickschnack fernzuhalten und gezielt nur die Komode einzukaufen. Püh... und natürlich bestätigen die Ausnahmen mal wieder die Regel.
Und ich bin so ne Ausnahme weil ich shopen ansich hasse ;o)

„Hattingen“ (Pseudonym)
Ob nun Borderline, Burnout oder Depression und ganz egal welchen Namen man dafür hat, es ist und bleibt eine psychische Störung.
@Sweetylicious, Du bist 27, eine junge Frau die, ich drücke es mal ganz pathetisch aus, in der Blüte ihres Lebens steht.
So wie es Dir gerade ergeht, so geht es Millionen von Menschen.
Ich weiß, daß das keine befriedigende Antwort für Dich sein wird, aber die wird es auch nicht geben... ^^
Du bist selbst für Dich, für Deine Kinder und für Dein Leben verantwortlich.
Du selbst kannst es Dir einfach oder schwer machen, es liegt an Dir.
Ich bin 50 und habe in den vergangenen 30 Jahren, genau wie Du momentan, immer wieder mal, ähnliche "psychische Störungen" durchlebt.
Ich hatte immer einen Partner an meiner Seite, aber das ist beileibe kein Garant für eine glückliche Seele!
Der Garant für eine glückliche Seele ist ganz einfach:
Sich selbst zu lieben, gibt einem Menschen Selbstvertrauen und innere Stärke.
Wenn wir uns selbst lieben, dann sind wir von der Zuneigung unserer Mitmenschen nicht mehr so abhängig.
Wir haben keine Angst, die Anerkennung der anderen zu verlieren und können deshalb das tun und sagen, was wir für richtig halten. Es fällt uns leicht, auf andere zuzugehen und Kontakte zu knüpfen, weil wir keine Angst haben, auf Ablehnung zu stoßen. Wir können uns und anderen gegenüber ehrlich und aufrichtig sein. Wir können Komplimente annehmen und anderen Komplimente machen.
Nimm' Dir vom Leben das, was es Dir täglich bietet und die Dinge die Du selbst nicht ändern kannst, solltest Du akzeptieren.
Und ich verrate Dir noch was:
An dem Tag, an dem ich mir sagen konnte - "Ich liebe mich so wie ich bin" - das war für mich der Tag an dem ich meinen 2. Geburtstag gefeiert habe... :-)
MEIN (weises) FAZIT:
Du hast keine "Torschlusspanik".
Du liebst Dich noch nicht genug.
Und eines Tages kommt der Moment an dem Du sagen kannst: "Ich mag mich genauso wie ich bin."
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft, Geduld und Liebe für Dein und das Leben Deiner Kinder. Alles Gute! :-)

„Siegerland“ (Pseudonym)
die einzige therapie für persönlichkeitsstörungen im frühstadium (auch borderliner), ist eine psychoanalyse. da die störung in einem stadium stattfand, wo der betroffene meist noch nicht reden konnte, gehört ein laanger weg plus diszipliniertes durchhalten dazu, an diesen punkt überhaupt zu gelangen. von da an dann, kann man den knoten lösen und alles neustricken. mir taten frühgestörte immer leid, denn sie wurden von ihrem sozialem umfeld, eltern, in schlimmen maße vernachlässigt. weshalb es zu einer "frühstörung" kommt. jedoch als erwachsene nerven mich viele dennoch, weil sie fordern, spalten, aussaugen, projezieren, egozentrisch sind. sie setzen ihr umfeld mit oft autoaggressivem verhalten ständig unter druck und in zugzwang. ich habe fast 4 jahre in der psychiatrie auf einer frühgestörten station gearbeitet. ich weiß also genau, von was ich hier rede. und bevor hier einige über meine direkte art herfallen.... nur weil ich nicht das händchen tätschle, bin ich kein unmensch. händchen tätscheln bringt hier nur eben nichts. hier ist wohl tacheles angesagt.

„Berlin“ (Pseudonym)
@ferrero
finde ich sehr gut deine Einstellung! tätscheln und Bemitleiden ist das schlimmste was man in so einer Situation tun kann, das zieht den betroffenen erst richtig runter und er suhlt sich erstmal eine ganze Weile in Selbstmitleid. Das ist keine wirkliche Hilfe.
@Aoxomoxoa
Es kann nicht jeder betroffene Unterscheiden ob er sich nun in einer depressiven Phase befindet, oder aber in einer Depression. Das verherende dabei ist, wenn man wirklich in einer Depression steckt und das schon zu lange, fällt der Schritt etwas zu tun noch viel viel schwieriger und man hat kaum die Kraft die damit verbundene "arbeit" auf sich zu nehmen.
Dazu muss man schon sehr genau auf sich achten und auf sich hören. Aber unmöglich ist es auf keinen Fall!
Ich finde sehr gut was du geschrieben hast und kann dir nur zustimmen, bei mir hat das ca. 14 Monate gedauert bis ich endlich wieder "im Leben" war...und seither ist halt einfach nichts mehr wie es war. Was aber auch durchaus viele positive Aspekte mit sich zieht!
Dein Ikea beispiel/vergleich fand ich richtig gut!!
@amazing
Danke!
So oft wünsche ich mir Älter und reifer zu sein um das Leben so sehen zu können wie du z.B, das gefällt mir so sehr was du schreibst :)
"""Du bist 27, eine junge Frau die, ich drücke es mal ganz pathetisch aus, in der Blüte ihres Lebens steht.""" (hier fehlt einfach die Zitat Funktion!)
"in der Blüte des Lebens", ich glaube genau das ist mein eigentliches Problem...Naja, mein eigentliches Problem ist was mein Kopf daraus macht, sagen wir es mal so!
Ich weiß nicht ob ich das vom Stapel lassen kann, ohne hier (zurecht!) zerpflückt zu werden, zudem würde ich manchen hier sicherlich vor den Kopf stoßen und das ist gar nicht meine Absicht! ´, deshalb lasse ich es besser. Ihr habt in den letzten Tagen genug Gedankenkotze von mir ertragen müssen :)
Eigentlich ist es schon traurig über was für ein Problem, was man beinahe Luxusproblem nennen kann, ich mich hier beklage... aber es ist schon sehr belastend, ich wünsche keinem das durch machen zu müssen. So lächerlich sich das für manche anhören mag, so lächerlich ist das leider gar nicht.
Aber ich habe hier schon enorm viel mitnehmen können, ich bin echt überrascht was für super tolle User diese Com hier hat :)

„Hattingen“ (Pseudonym)
@Sweetylicious, neeneee... wünsch' Dir das bloss nicht, die Zeit wird rasen und Du wirst schneller altern als Dir lieb ist... ;-/
Und bis dahin genießt Du mal schön Dein Leben, mit allen schönen aber leider auch manchmal nicht so schönen Seiten... ^^
... für die Blüte hab' ich noch was... ;-)
Blüten sind Warteschlaufen des Wachstums.
(Klaus Ender)

„Vreden“ (Pseudonym)
@Sweet Wenns hilft, muß es raus..... :)
Alles gut. *die Gedankenk.... wegwischt und frische Blumen in den Thread stellt* :)

„Salzach“ (Pseudonym)
@Ferreroküsschen
Psychoanalyse ist aber ne sehr umstrittene Therapieform, das ist Dir klar, oder? Ob diese Therapieform das Allheilmittel ist, wage ich mal ganz stark zu bezweifeln.
Laut meinen Rehaärzten sowie meiner behandelnden Nachsorgeärztin der IRENA sowie des ortsansässigen Therapeuten den ich damals konsultierte, als ich in den Burn-out schlidderte, sollen neueren Erkenntnissen zufolge gerade bei Persönlichkeitsstörungen eine tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (Gesprächstherapie) in Verbindung mit einer Verhaltenstherapie weitaus grössere Erfolgsaussichten haben. Gesprächstherapie um den Ursprung rauszufinden (man sitzt dem Therapeuten gegenüber, hat Blickkontakt und steht im Dialog - maximal 100 Stunden von der gesetzlichen KK erstattet) und Verhaltenstherapie um die Gegenwart positiver zu gestalten.
Die reine Analyse (Patient liegt auf der Couch und spricht, Therapeut hält sich weitestgehend zurück - es besteht kein Blickkontakt - maximal 300 Stunden von der gesetzlichen KK erstattet) soll eine recht einseitige und veraltete Form der Therapie sein und wird heute den Patienten nicht mehr oft ans Herz gelegt. Laut neueren Erkenntnissen sollen die Heilungsaussichten bei der Analyse im Gegensatz zur Mischform der tiefenpsychologisch fundierten Gesprächstherapie in Verbindung mit der Verhaltenstherapie weitaus geringer sein.
Aber welche Form auch immer man machen sollte kann einem wirklich nur ein gut ausgebildeter Fachmann sagen. Es kommt nämlich wie so oft, auf den Patienten, das Persönlichkeitsbild, die Störung und den Therapeuten an. Und natürlich, ob der Therapeut sich auch regelmässig weiterbildet und seinen Job versteht.
Und im Frühstadium sind die meisten Erkrankungen besser zu behandeln als manifestierte Störungen. Das ist glaube unumstritten.
Edit: dicke Finger ;o)

„Siegerland“ (Pseudonym)
@ aoxo
was heute und ganz aktuell bei frühstörungen praktiziert wird, weiß ich nicht. ich arbeite inzwischen viele jahre in der computerbranche. ich kann jedoch sagen, dass ich patienten kennengelernt habe, die mit der psychoanalyse tatsächlich neu anfangen konnten. der spruch "5 gelehrte, 5 meinungen" trifft wohl selten so zu wie in der medizin. ich kann nur aus der berufserfahrung heraus sprechen, die ich gesammelt habe. und da gab es eben auch ehemalige, die mal auf besuch vorbei kamen um "hallo" zu sagen. einige meiner kollegen hatten ja mehr als 15 jahre berufserfahrung. genau kann ich mich an 2 erinnern. eine borderlinerin und ein mann mit einer narzisitischen frühstörung.
ich erhebe keinen anspruch auf aktuellste kenntnisse. aber ich habe lange so gearbeitet und das reicht mir, um meinen senf dazu zu geben :-))

„Rheinberg“ (Pseudonym)
Ich halte wenig über Borderline -Diskussionen hier im Foren.
Es gibt einige sehr ähnliche Krankheitsbilder wie ADS und so kann das nur ein Experte feststellen was da wirklich los ist.
Tendenz Borderline ist keine Diagnose !!!!
Borderline selbst ist für die Umgebung kein Spaß, es ist Himmel und Hölle zugleich und kann einen Partner um den Verstand bringen.
Ich hatte selbst das Vergnügen für zwei Jahre mit einer betroffenen Dame und bin froh das es mit einem Fiasko endete und nicht endlos weiter lief.
Ich habe mir damals Bücher besorgt , mit Spezialisten gesprochen und mich richtig eingelesen, wie man damit als Partner umgehen soll.
Da muss man einen Menschen schon richtig lieben um das durchzustehen.

@Silver: Auch wenn man einen Menschen "richtig liebt", kann man selbst dabei draufgehen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass oft nur andere Menschen einen aus so einer Partnerschaft förmlich "herausziehen" können, weil Liebe, oder das, was von dem Kranken als "Liebe" eingefordert wird, über viele Grenzen hinausgeht und einen selbst immer in Zweifel an der eigenen Liebesfähigkeit stürzt.
In Bezug auf einen Suchtkranken oder hochgradig psychisch Kranken darf ich kein "gutes Mädchen" mehr sein.