Der Tod und Du - wie gehst Du mit dem unvermeidlichen Finale des Lebens um?

in „Rundum Leben“

Zu diesem Thema gibt es 32 Antworten

„Rastede“ (Pseudonym)

Sorry , hatte in der letzten Zeit das Thema öfters… wenn es deine Persönliche Erfahrung ist und du Wege kennst bzw offensichtlich aus eigener Erfahrung kennst die Kosten zu verringern dann wäre es bestimmt für den einen oder anderen toll wenn du das teilst. Außer jetzt eine Versicherung, Vermögen oder Ähnliches fällt mir nichts ein. Bei uns gab es eine Versicherung die einen großen Teil abfing. Und wir haben eine ganz simple Beerdigung im Friedwald. Viel günstiger geht nicht, jedenfalls haben wir nichts gefunden. Ich habe nach der Erfahrung dann eine Sterbeversicherung abgeschlossen damit meine Kinder sich keinen Kopf machen müssen

„Rastede“ (Pseudonym)

Fragolina…. Wenn im KH verstorben kommt noch Kühlung und Bearbeitung hinzu …. Wenn Zuhause hast du die Kühlung dann noch einer anderen Stelle

„Waldshut-Tiengen“ (Pseudonym)

Deshalb sind es ja auch Richtwerte, Herbstlich und nicht pauschale Fixkosten - natürlich kommt gegebenenfalls noch individuell mehr hinzu, wenn es orts- oder situationsbedingt anfällt.

Ich wollte damit nur aufzeigen, dass eine Sozialbestattung eine wirklich sehr schlichte Angelegenheit ist, bei der nicht unbedingt die üblichen Maßstäbe anzulegen sind, bezüglich der Kosten.


Bei einer privat organisierten Beerdigung kommt ja auch in der Regel noch Blumenschmuck dazu, gegebenenfalls Musik, ein Trauerkaffee, eventuell sogar ein Trauerredner, darum geht es doch gerade nicht. Nach oben sind die Möglichkeiten immer offen, nur halt bei Sozial- oder Notbestattungen nicht.

(Und die Kühlung ist in der Rechnung unten übrigens drin.)

„Rastede“ (Pseudonym)

Gut. Sei es drum. Wir sind uns denke ich alle einig das Vorsorge eine sinnvolle Sache ist . Und natürlich letztlich macht es jeder so wie er /sie/ es es möchte.

Anonyme Sozialbestattung, Urne, bezahlt vom "Sozialamt", in NRW, der später gefundene Erbe wurde dafür nachträglich zur Kasse gebeten = knapp 4000 Euro.
Ist etwa 2 Jahre her.
Also von 2000 Euro leider weit entfernt. Keine Ahnung, ob die Stadt da nachträglich noch was draufgeschlagen hat 🤷‍♀️

„Rastede“ (Pseudonym)

Ich denke der Erbe musste vermutlich den kompletten Preis zahlen… ich könnte meine Aufstellung jetzt hier reinstellen, möchte ich aber nicht. Zu persönlich. Alles ohne Extras…. Aber möchte auch hier kein Streitgespräch drüber führen. Wir haben uns in den letzten Wochen zu dritt bundesweit Kostenvoranschläge geben lassen. Und viele Gespräche geführt. Von daher denke ich immernoch das unser Preis eher untere Grenze ist.

Ich stamm aus einer Familie von Prokastinaten was dieses Thema betrifft. Meine Mutter, hat nichts geregelt und wird es auch nicht. Es gäbe aber auch nichts zu erben. Wenn wir Glück haben ist noch ein Puffer für die Einäscherung vorhanden.
Wir wissen was sie nicht will und haben einen Baum im Friedwald, der für sie und auch für mich noch ein Plätzchen frei hat.
Ich selber habe eine abbezahlte ET Wohnung und wenn es die noch gibt, wenn es bei mir so weit ist, erbt die mein einziger Sohn. Das ist die normale Erbfolge und ein guter Freund der Anwalt ist, wurde von mir als Treuhänder eingesetzt, falls ich gehe bevor mein Sohn mündig ist.
Ich habe überhaupt keine Angst vor dem Tod. Wenn es morgen so weit ist, bin ich fein damit. Ich mag nur nicht leiden müssen und hoffe auf ein schnelles, selbstbestimmtes sterben. Darum bin ich Mitglied in einem Sterbehilfeverein.

„Stuttgart“ (Pseudonym)

Es ist unfassbar schwer mit dem Sterben umzugehen, wenn man die ärztliche Nachricht erhält nur noch kurz Zeit zu haben.
Sowohl für einen selbst als auch für die ganz nahen Liebenden.
Wer ist mir wichtig und wem bin ich wichtig?
Das zählt.