Tipps: Den Haushalt vereinfachen

in „Rundum Leben“

Zu diesem Thema gibt es 30 Antworten

„Sankt Augustin“ (Pseudonym)

Ich halte es ähnlich wie "milchstraße" und räume alles sofort an seinen festen Platz, wenn es nicht mehr benötigt wird. Außer Waschmaschine und Trockner habe ich noch eine Spülmaschine. Ansonsten leistet mir mein 25 Jahre alter Vorwerk-Staubsauger incl. Zubehör gute Dienste. Die Gardinen lasse ich 2x jährlich abhängen, abholen, reinigen bügeln und wieder aufhängen. In diesem Zeitraum putze ich dann auch die Fenster mit Rahmen. Waschbecken und Toilette mache ich alle 2-3 Tage sauber und wechsle die Handtücher. Bei mir reicht 1x die Woche die Böden feucht aufwischen und staubsaugen.
Ich versuche, meine Mahlzeiten für ein paar Tage im Voraus zu planen.
Beim Essen koche ich gleich mehr, z.B. Bolognese-Soße oder Gulasch so 4-5 Portionen, die ich dann einzeln einfriere und bei Bedarf auftauen kann. Suppengemüse zum Einfrieren mache ich selbst, wenn Sellerieknollen, Lauch und Möhren im Angebot sind. Alles kleinschneiden und portionsweise einfrieren. Dann habe ich schnell eine Suppe (z.B. Linsensuppe) im Schnellkochtopf fertig. Ohne Geschmacksverlust lassen sich auch frische, geschnittene Champignongs einfrieren, wenn ich mal welche übrig habe.
Neben der Eingangstür habe ich einen Zettelblock liegen, auf dem ich alles notiere, was im Haus sein soll, lange haltbar ist und knapp werden könnte (Toilettenpapier, Küchenrollen, Salz, Zucker etc.). Den nehme ich zum Einkaufen mit, nachdem ich am Wochenende nach den Angeboten geschaut habe.

„Iserlohn“ (Pseudonym)

Werden Männer mich verehren und anbeten für meine blitziblitziblanke Bude??

Nö, sicher nicht, die können inzwischen selbst putzen, aber Dir selbst geht es dann vielleicht besser.

So wie ich den Titel deute geht es ja eher darum mit so wenig Aufwand wie möglich viel zu erreichen und nicht darum in den Putzwahn zu verfallen.

Gerade wenn man Single ist und in der eigenen Wohnung vielleicht so ein bisschen die "soziale Kontrolle" fehlt zeigt sich doch wie gut man mit sich selbst umgeht. Wer sich eine gemütliche, saubere Umgebung wünscht aber ständig in Dreck und Speck lebt und niemanden zur Tür reinlassen mag, hat doch gerade als Single weniger Lebensqualität.

Da die Anforderungen im Alltag steigen und wir alle uns immer mehr und mehr Dinge leisten können wird es auch schwieriger Ordnung zu halten.

Finde ich legitim dazu zu schreiben ohne als spiessiger Meister Propper betitelt zu werden.

dm hat zum Thema ganz schöne Videoreihe veröffentlicht:

https://www.youtube.com/watch?v=h_7DfDT9PP0&list=PLSTwxZuGxAuBMFb47y0s912wuTNlax1X9


Und so ganz grundsätzlich halte ich mich meist an die 30 Sekunden Regel: alles was man innerhalb von 30 Sekunden erledigen oder wegräumen kann, gleich machen! Das bringt schon mächtig viel.

„Weyhe“ (Pseudonym)

@Kaffee-Pause Genau. :P Wegen meiner Fähigkeiten als Putzfrau würde sich definitiv kein Mann in mich verlieben. :P Aber trotzdem will man ja für sich, für seine Lebensqualität und auch für etwaigen Besuch so ein "Grundsystem" drin haben und nicht, dass irgendetwas wirklich dreckig ist. Ich habe manchmal auch recht wenig Zeit (und noch weniger Lust) mich mit so Routinesachen zu beschäftigen, da finde ichs schön, sie möglich effektiv zu gestalten.

Die Videos von DM sind gut.

„Neu Wulmstorf“ (Pseudonym)

Ich habe mir meinen Haushalt vereinfacht, indem ich nicht mehr so viele Ablageflächen habe. Bin inzwischen etwas spartanischer eingerichtet als früher, und habe keinen Krimskrams mehr den ich abstauben müsste.
Ausserdem liegen bei mir keine Teppiche, da sind die Böden sehr schnell gemacht.
Ich bin nicht von Natur aus sehr ordentlich, sondern muss mich da schon etwas zwingen alles unbenötigte wegzuräumen.
Habe festgestellt, dass liegen gebliebenes wie ein Magnet wirkt und gerne andere Dinge nach sich zieht, die sich gerne dazu gesellen. Also wehre ich den Anfängen.

„Bramsche“ (Pseudonym)

Hatte in meiner Singlewohnung ZWEI Putzfrauen. Übrigens war es verboten
Tiere zu halten. Interesse?

„Bramsche“ (Pseudonym)

Hätte ich es beinahe vergessen, für die Wäsche war meine Ex zuständig,
die Ivana.