Tanzverbot am Karfreitag

in „Rundum Leben“

Zu diesem Thema gibt es 154 Antworten

Wenn man diese Trennung konsequent durchziehen wollte,
müsste es dann aber auch heißen:
- Sie sind Christ, sie haben an einem christlichen (!) Feiertag frei
- Sie sind kein Christ, dann erscheinen Sie doch bitte auch zur Arbeit.

Von den freien Tagen profitiert jeder, egal ob Gläubig oder Nicht.
(ja, die Außnahmen der verschiedenen Berufsgruppen sind mir bekannt. Aber auch die Arbeitenden profitieren dank Feiertagszuschlag. Auch hier ist es egal ob Christ oder Nicht-Christ)

@ Glückssucher
Ja genau weil es eine Partnerschaft der Kirche und des Staates gibt, die ein Teil unseres Sozialen Systems darstellt. Schließlich ist das hier eine Demokratie und alle Politiker hätten die Möglichkeit dies zu ändern. Da sie es nicht tun musst du dich diesem wohl beugen. Das hat nichts mit Christen zu tun sondern ist von der von uns allen gewählten Mehrheit so bestimmt oder geduldet worden. Also such dir ein atheistisches Land mit Militärdiktatur, um dich weiter aufzugeilen ...

Es bleibt die Frage, warum ein gläubiger Christ sich daran aufregen muß, wenn andere Menschen sich vergnügen, solange dies nicht unter seinen Augen geschieht.....
@ Gentlemann1960
Das dürfte mich schwer werden, Gesetze in Deutschland zu ändern, da ich im erzkatholischen Italien lebe, dort, wo Karfreitag gearbeitet wird wie immer, es keine Kirchensteuer gibt, getanzt werden darf und die Geschäfte auch Sonntags aufhaben. Und trotz dieser ungläubigen Lebensumstände, bin ich überzeugt, daß sich mehr Menschen hier der Kirche zugehörig fühlen, als in Deutschland.

Wenn man gar nicht ausgeht....Ah jetzt kommen wir zum Kern der Sache, es geht gar nicht um die Sache an sich sondern um Stimmungsmache gegen den Einfluß christlicher Werte und Institutionen. Unter dem Deckmäntelchen Tanzverbot/Spaßausbremsung wird die Partymeute vor den Karren gespannt.
Warum nicht gleich so ehrlich?

Lobbyismus gibt es halt für alle möglichen gsellschaftlichen Gruppen. Auf Fussballgötter, Karnevalsprinzen, CSD, Demos für alle möglichen Anliegen usw. hat auch nicht jeder Bock und wird wohlmöglich durch Vorschriften/Verbote, die eine Realisierung ermöglichen, eingeschränkt.

„Ganderkesee“ (Pseudonym)

... und Euch nicht von den Ex-PEGIDianern erwischen ... von wegen christlicher Werte und so ;-))

„Lüdinghausen“ (Pseudonym)

@Glückssucher

Dieselbe Mentalität die auch dem islamischen Staat innewohnt:

Ich benutze Religion um anderen meine Ansichten aufzudrängen.

Die Methoden sind nur anders, Rübe ab für Ungläubige ist hier halt nicht mehr möglich, also ruft man eben die Polizei wenn welche tanzen wollen.

„Porta Westfalica“ (Pseudonym)

Das ihr euch wegen jedem Thema so angehen müsst was hier so aufkommt.

Könnt ihr euch nicht wie Erwachsene Menschen unterhalten und verschiedene Meinungen akzeptieren.

„Kerpen“ (Pseudonym)

Eine Diskussion lebt doch von Emotionen. Ich fühle mich von niemandem angegriffen. Man zieht sich doch immer den Schuh an der einem passt. ;) Meine Schuhgröße war da noch nicht bei - so think big!

„Lüdinghausen“ (Pseudonym)

@Rabe

Soll doch jeder seinen Glauben ausleben und praktizieren.
Warum muß ich mir aber den Glauben anderer und deren Bräuche aufdrängen lassen?

Und das Argument der freien Tage zählt schon allein deshalb nicht, da diese nicht von der Kirche veranlasst wurden sondern im Rahmen der Arbeitskämpfe der letzten 150 Jahre durchgesetzt wurden.
Feiertage frei ist nicht schon immer so gewesen und schon mal gar nicht weil die Kirche es wollte.

„Gifhorn“ (Pseudonym)

*lach* ...immer dieser >aberglaube< !


-.-

„Porta Westfalica“ (Pseudonym)

Geht nicht darum sich etwas aufdrängen zu lassen oder nicht.
Mir ging es in dem Beitrag allg um das miteinander.

Wie jemand zum Thema, Tanz am Karfreitag oder Religion eingestellt ist ist natürlich jedem selbst überlassen. Und das ist auch gut so in einer Demokratie.

tldr ;/

und trennung von staat und kirche auch nich, da sich der staat als verlängerter arm einer einzigen religion betätigt. aber die diskussion is halt voll der immerwiederauferstehende zombie und die argumente für ein tanzverbot wie üblich dürftig. wenn ihr religiösen es nichmal ertragen könnt, dass es auch leute gibt die nicht still um euren unsichtbaren freund trauern wolln, solltet ihr euch vielleicht einen suchen der euch wenigstens die kraft gibt, die gottlosen zu ertragen :P

„Kamp-Lintfort“ (Pseudonym)

Karfreitag ist der Todestag Christi. Jesus verkörpert den dreieinigen Gott ....den Vater ,den Sohn und den heiligen Geist !......Ein Todestag wird immer würdig begangen....ob Christ oder Heide !
An dem Todestag der Mutter,dem Vater oder dem eigenem Kind würde wohl niemand auf die Idee kommen zu tanzen.Der Christ lebt seinen Glauben und darum liegt es ihm fern am Todestag des Herrn ,der für ihn Vater und Sohn zugleich ist, zu feiern !

ich waere dafuer Feiertage nicht mehr gesetzlich zu regeln, sondern eher zu sowas wie zusätzlichen Urlaubstagen umzuwandeln. Die können dann in Absprache mit Kollegen (wie man es ja zwischen Kinderlosen und Eltern z.B. in den Ferien auch schon macht) je nach Religionszugehörigkeit dann zum jeweiligen Fest genommen werden oder eben auch nicht...ansonsten finde ich ein Tanzverbot oder sonstwas aufgrund einer Religion widerspricht meiner Meinung nach der Trennung von Kirche und Staat und geht somit gar nicht! Religion sollte Privatsache sein und nicht staatlich durchgesetzt werden! Es gehen ja keine Priester in die Clubs und bitten die Leute still zu sehen und die Musik leiser zu machen, sondern die Polizei kontrolliert!

„Wachtberg“ (Pseudonym)

Ach du scheisse. Jetzt darf man an Todestagen nicht mehr tanzen. Hoffentlich merkt keiner dass bereits an jedem Tag schon mal einer gestorben ist.

Niemand will die Christen zwingen zu tanzen. Die können gern zu hause sitzen und trauern.