Tanzverbot am Karfreitag

in „Rundum Leben“

Zu diesem Thema gibt es 154 Antworten

„Worms“ (Pseudonym)

Würdigen? Ein Christ will und muß missionieren, jedenfalls ein Protestant. Gentleman, du machst es dir zu einfach.

Es ist ein christlicher Feiertag, also dürfen die auch die Regeln bestimmen. Ich freue mich mehr über den freien Tag, anstatt über das Partyprogramm zu jammern !

Ich hatte auch mal eine Party an Karfreitag organisiert, wo mir das Ordnungsamt 2 Tage vorher einen Besuch angekündigt hat. Da wollte mir jemand etwas böses, da davor und danach gab es an Karfreitagen keine Probleme.

Diesmal habe ich spontan Freunde eingeladen, das funktioniert als alternative auch ganz gut. 15-20 Leute weniger die im Internet über Karfreitag rumjammern. :-)

Frühjahrsputz ist eh für kommende Woche eingeplant. :-)

@svantewitt. Man kann einen anderen Menschen würdigen oder seinen Glauben würdigen.
Mir käme es auch nie in den Sinn mit einem Mettbrötchen in der Hand eine Moschee oder eine Synagoge zu besuchen.
Nur an wenigen Feiertagen sind Tanz, Preisskate o.ä. untersagt und das kann toleriert werden. Es ist z.B. jeden Sonn- und Feiertag untersagt mit einem LKW mit Anhänger zu fahren und wer in Deutschland lebt ( und fährt ) muß sich eben an diese Gesetze halten.

„Oberkirch“ (Pseudonym)

.
Anders überlegt.

„Worms“ (Pseudonym)

Also beim akzeptieren sind wir einer Meinung, Gentleman!
Würdigen oder sogar huldigen tue ich jemand anderes.
Pardon

Es ist zu vermuten, daß auch niemand tanzend in der Kirche einläuft, aber es gibt keinen Grund das Tanzen zu verbieten, dieses geschieht ja nicht auf der offenen Straße sondern in abgeschlossenen Räumen. Und in solchen Lokalitäten hat der Gläubige an diesem Tag, sofern er ihn ernst nimmt, ohnehin nichts zu suchen. Gegen ein Tanzverbot auf offenen Straße ist nichts einzuwenden, was jedoch hinter geschlossenen Türen geschieht, sprich dort wo Niemand gezwungen ist hinzugehen, daß geht keinen was an.

„Nettetal“ (Pseudonym)

Irrtum, Glückssucher.
Gerade in Lokalitäten ist es verboten! ;-)
Dieses kann sogar polizeilich durchgesetzt werden!

„Lüdinghausen“ (Pseudonym)

und wegen diesem Kirchendiktat welches sich erlaubt, allen ihren Glauben und ihre Regeln aufzudrücken werde ich mir morgen zum Frühstück erstmal ein Leberkäsbrötchen gönnen und mittags ein paar Würstchen grillen.

Über die Sharia-Police regen sich komischerweise ja auch nur die auf, die bei ihrem eigenen Glauben dieselbe Mentalität haben und ja aufpassen daß gefälligst alle noch verbliebenen Möglichkeiten anderen ihren christlichen Glauben aufzudrängen genutzt werden.

„Bonn“ (Pseudonym)

Ich bin froh das es solche Tage gibt. Einfach mal Ruhe und Stille und über einige Sachen nachdenken. Ohne den Trubel der sonst ist. Ich mache mein Handy, Radio, Fernsehen aus und erst am nächsten Tag wieder an, einfach die Ruhe genießen.

„Lüdinghausen“ (Pseudonym)

@Paul

Eben nicht!

Was soll ich mir von irgendeiner Religion was vorschreiben lassen?

Wenn du sowas geil findest, geh doch zum islamischen Staat, der zieht gerade daß durch was vorher Jahrhunderte lang daß Pack durchgezogen hat daß dafür verantwortlich ist das solche Vorschriften wie Tanzverbot an deren Feiertagen immer noch gilt.

„Nettetal“ (Pseudonym)

Was bitte sind "Feierschweine"?

„Lüdinghausen“ (Pseudonym)

@AdMM

Darum geht's nicht, es geht darum was sich eine Religion anmaßt, mittels staatlicher Gesetze deren Vorschriften allen aufzudrängen.

Da waren wohl 200 Jahre Säkularisierung dann letztendlich doch für'n Arsch.

Zur Feiertagsruhe gehört eben, daß an diesem Feiertag die Ruhe eingehalten wird. Ist es denn sooo schwer den Gläubigen ihren Glauben praktizieren zu lassen? Können wir denn nicht einen Tag so großzügig sein? Müssen wir denn jeden Tag unsere Rücksichtslosigkeit beweisen? Wir akzeptieren jede Umleitung und Straßensperre wegen einer Demo, obwohl wir überall unsere KFZ-Steuer bezahlt haben, wir tolerieren jegliche glaubensbedingten Handlungen bis hin zu Beschneidungen, wir würdigen jede Meinung jeder Sekte ohne dagegen anzuschreien und einen stillen Feiertag müssen wir absichtlich untergraben, nur weil es Christen sind?

„Nettetal“ (Pseudonym)

Glückssucher,

genau die Trennung haben wir nicht.
Siehe Kirchensteuer, Durchsetzung des Tanzverbotes durch die Polizei!

Ist es denn sooo schwer den Ungläubigen ihren Unglauben praktizieren zu lassen? Können wir denn nicht einen Tag so großzügig sein? Müssen wir denn jeden Tag unsere Rücksichtslosigkeit beweisen? Wir akzeptieren jede Umleitung und Straßensperre wegen einer Demo, obwohl wir überall unsere KFZ-Steuer bezahlt haben, wir tolerieren jegliche glaubensbedingten Handlungen bis hin zu Beschneidungen, wir würdigen jede Meinung jeder Sekte ohne dagegen anzuschreien und einen stillen Feiertag müssen wir den Ungläubigen das Tanzen verbieten, nur weil wir Christen sind?

„Bramsche“ (Pseudonym)

Am besten noch den Sonntag als Ruhetag abschaffen, weil der ja von den bösen Kirchenmännern kommt?

hm?

„Kerpen“ (Pseudonym)

Also ich persönlich finde es ganz und gar nicht schlimm diesen einen Tag tanzfrei zuverbringen (ich schaff das auch noch ein paar Tage mehr). Ich finde es auch Strange das bei uns sonntags geschäfte geschlissen sind und markte erst um 11 anfange dürfen wegen den Kirchgängern obwohl in Italien sonntags die Geschäfte geöffnet haben. In Holland wird die ehemalige Kirche als Prostitue Information Center umgebaut. Fur mich persönlich too much. Ich brauche das Kirchenschiff nicht um meinen Glauben zum Ausdruck zu bringen, ich bin auch nicht unterwegs um andere zu missionieren und ich finde das Drumherum etwas übertrieben. Aber wir alle haben viele Christliche Feiertage und im Dezember packen wir uns alle die Taschen mit dem Weihnachtsgeld voll also hab ich Null Problem damit einen Tag nicht zu tanzen.

One Love ;)

„Lüdinghausen“ (Pseudonym)

@Paul

Der Sonntag als freier Tag wurde von den Gewerkschaften durchgesetzt, der Kirche ging das völlig am Arsch vorbei daß die Leute 7 Tage die Woche zu Beginn der Industrialisierung arbeiten mussten.