
„Hörstel“ (Pseudonym)
@cop in so eine sucht rutscht man schneller als man denkt zb medikamente schlaftabletten ....schmerzmittel .....meinenachbarin bekam zur beruhigung tabor von dem zeug kommst nur schwer weg bekommst in der klinik so zum beruhingen brauchst nur mal einen unfall zb haben

Unaussprechlicher, es war nur ein kleiner Anriss auf dein Statement, dass du dich immer fragst, was mit solchen Menschen nicht stimmt.
Aber wenn du das wirklich wissen willst, dann frag doch die betreffenden Menschen einfach mal selbst, wie sie wurden, was sie wurden. Am besten ohne Vorwürfe und erhobenen Zeigefinger, ansonsten erstickst du es direkt im Keim.
Und dann hättest du wieder was zu motzen ;o)

@ Mizi
Ja, aber war ja in deinem Beispiel jetzt nicht das Thema, oder?
Ich habe noch nie Schmerzmittel genommen und ich hatte auch weiß Gott schon schwere schmerzen.
Es liegt auch ein klein wenig daran, was man "aushalten" kann und ob man wieder die Folgen absehen kann, wenn man so etwas nimmt. Vorausschauend leben heißt hier das Sprichwort und dann kommt man im Normalfall gar nicht erst in solche Situationen. Meist haben sich diese Menschen nämlich selbst dahin gebracht.

@ ѼIch bin ein ApfelѼ
Das habe ich schon versucht. Meist kommt aber einem gewissen Punkt "Ratlosigkeit" oder bei mangelndem Problembewusstsein dann Aggressivität, weil man darüber eben nicht reden will.
Daran sieht man zumindest wer das Problem verstanden hat und wer nicht.

Was sind denn für dich schwere Schmerzen?

@ Mizi interessant was du alles für Mensche kennst nd ebenfalls interessant das sich ein Doktor mit dir über Patienten unterhält.

@ ѼIch bin ein ApfelѼ
z.B. nach einem Armbruch mit anschließendem Nageln das Handgelenkes oder nach dem ziehen aller 4 Weisheitszähne? Ich kenne viele Menschen, die da schon eine Ibo mindestens einwerfen.
Ich habe auch noch nie Kopfschmerztabletten oder ähnliches genommen. Ist vielleicht auch alles eine Frage der Lebenseinstellung.

Wie, ohne Betäubung und ohne Narkose? Welcher Arzt macht sowas?

@ ѼIch bin ein ApfelѼ
Narkose muss ja sein. Ich redete von Schmerzmitteln nach der OP.
Und bei dem Handgelenksbruch war es nur örtlich betäubt, was ziemlich fies war.

„Hörstel“ (Pseudonym)
finnlady der arzt undich sind gute freunde haben uns nicht medizinisch über sanddraunterhalten das darf er nicht aber er darf mir sagen was er uber ihr leben denkt
@ cop dich möchte sehen eine op ohne schmerzmittel viel spaß damit also ich war schon froh dasich nach meiner schweren bauch op ein schnitt 90cm quer übern bauch noch schmerzmittel bekam alsich aus der nakose erwachte undich bin alles nur kein weichei

Für mich ist Sucht sowohl als auch...
Es ist eine Krankheit, aber ich brauch auch einen Willen dies zu besiegen und nicht in diese Spirale zurück zukehren...für mich sind dies alles Ausreden...wer will schafft es und kann es auch und man bekommt Hilfe angeboten für sowas...
Es mag jetz hart klingen, aber ich hab eine Wahl, was ich will im Leben...
Mein Leben ist stellenweise auch nich unbedingt einfach verlaufen, aber ich hab mich in keine Drogen/Alkohol etc geflüchtet um irgendwas zu ertragen...

@ Mizi
Da habe ich leider keinen Vergleich. Ich kann dir nur sagen, dass ich nach einer OP in der Bauchdecke auch keine Schmerzmittel genommen habe und es hat auch weh getan, so ist es ja nun nicht.
Vielleicht sind manche Menschen einfach leidensfähiger als andere...

„Hörstel“ (Pseudonym)
also jetzt beimziehen meiner ganzen zähne brauchte ich danach auch keine schmerzmittel mehr hab an guten zahnarzt

Unaussprechlicher, du hast vorn geschrieben, du hättest noch nie Schmerzmittel genommen. Ist ja dann nicht ganz korrekt ;o)
Gut, jeder empfindet Schmerz anders. Bei Zahn ziehen oder Armbruch ist der Schmerz ja auch auf eine sehr kurze Zeit begrenzt, schlimmstenfalls ein paar Tage.
Ich verstehe unter schweren Schmerzen was anderes. Chronische Nervenschmerzen, Krebsschmerzen, immer wiederkehrende, starke Migräne ect.
Sowas braucht niemand ertragen. Von daher denke ich, ne Lebenseinstellung ist es meist nur, so lang man selbst nicht vom Unerträglichen betroffen ist.

„Hörstel“ (Pseudonym)
dir habensgewissauch nicht 40kilo bauch weg geschnitten gehört zwar nicht zumthema nur zur info zumvorsellen wasdaseine hammerop war

„Heilbronn“ (Pseudonym)
Ich amüsiere mich hier gerade herrlich. Bitte weiter so! Heute gibst Du echt wieder eine Paraderolle.

@ ѼIch bin ein ApfelѼ
Wieso ist das nicht korrekt?
Ich denke schon, dass genau dies aber der springende Punkt ist, denn wer definiert denn, was "unerträglich" ist? Manchmal denke ich wir gehen mit so etwas zu leichtfertig um und berücksichtigen die Folgen nicht.

Schmerz empfindet jeder anderst, nur mal nebenbei...
Ich kenne Patienten nach grossen Bauchop's die nix gebraucht haben und ich kenne welche, da hat garnix geholfen (wobei manches auch Kopfsache ist, da ne Spritze mit Kochsalz in den Oberschenkel Wunder wirkte)

@ Rala810
Das ist dann wohl berühmter Placebo Effekt. :)

So dezent ;)
aber was man natürlich nich ausreizen sollte bzw Standard sein sollte...
Bevor jetz irgendwas kommt, sowas is dann schon wohl überlegt wenn es gemacht wird und läuft immer in Absprache mit dem Arzt bei uns

„Hörstel“ (Pseudonym)
ich hab nur was gebraucht als ich ausder naskose erwacht bin danch auch nicht mehr

Unaussprechlicher,
wenn jemand, so wie du um 22:32h, sagt, er habe noch nie Schmerzmittel genommen, dann bedeutet das doch auch: nie.
Nie ist nie, gar nicht, null, nada.
Deswegen ja meine Nachfragen und meine Verwunderung darüber, dass deine Lebenseinstellung dich chirurgische Eingriffe ohne Schmerzmittel überstehen lässt.

Aber ich muss jetz dazu sagen...Krebspatienten, chronische Schmerzpatienten etc sind für mich keine Süchtigen, quasi Schmerzmittelabhängige... diese Menschen benötigen dies Mittel für eine gewisse Lebensqualität...
Also das würd ich klar abgrenzen...

„Helmstedt“ (Pseudonym)
Eine Sucht wird nicht gewünscht.
Sie schleicht sich langsam in ein Leben.
Aus einer Tablette werden zwei ...Aus einem Glas drei!
Was eben fatal ist ist die GEWOHNHEIT!
Ach,einmal noch morgen höre ich auf...ist so viel wie Ich lüge mir gern in die eigene Tasche.
Das Problem ist nur zu erkennen..Die Probleme lösen sich nicht auch kein Kummer .
Der Mensch das Wesen verändert sich weil der Teufelskreis immer grösser wird.
Du weisst du willst ausbrechen und schaffst es nicht und da kommt eben die Stärke zum tragen und der Faden an dem dein Leben hängt!
Wirklich kein Mensch kann nachempfinden wie die Selbstachtung dahin schwindet der nicht selbst süchtig war und ist!
Man fühlt sich wie Dreck ..keine Perspektiven Wut und Enttäuschung auf das Leben und eigentlich verkennt man das man alles doch selbst so bestimmt hat!
Familie zieht sich zurück ..denn wer kann schon soviel Leid und Selbstzerstörung schon tragen?
Und auf bestimmst du nicht mehr dein Leben...sondern es ist die Sucht!
Sie frisst sich in dein Leben in deine Seele in dein Herzen saugt dir das Hirn aus und lässt nur noch die Hülle zurück!
Der Tot ist vielleicht die Erlösung und den Kampf dagegen auf zu nehmen die Hölle.
Es ist die Angst vor dem Leben .Denn die Probleme bleiben und der Kummer aber es ist die Achtung vor einem selbst das man doch den ersten Schritt wagt!
Ein Entzug ist wie ein Gang übers Feuer!
Es ist als wenn dir die Organe heraus gerissen werden.Kein Mensch kann das nachempfinden der das nicht selbst erlebt!
Schmerzen in Dimensionen die man sich nicht vorstellen kann.
Doch alles das ist es wert...wieder ein Leben zu haben was es wert ist zu leben.
Nie nie wieder zurück muss der Leitsatz sein.
Ich denke man kann es schaffen,wenn man will und an sich glaubt.
Wenn man sich dem Leben stellt und sagt.Ich schaffe es!
Die Frage darf nie sein..Warum ich?
Ich lebe ein Leben mit Höhen Tiefen und der Gefahr ,aber ich lebe es mit dem Wissen das mein Körper mir gehört ,und nicht der Sucht!
Einsicht ist wichtig und verstehen das ich nicht gescheitert bin sondern mir mein Leben aus der Hand habe nehmen lassen.
Das darf nicht wieder passieren...so lange ich lebe!

@ ѼIch bin ein ApfelѼ
Ich unterscheide halt zwischen Schmerzmitteln und Betäubungsmittel. Die Narkose ist nun einmal notwendig, da der Arzt die OP sonst nicht durchführt.
Wenn das für dich den gleichen Stellenwert hat dann hätte ich schon mal Betäubungsmittel bekommen, ja. Ich denke aber auch du weißt ganz genau worauf es mir ankommt.