
„Husum“ (Pseudonym)
Ich bin nicht großherzig... ganz im Gegenteil - wie man in anderen Freds nachlesen kann, bin ich eine derer, die immer wieder aufgrund ihrer Ansichten angegriffen wird. Weil ich eben nicht dafür bin, dass man jedem auf der Welt etwas abgeben muss, sondern das jeder auf der Welt seinen Po selbst bewegen soll und nicht darauf hoffen, dass ihn die Gemeinschaft auffängt.
Ich gebe gerne alten Leuten etwas, weil oft die Rente nicht reicht und sie zu viel Stolz haben, um den Staat um Hilfe zu bitten. Ich gebe Tierheimen etwas und meinen Patenkindern, da ich hoffe, Ihnen somit ein Studium finanzieren zu können, damit sie selbst etwas bewegen können in ihren Ländern.
Aber ich spende nicht an großflächig in Werbungen angepriesenen Organisationen. Ich bin für direkte Hilfe an Menschen, die für den Sozialstaat gearbeitet haben und Deutschland aufgebaut.

„Winsen“ (Pseudonym)
Ich spende nichts irgendwohin nur weil Weihnachten vor der Tür steht,sondern immer dann wenn mal was möglich ist...das geht meist aber in den Tierschutz,meine Hunde sind auch alle aus Spanien,zeitweilig waren auch Pflegehunde hier...und die Katzen auch immer Fundkatzen oder aus schlechter Haltung u.a. ....
Und ich finde es auch wichtiger im Alltag mal durch kleine Gesten zu helfen ,sei es einer alten Dame die schweren Taschen zu tragen oder jemandem nur durch ein nettes Gespräch oder ein paar liebe Worte ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern...

Das Spenden von Zuspruch, das Leihen eines Ohres, die helfende Hand. Das geht alles nicht nur zu Weihnachten, sondern das ganze Jahr über. Und es kostet dem Spender noch nicht einmal Geld. Vielleicht sollten wir alle viel mehr spenden - ein bischen Zeit für die, die es brauchen.

@ venusdelta
Ok aber im Grunde engagierst du dich ja für diese Einzelpersonen.
Ich denke auch nicht, dass man den Leuten den Arsch nachtragen sollte aber es ist im Moment eben schwierig, selbst wenn man will, einen Job zu finden von dem man selbst und auch evtl. noch eine Familie leben kann. Ich bin gegen eine stumpfe Umverteilung von Geld. Es sollte einfach gerechter und vor allem leistungsbezogener vergeben werden.
Was viele eben nicht sehen ist, dass ein Investmentbanker eben keine "Leistung" bringt. Der Kassiert nur Provision auf Geld, dass vorher ANDERE mit ihrer Hände Arbeit erwirtschaftet haben. Die Überflüssigsten Berufsgruppen in der Republik verdienen das meiste Geld und das ist unser Fehler. Der Mittelstand, der sich krum macht wird immer mehr ausgequetscht.
Ich sehe das ja auch an unserer Firma und selbst wenn ich am oberen Ende der Nahrungskette stehe bin auch ich davon betroffen. Solche Spendenaktionen von Großkonzernen sind doch ein Witz. Die können das doch sogar noch von der Steuer abschreiben und wenn dann Konzerne hergehen und wohlmöglich ihre eigenen Produkte spenden, dann haben sie die durch die Steuerersparnis fast zum Selbstkostenpreis. Also das Samariter Image haben dann eher Leute verdient, die selbst wenig haben und damit noch anderen helfen.
Wenn ich könnte würd ich an eine Organisation spenden, die Banken und spekulativen Wertpapierhandel abschafft. Damit wäre allen geholfen...

Da ich leider Kinderlos bin, habe ich vor inzwischen 6 Jahren eine Patenschaft für ein Mädchen aus Afrika bei PLAN Deutschland übernommen und eine zweite seit 2 Jahren bei Back to Life für ein Mädchen aus Nepal. Diese monatlichen 60 Euro für beide Mädels machen mich nicht reicher und vor allem nicht ärmer. Ich hatte das Glück, dass ich eine tolle behütete und vor allem friedliche Kindheit hatte. Jetzt zu Weihnachten werde ich den beiden Organisationen noch eine Extra-Spende machen. Bei Plan Deutschland kann man "sinnvoll Schenken" z.B. einen Arztkoffer / Schulset für Kinder / Tiere/ Zelte. Da ist ab 20 Euro aufwärts alles dabei. Und da ich auch Kinder aus Bayern/Deutschland zu Weihnachten nicht vergessen möchte, unterstütze ich die Aktion "Sternstunden" vom Bayerischen Rundfunk.
Ich tue das, weil ich es kann und es mir gut geht. Und es macht auch warm ums Herz, wenn ich vom "Patenkind" ein gemaltes Bild bekomme und ein wenig dazu beitragen kann, dass es den Mädels etwas besser geht. Also habe ich persönlich auch etwas davon :-))))))))

„Neunkirchen-Seelscheid“ (Pseudonym)
Sendet mir jemand nette Karten ins Haus und steckt einen Überweisungsträger mit rein, wird derjenige ignoriert. Sowas mag ich gar nicht.
Ich spende ganzjährig für eine spezielle Tierschutzorganisation und nicht punktuell zu Weihnachten. Treffe ich allerdings jemanden mit der Sammelbüchse am 1. Dezember, spende ich auch für die Aids-Hilfe.

Ich fühle mich als privilegierte Person, was Herkunft, Geographie und auch Bildung betrifft, verpflichtet, abzugeben; und das mach ich gerne und regelmäßig.
Sei es, dass ich über eine Organisation, die eben nicht so viel mit ihrer Verwaltung und ihren Hochglanzbroschüren verschlingt, zwei Patenkinder in Afrika habe; dass ich an Ärzte ohne Grenzen, an die Diakone Katastrophenhilfe oder Greenpeace regelmäßige spende, wobei ich dies nicht saisonal praktiziere.
Was ich aber gar nicht mag, sind diese konzentrierten Spendenaufrufe gerade zu Weihnachten .....

„Ostprignitz-Ruppin“ (Pseudonym)
Ich habe im letzten Jahr ein Geschenkepaket für rumänische Kinder gepackt, dieses Jahr bekommen die Weihnachtstrucker von mir ein Paket, so variiere ich von Jahr zu Jahr, keine Geld, nur Sachspenden da ich so zumindest weiß dass das Gespendete nicht in irgendwelchen "falschen Taschen" landet.

Ich spende das ganze Jahr über regelmäßig an mehrere feste Organisationen, insofern sind es die üblichen Beträge. Mein Mann hat mir schon mehrfach als Weihnachtsgeschenk eine Spende geschenkt, die schönste war für "Retriever in Not", da bekam ich ein Bild von dem Hund, der mit dem Geld gerettet worden war. ;)

„Cottbus“ (Pseudonym)
Ich spende jeden Monat einen festen Betrag ans Tierheim ... ein sogenanntes Futterpaket für alle Tiere dort ...von dem Geld wird halt Futter gekauft für alle ... Weihnachten geht eine Spende an die Aids Hilfe...

„Walsrode“ (Pseudonym)
ich spende das ganze jahr monatlich eine summe an tasso und 4-5 mal im jahr beim örtlichen tierheim ,dieses bekommt zu weihnachten knabberzeug , spielzeug und decken von mir . ebenso bekommt das rote kreuz jeden monat eine kleine summe ..

„Völklingen“ (Pseudonym)
@Aberakadabera
Zitat:" Denn die Tafel "muss" alles nehmen und nicht verwertbare Lebensmittel auf eigene Kosten fachgerecht entsorgen."
Wo hast Du denn diese Weisheit her?
B

Zitat:sweetmolliHeute, 17:32 Warum muss man das mitteilen?
Warum soll man es nicht mitteilen?
Was spricht dagegen?
Ich hasse es, wenn immer gesagt wird, man will sich nur profilieren, wenn man von seinen "guten Taten" spricht.
Das sehe ich anders. Durch solche Diskussionen werden nämlich auch andere angeregt etwas zu tun. Entscheidet jeder für sich - ob spenden oder nicht und ob drüber reden oder nicht und niemand sollte für eines davon Rechenschaft ablegen müssen.

Mein Hobby ist Theater spielen und ein Teil des Erlöses aus den Aufführungen geht zu Frauenprojekten nach Indien. Das Geld geht nicht über Mittelsmänner oder Organisationen, sondern wird direkt hingebracht.
Ansonsten unterstütze ich Hilfsprojekte am Ort: zB Spenden für eine Delfintherapie eines sehr kranken Kindes, für eine Familie, deren Haus abgebrannt ist und immer mal wieder kaufe ich die Zeitung der Obdachlosen...Eben, was ich kann..

„Borken“ (Pseudonym)
Ich spende jedes Jahr zu Weihnachten mit meinen Kolleginnen eine vierstellige Summe für das Kinderhospitz SterniePark ;-)))) Warum nur zu Weihnachten ? Weil es ein ganzes Jahr dauert, bis wir die Summe zusammen gesparrt haben .

„Korschenbroich“ (Pseudonym)
Ich spende auch regelmäßig, getreu dem Motto: "Jeden Tag `ne gute Tat"
z.B. übernehme ich für unseren Austauschschüler aus Namibia das monatliche Schulgeld
und bringe Futterspenden zum Tierheim.
Ich denke jeder der möchte, kann sich auch irgendwie einbringen. Es muss ja nicht immer mit Geld sein, man kann ja auch seine Zeit "spenden" für ehrenamtliche Dinge, etc.

Ich bin schon seit Jahren bei Kiva aktiv: http://kiva-deutschland.org/de/
Kiva vergiebt Mikrokredite an Menschen in den ärmeren Ländern der Welt. Das sehe ich als echte Hilfe zur Selbsthilfe. Ich suche mir immer Frauenprojekte, bzw. Frauenkooperativen oder Projekte, die Mädchen unterstützen.
Außerdem ist das eine gute Möglichkeit, auch mit wenig Geld vielen Menschen zu helfen.

ich halte es wie lulu und spende monatlich an plan für eine patenschaft, die ich für ein mädchen aus afrika übernommen habe. allerdings erst seit vier jahren ;)
mich haben die gleichen beweggründe dazu gebracht. mir geht es gut, ich habe keine kinder und ich kann auf diesem weg etwas zurück geben. insbesondere für mädchen, da es mädchen nach wie vor in anderen teilen der welt sehr schwer haben.
in unregelmäßigen abständen kaufe ich mir die obdachlosen-zeitung *hinz und kunz* in hamburg.
und mindestens 2 mal im jahr gehen kleider- und sachspenden an das ortsansässige sozialkaufhaus.
sonderspende zu weihnachten geht an die tafel hier im ort. diese hat ein paar tage vor weihnachten vor einem großen supermarkt einen stand, so dass man einfach ein paar artikel mehr einkaufen und direkt als sachspende am stand abgeben kann.
und ich spende achtsamkeit. ganz aktuell habe ich zwei ältere damen (68jh und 70 jh) zusammengebracht, die sich nicht kannten und alleinstehend sind. beide aktiv, rüstig, fit und sehr unternehmungslustig. nur machte es keiner von beiden viel freude, die dinge alleine zu unternehmen. ich habe den kontakt hergestellt, da ich mir dachte, die passen einfach zusammen.
seit sechs wochen treffen sich die beiden damen regelmäßig, sind schon lange per *du* und haben etliches miteinander unternommen. meine freude war riesig, als man mir dafür gedankt hat, ihnen schon so viele gemeinsame und schöne momente ermöglicht zu haben. das war und ist balsam für meine eigene seele und ich freue mich einfach mit :)
ein kleines bißchen achtsamkeit kann viel bewirken ;)))

„Balingen“ (Pseudonym)
Ich spende nichts, bzw nur da wo ich weiß dass es auch ankommt.
Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus und es ist hier jedes Jahr das Gleiche in der Vorweihnachtszeit: Irgendjemand aus den unteren Stockwerken lässt diese Spendensammler ins Haus und diese ziehen dann von Tür zu Tür und bitten teilweise sehr forsch um Spenden. Manche werden auch richtig dreist wenn man nicht sofort den Geldbeutel zückt sondern höflich ablehnt. Oder es wird dann Sturm geklingelt usw.
Deshalb spende ich lieber selbst gekauftes Futter an die Tiertafel oder bringe Lebensmittel zur örtlichen Tafel. Das ist vllt nicht viel, aber ich sehe wo es landet und weiß dass es jemandem zugute kommen wird, der es dringend braucht.

@Chaos_Queen, danke für den Kiva Tipp....Hilfe zur Selbsthilfe ist immer der beste Ansatz...und sicherlich auch die sinnvollste und nachhaltigste Investition.

Ich spende zu Weihnachten nichts, da ich das ganze Jahr über spende.
Das einzige, was ich in der Weinachtszeit spende sind Spielzeuge für Kinder, die sonst nichts zu Weinachten bekommen würden.
An den Obdachlosen, der die Obdachlosenzeitng verkauft spende ich Lebensmittel.
Nicht mehr genutzte Kleidung spende ich an die Tafel bzw. Obdachlosenhäuser.
Meine Freizeit spende ich den Kindern, da ich mich sehr in der Elternarbeit engagiere. Bin Vorsitzende der Elternpflegschaft der Schule und des Fördervereins.
Ich brauche keine bestimmte Zeit um zu spenden. Ich tue es wann ich will und von Herzen.
Im Job und der Ehrenamtlichen Tätigkeit bekomme ich mehr als genug Elend mit,
daher spende ich lieber an Leute/Organisationen in der Nähe und an kleine Projekte, da die großen, meiner Meinung nach genug Aufmerksamkeit bekommen, durch die Presse etc. und die kleinen da ehr durchs Raster fallen.
Sehr schön finde ich, dass es schon auf meine Kinder "abgefärbt" hat und die schon von alleine ankommen, wenn sie jemanden sehen oder kennen, der Hilfe benötigt. Da heiß es dann: " Mama, haben wir nicht was, was wir spenden können oder können wir da helfen?"

„Osterode am Harz“ (Pseudonym)
Habe bei "Weihnachten im Schuhkarton" mitgemacht. Ansonsten engagiere ich mich ganzjährlich für das örtliche Mädchen- und Frauennetzwerk

Ich bringe Dinge, die ich nicht mehr brauche bzw. möchte, aber die noch schön und in Ordnung sind, zum Sozialkaufhaus (hat vielleicht in anderen Städten einen anderen Namen). Das mache ich aber nicht nur in der Advents- und Weihnachtszeit.

„Oer-Erkenschwick“ (Pseudonym)
Zu Weihnachten explizit nicht, weil Menschen zu dem Zeitpunkt eher spenden, was natürlich eine schöne Sache ist. Aber während des ganzen Jahres verteilt, wann immer etwas übrig ist bzw. zu einem konkreten Anlass, den ich beobachte. Ich sehe gerne, was mit der Hilfe geschieht.
Von August letzten Jahres angefangen bis März habe ich die meisten Sachen, die ich persönlich besaß direkt an örtliche Orgasationen, einer jungen Studentin, etc. gespendet, weil ich meinen Wohnraum von "viel zu groß für uns zwei" auf "klein, überschaubar und kuschelig" verändert hatte und mir danach war, mein Leben zu vereinfachen. Das war aber jetzt eher Eigennutz, aus einem inneren Gefühl oder Bedürfnis heraus. Nach all den Todesfällen durch Unfall, Krankheit oder auch Katastrophen heraus der letzten Jahre und anderen Verlusten, hatte ich das Bedürfnis, einmal ganz bewusst mir liebgewordene Dinge abzugeben, damit dem Schicksal nicht so ausgeliefert zu sein. Für mich einfach nur befreiend.
Dass es anderen weiterhalf, war ein angenehmer Nebeneffekt. Jetzt zu Weihnachten also nichts, außer ein wenig Bares und Essen für einen alten Bettler dieser Stadt, mit dem ich befreundet bin, aber ab Februar, März dann wieder.

„Karlsruhe“ (Pseudonym)
Spenden an eine Tafel sind so überflüssig wie ein Kropf
Es ist doch nur die moderne verpackte Sozialsystem aus dem Mittelalter.
Mit dem einem Unterschied das viele. Lebensmittel Läden ihr Abfällt günstig entsorgen können und die privaten SSpender ein gutes Gefühl haben.
Helfen diese Spenden aber wirklich?
Nein, sie verschlimmern die Probleme nur.