
„Eppingen“ (Pseudonym)
In den Staub, Stefandevot! *Peitschenknall*

„Erding“ (Pseudonym)
Also meine Tochter fand die Idee toll, den Aufkleber "Kein Balg mit Scheiß-Vornamen an Bord", an mein Auto zu machen :-D
und daß war noch bevor sie Kevin kennen lernte ;-)

„Eppingen“ (Pseudonym)
Wobei es auch nicht so clever von Familie Röh aus Schleswig Holstein war, ihren
Sohn Gonne zu nennen. Da wäre Kevin fast noch besser.

„Erding“ (Pseudonym)
Und heute singt für Sie: Das Niveau....

„Teltow“ (Pseudonym)
unterirdisch mal wieder

„Radevormwald“ (Pseudonym)
alpha... wieso sollte man den von einem Mann den Samen einfrieren...schmunzel - wir finden immer wieder nen Kerl, der sich freiwiliig bereit erklärt... ;-)

Das Einfrieren von Eizellen aus medizinischen Gründen ist für mich einsehbar. Aber einer Firma zuliebe in meinen Körper eingreifen lassen - niemals. Hormontherapie vorher, Entnahmeeingriff, später Einsetzen von befruchteten Eizellen mit dem Risiko einer Mehrlingsschwangerschaft...
Hä??? Um Anlegern mehr Dividende zu garantieren? Es reicht, wenn ich meinem Arbeitgeber meine Lebenszeit verkaufe, aber nicht mein Leben und das meiner Familie gleich mit.

„Radevormwald“ (Pseudonym)
Na ja... sie zwingen ja niemanden - es ist doch ein freiwilliges Angebot. Und insofern find ich es legitim.

Venus - in meinen Augen ist es ein unmoralisches/unverschämtes/manipulierendes Angebot. Manch junge Frau ist sich wahrscheinlich über die Tragweite dieser Entscheidung und das Ausmaß, wie tief sich da der Arbeitgeber in ihr Leben einmischt, nicht im Klaren.
Ich finde, dieses "Angebot" macht enorm Druck und kommt in "fortschrittlicher" Verkleidung daher.

„Wermelskirchen“ (Pseudonym)
Wäre das ein männliches Problem, wäre das Einfrieren längst ne Kassenleistung. ;)

@ Mirella
Da hat die Natur es gut mit uns gemeint, denn mit unserem Part sind wir eben viel schneller fertig. ;) Die Politik hat daher die Elternzeit ja für beide Geschlechter eingeführt um diesen Mangel bei den Frauen etwas zu entschärfen. Mir sind gute Familien mit Kindern im Grunde sogar wichtig. Schade ist aber, dass immer die Frau im Job oder das Unternehmen darunter leiden muss. Nicht jede Firma kann "jeden" Mitarbeiter mal eben ersetzen und dann auch noch die Stelle freihalten, die da gesetzlich geschützt ist.
Würde sagen dieses Angebot ist moralisch sicherlich grenzwertig aber man wird ja auch nicht gezwungen es anzunehmen, es sei denn einem ist der Erfolg wichtiger und dann hat man die Weichen für sich ja auch schon gestellt....

„Duisburg“ (Pseudonym)
Ein junger Mensch hat beispielsweise M. Hodgkin. Die Strahlentherapie und Chemotherapie ist nicht nur schädlich für die Lymphomzellen; auch gesunde Zellen werden beeinträchtigt. Die empfindlichen Keimzellen (Spermien sowie Eizellen) können dauerhaft zu Schaden kommen.
Wie Peppermint sagt, gibt es aus medizinischen Gründen (z. B. Tumor) eine Beratung, die auch das Thema "Kinderwunsch" beinhalten kann. Und wenn ein Krebspatient mit seiner Freundin bzw. Frau über die Zukunft spricht, hat er ein gemeinsames Ziel vor Augen. Alles, was positiv einwirkt, ist gut für die Therapie. Es kommt also immer auf das Motiv des Einfrierens an.
Es gibt Männer, die sich sterilisieren lassen wollen und vorher ihren Samen einfrieren, falls die Zukunft anders verläuft als geplant. Auch gibt es Herren, die als Samenspender für Dritte agieren und ihren Samen einfrieren lassen.
In Deutschland würde es ein Problem mit der Gleichbehandlung geben. Und zwar deshalb, weil nicht jede Frau das unternehmerische Angebot erhält. Ich denke da an eine Frau, die krankheitsbedingt keine Kinder kriegen kann, so auch an die Männer, die unfruchtbar sind. Die würden benachteiligt werden.
Ich weiß noch gut, wie über Steve Jobs getuschelt worden ist, ob er noch in der Lage sei, trotz seiner Krankheit, was zu "reißen". In der Schweiz gabs ne Topmanagerin von ABB, die mit 39 Jahren auch krank wurde. Ihre Krankheit hieß "Schwangerschaft"... :-)
Grundsätzlich sind Führungspersönlichkeiten in der Lage, die "Krankheiten" zu kaschieren oder das Beste daraus zu machen. Die Chefs denken mit, so dass es mittlerweile firmenfinanzierte Tagesmütter für die Kleinen gibt, die in einem Nebengebäude agieren. Die Kleinen sind die Manager von Morgen :-)

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Grundsätzlich sind Führungspersönlichkeiten in der Lage, die "Krankheiten" zu kaschieren oder das Beste daraus zu machen. Die Chefs denken mit, so dass es mittlerweile firmenfinanzierte Tagesmütter für die Kleinen gibt, die in einem Nebengebäude agieren. Die Kleinen sind die Manager von Morgen :-)[/quote]
Genau sowas macht mir eh Angst, weil dann hat man ein Schichtendenken und ein Vitamin B Verhältnis was nicht nur für die Gesellschaft sondern im Zweifel auch für die Unternehmen schädlich ist, wenn der Zögling eben gar nicht in den Job passt. :(

„Wermelskirchen“ (Pseudonym)
Die meisten Unternehmen planen de facto weder mit ihren Mitarbeitern, noch mit ihren Managern wirklich langfristig (Zeithhorizont >5 Jahre) von daher glaube ich, dass es den Unternehmen in der Regel egal ist, was aus den Kleinen ihrer Mitarbeiter wird. Da geht es nur um die jetzige IST-Verfügbarkeit von Mitarbeitern.

Ich finde es nicht gut, dieses Eingreifen in die natürlichsten und normalsten Dinge auf dieser Welt, nämlich Schwangerschaft und Geburt. Diese Planungsmentalität, alles schön nach Terminplaner und wie passt es am Besten, das kann ich, persönlich, überhaupt nicht nachvollziehen.
Ich denke, es gibt nie den absolut perfekten Zeitpunkt für ein Kind. Aber sich bei der Familienplanung so von jemand anderem abhängig zu machen, ist erschreckend.
Mal von den möglichen Risiken ganz abgesehen. Am Besten plant man dann den Kaiserschnitt schon direkt mit ein, damit die Geburt nicht etwa in die Haupturlaubszeit fällt. Traurig.
Sicher ermöglicht das den Frauen den Spagat zwischen Kind und Karriere, zumindest verspricht es das. Aber da ich so gar kein Karrieretyp bin, ist das für mich kein lockendes Angebot, meine Eizellen einfrieren zu lassen. Da käme ich doch sonst auch nie auf die Idee. Wieso dann, wenn mein Arbeitgeber es mir anbietet?

@luna: genau. Unsere Gesellschaft hat doch eigentlich genügend Zeit gehabt, sich darauf einzustellen, dass Frauen Kinder bekommen, oder? Da muss es doch andere Wege geben, das Potenzial von Frauen in Unternehmen effizient für beide Seiten einzusetzen, ohne künstliche Bedingungen zu schaffen - die m. E. nicht zielführend und auch nicht nachhaltig sind.