
„Heilbronn“ (Pseudonym)
Hallo zusammen,
ich hatte gestern eine längere Diskussion darüber, die man das Kennenlernen angehen sollte:
Standpunkt A:
Derjenige sucht ganz klar eine feste Beziehung und möchte sich mit mit Affären und ONS nicht aufhalten. Wenn der Eindruck entsteht, der andere würde nicht das gleiche suchen, wird der Kontakt recht früh abgebrochen. Kontakte, die keine Chance haben entweder als (reiner) Freund/in oder als potenzieller Partner/in zu enden, werden nicht weitergeführt. Die Erwartungen an das Gegenüber sind dementsprechend hoch, aber Bindungen werden grundsätzlich als etwas sehr positives empfunden und sind nicht mit Angst verbunden.
Standpunkt B:
Derjenige träumt von einer festen Beziehung, läßt aber immer alles offen und entscheidet erst recht spät, abhängig vom Menschen was er wirklich von möchte. Er ist der klassische "Nichts Bestimmtes"-Sucher und fühlt sich auch schnell unter Druck gesetzt. Sein Ideal ist das die gegenseitige Wertschätzung irgendwann so hoch ist, das man einfach zusammenbleiben will. Bindungen werden auch als potenziel (unangenehme) Verpflichtung gesehen, die man nur eingeht, wenn man ein ganz besonderes Gegenüber findet?
Wo findet ihr euch da eher wieder?
Wie schnell braucht ihr von jemandem, den ihr kennenlernt, einen Eindruck davon, wie eng eure Bindung werden könnte und wieviel Sicherheit benötigt/verlangt ihr, um euch auf jemanden einlassen zu können?

„Elsdorf“ (Pseudonym)
Wo ist Möglichkeit C, die da lautet: Nichts von beiden, bzw. bestenfalls ein wenig von dem einen und ein wenig von dem anderen :-)

„Zeitz“ (Pseudonym)
Standpunkt A, wenn es 'nur' für eine Freundschaft reicht sehr gerne, wenn ich aber merke selbst da ginge es nicht zusammen dann wurde die Dame schnell abgesägt.
Allgemein brauche ich nicht lange um zu checken wer wie drauf ist, ich beobachte weniger den Kontakt mit meiner Person als vielmehr wie sie mit anderen umgeht bzw über andere redet.
Daraus kann man meines erachtens ableiten wie das Gegenüber nach einer gewissen Zeit mit einem selbst umgeht.

„Krefeld“ (Pseudonym)
A! Es muss nicht alles sofort, aber ohne “Perspektive“ dass auch mehr möglich/gewollt ist, ist es für mich eher Zeitverschwendung. Aber meistens kommt es ja dann doch anders....

75% B....10% A und 15 % anderer Wahnsinn!
ich sehe das so: ich habe keinen fixen Plan wie alles laufen soll und suche mir da das passende Gegenstück dazu, sondern ich sehe wen ich kennenlerne und merke dann ja schon, ob überhaupt und wenn ja, was ich mir mit demjenigen vorstellen könnte...

„Ganderkesee“ (Pseudonym)
80% Möglichkeit B, denn was ist schon wirklich fest.
Fest steht nur , das man sich irgendwann "7 Fuß tief" befindet.
Es kann soviel passieren, man lernt zb jemanden kennen und nach Monaten erfährt man irgendwas , was für einen selbst total krass ist und dieser neue Umstand stellt alles auf den kopf, was dann ???
Ich sehe es im Groben wie Kesheran...

A-Typ. Ich forciere meine Kontakte meistens schon ziemlich. Meist kann ich Leute auch schnell halbwegs gut einschätzen. Ein paar Gemeinsamkeiten, Wellenlänge, Perspektiven sollten für mich schon ziemlich schnell erkennbar sein. Endlos danach zu suchen oder mühsam Fassaden abspachteln um eventuell iiirgendwann mal dahinter zu gucken, da kann ich meine Zeit sinnvoller investieren.
@LaLunaBln - warum Schwarz-Weiss? Die Fragestellung lautet doch wo man sich eher wiederfindet. Heisst für mich es müssen nicht 100% der Kontakte nach Schema F bzw. in dem Fall A oder B ablaufen. Mehr so eine Art Tendenz/typisches Verhaltensmuster das aber auch mal Ausnahmen zulässt.

„Norddeutschland“ (Pseudonym)
hmm, bin zu 80% Typ A. Ich möchte ehrlich gesagt auch keine Zeit an jemanden verschwenden, der nur mal "gucken", seinen Marktwert testen will oder mit jemandem Zeit verbringen, der nur nicht alleine sein kann.
Ausserdem hab ich bereits genug Kollegen und Bekanntschaften :-). Und dauernd auf der Maybe-Maybenot-Schiene zu sein ist mir auf die Dauer zu anstrengend. Da möcht ich doch spätestens nach drei Monaten wissen, woran ich bin (je schneller desto besser :-)).

„Krefeld“ (Pseudonym)
wer sich weder bei dem einen noch anderen wiederfindet, braucht ja nix zu schreiben... ;)
Und zu Ellis letztem Satz: "Sicherheit" gibt es doch eh nie. Nur ein Bauchgefühl. Und wenn ich merke, dass es nur um das eine geht, ansonsten man aber ins Regal gestellt werden soll und nur für "besondere Anlässe" (haha) herausgeholt wird, dann ist bei mir schnell Ende.
Für den Spaß zwischendurch gibt es Spielzeug... von meinem Partner erwarte ich etwas mehr als Sex...

Ich finde mich definitiv in A wieder...und so falsch kanns wohl nicht sein,denn es hat geklappt und ein Ende is noch lange ned in Sicht. ;-)

„Niederbayern“ (Pseudonym)
und wo ist C:?

„Döbeln“ (Pseudonym)
Ich bin B und traf auf Typ A - und nun schauen wir mal. :-)

Wozu tendiert eigentlich unsere charmante Threadstarterin? *neugierig
A-Team oder Plan B

„Heilbronn“ (Pseudonym)
Ich bin Typ A, allerdings denke ich nach dem Gespräch schon darüber nach, ob ich da nicht vielleicht zuviel erwarte.
Meiner persönlichen Erfahrung nach gab und gibt es Männer, die damit überhaupt kein Problem haben, dass man nur etwas Verbindlicheres möchte und es gibt Männer, die diese Wünsche als Käfig empfinden, in dem sie ohne Wasser und Brot eingesperrt werden sollen.

„St. Gallen“ (Pseudonym)
Typ A. Mit Standpunkt B kann ich nicht viel anfangen ...

„Ganderkesee“ (Pseudonym)
... auf ins Getuemmel ...
* lach *
Plan A würde mir echt Angst machen ...
Wie kann man sowas planen ?? Habt ihr da Fragebögen ausgearbeitet oder wie lueppt dat bei Euch ??

„Olpe“ (Pseudonym)
Diskussion über A oder B Typen hin oder her warum macht man sich überhaupt so viele "verkrampfte" Gedanken darüber
Eine Frau mit solchen Denkansätzen weckt schon im Vorfeld eines kennenlernens kein Intresse bei mir - viel zu "prakmatisch-theoretisches" denken
Nein danke viel spaß beim theoretisieren .....ich bin spontan denkend Datend und konsequent handelnd
Ich Frage mich nur wann kommt man auf so ein Thema beim haekeln und stricken oder bügeln or what?????

„Heilbronn“ (Pseudonym)
@Baisers Soll auch Männer geben, die gerne über so etwas reden. ;)
Außerdem interessiert mich das Wesen des Menschen und gerade der Kennenlernprozess zeigt schon sehr deutlich die Unterschiede z.B. bezüglich der angewendeten Wertmodelle auf. ;)
Das mag sich für dich seltsam anhören, für mich ist es irgendwie "faszinierend" festzustellen: Da draußen ist Leben, das tickt ganz anders wie du, aber vielleicht kann ich es verstehen. *ihre langen Spockohren streichelt* ;)

„Ganderkesee“ (Pseudonym)
naja, aber wie baiser sagt, wäre eine a frau zuviel stress

„Heilbronn“ (Pseudonym)
Hmm...ich fände es z.B. totlangweilig einen Mann zu haben, der nur schwarz-weiß und am besten RTL2 sieht.
Sich selbst zu reflektieren gehört für mich zum Leben dazu. Ganz normal zum Alltag und das ist nicht umbedingt in einer "streßenden" Form.
Schwanzgesteuerte Männchen werden aber offenbar von eher kopfgesteuerten Weibchen abgestoßen. ;) Das heißt aber nicht, das die Männer, die kopfgesteuerte Weibchen mögen, den schlechteren Sex haben. *g*

„Ganderkesee“ (Pseudonym)
ich glaube Du wirst es nie verstehen. Zu manchen Sachen soll man den Kopf lieber mal abschalten und einfach mal passieren lassen.
Es geht erstmal garnicht um Sex. Das Frauen die so vernuenftige Gattung ist und Männer nur an Sex denken ist das totale Ammenmärchen ...
Es gibt einfach Dinge im Leben, die kann man nicht planen, sie passieren einfach so..

„Heilbronn“ (Pseudonym)
Klar, aber läßt du deshalb den Kopf völlig aus und versuchst nicht zu verstehen, was um dich herum passiert? ;)
Du denkst schwarz-weiß: Nur weil man denken KANN, MUSS man es nicht immer und in jedem Moment tun. ;)

„Ganderkesee“ (Pseudonym)
Ich denke eben nicht schwarz weiss ...
Ich denke einfach im Privatleben manchmal garnicht und lasse einfach mal passieren. Denken macht viel kaputt.. Denn wenn man denkt vergleicht man meistens vor und nachteile und das gefällt mir nicht