
„Oberursel“ (Pseudonym)
Ich lese hier immer wieder "Machtkampf"...
Also liegt es doch eindeutig nicht an den Kids sondern an den Eltern. Wenn man von Anfang offen mit seinem Kind kommuniziert und den entsprechenden Respekt entgegen bringt und ihm/ihr altersgemäß eine gewisse Selbstverantwortung / Selbstbestimmung einräumt, sind solche Machtkämpfe gar nicht nötig.

@sehr kurvenreich: hast du eigene Kinder? "Machtkämpfe" sind sehr wohl notwendig, wie "Grenzen ziehen" und "Positionen einnehmen".
Respekt vor dem anderen ist selbstverständlich,sonst geht gar nichts.
Ich habe immer offen mit meinen Kindern geredet, und immer signalisiert, dass ich sie liebhabe und zu ihnen stehe, egal, was kommt. Aber in der Pubertät müssen sie sich mit mir auseinandersetzen, ich muss Reibungsfläche bieten und auch etwas aushalten, sonst wissen sie nicht, ob sie sich auf mich verlassen können.
Ich achte meine Kinder als Persönlichkeiten, aber ich bin ihre Mutter, die letztendlich noch Verantwortung für sie trägt. Und ich denke nicht, dass irgendein Teenager so weise und einsichtig ist, dass er auf Parties immer abstinent bleibt und freiwillig um zehn Uhr nach Hause geht, weil er ja noch keine 16 ist...da ist ein wenig Druck "von oben" nötig. :-)

„Oberursel“ (Pseudonym)
@PeppermintPanty
ja ich habe eine 15jährige Tochter und mit der klappt alles prima. Positionen einnehmen ist sicher nötig, aber nicht in einem "Machtkampf" oder Streit sondern in einem normalen Gespräch.
Vielleicht habe ich mit ihr ja auch extrem Glück gehabt. :) Letztens waren wir im Buchladen und ich habe so beim Stöbern zufällig auch das Buch "Pubertät ist, wenn die Eltern seltsam werden" in der Hand gehabt. Da hat sie gleich gefragt, was willst Du denn damit, bei uns ist doch alles super....

@sehr_kurvenreich: Ja, du hast wohl ein etwas ruhigeres Mädel erwischt...*seufz* Meine hüpfen immer gleich aus der Tüte. Aber wir knuddeln uns dann auch wieder (bzw. haben geknuddelt), und oft lachen wir auch dann drüber...:-)

„Oberursel“ (Pseudonym)
@peppermintpatty
im Notfall immer dran denken: Alles wird gut - irgendwann ;))

Ja, *lach* und ich werde diese Zeit später vermissen, denke ich.

„Pfaffenhofen an der Ilm“ (Pseudonym)
ich lebte auch mit einem pupertierendem "monster" unter einem dach ...heute ist sie 20 und wir beide sind ein herz und eine seele

„Limburg-Weilburg“ (Pseudonym)
ohhh schön, noch ein paar Eltern, die gerade seltsam werden *zwinker*, schön, nicht allein zu sein.
Die Stimmungsschwankungen bei meiner Tochter sind wie eine Achterbahnfahrt.... In einer Minute ist noch alles in Ordnung und 20 Sekunden später mutiert sie zu einer Zicke, von der Naomi Campell noch so einiges lernen könnte. In den Momenten, in denen ihre Hormone gerade nicht völlig Amok laufen, ist sie einfach klasse. Und da ist nichts wirklich ein Problem. Dann hilft sie immer gern und ihr eigener Ehrgeiz ist groß genug, dass ich mir um Schulleistungen keine Sorgen machen muss.
Sie leidet unter diesen 'Stressattacken' selber am Meisten und ist hinterher meist völlig fertig und hat keine Ahnung was da gerade abgegangen ist. Denn soweit ist sie inzwischen schon, dass sie sich auch mal quasi von außen betrachtet und ihr eigenes Verhalten dann nicht mehr nachvollziehen kann. Ich hoffe ich kann ihr mit nem milden Kraut wenigstens gegen die schlimmsten PMS-Anfälle helfen, damit würden sich die für sie sehr anstrengenden Kreischattacken dann schon mal um die Hälfte reduziert.
Gut dass das alles nur eine begrenzte Zeit lang dauert.