
„Wildeshausen“ (Pseudonym)
@berni
... *zustimm*
Besonders schön ist auch wenn der Anzeigentext nicht mit dem Profil übereinstimmt, überhaupt nicht *g

@chubbylover, deine Definition finde ich...stark! :-)

„Gelsenkirchen“ (Pseudonym)
Mann/Frau den Tagtäglichen Alltag inkl. Ärger übersteht, den Anspruch im Alltag entspricht und SEIN Leben lebt.

Ich finde, stark muss man unter anderem auch sein, wenn man für sich selber einsteht. Es ist manchmal einfacher, sich für andere einzusetzen als für die eigenen Wünsche und Ziele. Und damit meine ich nicht, dass gleich alle zu rücksichtslosen Ellbogenmonstern mutieren sollen, aber wie oft stellt man im Nachhinein fest, dass man wieder "ja und Amen" gesagt hat obwohl man eigentlich lieber nein gesagt hätte?
Was ich auch "stark" finde: wenn jemand einen Fehler zugeben und dazu stehen kann.

„Altenburg“ (Pseudonym)
Behaupte nicht, es wären Schwächen,
woran die Menschen oft zerbrechen.
Es sind wohl viel mehr deren Stärken,
sie tragen sie voll Stolz in Bergen,
bis irgendwann von dem Gewicht,
die Seele von der Last zerbricht.
Nur zeigen das die Menschen nicht!
Also ich finde dieses Gedicht nochmal erhebenswert, hat mich ziemlich berührt.
Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht das es einmal Stärke als Tugend gibt...ist Kritikfähig...kann sich durchsetzen...ect.
und dann auch eine Stärke die man selber gar nicht als solche wahrnimmt und zwar dann, wenn Menschen in wirkliche Lebenstragödien fallen und einfach immer weiter machen im Sinne von die Situationen durchstehen.
Die Mutter mit Ihren drei Kindern, die alles alleine wuppt; Krankheiten die bezwungen werden müssen und alles abverlangen; die Frau die Jahrelang Ihre Mutter pflegt dabei arbeitet und eine Familie versorgt...alle diese schlimmen Lebensdramen die wir alle kennen oder schon gehört haben und immer sagen : wie hast du das nur geschafft???
Und der, der das gefragt wird sagt oft sowas wie " Na was blieb mir denn über?" oder "Das kann ich dir auch nicht sagen, ich habs einfach gemacht"
Das heißt in diesen Situationen läuft das Rad einfach immer weiter und man handelt aus dem Instinkt herraus und steht die Dinge einfach durch, tut es und merkt es ist hart, aber merkt auch irgendwann ist es auch vorbei und solange hälst du durch!
Diese Stärke ist eine unbewusste die man sich selber oft nicht zugesteht, die aber in jedem Vorhanden ist und einfach aus der Situation herraus uns durch harte Zeiten trägt.
Alledings ist die eigene Balance zu bewahren und bewußt zu erleben wann wir zu "stark" für unsere Seele sind.